Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Mi 1. Apr 2015, 09:14

CO2 aus den Milliarden Kühen, die für unseren hemmungslosen Fleischkonsum gezüchtet werden, ist EIN Teil der Problematik. Diese Anzahl an Kühen hat es eben früher nie gegeben, auch die Millionen Büffel hatten viel weniger CO2-Ausstoß.

Natürlich nutzt die Kernkraft-Industrie das CO2-Argument gerne. Richtig ist, dass tatsächlich der deutsche CO2-Ausstoß halbiert werden könnte, würden wir wie Frankreich alles mit Kernkraftwerken machen. Die Ablehnung der Kernkrafttechnik ist aber ein ganz anderes Thema.

Wir MÜSSEN über kurz oder lang - eher über kurz... - auf eine Gesellschaft ohne CO2-Ausstoß kommen. Und das geht:
- Im Individualverkehr mit e-Autos,
- Bei Wohnungen und Büros mit Passiv- oder sogar Aktivhäusern,
- Bei der Stromversorgung mit 100% regenerativer Energie,
- Beim Essverhalten eine Abkehr von der (vor allem Rind-) Fleischverehrung
- Bei der Nahrungsmittelproduktion mit Mitteln gegen den unnötigen Methanausstoß
- Und so weiter.

Bei uns in D ist Keiner wegen "der ganzen Umweltgifte" missgebildet, krebskrank oder zeugungsunfähig. Höchstens wegen Zigaretten, Alkohol und anderen Drogen. Die Bauern in den Drittwelt- und Schwellenländern aber, die FÜR UNS die Futtermittel anbauen, die sind WIRKLICHEN Mengen an Pestiziden etc. ausgeliefert, die unsere Immissionen millionenfach übersteigen.

Umgedreht wird ein Schuh daraus: All die Aufregungen wegen Spuren der ach so gefährlichen Dioxine*) in Eiern sind ein Klacks gegen die Klimafolgen, die schon JETZT die Menschheit plagen

*) An Dioxinen ist noch niemand gestorben, und BoTox ist 1.000-mal giftiger - Fakten, nicht Meinungen!
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon eDEVIL » Mi 1. Apr 2015, 09:36

Alex1 hat geschrieben:
Bei uns in D ist Keiner wegen "der ganzen Umweltgifte" missgebildet, krebskrank oder zeugungsunfähig. Höchstens wegen Zigaretten, Alkohol und anderen Drogen.
*) An Dioxinen ist noch niemand gestorben, und BoTox ist 1.000-mal giftiger - Fakten, nicht Meinungen!

Ganz großer Schwachsinn. :evil: Ich kenne leider viel zu viel absolute Nichtraucher, die nie andere Drogen zu sich genommen haben und Alkohol höchst selten mal zu sich genommen haben, die krebs haben. Und nein ich bin kein Arzt o.ä.
Diese "Seuche" ist schon lange nicht mehr selten.
P.S. Du bist hier nicht im "Topfmodel"-Forum, um mit dem Argument BoTox irgendwenn auch nur im Ansatz zu beeindrucken... :roll:
P.P.S. Mein Ausführungen sollen die CO2-Problematik nicht beschönigen, aber nur ganzheitlich macht es Sinn. Wenn man sich ein Problem wie den Klimaeandler heraus pickt, wird die Welt auch nicht (viel) besser. ;)
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Mi 1. Apr 2015, 10:40

Was bitte soll daran Schwachsinn sein, wenn ich Fakten statt Meinungen präsentiere?

Wenn Du meinen Aussagen nicht traust, dann schau Dich doch mal im Netz um! Ich liefere Dir auch gerne Belege!

Nein, Du bist kein Arzt. Sonst wüsstest Du, dass Krebs schlichtweg eine Alterskrankheit ist. Schon zu Pharaos Zeiten gab es Krebs. Der trat halt selten auf, wenn Leute im Schnitt nur 30 Jahre alt wurden.

Niemand hat behauptet, dass Krebs NUR durch Rauchen, Alkohol oder andere Drogen käme. Radon in Kellern ist bzw. war eine große Quelle. Und die gute Sonne, wir erleben ja gerade die Generation "Sonnenbrand-zu-Hautkrebs".

Nicht zu vergessen die ganzen Passivraucher. Und Asbest bei den Asbestverarbeitern.

Oder was meinst Du sonst mit "den ganzen Umweltgiften"? Unsere Luft, Wasser und Böden sind heute wesentlich sauberer als noch vor 50 Jahren.

Und nochmal: Das CO2-Problem ist bei Weitem das Wichtigste. Es betrifft schon Millionen und wird Milliarden betreffen. Wenn ganze Landstriche vertrocknen (siehe den Mittleren Westen der USA) und Millionen Klimaflüchtlinge zu uns wollen, sind die Probleme der Dioxin-Eier noch weniger als ein Klacks.

Natürlich gibt es andere Probleme, aber wenn wir die Globale Erwärmung nicht in den Griff bekommen, brauchen wir uns auch um nichts anderes mehr kümmern außer gerade noch zu überleben.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Mi 1. Apr 2015, 10:41

P.S. Du bist hier nicht im "Topfmodel"-Forum, um mit dem Argument BoTox irgendwenn auch nur im Ansatz zu beeindrucken... :roll:
Was willst Du uns damit sagen?

Glaubst Du mir nicht?

BoTox IST 1.000-mal giftiger als das giftigste Dioxin, nämlich das 2,3,7,8-TCDD
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon EVduck » Mi 1. Apr 2015, 11:03

@Alex1: Mal ein Beispiel warum deine Aussage
Alex1 hat geschrieben:
Bei uns in D ist Keiner wegen "der ganzen Umweltgifte" missgebildet, krebskrank oder zeugungsunfähig.

Schwachsinn ist: Feinstaub (auch ein Umweltgift) erhöht das Schlaganfallrisiko. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schlaganfall-risiko-wird-durch-feinstaub-und-abgase-akut-erhoeht-a-1025257.html
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon eDEVIL » Mi 1. Apr 2015, 11:35

Nur mal als Beispiel, um den Thread nich unnötig weiter zuzumülllen:
Alex1 hat geschrieben:
Bei uns in D ist Keiner wegen "der ganzen Umweltgifte" missgebildet, krebskrank oder zeugungsunfähig. Höchstens wegen Zigaretten, Alkohol und anderen Drogen.

Alex1 hat geschrieben:
Was bitte soll daran Schwachsinn sein, wenn ich Fakten statt Meinungen präsentiere?

Niemand hat behauptet, dass Krebs NUR durch Rauchen, Alkohol oder andere Drogen käme.

Merkst Du was? ;)
P.S. Welche Relevanz hat BoTox für die User dieses Forums? :idea:
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Mi 1. Apr 2015, 12:27

Äh ja, Feinstaub erhöht das Schlaganfallrisiko. Hatte ich das bestritten?
Und auch das Herzinfarktrisiko.
Verkehrslärm auch.
Beides wird durch unsere EVs trefflichst vermieden. Womit wir wieder voll im Thema wären. :D :mrgreen:

Und Feinstaub ist ja auch kein Gift, das sind andere Wirkungsmechanismen. Könnte man aber auch als Wortklauberei bezeichnen... ;)

Und macht halt auch nicht missgebildet, krebskrank oder zeugungsunfähig.

Natürlich war der Begriff "Keiner" in der Hitze des Gefechts etwas hoch gegriffen, "fast Keiner" bringt es besser auf den Punkt.

Jedenfalls sind alle Risiken, die wir hier in D durch "die ganzen Umweltgifte" vermuten, um mehrere Größenordnungen geringer als die schon jetzt vorhandenen Risiken durch die Globale Erwärmung.

Die Frage ist doch, auf welche Probleme wir unsere - immer begrenzten - Ressourcen wenden wollen. Und da ist halt die Globale Erwärmung um mehrere Größenordnungen wichtiger als "die ganzen Umweltgifte" bei uns. :mrgreen:
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Mi 1. Apr 2015, 12:34

Das Feinstaubproblem haben wir leider auch bei E-Autos, aber in reduzierter Form.

Zitat http://www.sedl.at

Sogar Elektroautos erzeugen erhebliche Mengen Feinstaub: durch Reifenabrieb, Verschleiß von Bremsen und anderen Teilen sowie durch das Aufwirbeln von Staub, der sich auf der Fahrbahn befindet.
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Mi 1. Apr 2015, 12:59

redvienna hat geschrieben:
Das Feinstaubproblem haben wir leider auch bei E-Autos, aber in reduzierter Form.

Zitat http://www.sedl.at

Sogar Elektroautos erzeugen erhebliche Mengen Feinstaub: durch Reifenabrieb, Verschleiß von Bremsen und anderen Teilen sowie durch das Aufwirbeln von Staub, der sich auf der Fahrbahn befindet.

Naja, das "erheblich" hätte ich dann doch gern quantifiziert, zumal er sich ja seiner analytischen Denkweise rühmt. Ich habe mal wo gelesen, dass der Reifenabrieb mindestens eine Größenordnung geringer ist als der Feinstaubausstoß aus dem Auspuff. Weiß nur nicht mehr wo.

Insofern wären die Öffis doch die bessere Alternativen zu den Verbrennern. Kennt jemand die Bilanz bei Bussen?

Sedls Beitrag zum Energieverbrauch der EVs ist jedenfalls unterirdisch. Da jeder Liter Sprit 1,5 kWh zur Erzeugung braucht, entsteht durch ein EV mit 150 Wh/km gegenüber einem Verbrenner mit 5 l/100 km überhaupt kein Strommehrverbrauch. Der verbrauchte Strom wird vollständig aus dem für die Spritproduktion gesparten Strom gedeckt.

Die ganze Seite zum EV wird hier einigen Experten die Haare zu Berge stehen lassen: http://sedl.at/Elektroauto :roll:
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Mi 1. Apr 2015, 14:46

Antwort von Sedl:

Alle seriösen Ökobilanzen, die ich kenne, nehmen für die Vorkette von Benzin und Diesel einen Aufschlag von ungefähr 20% an. Darin ist der Aufwand zur Erzeugung von Strom (direkt in der Raffinierie) enthalten.
Der Stromverbrauch von Raffinerien wird im Vergleich zum sonstigen Energieaufwand relativ klein sein, da Strom teuer ist und daher sicher nicht zum Aufheizen des ganzen Rohöls verwendet wird. Die Pumpen usw. brauchen natürlich schon eine große Menge Strom, aber diese ist auf die große Menge an produzierten Treibstoffen aufzuteilen.

Ich kenne Behauptungen, wonach Raffinierien mehr Strom als Elektroautos brauchen, nur aus Videos, aber man müsste die Quellen nachprüfen und mit anderen vergleichen, bevor man den Behauptungen Glauben schenkt.
Es sind gerade in Form von Videos sehr viele Mythen in Umlauf.
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