Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon Rudi L. » Di 10. Feb 2015, 14:41

:roll: Spielt aber bei einer TCO Betrachtung anläßlich einer Anschaffung überhaupt keine Rolle. Folgt man stattdessen Deiner "Argumentation" in Gänze und denkt das weiter müßte man generell keine neuen Technologien mehr bringen. :roll:
Rudi L.
 

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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 14:46

Wieso sollte man die Produktion nicht einrechnen ?

Nur dann kann mit einem Verbrennerauto verglichen werden.

Aber wie gesagt wir reden ja von absoluten Peanuts im Vergleich zu wirklichen Stinkern (SUVs etc.), die zigtausende km im Jahr zurücklegen.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon Rudi L. » Di 10. Feb 2015, 14:50

weil es Blödsinn ist. Darum rechne ich die Produktion nicht ein. Zumal keine belastbaren Zahlen existieren.

Ich vergleiche ein Elektroauto mit einem Verbrennerauto hinsichtlich der TCO, da gewinnt in der Regel noch der Verbrenner.
Glaubst Du mir nicht, dann rechne nach. Falls Du nicht draufkommst, dann rechne ich es Dir irgendwann vor.

Lasse ich sämtliche Kosten außen vor, gewinnt hinsichtlich der Umwelt und des guten Gewissens das Elektroauto weil es lokal emissionsfrei fährt und selbst mit dreckigem Strom betrieben weniger Co2 ausstößt als ein vergleichbarer Verbrenner.

Das sind die beiden Faktoren die Du heranziehen kannst, weil belastbar. Die andere Größe ist ob man bereit bzw. in der Lage ist, diese Anschaffung zu tätigen.

Und um noch mit einem Vorurteil aufzuräumen, nicht jedes SUV ist ein Säufer. Schon lange nicht mehr.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 14:57

Jetzt höre mal auf von Blödsinn zu schreiben !! :evil:

1.) Man kann jede Sache von verschiedenen Seiten betrachten.

2.) Auch das Elektroauto gewinnt gegen die Verbrenner (sogar wenn man die Produktion einrechnet) nur halt nicht sofort, sondern nach den erwähnten Kilometern. (Diese Werte sind ja spätestens nach knapp 6 Jahren erreicht wenn man mit 15000 im Jahr rechnet und im worst case mit nicht Ökostrom.) Anmerkung: Ich rede jetzt nicht von der finanziellen Seite.

3.) Solange wir nicht selbst einen Tesla S haben, fahren wir sowieso ALLE Strecken die mit SC machbar sind mit dem Leihtesla.

4.) Also wenn man von gut 22.000 km nur 3000 mit (3) Verbrennern fährt ist das fast nichts. Sobald der E46 seinen Geist aufgibt muss sowieso eine neue Limousine her.
Zuletzt geändert von redvienna am Di 10. Feb 2015, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon Rudi L. » Di 10. Feb 2015, 15:01

wenn ich meine etwas ist Bullshit, dann nenne ich es so. Sei doch froh, daß ich Dich nicht "Wappler" nenne :lol: :lol: :lol: :lol:

Ende der Konversation, darauf habe ich keine Lust, weil Du es nicht kapierst oder kapieren willst.

Tschau
Zuletzt geändert von Rudi L. am Di 10. Feb 2015, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon AbRiNgOi » Di 10. Feb 2015, 15:02

Hi,

es gibt viele die sagen, dass es sinnlos ist eine Batterie welche Energie für 400km in sich hat, jeden Tag herum zu führen, wenn man nur ein paar Kilometer fährt. Sich einen Tesla zu kaufen, nur weil ich die hohe Reichweite "hätte" wenn ich diese brauchen würde ist leider wirklich eine Ökologische Sackgasse.
Im Moment steht ein Elektrofahrzeug mit 22kWh Batterie bei 11 Tonnen CO2, dass muss man schon mal wieder rein holen. Es funktioniert nur wenn ich die Technologie die ich für Tonnen Weise CO2 in Auftrag gegeben habe, auch wirklich brauche.

Aber ich denke, hier ist auch ein anderes Argument gefallen, welches es entgegen zu halten gilt: Wenn Teslas in Unmengen gekauft werden, wird der Energie Aufwand immer geringer, weiteres die Technologie billiger und damit leistbar für jedermann und dann ist die Elektromobilität irgendwann einmal besser und billiger als der Verbrenner und dadurch wird irgend wann einmal die Ökobilanz viel besser. Daran muss man glauben, sonst beginnt man alles gesund zu rechnen und macht sich bei den Kritikern unglaubwürdig.

Ich denke, und das ist jetzt reiner Glaube, dass ich mit meiner ZOE und den 11 Tonnen CO2 über Lebensdauer so grad mal eine positive Ökobilanz hin bekomme, bei einem heutigem Tesla mit normaler Familiennutzung von 25.000 km/a bezweifle ich das auch. Wenn ich aber den Tesla mit 25.000km/a nicht mit meiner alten Diesel Familienkutsche vergleiche, sondern mit z.B. einem 7er BMW oder einem Q7 sieht die Sache schon anders aus. Und schließlich versucht der Tesla gerade diese Fahrzeugklasse zu ersetzen, also Fahrzeuge die heute gut und gerne 250gCO2/km liegen lassen haben, und dann geht's sich's wieder aus.

Aber: Mein Ziel ist es 6,8kg CO2 pro Tag und Kopf zu schaffen, und das ist schwer genug. Wenn jemand das Gleiche mit einem sparsamen Diesel hin bekommt, ist das für mich genauso gut. Jeder fängt irgend wo an CO2 zu sparen, mit Invest. Invest von Geld und CO2, aber am Ende des Tages sollten die 6,8kg CO2 pro Tag und Kopf heraus kommen, welche unser Klima um 2 Grad erwärmt.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 15:04

Abgesehen davon, dass wir anscheinend aneinander vorbeischreiben, hast Du anscheinend kein Niveau.

Schade.
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon eDEVIL » Di 10. Feb 2015, 15:09

persönliche "Nettigkeiten" bitte per PN klären.

:danke:


Zum eigentlichen Thema:

CO2 ist ja nur eine Kenngröße. Für mich persönlich zählt es da mehr, das der Stinkeldiesel mir nicht mehr "ins Gesicht bläßt," wenn ich an der Ampel warte, als das da irgendwelche Co2 werte bei Normtest besser sind.

Ein zu großer Akku bedeutet natürlich mehr zu transportierende MAsse, aber bzgl. Produkt dürfte sich das bei 25k km/a nicht negativ auswirken, da die Kalendarische Alterung nicht die tragende Rolle spielt. Ein 40 kwh Akku nutzt sich nun mal mindestens doppelt so stark ab bei gleicher Nutzung. Erschwerend kommt hinzu, das der 80 kwh Akku bei sorgsamen Umgang kaum sehr neidrige oder sehr hohe SIC-Werte haben muß d.h. die Abnutzung ist sogar weniger als halb so stark.

Nach 10 jahren hat der 80 kwh Akku etwa 800 Vollzyklen hinter sich und der 40 kwh Akku entsprechend 1600
Mit dem 40 kwh Akku könnte es sein, das man gar nicht 10 Jahre mit der Reichweite zufrieden ist und den Akku früher austauschen muß.
Wie sich das genau verhält,w enn man eine ZWeitnutzung als stationären Speicher einbezieht,ist schon etwas komplexer, aber das Verhältnis zwischen Akkusstreß und genutzt kwh dürfte beim 80er deutlich besser ausfallen.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 15:10

Danke für den Beitrag.

11 Tonnen dürften zuviel sein.
Da denke ich positiver als Du.

Als wirklich großes Problem sehe ich den Flugverkehr. Wer reist schon nicht gerne in entfernte Länder ? (Kaum jemand hat Zeit für eine längere Anreise.)

Es muss einfach viel mehr geschehen. Dann ist auch etwas möglich.

PS: Was soll ein Wapperl sein ? http://umgangssprache_de.deacademic.com/28363/Wapperl



AbRiNgOi hat geschrieben:
Hi,

es gibt viele die sagen, dass es sinnlos ist eine Batterie welche Energie für 400km in sich hat, jeden Tag herum zu führen, wenn man nur ein paar Kilometer fährt. Sich einen Tesla zu kaufen, nur weil ich die hohe Reichweite "hätte" wenn ich diese brauchen würde ist leider wirklich eine Ökologische Sackgasse.
Im Moment steht ein Elektrofahrzeug mit 22kWh Batterie bei 11 Tonnen CO2, dass muss man schon mal wieder rein holen. Es funktioniert nur wenn ich die Technologie die ich für Tonnen Weise CO2 in Auftrag gegeben habe, auch wirklich brauche.

Aber ich denke, hier ist auch ein anderes Argument gefallen, welches es entgegen zu halten gilt: Wenn Teslas in Unmengen gekauft werden, wird der Energie Aufwand immer geringer, weiteres die Technologie billiger und damit leistbar für jedermann und dann ist die Elektromobilität irgendwann einmal besser und billiger als der Verbrenner und dadurch wird irgend wann einmal die Ökobilanz viel besser. Daran muss man glauben, sonst beginnt man alles gesund zu rechnen und macht sich bei den Kritikern unglaubwürdig.

Ich denke, und das ist jetzt reiner Glaube, dass ich mit meiner ZOE und den 11 Tonnen CO2 über Lebensdauer so grad mal eine positive Ökobilanz hin bekomme, bei einem heutigem Tesla mit normaler Familiennutzung von 25.000 km/a bezweifle ich das auch. Wenn ich aber den Tesla mit 25.000km/a nicht mit meiner alten Diesel Familienkutsche vergleiche, sondern mit z.B. einem 7er BMW oder einem Q7 sieht die Sache schon anders aus. Und schließlich versucht der Tesla gerade diese Fahrzeugklasse zu ersetzen, also Fahrzeuge die heute gut und gerne 250gCO2/km liegen lassen haben, und dann geht's sich's wieder aus.

Aber: Mein Ziel ist es 6,8kg CO2 pro Tag und Kopf zu schaffen, und das ist schwer genug. Wenn jemand das Gleiche mit einem sparsamen Diesel hin bekommt, ist das für mich genauso gut. Jeder fängt irgend wo an CO2 zu sparen, mit Invest. Invest von Geld und CO2, aber am Ende des Tages sollten die 6,8kg CO2 pro Tag und Kopf heraus kommen, welche unser Klima um 2 Grad erwärmt.
Zuletzt geändert von redvienna am Di 10. Feb 2015, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umfrage: Welches Auto hattet Ihr vor dem Elektroauto

Beitragvon Rudi L. » Di 10. Feb 2015, 15:12

AbRiNgOi hat geschrieben:
Wenn ich aber den Tesla mit 25.000km/a nicht mit meiner alten Diesel Familienkutsche vergleiche, sondern mit z.B. einem 7er BMW oder einem Q7 sieht die Sache schon anders aus. Und schließlich versucht der Tesla gerade diese Fahrzeugklasse zu ersetzen, also Fahrzeuge die heute gut und gerne 250gCO2/km liegen lassen haben, und dann geht's sich's wieder aus.
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