VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon e-lectrified » So 25. Jan 2015, 14:24

Drago85 hat geschrieben:
Also vielen kann man es aber auch einfach nicht recht machen.


Doch, siehe mein letztes Posting oben: besser sie stellen ein paar wenige Ladesäulen auf, als gar keine! Dummerweise bringt uns das in Deutschland original gar nichts, aber egal! Vielleicht entdecken die deutschen Labels ja ihre Liebe für die Elektromobilität im Ausland...

Drago85 hat geschrieben:
Was will man mehr?


Mehr ist ein gutes Stichwort: mehr Ladesäulen und vor allem nicht nur in den USA!!! Tesla hat weit weniger Mittel und schafft es auch. Schau dir mal Teslas Pläne für 2016 an und eines garantiere ich dir: solange die auch nur einen Cent haben, wird das auch so umgesetzt! Das sind keine hohlen Ankündigungen...

Drago85 hat geschrieben:
Die Liste der Autohersteller die sich vornehm zurückhalten und ins Elektroauto überhaupt gar nichts investieren ist verdammt lang, da sollte man solche Meldungen doch positiv honorieren.


Ja, nur ist das Risiko für viele auch ganz anders zu bewerten! Ich sehe bei einem großen deutschen Automobilkonzern ein ganz anderes Risikopotential als z.B. bei einem Unternehmen wie KIA.

Drago85 hat geschrieben:
Es ist wie überall, erst wenn man mit etwas wirklich ernsthaft Geld verdienen kann, wird es sich durchsetzen. Davon sind wir im Massenmarkt der Automobile leider noch etwas entfernt.


Wenn das so stimmen würde, hätte die Innovation gar keine Chance. Dann könnten wir noch immer Jahrzehnte auf den Durchbruch der Elektromobilität warten, weil die Technologie noch nicht "ausgereift" genug ist, etc. pp. .

Drago85 hat geschrieben:
Ein Arbeitskollege hat mich vor kurzem gefragt ob er sich ein Elektroauto zulegen sollte. Seine tägliche Fahrtstrecke ist hin und zurück jeweils 70 km. Der Zoe hat ja 210 km Reichweite, daher müsste das ja passen meinte er. Was soll ich ihm da jetzt sagen?


Ganz einfach, das einzig Vernünftige: 3 Tage ausleihen zu einer vernünftigen Probefahrt (am besten im Winter) und dann selbst entscheiden! Eine 100%-ige Sicherheit gibt es nie!

Drago85 hat geschrieben:
Nein! Es passt eben nicht und gerade vor dem Hintergrund des niedrigen Ölpreises


Und wie lange, denkst du, wird dieser Zustand sich halten? Vor allem: Wie teuer wird das Benzin wieder, wenn die Preise normalisiert sind?! Meine Prognose: so weit von 2 Euro / l wird das nicht mehr weg sein.

Drago85 hat geschrieben:
Ich bin gerade in Australien und wisst ihr was hier ein Liter Benzin kostet? 65 Cent (schon in Euro umgerechnet). Wem soll ich als Elektroautofahrer hier was vom Elektroauto erzählen.


Das Elektroauto hat auch andere Vorzüge.

Drago85 hat geschrieben:
Der Weg zum E Auto ist ein Marathonlauf und kein 100 Meter Sprint!!!


Es kommt immer darauf an, wo. In Deutschland wird Elektromobilität blockiert - da geht wenig. In Norwegen wird sie gefördert - da geht viel. Auf lange Sicht gibt es aber nur eine Lösung und das werden alle sehen (in Europa schneller, andernorts etwas langsamer): Elektromobilität.

Übrigens: diese Tatsache wird auch eine immer ökonomischere... so stellen schon viele Städte auf Elektrobusse um, vgl. https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=ele ... ff&tbm=nws oder viele Threads hier im Forum.
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Elektrolurch » So 25. Jan 2015, 14:27

Gerade in Australien könnten die so viel mit PV machen, dass sie gar nicht mehr wüssten, wohin mit dem ganzen Strom. Trotz Klimaanlagen und EV. Vielleicht wandere ich doch noch aus...
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Robert » So 25. Jan 2015, 14:33

Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass wir 2018 Spritpreise von € 1.- geschweige den € 0,65.- pro Liter haben ?
Als Momentaufnahme bezüglich der Kosten ist es natürlich richtig, dass Verbrenner noch konkurrenzfähig sind.

TESLA Fahrer haben es auch bei den Kosten wieder angenehm: Es gibt nicht viele Möglichkeiten ein 400 PS Fahrzeug mit geringeren Unterhaltskosten zu betreiben.
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Vanellus » So 25. Jan 2015, 14:49

eDEVIL hat geschrieben:
Geile Beschleunigung, leises Gleiten, zu Hause "tanken" und fast keine lokalen Emissionen.
Warum muß etwas besseres billiger sein???


Das hat du sehr schön auf den Punkt gebracht. Werde ich mir merken für eine passende Gelegenheit.
Gruß
Reinhard
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Eauto » So 25. Jan 2015, 15:24

Drago85 hat geschrieben:
letztlich entscheidet der Preis.

Es entscheiden auch Emotionen. Sonst würde ja jeder einen Dacia fahren.

Schau dich mal um auf der Straße ob da nur der Preis oder Zweckmäßigkeit entscheiden.

In Bezug auf Emotion finde ich auch sehr gut das ein Elektroauto an der Rallymeisterschaft 2015 teilnimmt.
elektroauto-rennsport/e-auto-mit-544-ps-soll-die-rallye-meisterschaft-aufmischen-t8798.html


lg
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Drago85 » So 25. Jan 2015, 23:59

Mit "letztlich entscheidet der Preis" meine ich logischer Weise keinen Vergleich eines E Dacia mit einem Ferrari V12, sondern zB den eines E Golfs mit einem einem Verbrenner Golf. Ich frage mich echt ernsthaft wie man da etwas anderes hineininterpretieren kann.

Bezüglich der Spritpreise. Der Otto Normalverbraucher stellt sich doch in der Regel nicht die Frage wo der Spritpreis in fünf Jahren liegen könnte, sondern schaut sich den jetzigen Spritpreis an der Tanke an. Wäre dem nicht so müssten die gebrauchten Leaf, Smart ed etc ja weggehen wie warme Semmeln und wir bräuchten uns die Frage nach einem Massenmarkt für Elektroautos nicht zu stellen.

Um mal wieder zum Ursprungsthema zurück zu kommen. Die deutschen Automobilhersteller investieren mit dem Slam Projekt doch genauso in die Infrastruktur in Deutschland wie sie es jetzt offensichtlich auch in den USA tuen. Eine Ladestation an der allerdings nur einmal die Woche geladen wird, ist wirtschaftlich nur schwer profitabel zu betreiben.

Ich denke die nächste Akkugeneration wird hier einiges in Gang setzen.
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Karlsson » Mo 26. Jan 2015, 00:38

e-lectrified hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Es werden sicherlich 100 Standorte mit jeweils mehreren Ladern gemeint sein.

Na ja, der Text ist da recht eindeutig:
"Mindestens 100 sogenannte "Fast Charger"

Ich kenne den Wortlaut und halte es nur für schlecht formuliert. Die von der Autoblöd haben doch keine Ahnung von tuten und blasen.
Analog zu "100 Tankstellen", was dann deutlich mehr als 100 Zapfsäulen meint.

Drago85 hat geschrieben:
Meinem Arbeitskollegen habe ich geraten definitiv die IAA 2015 abzuwarten. Dort werden (so hoffe ich) Elektroautos mit akzeptablen Preisen und Reichweiten vorgestellt.

Glaube ich nicht, davon wüsste man heute sicher schon etwas. Vielleicht kommen Studien, die es dann in abgeschwächter Form 2018 zu kaufen gibt. Eventuell. Und dann kommen da immer noch so Bugs rein wie keine DC Ladung und maximal 11kW AC, was dann für weitere Strecken auch wieder nicht taugt.

Drago85 hat geschrieben:
Der Weg zum E Auto ist ein Marathonlauf und kein 100 Meter Sprint!!!

Absolut. Und in diesem Jahrzehnt wird das nicht abgeschlossen sein.
Ich hab Hoffnung für 2017, da scheinen ja ein paar mehr Modelle mit ein bisschen mehr Reichweite zu kommen.
Wenn die Fahrzeuge überzeugen, haben wir mit Glück ja vielleicht 10-20% Marktanteil in 2020%.
Für mich persönlich etwas verzögert....ich meide am liebsten das erste Modelljahr und kaufe das zweite Modelljahr dann auch erst gebraucht. Weniger Kinderkrankheiten für weniger Geld.

e-lectrified hat geschrieben:
Mehr ist ein gutes Stichwort: mehr Ladesäulen und vor allem nicht nur in den USA!!! Tesla hat weit weniger Mittel und schafft es auch. Schau dir mal Teslas Pläne für 2016 an und eines garantiere ich dir: solange die auch nur einen Cent haben, wird das auch so umgesetzt! Das sind keine hohlen Ankündigungen...

Na um so schöner, dass andere jetzt auch was machen wollen. Und bei den Ankündigungen warten wir ja noch gespannt darauf, wann Model X denn endlich auf die Straße komme, wann Model III kommt und was es dann kann und kostet.

e-lectrified hat geschrieben:
Wenn das so stimmen würde, hätte die Innovation gar keine Chance. Dann könnten wir noch immer Jahrzehnte auf den Durchbruch der Elektromobilität warten, weil die Technologie noch nicht "ausgereift" genug ist, etc. pp. .

Wenn man sich die Verkaufszahlen so anschaut, dann stellt sich das ja auch ungefähr so dar.

e-lectrified hat geschrieben:
Und wie lange, denkst du, wird dieser Zustand sich halten? Vor allem: Wie teuer wird das Benzin wieder, wenn die Preise normalisiert sind?! Meine Prognose: so weit von 2 Euro / l wird das nicht mehr weg sein.

Auch bei 2 Euro/l sind 5 Liter Diesel nicht teurer als 18kWh zu 30 Cent + Akkumiete, der Diesel ist in der Anschaffung billiger und in der Handhabung unkomplizierter (Stichwort Laternenparker mit Wohnung im 3. Stock).

Solange die Infrastruktur so löchrig und unzuverlässig ist und die Reichweiten so klein und die Fahrzeuge so teuer sind, ist es nur was für Idealisten und Technikbegeisterte, aber nicht für die breite Masse.

Ich glaube ja auch, dass die E-Autos sich eines Tages auf breiter Front durchsetzen könnten. Aber man muss sich da keine Illusionen machen, dass das mit den heutigen Fahrzeugen zu den heutigen Preisen geschehen könnte.
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon e-lectrified » Mo 26. Jan 2015, 01:50

War ja klar, dass wir beide nochmal einige Dinge durchdiskutieren müssen :roll: ...

Karlsson hat geschrieben:
Ich kenne den Wortlaut und halte es nur für schlecht formuliert. Die von der Autoblöd haben doch keine Ahnung von tuten und blasen.


Na die Frage ist eben, wo haben es die ganzen Quellen her, die ich noch nannte? Wenn es alle von der Autoblöd haben, kann ein Fehler in der Interpretation der ursprünglichen Quelle durchaus möglich sein, aber sonst...

Karlsson hat geschrieben:
Absolut. Und in diesem Jahrzehnt wird das nicht abgeschlossen sein.


Der blanke Pessimismus! Wenn wir mal Teslas Roadster als Startmarke in die Elektroauto-Neuzeit sehen: wie viel Zeit ist da vergangen bis zum ersten langstreckentauglichen Fahrzeug? Richtig, gerade mal vier Jahre (Model S). Dass es nicht schneller geht, liegt nicht daran, dass es nicht möglich wäre, sondern schlichtweg daran, dass künstlich gebremst wird.

Karlsson hat geschrieben:
Wenn man sich die Verkaufszahlen so anschaut, dann stellt sich das ja auch ungefähr so dar.


Bei so vielen Steinen im Weg, sind diese Verkaufszahlen das reinste Wunder! Aktuell müssen die USA aus alter Sentimentalität gegenüber dem Kalten Krieg mit den Russen ein Wetteifern um den niedrigsten Ölpreis führen, was der Elektromobilität sicherlich nicht zugute kommt. Dennoch: die Schlacht mögen die Verbrenner zeitweilig gewonnen haben, die Schlacht haben sie aber definitiv verloren!

Karlsson hat geschrieben:
Auch bei 2 Euro/l sind 5 Liter Diesel nicht teurer als 18kWh zu 30 Cent + Akkumiete, der Diesel ist in der Anschaffung billiger und in der Handhabung unkomplizierter (Stichwort Laternenparker mit Wohnung im 3. Stock).


Also zunächst einmal hat der Laternenparker mit der Wohnung im 3.Stock immer noch Optionen:

1. Am Arbeitsplatz tanken
2. Kostenlose Möglichkeiten der lokalen Stadtwerke nutzen
3. eine Garage anmieten mit Stromanschluss
4. Kostenpflichtige Lademöglichkeiten in der Umgebung nutzen
5. Insbesondere Schnellladesäulen nutzen

Usw. usf. .

Natürlich trifft es viele auch blöd, aber es reicht nur eine der vorgenannten Optionen und dann ist Strom tanken 1000 mal praktischer als Tanken an der Tankstelle.

Die Akkumiete ist ja bei einem von den Modellen, von denen wir überwiegend sprechen, derzeit verpflichtend und ich gehe jede Wette ein, dass ein gebrauchter Drilling jetzt schon günstiger gefahren werden kann als ein vergleichbarer Diesel - es kommt eben nur auf die Kilometerleistung an.

Karlsson hat geschrieben:
Solange die Infrastruktur so löchrig und unzuverlässig ist und die Reichweiten so klein und die Fahrzeuge so teuer sind, ist es nur was für Idealisten und Technikbegeisterte, aber nicht für die breite Masse.


Bullshit. Auf Yotube zu sehen ist ein Otto-Normalverbraucher mit Kind und Kegel, normaler Arbeiter, nicht irgendwie extrem besser ausgestattet als andere, aber halt einfach mal interessiert, ob das Konzept aufgeht: https://www.youtube.com/channel/UCdHkV8 ... 5T28FtgHHw . UND ES GEHT für ihn auf schon seit 12 Monaten! Übrigens: deinen Horror hat er zweimal spaßeshalber auch mal über sich ergehen lassen und ist kurz vor zu Hause liegen geblieben - er lacht herzlich darüber, weil er selbst Schuld daran war und die Limits ausgetestet hat, was man als intelligenter Elektroauto-Fahrer nun mal einfach nicht macht. Im Übrigen hatte er einmal Frau, Kind und Kegel dabei und keiner ist ihm an die Gurgel gesprungen, nur, weil er liegen geblieben ist.

Karlsson hat geschrieben:
Ich glaube ja auch, dass die E-Autos sich eines Tages auf breiter Front durchsetzen könnten. Aber man muss sich da keine Illusionen machen, dass das mit den heutigen Fahrzeugen zu den heutigen Preisen geschehen könnte.


Wenn man von den Körpermaßen nicht gerade etwas arg über dem japanischen Durchschnitts-Menschen ist, dann sehe ich die Drillinge gebraucht durchaus jetzt schon als attraktive Fahrzeuge weit über den Stadtgebrauch hinaus. Der Zoe wäre es mit Kaufakku auch schon, sogar für dich (jetzt keinen Rückzieher, hast du hier selbst zugegeben :D ).
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Keepout » Mo 26. Jan 2015, 09:07

e-lectrified hat geschrieben:
Also zunächst einmal hat der Laternenparker mit der Wohnung im 3.Stock immer noch Optionen:

1. Am Arbeitsplatz tanken
2. Kostenlose Möglichkeiten der lokalen Stadtwerke nutzen
3. eine Garage anmieten mit Stromanschluss
4. Kostenpflichtige Lademöglichkeiten in der Umgebung nutzen
5. Insbesondere Schnellladesäulen nutzen



Lies dir bitte in Ruhe drei mal diese fünf Punkte durch.
Dannach stell dir vor, du trägst diese fünf Punkte hunderten von Familienvätern und -müttern, die kaum über die Runden kommen, vor. Die haben komplett andere Sorgen. Und von denen gibt es jeden Monat ein paar mehr.

Ich stimme Karlsson zu: Breite Elektromobilität, das sagt auch sinngemäß Lars Thomson, wird über den Preis entschieden.
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Re: VW und BMW investieren gemeinsam in Ladestationen (USA)

Beitragvon Dani » Mo 26. Jan 2015, 09:59

eDEVIL hat geschrieben:
NAtürlich ist jede Investition in eine bessere infrastruktur toll, aber wenn man merkt, das heimische Hersteller ihre Aktivitäten immer nur aufs (ferne) Ausland richten und die heimischen Gesichtpunkte ignorieren oder stiefmütterlich behandeln, kommt da schon "etwas" Unmut auf.


Ich Denke wenn es denn mal losgeht mit der Subvention der E Auto wird sich anschliessend auch bei uns was an der Ladesituation verbessern, zur Zeit ist USA halt einfach DER MARKT. Aber macht halt traurig. Wobei bei uns in der CH ja schon einiges am tun ist. Ob es reicht? Sicher noch nicht.

eDEVIL hat geschrieben:
VW und BMW müßte heirzulande auch garnicht soviel investieren, wenn man passende Lader für die massenhaft vorhandenen Säulen einbauen würde. Mit 22KW AC wäre die fehlende Verbreitung von CCS erstmal akzeptabel.


Wie schwer ist so ein Hochleistungsgleichrichter für 22kW? 20kg oder 40kg? Wieso soll jedes Auto sowas tausende von Kilometer "rumtragen"? Wäre es nicht viel besser gleich Gleichstrom zu laden und das Gewicht der Umwandler vor Ort lassen? Dafür lieber vor Ort Hocheffiziente Gleichrichter installieren.

eDEVIL hat geschrieben:
P.S.
Drago85 hat geschrieben:
Ich bin gerade in Australien und wisst ihr was hier ein Liter Benzin kostet? 65 Cent (schon in Euro umgerechnet). Wem soll ich als Elektroautofahrer hier was vom Elektroauto erzählen.

Geile Beschleunigung, leises Gleiten, zu Hause "tanken" und fast keine lokalen Emissionen.
Warum muß etwas besseres billiger sein???


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