VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon Vanellus » So 20. Nov 2016, 15:52

150kW hat geschrieben:
mitleser hat geschrieben:
und falls ja, was ist der Aussagewert deiner Antwort auf Vanellus' Beitrag?
Das man mit der Prämisse, höhere Reichweite egal was das Auto dann kostet, nicht mehr, sondern weniger E-Autos verkauft hätte.


Diese Prämisse: "egal was das Auto kostet, Reichweite muss her" habe ich nicht eingeführt.
Ich meine nur: 100 km reale Reichweite im Winter ist nicht das, worauf die interessierte Masse wartet. Zumal nicht, wenn man dafür knapp 40.000 € beim e-Golf oder auch deutlich über 40.000 € beim i3 zahlen muss. Wir hier im Forum sind nicht repräsentativ.
Das Reichweitenproblem wäre mit den kommenden Akkus für viele gelöst. Nicht für alle und ja, es gibt auch welche, denen reichen 100-160 km. Jetzt muss noch der Preis sinken. Und wenn sie 22 kW-AC-Lader (plus 50-100 kW DC) haben, gibt es auch keine Probleme mehr mit der real existierenden Ladeinfrastruktur. Solche Autos würden einen Erdrutsch in Richtung E-Mobilität auslösen.

Meine Zusammenfassung lautet: wenn Autos attraktiv sind, dürfen sie für erstaunlich viele auch etwas mehr kosten. Das sieht man doch täglich in den Großstädten auf der Straße.

PS: iOnier hat recht
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon 150kW » So 20. Nov 2016, 16:10

Vanellus hat geschrieben:
Ich meine nur: 100 km reale Reichweite im Winter ist nicht das, worauf die interessierte Masse wartet. Zumal nicht, wenn man dafür knapp 40.000 € beim e-Golf oder auch deutlich über 40.000 € beim i3 zahlen muss.
Ein größerer Akku macht es aber nicht billiger, sondern tendenziell noch teurer. Die Preise für i3 und e-Golf fangen übrigens weit unter 40.000 an
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon McTristan » So 20. Nov 2016, 16:13

Weit?

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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon futureA » So 20. Nov 2016, 16:16

Vanellus hat geschrieben:
Diese Prämisse: "egal was das Auto kostet, Reichweite muss her" habe ich nicht eingeführt. Ich meine nur: 100 km reale Reichweite im Winter ist nicht das, worauf die interessierte Masse wartet. Zumal nicht, wenn man dafür knapp 40.000 € beim e-Golf oder auch deutlich über 40.000 € beim i3 zahlen muss.

Die Idee, 100km reichen doch zur Arbeit und einkaufen ist wie immer die Vorstellung des Single-Haushalts. Wenn man abends noch schnell die Enkel einhüten muss, bei den 30km entfernt wohnenden Kindern, geht schon nicht mehr nach den Tageserledigungen. Also vielleicht als Zweitwagen in gemäßigten Klimaregionen ohne viel Air-Con und Heizung.
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon Fluencemobil » So 20. Nov 2016, 17:04

McTristan hat geschrieben:
Weit?

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Ja wenn er nicht nagelneu sein muss.
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon eve » So 20. Nov 2016, 17:35

eDEVIL hat geschrieben:
Das man unter der Marke VW noch nicht mehr bietet ist ja noch irgendwie vertretbar, aber Audi, Bentley, Bugatti, Ducati, Lamborgini und Porsche wäre dafür geeignet.
Es ist doch völlig Wumpe, was so ein Veyron kosten würde, wenn man die ebsten Zellen reingeklöppelt hätte, die verfügbar sind.

TeeKay hat geschrieben:
VW hat eine lahme unverkäufliche Krücke wie den Phaeton 15 (fünfzehn) Jahre lang mitgeschleppt, statt als Nischenmodell was schickes elektrisches wie Model S auf den Markt zu bringen. Mehr Geld als mit dem Phaeton hätten sie damit auch nicht verloren. Und sowas wie der Rimac hätte von Bugatti kommen können. Die subventionieren eh jeden Bugatti mit einem siebenstelligen Betrag, warum also nicht auch den Bugatti Electra? Der wird im Durchschnitt eh nur 5000km bewegt und dafür reicht dann auch ein Auto mit der Rimac-Reichweite.


Na für 2,4 Mio EUR die der Veyron oder Chimron oder hassenichgesehen kosten kann man schon eine ordentlich Menge an Batterien reinlegen. Würde mal sagen, der Preis hat nicht mehr so viel mit einer Kostenkalkulation zu tun, als einfach mit dem Erzeugen einer besonderen Exklusivität. Aber auch mit kleinen Stückzahlen hätte man die Technologie voran bringen können. Oder ein Porsche für 100.000 oder mehr. Können sich genug Leute leisten. Viele wissen ohnehin nicht wohin mit dem Geld. Was wäre exklusiver als ein high end BEV das seinen Gleichn sucht. Tja, so ist es nun das Model S, das exakt solch ein Fahrzeug darstellt.

Neben anderen Gründen wird möglicherweise auch die Infrastruktur eine Rolle gespielt haben. Denn wenn man so ein Ding an betuchte verkauft, muss man Ihnen ja auch die Möglichkeit geben damit außerhalb des Radius der heimischen Ladestation zu laden. Und hätten Sie ein solches Netz gebaut, dann wäre bereits der zweite Schritt für Massenmarkt BEVs getan. Eine Gefahr für das Haupt- und Milliardengeschäft.
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon eDEVIL » So 20. Nov 2016, 18:03

eve hat geschrieben:
Denn wenn man so ein Ding an betuchte verkauft, muss man Ihnen ja auch die Möglichkeit geben damit außerhalb des Radius der heimischen Ladestation zu laden. Und hätten Sie ein solches Netz gebaut, dann wäre bereits der zweite Schritt für Massenmarkt BEVs getan. Eine Gefahr für das Haupt- und Milliardengeschäft.

Und hinter her hinken ist keine Gefahr für das Haupt- und Milliardengeschäft?
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon umberto » So 20. Nov 2016, 21:19

eDEVIL hat geschrieben:
Und hinter her hinken ist keine Gefahr für das Haupt- und Milliardengeschäft?


Natürlich, aber schau Dir doch die absoluten Verkaufszahlen - auch von erfolgreichen E-Autos - an. Da sind wir auch in China immer noch ein einstelligen Prozentbereich.

Da gibt es jetzt ein Einphasen mit steigenden Stückzahlen, die dann auch wieder die Preise der E-Autos sinken werden lassen und den Effekt verstärken werden. Und da wird VW, so wie die anderen, sicher auch dabei sein. Und dann darf der Kunde wieder entscheiden, welches Paket ihm am besten gefällt.

Zu Müllers Aussage fällt mir eigentlich nur ein, daß man in D schon längst nicht mehr offen Realitäten aussprechen darf, wenn sie der Political Correctness der Shitstormer nicht entspricht.

Ich kenne einige Leute, die relativ gut situiert sind und einen Verbrenner als Zweitwagen fahren. Das sind die Kunden, die der Müller gemeint hat. Die könnten, machen aber nicht. Drei Jahre war in meinem Umfeld totale Flaute, alle waren zwar interessiert, aber gehandelt hat keiner.
Umso mehr freut mich, daß in den letzten Wochen 2 Familien jetzt ihren Zweit-Verbrenner durch ein E-Auto ersetzen...es kommt, aber gaaaaanz langsam.

Gruss
Umbi
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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon Man-i3 » So 20. Nov 2016, 21:31

umberto hat geschrieben:
.....Zu Müllers Aussage fällt mir eigentlich nur ein, daß man in D schon längst nicht mehr offen Realitäten aussprechen darf, wenn sie der Political Correctness der Shitstormer nicht entspricht. ......


http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Kulturwandel-ist-ein-Lippenbekenntnis-article19135306.html

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Re: VW Chef Müller: Kunden haben Schuld !

Beitragvon wp-qwertz » So 20. Nov 2016, 22:26

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