Verkaufszahlen 2014 USA und DE

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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon Spürmeise » Mi 7. Jan 2015, 16:16

Nach 6.051 neu zugelassenen Elektro-PKW in 2013 jubelt T-Online, dass 2014 nur noch 8.522, "so wenig wie noch nie", Elektroautos neu zugelassen worden sind.
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon PowerTower » Mi 7. Jan 2015, 17:23

Herje die Kommentare dazu klingen auch noch voll nach 2009. Hat die Bevölkerung denn noch gar nichts gelernt? :?
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon TeeKay » Mi 7. Jan 2015, 17:48

"Gut zwei Drittel bewerten E-Autos demnach zwar als umweltfreundlich und vernünftig. Doch nur rund jeder Vierte sieht die kaufentscheidenden Imagefaktoren Fahrspaß, attraktives Design und Sportlichkeit gegeben."

Die Umfrage jetzt bitte noch einmal nach einer Probefahrt durchführen. Dann dürfte das Fazit lauten:
"Gut zwei Drittel bewerten Verbrenner-Autos zwar als reichweitenstark und günstig in der Anschaffung. Doch nur rund jeder Vierte sieht die kaufentscheidenden Imagefaktoren Fahrspaß, attraktives Design und Sportlichkeit gegeben."
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon Super-E » Mi 7. Jan 2015, 23:26

Hier schreiben alle, dass Merkel, die korrupten Politiker und Lobbyisten der Autoindustrie die EVs verhindern wollen, während die Gegner der Meinung sind, dass Merkel, die korrupten Politiker und die Atom- und Kohlelobby uns EVs aufzwingen will. Ich möchte echt kein Politiker sein - wenn dann höchstens korrupt, sonst hat man ja nix davon ;-)

ketzerische Frage wo wir dabei sind: Was ist eigentlich der Vorteil, dass man unbedingt elektrisch fahren will, aber noch überwiegend mit Öl die Häuser heizt?
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon redvienna » Mi 7. Jan 2015, 23:31

Naja - es gibt schon noch sehr viele auch sehr schöne Verbrennerautos. (Vom Außen- und Innendesign her)


Dadurch, dass E-Autos fast geräuschlos fahren, wirken sie nicht sehr sportlich. Der Motorensound hat schon etwas historisches an sich. Ein optionaler Soundgenerator wäre wirklich sinnvoll.

Auch den Fahrspaß kann man einem Verbrenner nicht absprechen.


TeeKay hat geschrieben:
"Gut zwei Drittel bewerten E-Autos demnach zwar als umweltfreundlich und vernünftig. Doch nur rund jeder Vierte sieht die kaufentscheidenden Imagefaktoren Fahrspaß, attraktives Design und Sportlichkeit gegeben."

Die Umfrage jetzt bitte noch einmal nach einer Probefahrt durchführen. Dann dürfte das Fazit lauten:
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon Elektrolurch » Do 8. Jan 2015, 06:59

redvienna hat geschrieben:
Ein optionaler Soundgenerator wäre wirklich sinnvoll.

Aber wenn, dann darf der Sound nur innen zu hören sein. ;)
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon Elektrolurch » Do 8. Jan 2015, 07:03

Super-E hat geschrieben:
Was ist eigentlich der Vorteil, dass man unbedingt elektrisch fahren will, aber noch überwiegend mit Öl die Häuser heizt?

Die Frage meinst du nicht ernst, oder? Irgendwo muss man ja anfangen.
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon TJ0705 » Do 8. Jan 2015, 08:29

e-lectrified hat geschrieben:
Es gibt beim Elektroauto neben Preis und Reichweite keine weiteren wichtigen Faktoren. Der Rest ist schon heute einwandfrei.


Hi e-lectrified,

da hast Du auf eine Art Recht. Ich bin ja auch begeisterter EV-Fahrer. Aber Du übersiehst eine Kleinigkeit:
Es scheitert nicht an den Autos - die sind technisch ausgereift - sondern daran, daß der Mensch ein Gewohnheitstier ist! Die Leute gehen nicht von heute auf morgen hin und wechseln auf ein EV. Das machen nur ganz wenige Begeisterte. Dieser Punkt ist imo der wichtigste, und der hat so gut wie gar nichts zu tun mit Reichweite und Preis.

In meinem Bekanntenkreis, bei Freunden und Kollegen habe ich diesbezüglich fast ausschliesslich sehr deprimierende Erfahrungen gemacht. Nichtmal, daß so ein EV super komfortabel fährt usw., wird anerkannt. Das spielt für die Leute einfach keine Rolle. Ein EV zu kaufen liegt denen so fern wie ein Ufo zu kaufen. Deshalb spielen diese Details für sie gar keine Rolle! Der Verbrenner war immer "gut genug", und man will gar nichts anderes. Schon gar nicht so eine komische Technik, wo man auf Reichweite, Ladedauer, usw. achten muß.

Viele, die mit mir gefahren sind, könnten prima auf ein EV umsteigen oder dadurch sogar einige Vorteile haben. Sie wollen aber einfach nicht. Zu langsam und unflexibel im Denkkasten. ;-) Ich behaupte sogar, viele sind ganz einfach viel zu dämlich oder zu beschäftigt mit ihrem restlichen Leben um die Vorteile überhaupt zu erkennen. Man macht einfach lieber mit dem weiter, was man kennt.

Mein Leaf wird jedenfalls von vielen (Erfreuliche Ausnahmen bestätigen die Regel...) verlacht. Und ein wenig kann ich es sogar verstehen. Nicht jeder stellt sich wie ich tief in der Nacht mit kleinen Kindern im Auto stundenlang an irgendeine Ladesäule irgendwo im Niemandsland. Und wenn ich beim aktuellen, milden und zu dem Zeitpunkt trockenen Winterwetter nur knapp die insgesamt 114km von Hamburg nach Lüneburg und wieder zurück schaffe, trotz LKW-Tempo auf der AB und 17-18 Grad Innenraumtemperatur und obwohl ich in Lüneburg bei Freunden zwischendurch 5 Stunden an Schuko zwischengeladen habe, dann kann ich die Leute verstehen. Das sind den meisten einfach zu viele Einschränkungen. Man will sich das nicht antun, sich auch vor anderen nicht lächerlich machen. Auf so viel Abenteuer hat halt keiner Bock in einem eh schon beschwerlichen Alltag...

Also vergesst mal weitgehend den Preis. Geld haben viele mehr als genug. Eher ist es schon die Reichweite der aktuellen Modelle. Hauptsächlich aber ist es der innere Schweinehund und die Gewohnheit. Der Mensch macht eben gerne, was er immer getan hat, und wenn es ihn auch auf Dauer den Kopf kostet.

ketzerische Frage wo wir dabei sind: Was ist eigentlich der Vorteil, dass man unbedingt elektrisch fahren will, aber noch überwiegend mit Öl die Häuser heizt?


Wie schon gesagt wurde - irgendwo muß man eben anfangen. Für mich persönlich geht das alles Hand in Hand. Ich habe vor zwei Jahren meine PV installiert, und seitdem fahren wir ca. die Hälfte unserer Kilometer elektrisch und heizen auch das Haus (wann immer ökonomisch und ökologisch sinnvoll) mit sehr effizienten Split-Klimas, also kleinen Wärmepumpen. Beides gerne oder vorwiegend mit eigenem Strom vom Dach. Das hat uns ganz nebenbei neben einem besseren Lebensgefühl eine ganze Menge Spaß und Komfort gebracht. So fährt das Auto eben sehr schön EV-mässig leise usw., und mit den Splits muß ich auch im Sommer trotz reinem Umweltgewissen nicht mehr schwitzen. Man wird also sogar belohnt... ;-)

Die Themen Energiewende, Mobilität, und Wärmemarkt sind untrennbar miteinander verbunden. Zusammen ist das ein riesiges Potential und kann alles sehr stimmig zusammenarbeiten. Das muß nur erstmal erkannt und gewollt werden...

Grüße Dirk
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon redvienna » Do 8. Jan 2015, 08:52

Volle Zustimmmung !

Darum ist auch das Modell Tesla S so erfolgreich.

Man kann den Luxus auch herzeigen.

Die kümmerlichen Reichweiten der anderen E-Autos werden immer wieder von anderen herunter gemacht.

Obwohl das mit simplen physikalischen Fakten zusammenhängt !
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Re: Verkaufszahlen 2014 USA und DE

Beitragvon Greenhorn » Do 8. Jan 2015, 09:24

Der Begriff dafür ist "Komfortzone "
Die verlässt der gemeine deutsche nur ungern. Veränderungen werden nur schleppend angenommen. Es gibt ein paar innovative die alles sofort mitmachen und irgendwann den Mainstream hinterher ziehen.
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 70.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
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