VDE plant neue TAR: Meldepflicht für Ladestationen ab 4,7kW

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Re: VDE plant neue TAR: Meldepflicht für Ladestationen ab 4,

Beitragvon Yorch » So 14. Mai 2017, 18:26

@Paul_S

Im Prinzip eine gute Lösung, jedoch für den Endkunden schwer nachzuvollziehen. Wie soll man dann zu einem anderen Stromanbieter wechseln, wenn man gar nicht weiß, was es kosten würde? Wie sollen verschiedene Stromanbieter unterschiedliche Preise kalkulieren? Wo wird der Strompreis für den Endkunden festgelegt? In der Trafostation an der Strasse? Im nächsten Umspannwerk? In der Regelzone? Wie verhindert man, dass der Netzbetreiber das Netz einfach nicht ausbaut, dadaurch ein Engpass besteht und durch den Engpass ständig ein hoher Strompreis herrscht, was den Netzbetreiber natürlich nicht dazu bewegen wird, das Netz auszubauen.....



Dann die Frage der Abrechnung. Sagen wir, der Strompreis wird jede Minute übertragen und gilt dann für je eine Minute, Stromverbrauch * Preis werden dann im Zähler aufsummiert. Frage: Welchen Preis nimmt der Zähler, wenn die Datenverbindung ausfällt? Den niedrigsten? Dann werden die Leute versuchen, die Datenverbindung zu unterbrechen, sei es durch dicke Kellerwände, Alufolie, Störsender, DSL Modem ausschalten etc.... wird der höchste Preis genommen, gibt es auch wieder Ärger.



...ggf sollten wir ein neues Thema eröffnen.
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Re: VDE plant neue TAR: Meldepflicht für Ladestationen ab 4,

Beitragvon bm3 » So 14. Mai 2017, 18:27

@drilling
Ja, aber wenn der Netzbetreiber möchte kann er sie auch Verbrauchsstellen mit weniger Jahresverbrauch "verpassen". Gerade so wie er gerne möchte.
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Re: VDE plant neue TAR: Meldepflicht für Ladestationen ab 4,

Beitragvon Paul_S » Mo 15. Mai 2017, 15:32

Yorch hat geschrieben:
...Wie sollen verschiedene Stromanbieter unterschiedliche Preise kalkulieren? Wo wird der Strompreis für den Endkunden festgelegt? ...
Ja, bezüglich des Geschäftsmodells würde sich da einiges ändern. Ich habe mir in erster Linie Gedanken über eine technisch sinnvolle Lösung gemacht. Wer daran wie verdienen könnte...?
Interessant finde ich noch den Gedanken eines "Ankauf"- und "Verkaufs"-Preises mit ein paar Cent Differenz.

Yorch hat geschrieben:
Frage: Welchen Preis nimmt der Zähler, wenn die Datenverbindung ausfällt?
Da würde ich den Zähler anzeigen lassen, dass es ein Problem mit der Datenverbindung gibt. Den aktuellen Preis kann man notfalls als Kunde im Internet nachsehen (oder die Haustechnik macht das sowieso automatisch). Abgerechnet wird dann hinterher wenn die Preisdaten wieder da sind. Deshalb soll der Zähler alles speichern, und Manipulieren der Datenverbindung bringt nix. Es sollte einen Maximalpreis geben, der niemals überschritten wird (z.B. 2 Euro/kWh). [/quote]

Yorch hat geschrieben:
...ggf sollten wir ein neues Thema eröffnen.
Hast recht,das entfernt sich zu sehr von diesem Thema...
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