Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

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Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon ratzfatz » So 16. Feb 2014, 00:17

Hallo, ich habe dies hier gefunden:

http://www.10news.com/news/more-vandalism-to-cars-in-pacific-beach-reported-hybrid-electric-vehicles-targeted-02032014

Viele Trends kommen ja von drüben. Ich will mir nicht vorstellen, was hier passieren wird, wenn irgendwelche durchgeknallen autonomen Sippen auf den Trichter kommen, dass ein EV "ganz böse" ist und im Falle Tesla "auch noch kostenlos Strom der Allgemeinheit und speziell der Diskrimi_Nierten zieht" (über die SCs).

Sollte man im Auge behalten, denke ich. :shock:

Popp.
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Beitragvon MarkusD » So 16. Feb 2014, 11:11

Bei uns ist das doch auch nichts neues.
Da werden Fahrzeuge unliebsamer Nachbarn beschädigt, oder einfach auch nur, weil es ein "Bonzen-Auto" ist, oder die machen es auch nur, weil sie eine weiche Birne haben, deren Rechenleistung geradeso ausreicht, daß sie aufrecht stehen können und dabei nicht umkippen bzw. auf der gerade weggeworfenen Bananenschale nicht ausrutschen.

Erst letzte Woche war ein Artikel hier in der Zeitung, daß ein Fahrzeug in den letzten 6 Monaten mehrfach zerkratzt wurde, die anderen Fahrzeuge drumherum blieben unangetastet. Die Polizei tippt auf das persönliche Umfeld.

Würde ich so jemanden auf frischer Tat ertappen, würde ich ihm eine neue Gesichtsoptik verpassen und mich dann auf eine Affekthandlung berufen.
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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon LocutusB » So 16. Feb 2014, 14:16

Deshalb sollten wir uns benehmen und den Verbrenner-Fahrern zeigen, dass EVs nicht böse sind.
Das fängt mit dem Verhalten auf der Autobahn an, indem wir keine LKW belästigen oder andere Straßenverkehrsteilnehmer behindern und endet bei einer vernünftigen Reaktion auf zugeparkte Ladestationen.
Habe mal in einer Gegen mit Parkplatznot gewohnt. Wenn ich zur falschen Zeit nach Hause gekommen bin, musste ich oft eine viertel Stunde um den Block fahren, bevor ich einen Parkplatz gefunden habe. Wäre ich dabei immer an zwei reservierten EV-Parkplätzen vorbeigekommen, die so gut wie nie besetzt gewesen wären, hätte sich bei mir vermutlich eine Abneigung gegen EVs etabliert ...
Fahren mit dem EV sollte gefördert werden, aber nicht auf Kosten der Verbrenner! Dann bekommen wie auch nicht die Zustände wie in den USA.
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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon Steph » So 16. Feb 2014, 16:05

genau und die kleber von "goningelectric.de" nicht einfach auf fremde ladesäulen kleben. gopfridschtutz!
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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon Steph » So 16. Feb 2014, 16:05

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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon Klingon77 » Mo 17. Feb 2014, 10:16

MarkusD hat geschrieben:

...
Würde ich so jemanden auf frischer Tat ertappen, würde ich ihm eine neue Gesichtsoptik verpassen und mich dann auf eine Affekthandlung berufen.


hi,

wenn der Staatsanwalt das liest ist es aber vorbei mit Affekt... :lol:



E-Auto Fahrer sollten sich kooperativ verhalten.
Wenn man im Auto unterwegs ist vergisst man leich das hinter jedem (fremden) Steuer ein Mensch mit ganz eigenen Nöten, Sorgen und Problemen sitzt.
"Ein Jeder trägt sein eigenes Paket" und da sollte man, sofern nicht unbedingt nötig, nicht noch was draufpacken.

Anders formuliert:

Leben und leben lassen ;)


liebe Grüße,

Ralf
www.ad-kunst.de Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln :-)
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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon MarkusD » Mo 17. Feb 2014, 11:08

Klingon77 hat geschrieben:
Leben und leben lassen ;)
Sicher, du hast recht.
Aber in konservativ geschätzten 95% aller zugestellten E-Parkplätzen waren es nicht Sorgen und Nöte, sondern schlichtweg Ignoranz.
- mir doch egal
- kein Lust, mehr als nötig zu laufen
- Hättest du dir halt ein gescheites Auto gekauft
- Ich darf da parken (?????)

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon LocutusB » Mo 17. Feb 2014, 16:37

MarkusD hat geschrieben:
Klingon77 hat geschrieben:
Leben und leben lassen ;)
Sicher, du hast recht.
Aber in konservativ geschätzten 95% aller zugestellten E-Parkplätzen waren es nicht Sorgen und Nöte, sondern schlichtweg Ignoranz.
- mir doch egal
- kein Lust, mehr als nötig zu laufen
- Hättest du dir halt ein gescheites Auto gekauft
- Ich darf da parken (?????)


Ja, aber wir fahren doch nicht nur EV weil wir es toll finden. Wir wollen es ja auch besser/umweltverträglicher machen als andere. Wobei dies jetzt bitte nicht als Generalanschuldigung für Verbrennerfahrer ausgelegt werden darf. Viele haben sicher nachvollziehbare Gründe warum sie noch kein EV fahren.
Ich glaube einfach, dass wenn man die Gelegenheit hat und freundlich z.B. auf einen Parkplatz für ein EV aufmerksam macht, erreicht man viel mehr als mit einem unpersönlichen Zettel mit "deutlicher" Formulierung. Auf der Autobahn sollte man keine Vorurteile schüren und zeigen, dass ein EV auch Autobahntauglich ist.
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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon Twizyflu » Mo 17. Feb 2014, 19:20

Trotzdem muss Recht, Recht bleiben.

beefy soll euch mal erzählen was heute endlich gelang.

Wieder einmal stand ein Verbrenner auf dem E-Parkplatz, trotz HALTEN UND PARKEN VERBOTEN Tafel.
Tja, diesmal kamen aber die netten Polizisten und: ANZEIGE (!)

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Re: Vandalismus gegen EV in den USA. Bald auch bei uns?

Beitragvon MarkusD » Mo 17. Feb 2014, 20:02

LocutusB hat geschrieben:
Viele haben sicher nachvollziehbare Gründe warum sie noch kein EV fahren.
Das ist mir in Grunde egal, warum die noch keinen EV fahren. Die sollen sich einfach nicht auf für EVs reservierte Plätze stellen. Fertig und Punkt.

LocutusB hat geschrieben:
Ich glaube einfach, dass wenn man die Gelegenheit hat und freundlich z.B. auf einen Parkplatz für ein EV aufmerksam macht.
Oh ja, soweit die Theorie. Erst heute wieder. Daß er es nicht wußte, kann er nicht sagen, weil ich es ihm schon mal gesagt habe. Außerdem ist die Beschilderung auch sehr eindeutig. Das war reine Lauffaulheit: "Das Parkhaus ist voll." Ja und? 300m entfernt in den Quer- und Parallelstraßen ist genug Platz.

Wie ich mit ihm, hm, diskutiert habe über das Warum und Wieso, kam auch schon der nächste E-Parker. Wir haben ihn dann freundlich wegkomplimentiert nach dem Motto: Er fährt sein Auto freiwillig weg - oder es könnte sein, daß er am Abend erstmal Taxi fahren muß. Die Pforte verteilt auch ganz offizielle "Strafzettel" mit Kennzeichen und Foto.

Speziell bei diesem Parkplatz gibt es praktisch niemanden, der nicht weiß, daß der nur für EVs ist.
Trotzdem parken da immer wieder mal Verbrenner - und manche von denen sind wirklich unbelehrbar.
Wenn genug Platz ist und der Andrang auch gering ist, ist es mir auch egal, wenn da mal einer falsch steht. Allerdings teilen wir uns jetzt mit 8 Leuten (die nicht immer alle da sind, schon klar) 6 Stellplätze bei 3 Entnahmestellen.
MarkusD
 

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