Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Karlsson » Mi 16. Nov 2016, 20:36

Dachakku hat geschrieben:
Irgendwie habe ich das Gefühl, du blendest den Mehrpreis bei der Anschaffung Diesel vs. Benziner ( bis zu 2000,- Euro) völlig aus.
Des weiteren die höheren Steuern. :roll:

Beim Focus 1.0 Ecoboost gegen 1.6tdci sind die Steuern nach 3900km wieder drin.
Auf die Lebensdauer gesehen vertankt der 7000-10000€ weniger. Die Steuer ist im Jahr 132€ höher.
Der Preisunterschied hat beim Gebrauchten nicht vorhanden. Laut Listenpreis hängt es davon ab, ob man den 125 oder 101 PS Benziner sieht. Aber auch gegenüber dem billigen hat man die 3000 Unterschied nach 89tkm wieder rein gefahren.
Da ich eh nur gebraucht kaufe, ist das aber egal. Warum das jetzt teurer sein soll, erschließt sich mir nicht.
Aber auch wenn es preisgleich wäre, fährt sich der Diesel entspannter und frisst weniger Ressourcen.

Dachakku hat geschrieben:
Wenn man rechnen kann, dann kommt man schon, nicht nur "Mann" sondern auch die Fachpresse, zum Ergebnis dass sich ein Diesel bei ca. 20Tkm/anno NICHT rechnet. Immer voraus gesetzt, man ist bereit, auf "normalem" Niveau mit Benziner Drehmoment zu leiden.

Rechnen ist mein Job, mit dem ich durchaus erfolgreich bin. Und meine Rechnung ergibt bei 10tkm schon etwas anderes. Sieht die Fachpresse übrigens auch so - es gibt Diesel, die sich immer rechnen und welche, die sich nie rechnen. Ein pauschales Urteil greift zu kurz.

Dachakku hat geschrieben:
Höre ich immer diese "Leider", die auf keinen Fall mit dem Drehmoment eines (Turbo) Benziners leben können, dann frage ich mich, wie ich die mehreren Alpenüberquerungen der letzten Jahre mit meinem 2.0 Saugbenziner mit ca. 1900 KIlo in beladenem Zustand und dürftigen 180NM geschafft habe.

Hat irgendwer behauptet, damit könnte man nicht leben? Mit dem Diesel lebt es sich halt angenehmer.
Bei drohenden Fahrverboten werde ich dann aber trotzdem keinen Diesel mehr kaufen.

secuder hat geschrieben:
Viel zu kompliziert gedacht - hat vielleicht einfach was mit Spaß zu tun
(Oh, das ist natürlich böse :) )
--> am besten Elektroauto fahren.

Sehe ich im Prinzip genauso, fürs größere Auto will ich aber nen brauchbaren Kofferraum, Ahk und zumindest reelle 300km Reichweite und bei 20k€ für nen 2 jährigen Gebrauchten mit nicht zu vielen Kilometern muss auch mal Schluss sein.
Es täte auch ein popeliger Skoda Fabia Elektro, also ich verlange da keinen Tesla für nen Appel und ein Ei.
Aber gibts halt heute nicht und nächstes Jahr auch nicht und viel mehr Zeit hab ich auch nicht.

Von daher muss es wohl oder übel dann doch noch mal ein letzter Verbrenner werden (bzw Hybrid, der aber ja auch ein Verbrenner ist).

Blue shadow hat geschrieben:
Der verkäufer sagte mir, das der schritt zum plugin nur eine grössere batterie und ladegerät benötigt...der rest bliebe erhalten

Naja....der Ioniq Plugin soll nen mickrigen Akku und einen 61PS "starken" E-Motor bekommen. Nicht so pralle. Hat der Niro nicht denselben Antrieb?
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Beitragvon Blue shadow » Mi 16. Nov 2016, 23:45

Jupp..42kw...schön gemütlich...vermutlich gleiches innenleben wie ioniq... 50 km winterreichweite sind mein minimum..

Über die motorleistung herrscht im kia prospekt / preisliste verwirrung...mal 41 ps mal 42 kw....
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Blue shadow » Fr 18. Nov 2016, 17:17

Traurig...hybrid doch nicht so doll...

Bemerkenswert im Ranking des ICCT ist, dass manche Hybridautos keineswegs wesentlich verlässlichere Spritverbrauchs-Angaben aufweisen. Zwei Toyota-Modelle liegen nur knapp unter der 50-Prozent-Marke. So verbraucht der Toyota Auris Hybrid 49 Prozent mehr als angegeben. Beim kleineren Yaris sind es immerhin noch 48 Prozent.
(Foto: Toyota )
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Blue shadow » Mi 11. Jan 2017, 11:37

Was haltet ihr von myright....zwecks rückabwicklung, wenn keine Rechtschutzversicherung vorliegt?

Sie verweisen auf das urteil LG .....schwacke für yeti 15000€...np 25000€ ....liste 29000€....abzüglich 20% für kilometer 5000€ ergibt ca 2/3 von 5000€ gewinn ohne risiko..


Das Landgericht München II hat in einem jetzt veröffentlichten Urteil eine klare Sprache für die Käufer von Autos im Abgasskandal gefunden: Nehmen Sie nicht an der Umrüstung teil, geben Sie stattdessen Ihr Auto zurück (Urteil v. 15. November 2016).

Schon gar nicht müssen Käufer eine Frist zur Nachbesserung setzen, enn die Nachbesserung ist wegen der vielen unbekannten Langfristfolgen des Software-Updates unzumutbar. Die Käufer erhalten daher zunächst den vollen Kaufpreis zurück.

Allerdings hat das Landgericht vor der Auszahlung des vollen Kaufpreises noch eine so genannte Nutzungsentschädigung abgezogen. Hintergrund: Der Käufer soll durch die Rückabwicklung und Erstattung des Kaufpreises nicht besser gestellt werden als er stünde, wenn es den Abgasskandal nicht gegeben hätte. Der Käufer muss sich daher die Vorteile anrechnen lassen, die er durch die Nutzung des Autos konkret gezogen hat. Die Nutzungsentschädigung beträgt im Schnitt 10% des Neupreises pro tatsächlich gefahrene 25.000 Kilometer. Beispielrechnung: Hat ein Käufer für seinen VW vor vier Jahren 30.000 EUR bezahlt und ist er damit bis heute insgesamt 25.000 Kilometer gefahren, werden vom Kaufpreis 10% (hier 3000 EUR) abgezogen, er bekommt also 27.000 EUR.
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon LocutusB » Mi 11. Jan 2017, 13:08

Erzählt Dir mutmaßlich eine Kanzlei die nichts zu verlieren (verlorenen Prozess und deren Kosten zahlst Du) aber etwas zu gewinnen (bekommen ja einen Teil der Streitsumme) hat. Die Aussagen von denen sind meiner Meinung nach nicht objektiv.
BMW i3 - EZ 02/14 - 80tkm - 13,3kWh/100km (App), 15,5kWh/100km (Zähler) - Entwicklungsstand I001-17-07-500 - Stand 08/17
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Biggi » Mi 11. Jan 2017, 14:58

Hallo,
also ohne Rechtsschutzversicherung würde ich eine Klage nicht in Erwägung ziehen. Mit Unterstützung meiner Versicherung tue ich es aber bereits jetzt.

Du musst bedenken, dass nicht der Hersteller verklagt wird, sondern der Verkäufer. Bei einem neuen Urteil vor wenigen Tagen wurde der Händler zur Rücknahme es neu gekauften Seat ohne Anrechnung einer Nutzungsentschädigung verurteilt!!! Begründung des Gerichtes war, dass der Wagen von Anfang an nicht die im Kaufvertrag zugesicherten Eigenschaften hatte. Ich weiß aber nicht, ob der Händler in Revision geht oder das Urteil akzeptiert. Es gibt inzwischen unzählige positive Gerichtsentscheide, aber welche davon wirklich rechtskräftig geworden sind, weiß ich leider nicht genau. Fraglich ist, ob die Sache irgendwann einmal vom Bundesgerichtshof höchstinstanzlich entschieden wird. Danach könnte man bei einem positiven Entscheid mit diesem Urteil natürlich locker klagen....
Wenn es sich bei deinem Wagen um einen Gebrauchtwagen von einem Privatmann handelt wird es ganz übel, bei einem Händlerfahrzeug sehe ich da noch eher Chancen.

Gruß Birgit
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Dachakku » Mi 11. Jan 2017, 15:35

Was können denn die betroffenen Fahrer nach der Umrüstung berichten ?
Mehrverbrauch ?
Leistung ?

etc...

:?:
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Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Blue shadow » Mi 11. Jan 2017, 16:30

Es ist alles dabei...von weniger bis 15% mehrverbrauch

Nur wieviel davon nutzerabhängig ist? Ist wie beim malern...eine kleine fehlstelle und mann schaut immer dorthin.

Da vw keine garantien abgeben will, was die haltbarkeit nach upgrade angeht...scheint mir nur rückabwicklung sinnvoll. Den wertverlust zu beziffern noch schwiergier...

Ok ein tausch von tdi zu tfsi könnte ich mir auch vorstellen.
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Re: Unser Schummeldiesel soll in die Klinik-muss ich?

Beitragvon Blue shadow » Fr 16. Jun 2017, 10:52

So zweite einladung fürs nichtsnutzige update...

Jetzt stehe ich vor der entscheidung myright oder www.vw-verhandlung.de.

Ersterer hat nun frist bis ende juni, der andere eine geringere provision.....wer soll für mich kämpfen?

Habe keine rechtsschutzversicherung
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