Unmöglicher Vorschlag von Regierung

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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Rudi L » So 30. Jul 2017, 11:01

Es ist ja auch eine Form der Enteignung, auf der anderen Seite fordert eine Minderheit mehr Gesundheitsschutz. Als ob mit dem Diesel sämtliche Atemwegserkrankungen verschwinden.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon ederl65 » So 30. Jul 2017, 11:11

Mir tut jede(r) leid, der/die es nicht schafft, sein Leben so zu gestalten das er/sie auch ohne Auto glücklich werden könnte.

Der "kleine Mann" kann sich gar kein Auto leisten. Tut er es doch, lebt er über seine Verhältnisse. Das geht selten gut.
Umkehrschluss: Jeder der ein Auto hat ist kein "kleiner Mann", oder will der Umwelt, um jeden Preis, vormachen das er kein "kleiner Mann" ist.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon graefe » So 30. Jul 2017, 12:29

Nordstromer hat geschrieben:
Jetzt trommeln schon Gewerkschaften und nennen Fahrverbote eine Enteignung des kleinen Mannes.

Das ist es nun mal auch. Und so etwas wie Vertrauensschutz muss es für Konsumenten schon geben.

Entscheidend ist doch, dass heute von der Politik die Weichen gestellt werden müssen, wie die Zukunft aussehen soll. Ein klares Signal wie "ab dem Jahr x keine Verbrenner" würde der Industrie vermutlich helfen.

Aber wenn ausgerechnet jetzt von der Politik die Umwidmung von Elektromobilitäts-Fördermitteln für Kaufanreize für Diesel-PKW gefordert wird, dann frage ich mich wirklich, welches Signal damit an die Hersteller gesendet werden soll. Jedenfalls braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Hersteller dann erstmal weitermachen wie bisher.

PS: Dass eine grüne Landesregierung mal gegen Luftverbesserungsmaßnahmen einer Umweltschutzorganisation kämpfen würde - wer hätte das gedacht...?!
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » So 30. Jul 2017, 12:32

ederl65 hat geschrieben:
Mir tut jede(r) leid, der/die es nicht schafft, sein Leben so zu gestalten das er/sie auch ohne Auto glücklich werden könnte.

Der "kleine Mann" kann sich gar kein Auto leisten. Tut er es doch, lebt er über seine Verhältnisse. Das geht selten gut.
Umkehrschluss: Jeder der ein Auto hat ist kein "kleiner Mann", oder will der Umwelt, um jeden Preis, vormachen das er kein "kleiner Mann" ist.


40 Millionen private PKW sprechen eine andere Sprache. Und jeder setzt seine Prioritäten anders. Das geht nur denjenigen was an der sie für sich setzt. Vielleicht tust du ihnen auch leid. In beiden Fällen ist aber ein Indiz für Arroganz und Intoleranz!
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » So 30. Jul 2017, 12:35

graefe hat geschrieben:
Entscheidend ist doch, dass heute von der Politik die Weichen gestellt werden müssen, wie die Zukunft aussehen soll. Ein klares Signal wie "ab dem Jahr x keine Verbrenner" würde der Industrie vermutlich helfen.


Sehe ich exakt auch so. Von mir aus auch ab 1.1.18 keine Diesel wenn die Grenzwerte nicht eingehalten werden.
Aber man muss auch öffentlich darüber diskutieren warum a) die MAK für NOx am Arbeitsplatz 20 mal höher sein dürfen und warum man b) mit dem Feinstaub aus dem Auspuff vor vielen Jahren sagen wir mal freundlich angeschwindelt wurde?

graefe hat geschrieben:
Aber wenn ausgerechnet jetzt von der Politik die Umwidmung von Elektromobilitäts-Fördermitteln für Kaufanreize für Diesel-PKW gefordert wird, dann frage ich mich wirklich, welches Signal damit an die Hersteller gesendet werden soll. Jedenfalls braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Hersteller dann erstmal weitermachen wie bisher.

PS: Dass eine grüne Landesregierung mal gegen Luftverbesserungsmaßnahmen einer Umweltschutzorganisation kämpfen würde - wer hätte das gedacht...?!


Das ist natürlich unsinnig. Eher bräuchte es mehr direkte Förderung für BEV. Dann würden auch die Hersteller mehr machen.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon INRAOS » So 30. Jul 2017, 12:38

ederl65 hat geschrieben:
Mir tut jede(r) leid, der/die es nicht schafft, sein Leben so zu gestalten das er/sie auch ohne Auto glücklich werden könnte.
.


Dann tut mir derjenige leid, der einen so kleinen Horizont hat, zu unterstellen, dass Autos für jeden quasi entbehrlich wären. :oops:

Das mag für viele Leute in der Grossstadt ja noch gelten.

Aber wie will ich mir ein Leben ohne KFZ in dieser Situation zurechtbiegen:

- Wohnort mit 3000 Einwohnern
- 15 km bis zur nächsten Kreisstadt
- Busverbindung dorthin 3 x täglich ( und 3 x zurück )
- natürlich keine Straßenbahn, Eisenbahn , carsharer, Autovermieter im Ort
- Familie mit 2 Kindern, im Ort nur Grundschule, alles weitere ca 6-8 km entfernt
- 1 Vollarbeiter, 1 Halbtagskraft in der Familie

Wie soll man da sein Leben ohne Fahrzeug auf die Reihe bekommen?

Achso - Du meinst alle sollten dann in die Großstadt umziehen? Oder das Arbeiten einstellen? :roll:

Wenn ich sowas hier lese, dann finde ich das genau so abwegig wie neue steuergeschenke für veraltete Dieseltechnologie
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon kub0815 » So 30. Jul 2017, 12:43

Nordstromer hat geschrieben:
Und wenn doch holt sich schwarz/gelb womöglich die Unterstützung von den anderen womöglich sogar von der AfD.


Das kann ich mir erlich nicht vorstellen das sowas zustande kommt.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Rudi L » So 30. Jul 2017, 12:45

Mit der AFD nicht, dann nehmen sie die Grünen oder die GroKo wird fortgeführt.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » So 30. Jul 2017, 12:48

kub0815 hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:
Und wenn doch holt sich schwarz/gelb womöglich die Unterstützung von den anderen womöglich sogar von der AfD.


Das kann ich mir erlich nicht vorstellen das sowas zustande kommt.


In einer Abstimmung wäre das möglich. Es haben ja auch Linke für Vorschläge der SPD gestimmt. Warum sollte das nicht passieren wenn es um eine Schnittmenge geht?
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » So 30. Jul 2017, 12:49

Rudi L hat geschrieben:
Mit der AFD nicht, dann nehmen sie die Grünen oder die GroKo wird fortgeführt.


Nicht koalieren, aber in einzelnen Fragen kann es sein, dass sie die Stimmen auch der AfD bekommen. Hat die SPD ja auch mit der Linken gehabt. Wie soll man das verhindern?
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