Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon Michael_Ohl » So 4. Feb 2018, 16:57

Das hätte dann den Vorteil das die Diskussion um Wasserstoffautos abrupt endet wenn der Stromverbrauch fürs fahren richtig besteuert wird. Da kosten dann 100km um die 50€.

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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon motion » So 4. Feb 2018, 17:24

Es wäre schön wenn der Staat den E-Fahrer mal eine ganze Zeit in Ruhe lassen würde. Wenn ich dann endlich elektrisch fahre, möchte ich die Vorzüge eine ganze Weile genießen, sonst bekommt man schlechte Laune, mit entsprechender Quittung bei der Wahl.

Ich denke langfristig und möchte endlich einen Antrieb als finale Lösung haben und mich nicht mehr mit Problemen herumschlagen müssen. Als Fahrer eines alternativen Antriebs kenne ich Umständlichkeiten, die man auf sich nimmt um umweltbewusster mobil zu sein. Ich habe keinen Lust darauf, dass das ewig so weiter geht.
Zuletzt geändert von motion am So 4. Feb 2018, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon Zoelibat » So 4. Feb 2018, 18:08

1. Was ist Gesundheit wert? Bzw. was wird bezahlt für die Behandlung von Gesundheitsschäden?

Hier eine Grafik für Österreich z.B.:
https://www.vcoe.at/service/fragen-und- ... en-verkehr

2. Welche Kosten wird der Klimawandel nach sich ziehen?
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-160.html#p842101
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon HubertB » So 4. Feb 2018, 19:43

sagt der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, Christian Küchen.


Lobbyarbeit, sollte man sehr kritisch lesen.
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon motion » So 4. Feb 2018, 20:29

Der Bund möchte, dass sich die Bürger Elektofahrzeuge kaufen. Gerne, dann muss dieser aber auch die Rahmebedingungen dafür schaffen und verbindliche Garantien geben.

Ich sehe von Seiten der Regierung noch nicht, dass sie es ernst meinen. Ich habe auf ein Ladechaos genauso wenig Lust, wie auf eine höhere Besteuerung für den Strom, die das elektrische Fahren fast so teuer wie mit eimem Benziner machen könnte. Dafür können die sich ihre E-Premie schenken.

Und zur Lobbyarbeit. Die gibt es überal, auch beim Strom. Hier heissen die Lobbyisten nur nicht Shell, BP und Exxon-Mobil sondern RWE, Vattenfahl, EnBW und e-on.
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon flechtlicht » So 4. Feb 2018, 20:59

Ob's gefällt oder nicht, bis in 10 Jahren wird jedes Fahrzeug vermutlich in mehr oder weniger freiwilliger Dauerverbindung mit mehreren großen Brüdern stehen. Angefangen vom Hersteller über die Kfz Versicherung bis zu Väterchen Staat verfügt jeder über genügend hochnotpeinliches Instrumentarium um einen Anschluss als vorteilhaft bis unverzichtbar erscheinen zu lassen.

Das ganze orientiert sich am Google Bewegungsprofil und ermöglicht aus den Daten zur Fahrzeugart (Elektro, Verbrenner, Gewicht), befahrener Straße (Autobahn, Landstraße, Stadt), Fahrstil (Geschwindigkeit, Beschleunigung), Zeit (Ferienbeginn, Stoßzeiten) einen fein justierbaren Verkehrs Regel und Abgabenmechanismus zu programmieren. Auf Wunsch tägliche Abrechnung, Sekunden und Metergenau mit ausgedrucktem Diagramm.

Funktioniert selbstverständlich grenzübergreifend, die Gebühren werden in Echtzeit erfasst und abgebucht.

Ganz nebenbei gehören Verkehrsdelikte wie überhöhte Geschwindigkeit, Überfahren roter Ampeln und Falschparken weitgehend der Vergangenheit an, Abrechnungsmodalitäten siehe oben.
Aber auch Nötigung und Unfallhergänge werden unanfechtbar dokumentiert.

Allzeit gerechte und gute Fahrt.
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon nr.21 » So 4. Feb 2018, 21:19

Hoffentlich hast Du nicht recht...
Aber in anderen Ländern wird es sicherlich sobald wie möglich eingeführt. In Deutschland wird man sich noch etwas zieren, da hier der Datenschutz vergleichsweise hohen Stellenwert hat.
Irgendwann vielleicht wird jeder alles über jeden erfahren können. Dann erlahmt möglicherweise das Interesse wieder.
In Finnland zB. kann jeder die Steuerdaten jedes Mitbürgers einsehen. Bis jetzt gab´s deswegen keine Revolutionen, wahrscheinlich weil dort Gutverdiener wirklich Steuern zahlen müssen...
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon Solarmobil Verein » So 4. Feb 2018, 22:48

flechtlicht hat geschrieben:
Das ganze orientiert sich am Google Bewegungsprofil und ermöglicht aus den Daten zur Fahrzeugart (Elektro, Verbrenner, Gewicht), befahrener Straße (Autobahn, Landstraße, Stadt), Fahrstil (Geschwindigkeit, Beschleunigung), Zeit (Ferienbeginn, Stoßzeiten) einen fein justierbaren Verkehrs Regel und Abgabenmechanismus zu programmieren. Auf Wunsch tägliche Abrechnung, Sekunden und Metergenau mit ausgedrucktem Diagramm.

Funktioniert selbstverständlich grenzübergreifend, die Gebühren werden in Echtzeit erfasst und abgebucht.

Ganz nebenbei gehören Verkehrsdelikte wie überhöhte Geschwindigkeit, Überfahren roter Ampeln und Falschparken weitgehend der Vergangenheit an, Abrechnungsmodalitäten siehe oben.
Aber auch Nötigung und Unfallhergänge werden unanfechtbar dokumentiert.
Erinnert mich an den Film "Demolition Man".
Da bekommst du auch sofort den Strafzettel für Fluchen im Straßenverkehr ...
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon 150kW » Mo 5. Feb 2018, 08:37

Warum sollte der Ausfall einer Kraftstoffsteuer mit einer Kraftstoffsteuer kompensiert werden? Die Politik kann auch stattdessen irgendeine andere Steuer erhöhen.
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Re: Umstieg auf Elektroautos gefährdet Steuereinnahmen

Beitragvon Fire » Mo 5. Feb 2018, 09:45

Hier in der Schweiz läuft es auf eine höhere KFZ Steuer hinaus.

Vorteil so einer Lösung ist natürlich dass sie einfach ist und keinerlei technische Vorrichtungen braucht und dass man sich auch nicht überwachen lassen muss, grosser Nachteil ist dafür dass es eine Pauschale ist und vor allem die Wenigfahrer dabei eher zu viel zahlen.

Einführungsdatum und Höhe der Abgabe steht aber noch nicht fest, geplant ist aber wohl dass der Betrag etwas weniger ist als das was bei einem Durchschnittsfahrer so an Kraftstoffsteuer zusammen kommt.
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