Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

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Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon Apparatschki » Mi 3. Mai 2017, 12:53

Liebe Freunde der Elektromobilität,

im Auftrag des rbb Fernsehens suchen wir, die apparat multimedia, für ein neues Verbrauchermagazin freiwillige Testfahrer!
Die Sendung wird moderiert und begleitet vom Autopapst Andreas Keßler (bekannt von radioeins).
Im kommenden Beitrag geht es um die Alltagstauglichkeit von E-Autos.
Zusammen mit Andreas Keßler wollen wir 3 verschiedene Elektro-Autos testen und nach verschiedenen Gesichtspunkten bewerten.
Das Wichtigste in Kürze:
Dreh: 11. oder 12. Mai
Wo: in Berlin und Brandenburg
Zeitaufwand: ca. 4 Stunden
Voraussetzung: gültiger Führerschein, ein Ausweisdokument, Interesse an e-Autos

Gerne hätten wir auch jemanden (auch sehr gerne weiblich!), der/die zwischen Brandenburg und Berlin pendelt!

Eine kleine Aufwandsentschädigung wird voraussichtlich gezahlt.

Es wird weitere Beiträge zum Thema Mobilität/Autos geben, daher könnt ihr euch auch bei generellem Interesse melden.
Gerne direkt unter office@apparat.de mit dem Betreff "E-Auto Testfahrer".
Zuletzt geändert von Apparatschki am Mi 3. Mai 2017, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon TeeKay » Mi 3. Mai 2017, 12:59

Ich rate von der Teilnahme ab. In 4h ist nicht mehr drin, als ein Ampelstart mit Vollstrom und das provozierte Liegenbleiben nach 60min Vollstrom auf der Autobahn. Die Komplexität und die Vorteile der Systemumstellung "Verbrennerfahren => Elektroautofahren" kann in 4h Drehzeit keineswegs abgebildet, geschweige denn vom Testfahrer erfahren werden. Der Bericht wird daher zwangsläufig an der Oberfläche kratzen und die üblichen Fazits provozieren:Toller Antritt an der Ampel, aber bei der als dann üblich dargestellten Fahrweise nur halbe NEFZ-Reichweite.
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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon Pianist » Mi 3. Mai 2017, 18:06

Ja, so ist das leider. Ich als Filmproduzent sage: Um sowas seriös umzusetzen, muss man einen E-Auto-Fahrer eine Woche lang durch Deutschland begleiten. Denn die Fahrten innerhalb der Stadt oder zwischen Berlin und dem Umland sind doch inzwischen total simpel. Wir reden hier von Autos, die Reichweiten zwischen 150 und 200 km haben. Da besteht in Sachen Alltagstauglichkeit doch überhaupt kein Zweifel mehr. Spannend wird es doch erst, wenn ich morgen einen Drehtermin in Hamburg, übermorgen in Köln und am Tag danach in München habe.

Interessant übrigens, dass der rbb ein neues Verbrauchermagazin startet, nachdem er vor vielen Jahren den höchst beliebten "Wochenmarkt" eingestellt hat. Vielleicht wird das Programm ja doch wieder besser.

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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon me2 » Mi 3. Mai 2017, 19:08

Ich finde das gut. Bin gerne dabei.


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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon mweisEl » Do 4. Mai 2017, 13:14

me2 hat geschrieben:
Bin gerne dabei.

Tatsächlich? Vom rbb ist nur E-Auto Bashing zu erwarten.
Smart ED3 seit '13, 3 Fahrräder, zuvor CityEL (1,8 kWh Akku) und seit 25 Jahren verbrennerfrei.
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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon eDiver » Do 4. Mai 2017, 13:27

... auweia... "Autopapst Andreas Keßler" ...

O-Ton: http://www.taz.de/!5208236/
Allerdings ist das Elektroauto kein Ersatz für eins mit Verbrennungsmotor, sondern ein zusätzliches Mobilitätskonzept. 
Aber die Ladeinfrastruktur existiert nicht, die ist technisch-physikalisch nicht so ohne weiteres herzustellen.
So eine Ladesäule kostet rund 10.000 Euro, die kriegen sie nie wieder rein, im Gegenteil: Wenn die drei Tage dasteht, hat der erste Hund in die Steckdose gepullert, Kurzschluss, muss der Techniker kommen, sind wieder 500 Euro weg.
... also techn. kennt der sich ja richtig gut aus ;-)
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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon TeeKay » Do 4. Mai 2017, 14:35

Pianist hat geschrieben:
Ja, so ist das leider. Ich als Filmproduzent sage: Um sowas seriös umzusetzen, muss man einen E-Auto-Fahrer eine Woche lang durch Deutschland begleiten.

Ich sehe es komplett anders. Die Alltagstauglichkeit wird den Elektroautos im Allgemeinen grundsätzlich abgesprochen. Wie wunderbar die sich bei Zweitwagen im Nahbereich schlagen, wird praktisch nie dokumentiert. Würden alle Kleinwagen gegen Elektroautos ausgetauscht werden, könnte sich der Absatz aber schonmal vervielfachen. Ständig Kleinwagen mit 150km Reichweite auf große Deutschlandtournee schicken, das tun alle Medien ständig. Da kommen dann die Berichte zustande, bei denen der Volldepp (= Autoexperte) mit dem Schukostecker vor der Typ2-Säule an der Autobahn steht und überzeugend berichten kann, dass 300km Fahrt mit dem Leaf 12h dauern.
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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon mkuehner » Do 4. Mai 2017, 19:27

Wenigstens fragen sie hier Leute die sich auskennen. Das ist doch schon mal ein Fortschritt.

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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon me2 » Fr 5. Mai 2017, 04:41

eDriver oTon. Dann zitiere doch bitte mal alles E-Auto-Relevante von ihm aus dem Artikel. Da hast du dir ja genau das rausgesucht, um dem Bashing Stoff zu geben. Gut gemacht!


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Re: Testfahrer für rbb Verbrauchermagazin gesucht!

Beitragvon Pianist » Fr 5. Mai 2017, 07:16

TeeKay hat geschrieben:
Die Alltagstauglichkeit wird den Elektroautos im Allgemeinen grundsätzlich abgesprochen. Wie wunderbar die sich bei Zweitwagen im Nahbereich schlagen, wird praktisch nie dokumentiert.

Aber ehrlich gesagt - das ist doch vollkommen banal. Jemand übernimmt für vier Stunden einen voll geladenen elektrischen Klein- oder Mittelklassewagen und erledigt damit alle möglichen Aufgaben in der Stadt. Was genau will man denn damit aussagen? Er hat doch in dieser Zeit überhaupt keine andere Situation als jeder andere Autofahrer, weil er sich nicht mal mit Ladesäulen und Abrechnungskarten beschäftigen muss. Da kommt doch am Ende nur raus, dass in einen Leaf oder einen i3 genug Bierkisten für eine Party reinpassen.

Ich würde es wirklich besser finden, wenn echte Nutzer mit Langzeiterfahrungen von diesen berichten. Darüber gewinnt man viel mehr Vertrauen in die Technologie.

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