Tesla – und die Batterieentwicklung

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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon agentsmith1612 » Mi 6. Nov 2013, 15:43

Dennoch ist die Aktie heute Nacht wegen der angeblich zu geringen Auslieferungen ziemlich gefallen.


(Noch) ist der Autokauf ein Emotionskauf, es geht um die Marke mit der man sich verbunden fühlt und wohl erst im zweiten Gedanken um Preis-Leistung. So ist es zumindest bei mir. Meine Eltern fahren und fuhren immer Opel und ich habe es bis jetzt gleich getan, war immer beim selben Händler und in der selben Werkstatt. Mir gefällt das Preis-Leistungs-Verhältniss und auch der Service. Mir würde nie in den Sinn kommen eine andere Marke zu kaufen, außer wenn es um EVs geht.
Da bin ich auch bereit die Marke zu wechseln, lieber zu einem neuen Player als zu einer anderen Traditionsmarke.
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon dkt » Mi 6. Nov 2013, 15:47

Curio hat geschrieben:
BMW bekommt zB die Batteriezellen von Samsung, die auch massiv in Produktionsstätten investiert haben, und die Batterie im i3 kann auch bei Bedarf in einzelnen Teil-Zellen ausgetauscht werden... Und das Tempereatur- und Batteriemanagement ist bei dieser Bauform offenbar doch erheblich einfacher...


Was wohl ist die Technologie der BMW Batterie für den i3? Die Zusammenarbeit mit Samsung ist mit wenig Information belegt. Wenn es sich um Flachzellen handelt, dann ist Samsung mit BMW auf einem vielversprechenden Weg.

Was mich ein wenig dabei stört ist, warum hat BMW nicht mehr nutzbare kWh? Ist es der Preis der das verhindert? Ist es das Gewichts- oder Raumproblem? Hat BMW dem keine größere Bedeutung beigemessen? Oder ist das Volumen der Zellproduktion für Samsung so gering, dass dabei kein besserer Preis herauskommt? Hat vielleicht Samsung für BMW eine neue Serie auf Band gelegt? Kleine Menge großer Preis?

Was ich bei BMW und Samsung vermisse, sind öffentliche Auftritte à la Musk, BMW mit Samsung.

Fest steht für mich, dass BMW bei der Batterie bald nachbessern wird müssen. Der Druck der Konkurrenten wird es richten. Der RE ist ein teurer Batterieersatz. Nimmt man Teslas Kosten im Vergleich dazu, so gibt es für den Preis des RE sicherlich mehr als 20 nutzbare kWh. D.h. BMW wäre dann bei fast 40 kWh oder mehr als 300 km Reichweite.
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon Twizyflu » Mi 6. Nov 2013, 15:51

agentsmith1612 hat geschrieben:
Dennoch ist die Aktie heute Nacht wegen der angeblich zu geringen Auslieferungen ziemlich gefallen.


(Noch) ist der Autokauf ein Emotionskauf, es geht um die Marke mit der man sich verbunden fühlt und wohl erst im zweiten Gedanken um Preis-Leistung. So ist es zumindest bei mir. Meine Eltern fahren und fuhren immer Opel und ich habe es bis jetzt gleich getan, war immer beim selben Händler und in der selben Werkstatt. Mir gefällt das Preis-Leistungs-Verhältniss und auch der Service. Mir würde nie in den Sinn kommen eine andere Marke zu kaufen, außer wenn es um EVs geht.
Da bin ich auch bereit die Marke zu wechseln, lieber zu einem neuen Player als zu einer anderen Traditionsmarke.


Oha die Aktie.
Geht mir genau wie dir.

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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon green_Phil » Mi 6. Nov 2013, 16:01

dkt hat geschrieben:
Fest steht für mich, dass BMW bei der Batterie bald nachbessern wird müssen. Der Druck der Konkurrenten wird es richten.

Ich denke nicht, das BMW da Nachbessern wird/muss. Sie werden in 5-7 Jahren eine verbesserte Zellchemie nutzen und dann wird der nachkaufbare Akku auch deutlich mehr Reichweite bieten. Man denkt (das ist jetzt noch mit gewisser Unsicherheit behaftet) an mehr als 300 km. Jeder, der die Batterie-Threads verfolgt, kennt die Hoffnungsträger.
"Nachbessern" kann also jeder i3-Eigentümer wenn er sich irgendwann einen neuen Akku leistet. Neue BMW-Akkumulatoren werden noch mindestens 20 Jahre kompatibel mit dem i3 sein..
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon dkt » Mi 6. Nov 2013, 16:16

green_Phil hat geschrieben:
Ich denke nicht, das BMW da Nachbessern wird/muss. Sie werden in 5-7 Jahren eine verbesserte Zellchemie nutzen und dann wird der nachkaufbare Akku auch deutlich mehr Reichweite bieten. Man denkt (das ist jetzt noch mit gewisser Unsicherheit behaftet) an mehr als 300 km. Jeder, der die Batterie-Threads verfolgt, kennt die Hoffnungsträger.
"Nachbessern" kann also jeder i3-Eigentümer wenn er sich irgendwann einen neuen Akku leistet. Neue BMW-Akkumulatoren werden noch mindestens 20 Jahre kompatibel mit dem i3 sein..


Das ist sicherlich eine mögliche Entwicklung. Was ich nicht glaube ist, dass das noch 5 - 7 Jahre auf sich warten läßt. Erfreulich für alle i3 Käufer wäre zudem die Möglichkeit nachzurüsten. Ich denke da an den Stauraum für den RE zum Beispiel.
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon green_Phil » Mi 6. Nov 2013, 16:28

dkt hat geschrieben:
Was ich nicht glaube ist, dass das noch 5 - 7 Jahre auf sich warten läßt.

Ich kenne mich mit Batteriechemie nicht so gut aus. Das sind die Angaben von Herrn Keller von BMW (der wusste ziemlich exakt über alles Bescheid; auf der IAA).
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon dkt » Mi 6. Nov 2013, 16:48

green_Phil hat geschrieben:
Ich kenne mich mit Batteriechemie nicht so gut aus. Das sind die Angaben von Herrn Keller von BMW (der wusste ziemlich exakt über alles Bescheid; auf der IAA).


Da hast Du eine gute Quelle angeführt. Wenn BMW von 5 bis 7 Jahren spricht, so ist das sicherlich die Zeitplanung der Firma. Nur - was bis dahin im Markt passiert, könnte BMW dazu bringen, zu verkürzen. Aber wie gesagt, auch ich bin nur beobachtender Laie und hantiere mit Vermutungen. Also warten wir es jetzt ab, schon nächstes Jahr werden wir möglicherweise mehr wissen.
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon meta96 » Mi 6. Nov 2013, 18:27

. Kennt wer eine Seite in denen der Raumbedarf wh/m3 oder wh/kg der Batterie eines Leafs, Zoe, Model S oder i3 in m3 herausgerechnet wurde?
. Mich würde auch interessieren, ob die Hersteller "Erweiterungsraum" gelassen haben (in %).
. Oder wird alles über die Energie-Dichte gelöst, d.h. die derzeitige Größe wurde jetzt schon auf zukünfuge Möglichkeiten definiert?

. Tesla liegt angeblich bei 240Wh/kg, Nissan/Leaf hat angeblich 120Wh/kg, d.h. die Reichweite des Leafs könnte man heute schon allein mit besserer Chemie fast verdoppeln. Envia redet auch von marktreifen 400Wh/kg, wobei dort GM ein und interessanterweise Mercedes? aussteigen will ...

weiss dazu wer genaueres?
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Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon LooM » Mi 6. Nov 2013, 18:37

Die Rundzellen des Tesla liegen bei ca. 240.

Und das ist auch das Maximum was derzeit am Massenmarkt erhältlich ist. Die 400 von Envia sind geschönt, halten keine 10 Zyklen, danach ist man auch bei ca. 240.
LooM
 

Re: Tesla – und die Batterieentwicklung

Beitragvon meta96 » Mi 6. Nov 2013, 18:49

LooM hat geschrieben:
Die Rundzellen des Tesla liegen bei ca. 240.

Und das ist auch das Maximum was derzeit am Massenmarkt erhältlich ist. Die 400 von Envia sind geschönt, halten keine 10 Zyklen, danach ist man auch bei ca. 240.


. also sind 240Wh/kg derzeit realistisch? Auch bei Flachzellen?

. ist die Zellproduktion ähnlich der Chipproduktion? D.h. es gibt gute und schlechte? D.h. bei den Rundzellen könnte man die guten an Tesla verkaufen und die schlechten einem "sprechenden Papagei der China-Spielzeugfertigung", Frage deshalb nicht uninteressant, weil sich dadurch schon einen Kostenvorteil ergäbe ... (sofern man schwache Flachzellen nicht für Solarakkus/Hubstabler heranziehen und verkaufen kann)?
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