Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Fire » Mo 11. Sep 2017, 13:39

Die Solaranlage nützt dir allerdings nicht allzuviel weil du den Strom oder das Benzin ja nicht zuhause brauchst, sondern eine Tankfüllung oder Akkuladung von Zuhause entfernt ;)

Grade in den USA bricht das Stromnetz ja meist schon beim ersten Windstoss zusammen.
Ich war mal 6 Wochen in Hawaii auf Sprachaufenthalt und in der Zeit hatten wir mindestens 5 Stromausfälle, vielleicht auch noch weitere dir ich nicht mitbekommen habe weil ich am Strand war :lol:

Allerdings gehen dann auch die Pumpen der Tankstelle nicht mehr.
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Beitragvon 150kW » Mo 11. Sep 2017, 13:43

Nordstromer hat geschrieben:
Warum sollte es einem Hersteller schaden? Die Reichweiten sind bekannt und kein Geheimnis.
Das es bekannt und kein Geheimnis ist, ist für reißerische Schlagzeilen noch nie ein Hinderungs-Grund gewesen.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Steff » Mo 11. Sep 2017, 14:31

Ich denke jeder der einen 60er kauft, weiß das und er hat es akzeptiert, da ihm anscheinend die 60 kWh reichen. (Naturkatastrophen nicht eingeplant).
Wenn durch die Freischalung nur eine Person weniger zu Schaden kommt, weil er eine Ladestation auslassen kann, oder die Ladestation frei ist weil eine anderer die Ladestation nicht anfahren muss hat sich die Tesla Freischaltung schon gelohnt.
Ich denke nicht das es bei Ford und Co Überlegungen gegeben hat wie man den Menschen in dem Gebiet per Software helfen kann.
Beim nächsten kleinen Sturm wird der Besitzer eines Tesla wahrscheinlich Tesla auf zig Millionen Dollar verklagen weil sie die +15 kWh nicht rechtzeitig freigeschaltet haben und dadurch sein Hund sich das Bein gebrochen hat.
Diese Überlegung haben sich Tesla wahrscheinlich auch gestellt und trotzdem die Freischaltung gemacht.
ich find‘s Gut!

Gruß Stefan
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 11. Sep 2017, 14:50

Vielleicht aber wird ein Geschäftsmodell daraus?

Das ist zwar jetzt nichts neues, Mahindra, ein indischer EV Hersteller hat das schon mal "erfunden":
Das technische Gimmick des Revas NXR ist das „RevIVE“-System, eine per SMS an die Wartungszentrale abrufbare Energiereserve, die im Falle des Liegenbleibens dank Telematik-Modul die rettenden Kilometer bis zur nächsten Steckdose ermöglichen soll.

Quelle: http://www.automativ.de/reva-nxr-2009-id-30203.html

Wenn man da einen gewissen Preis pro SMS verlangt, wäre der Aufpreis auf den großen Akku in Raten zu bezahlen, und nur wenn man diesen wirklich braucht. Das es funktioniert haben wir in Florida gesehen, und ich denke mit dieser SMS im Handy-Telefonspeicher kann man leicht den billigen 60er nehmen und eben nur im "Notfall" ein paar $ abdrücken.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Nordstromer » Mo 11. Sep 2017, 15:17

AndreasDannhauer hat geschrieben:
Man stelle sich folgende Situation vor:

Der Teslafahrer auf der Flucht vor Irma ruft bei Tesla an: "Bitte, bitte, schaltet die 15kWh frei, damit ich mich und meine Familie in Sicherheit bringen kann." Darauf Tesla: "Oh, das tut uns leid. Wir würden ja gerne, aber wenn das bekannt wird, dann wird man uns das als reine PR-Aktion auslegen und das wird unseren Ruf schädigen. Da müssen sie dann wohl laufen."


Ok in höchster Not steigt man in ein BEV von dem man weiß das die Reichweite nicht ausreicht und man fährt so spät los das nachladen auch nicht geht und dann ruft man aus dem Auge des Sturms die Tesla Hotline an? Also blöder und konstruierter geht es nicht. Was wenn Tesla das so nicht könnte?
Würdest du im Zweifel darauf spekulieren und dich und deine Familie in Gefahr bringen? Eben!
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Nordstromer » Mo 11. Sep 2017, 15:21

Steff hat geschrieben:
Ich denke jeder der einen 60er kauft, weiß das und er hat es akzeptiert, da ihm anscheinend die 60 kWh reichen. (Naturkatastrophen nicht eingeplant).
Wenn durch die Freischalung nur eine Person weniger zu Schaden kommt, weil er eine Ladestation auslassen kann, oder die Ladestation frei ist weil eine anderer die Ladestation nicht anfahren muss hat sich die Tesla Freischaltung schon gelohnt.
Ich denke nicht das es bei Ford und Co Überlegungen gegeben hat wie man den Menschen in dem Gebiet per Software helfen kann.
Beim nächsten kleinen Sturm wird der Besitzer eines Tesla wahrscheinlich Tesla auf zig Millionen Dollar verklagen weil sie die +15 kWh nicht rechtzeitig freigeschaltet haben und dadurch sein Hund sich das Bein gebrochen hat.
Diese Überlegung haben sich Tesla wahrscheinlich auch gestellt und trotzdem die Freischaltung gemacht.
ich find‘s Gut!

Gruß Stefan


Wieso sollte man dann klagen dürfen? Was machen all diejnigen die auch nur physisch 60kWh haben? Hier wird schön konstruiert, um Tesla perfekt aussehen zu lassen, weil viele auf den PR-Gag nicht reinfallen wollten und wollen.
Wie könnte Ford denn konkret per Software Menschen helfen können? Ich bin gespannt.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Helfried » Mo 11. Sep 2017, 15:40

Wieso haben die eigentlich nicht in jedem Dorf einen kleinen Bunker (Keller unter der Kirche oder sowas). Kann doch nicht so schwer sein, sich für ein paar Stunden so zu schützen, dass einem nichts rauffällt?
Bei uns gibt es ja auch Hochwasser-Mauern oder Lawinen-Schutzbauten, in jedem Dorf halt das, was grad nötig ist.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon JuergenII » Mo 11. Sep 2017, 17:47

Nordstromer hat geschrieben:
Hier wird schön konstruiert, um Tesla perfekt aussehen zu lassen, weil viele auf den PR-Gag nicht reinfallen wollten und wollen.
Wie könnte Ford denn konkret per Software Menschen helfen können? Ich bin gespannt.

Naja, der Einzige der hier hochspekulativ konstruiert bist doch Du.

Was ist denn negativ, wenn man seinen Kunden schon Tage bevor der Sturm wirklich die Küste erreicht seine Akkuleistung ohne es publik zu machen freischaltet? Wie kann man denn nur so borniert sein, dass wieder negativ zu kritisieren. Das betraf ehe nur eine Handvoll Tesla-Kunden.

Und Ford, GM Chrysler und diverse Importeure hätten doch auch zusätzliche Tanklastwagen Richtung gefährdete Gebiete schicken können um die Benzinknappheit zu reduzieren. Geld genug haben sie ja. Wurde aber nicht gemacht. Warum auch, wenn der Kübel verkauft ist interessiert doch nicht mehr der Kunde.

Im Gegensatz zu den anderen Herstellern zeigt es mir, das Tesla sehr verantwortungsvoll mit seinen Kunden umgeht. Glaubst Du im Ernst, wenn im Norden unserer Republik eine große Sturmflut droht, dass dann Hyundai und Co. auf die Idee kommen zu sagen dass alle Ladevorgänge aus den gefährdeten Gebieten für die eigenen EV-Kunden kostenlos sind bzw. erstattet werden? Nach den Vorkommnissen in Florida wäre ich mir ziemlich sicher, dass Tesla hier die SC's für seine Kunden freischalten würde.

Aber was will man von jemanden erwarten, der auf 100 Knöpfte und Gelsenkirchener Barock im Fahrzeug steht. Jedenfalls wird mir die Firma immer sympathischer. Der nächste Wagen wird wohl doch ein Tesla werden.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Helfried » Mo 11. Sep 2017, 17:52

JuergenII hat geschrieben:
Glaubst Du im Ernst, wenn im Norden unserer Republik eine große Sturmflut droht, dass dann Hyundai und Co. auf die Idee kommen zu sagen dass alle Ladevorgänge aus den gefährdeten Gebieten für die eigenen EV-Kunden kostenlos sind bzw. erstattet werden? Nach den Vorkommnissen in Florida wäre ich mir ziemlich sicher, dass Tesla hier die SC's für seine Kunden freischalten würde.


Es scheitert doch nicht am Geld. Es nutzt nichts, wenn die Ladesäulen kostenlos werden bei schlechtem Wetter.
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Re: Tesla schaltet 60 kWh Versionen in Florida frei.

Beitragvon Nordstromer » Mo 11. Sep 2017, 18:13

JuergenII hat geschrieben:
Im Gegensatz zu den anderen Herstellern zeigt es mir, das Tesla sehr verantwortungsvoll mit seinen Kunden umgeht. Glaubst Du im Ernst, wenn im Norden unserer Republik eine große Sturmflut droht, dass dann Hyundai und Co. auf die Idee kommen zu sagen dass alle Ladevorgänge aus den gefährdeten Gebieten für die eigenen EV-Kunden kostenlos sind bzw. erstattet werden? Nach den Vorkommnissen in Florida wäre ich mir ziemlich sicher, dass Tesla hier die SC's für seine Kunden freischalten würde.

Aber was will man von jemanden erwarten, der auf 100 Knöpfte und Gelsenkirchener Barock im Fahrzeug steht. Jedenfalls wird mir die Firma immer sympathischer. Der nächste Wagen wird wohl doch ein Tesla werden.


OK hier steige ich aus. So irre kann man gar nicht sein ernsthaft zu glauben das ein Konzern verantwortungsvoll mit seinen Kunden umgeht. So wie Amazon, Apple, VW, IBM ... :lol:

Und welche Ladesäulen unterhält Hyundai, die man kostenlos zur Verfügung stellen könnte? Und wozu Hyundai Säulen wenn es zig Tausende mittlerweile gibt?

Und ja Tesla wollte das es herauskommt darum hat man es auch angeboten.
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