SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon umberto » Mi 23. Dez 2015, 23:09

Major Tom hat geschrieben:
Ich dachte eigentlich das Produkt erwirtschaftet die Investitionen mit dem Verkauf.


Richtig. Das geht mit E-Autos die nächsten paar Jahre halt noch nicht. Das kommt erst, wenn die Stückzahlen steigen. Blöderweise wird das vermutlich ganz schnell gehen, so daß das richtige Timing viel Geld sparen oder vernichten kann.

Tesla schafft es trotz Premiumpreisen nicht, Gewinn zu erwirtschaften - in einem Sektor, wo man sich mit Verbrennern dumm und dämlich verdient (gerade Porsche).

Tesla versucht mit aller Macht die Stückzahlen hochzutreiben, um rentabel zu werden. Die anderen warten einfach noch oder bilden Allianzen.

Gruss
Umbi
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon harlem24 » Mi 23. Dez 2015, 23:19

Das sind noch vier Jahre.
Mal schauen, was Tesla dann anbietet, deren Elektroautos man, im Gegensatz zu den Hirngespinsten von VW und Co. im realen Leben kaufen kann...
Gruß

CHris

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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon harlem24 » Mi 23. Dez 2015, 23:21

Umberto,

wobei man dazu sagen muss, dass Tesla sehr wohl mit jedem Fahrzeug, das sie produzieren Geld verdienen, sie sich aber für Amazon-Weg entschieden haben und die ganze Kohle wieder ins Unternehmen stecken und z.B. richtig viel Kohle in dem Supercharger-Netz versenken.
Da kommen die Verluste her und nicht, weil sie es nicht schaffen, vernünftige Autos zu bauen...
Gruß

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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon umberto » Mi 23. Dez 2015, 23:31

harlem24 hat geschrieben:
Da kommen die Verluste her und nicht, weil sie es nicht schaffen, vernünftige Autos zu bauen...


Sorry, das wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Wenn Tesla wirklich Geld verdienen würde, wäre es für einen etablierten Hersteller ganz einfach, ein entsprechendes Angebot zu machen, weil er viele andere Standard-Komponenten am Auto deutlich billiger als Tesla bekommt.

Gruss
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon Rudi L. » Do 24. Dez 2015, 06:05

Das ist nicht richtig. Dazu später,

Tesla steckt den Deckungsbeitrag von ca 20% pro verkauftes Fahrzeug in die Weiterentwicklung. Das betrifft die Gigafactory, das Model 3 , die Power Wall und den Ausbau der Infrastruktur.

Solange die Investoren und die Banken das mitmachen ist alles ok,

Tesla ist eine Wette auf die Zukunft, das Unternehmen kann eines Tages wertvoller sein als die Marke Coca Cola.

Ich glaube auch, dass Tesla eine Erfolgsgeschichte bleibt. Das haben auch Investoren und Banken erkannt.


Die anderen machen es nicht so wie Tesla. Warum? Man kann nur spekulieren.

Tesla hat die Möglichkeit das Auto von Grund auf neu zu denken und zu definieren. Die anderen müssen Rücksicht auf ihre mächtigen Ankeraktionäre und sonstige Narren nehmen. Diese wiederum haben nicht Interesse daran den technischen Fortschritt in die richtige Bahn zu lenken sondern ihr bewährtes Geschäftsmodell mit allen Abhängigkeiten zu bewahren.
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon Robert » Do 24. Dez 2015, 06:47

....und deswegen sehe ich auch Potenzial für die Brennstoffzelle. Weil 1. die Schafe weiter zur Tränke müssen und 2. ich noch nirgends eine praktikable Ladelösung für Massen-Elektromobilität in Städten gesehen habe. Eigenheimbesitzer sind ja fein raus aber Photovoltaik und Ladesäulen in rauhen Mengen im Plattenbau ?
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon Lindum Thalia » Do 24. Dez 2015, 10:03

Wenn Tesla ein Auto in Golfgrösse mit der Reichweite gebaut hätte und in kleinen Stückzahlen wie jetzt das Model S , dann würde auch Geld in die Kassen kommen . Aber Herr Musk hofft jetzt mit der Gigafactory ,Geld verdienen zu können . Er hat eben das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt . Die Pleite kommt noch vor dem Model 3 ..
BMW i 3 BEV ,Sion bestellt , kein Model 3 reserviert..Worte sagen viel, Taten die Wahrheit..
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon TeeKay » Do 24. Dez 2015, 11:06

Rudi L. hat geschrieben:
Außerdem gilt in Deutschland immer noch die Unschuldsvermutung.

Er stand als CEO einem Unternehmen vor, das Gesetze über seine komplette Amtszeit hinweg millionenfach brach. Damit ist er schuldig, denn er hat sein Unternehmen so organisiert, dass er diese Gesetzesverstöße nicht entdecken und verhindern konnte. Mit viel Wohlwollen kann man noch vermuten, dass er es nicht vorsätzlich tat.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon Toumal » Do 24. Dez 2015, 11:32

umberto hat geschrieben:
harlem24 hat geschrieben:
Da kommen die Verluste her und nicht, weil sie es nicht schaffen, vernünftige Autos zu bauen...


Sorry, das wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Wenn Tesla wirklich Geld verdienen würde, wäre es für einen etablierten Hersteller ganz einfach, ein entsprechendes Angebot zu machen, weil er viele andere Standard-Komponenten am Auto deutlich billiger als Tesla bekommt.


Nur dass sie in diese Richtung nicht die Menge an Milliarden investiert haben wie in die Verbrennertechnik. Und einen einmal eingeschlagenen Weg zu aendern kostet Ueberwindung. Dazu kommt Unglaube und - ja, auch bei Autobauern - schlichtes Unwissen. Denk doch mal zurueck an den Winterkorn, der in der Presse behauptet hat 300km mit BEV geht einfach nicht, er weiss das, er kenne sich aus weil er ja Werkstofftechniker sei. Zur gleichen Zeit kurvte Tesla schon mit 400km Reichweite herum.

Dieses ganze haette, waere, koennte ist ja genau der Grund warum wir heute noch keine ernstzunehmenden BEVs z.b. von VW haben. Wie viel Arbeit die hineingesteckt haben sieht man schon alleine daran, dass der E-Golf nach Motoroel fragt weil sie nichtmal die Software ordentlich angepasst haben. Ist einfach ein Verbrenner mit halbherziger E-Motorisierung.

Die Stueckzahl machts. Dazu braucht man aber ein stimmiges Produkt. Wer 40.000 Euro fuer einen umgebauten Golf verlangt der muss sich nicht wundern wenn das nicht weggeht wie warme Semmeln.

Die Wahrheit ist, Firmen wie Porsche sind der E-Mobilitaet gegenueber so eingestellt wie ein Schreibmaschinenhersteller dem Computer.
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Re: SZ: Porsche-Mitarbeiter finanzieren EV-Produktion

Beitragvon soho » Do 24. Dez 2015, 11:35

Robert hat geschrieben:
Porsche MUSS.

Wenn die Emobilität anspringt werden wir elektrische Beschleunigungsmonster auch in der Mittel- und Kompaktklasse sehen. Panamera Fahrer werden von TESLA Fahrern jetzt schon bemitleidet...

Wir werden noch erleben, dass nur ein kleiner Prozentsatz unbedingt einen Verbrenner mit all seinen Nachteilen haben will. Gibt ja jetzt noch Menschen die sich KEIN Smartphone kaufen. :?


Die meisten Panamera-Farer fahren ihren Porsche gerne. Mag ja sein, dass das Model S P85D ca. 1sec schneller auf 100km/h ist. Ab dann zieht der Panamera aber weg, je nach Modell geht es über 300km/h. Und so bald man mit dem Tesla ein paar mal voll beschleunigt hat, holt sich der Porsche auch das Model S am Start.
Zudem ist das Fahrwerk vom Porsche besser. Kannst ja mal ausprobieren, welcher schneller auf der Rennstrecke ist.

Auch gibt es einen Panamera Plug In Hybrid. Damit fährt man in die Stadt elektrisch, bzw. zum Einkaufen. Auf der Autobahn kann man dann 250km/h dauerhaft fahren, hunderte Kilometer weit. Auch im Winter.

Ist nicht ökologisch (auch ein Tesla nicht). Aber zumindest können sich Panamera Fahrer den Sprit leisten. Das ist doch gegen Wertverlust, Versicherung, Reifen und Service-Intervalle gerechnet irrelevant.

Nicht jeder möchte Tesla fahren. Versteht das endlich mal.
Zuletzt geändert von soho am Do 24. Dez 2015, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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