Stromversorgung für Laternenparker

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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon umali » Do 19. Okt 2017, 13:32

von mir aus auch Typ 2 statt 16 1p / 32A 3p CEE - das wird sicher günstiger in Masse.
Aber die Verriegelung an der Laterne macht mir Sorgen bezüglich Robustheit. Wenn das Ding mal nicht freigibt, brennt sich das tief ins Hirn jedes EV-Fahrers ein.
Mit Typ2 hätte der Anbieter allerdings die Wahl, ob er Verriegelung vorsieht oder nicht. Eine Nachrüstoption geht sicher auch.

Den Mobilfunkansatz zur Abrechnung finde ich super. Da hat man am wenigsten Trödel mit Konnektivität und Sicherheit. Und die meisten haben schon Flatrate.

Wer investiert mit in den ersten Straßenzug? A la Bürgersolar?
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Beitragvon Tengri_Lethos » Do 19. Okt 2017, 14:23

eDEVIL hat geschrieben:
@Tengri_Lethos habe Deine Post nun fünfmal gelesen, aber verstehe nicht, was Du sagen möchtest. Du wiedersprichst Dir doch mit diese Aussage... :geek:

Schnellader wird man immer benötigen. Ob das im "Nah"-Bereich 150kW+ sein müssen!? Nicht unbedingt.
Mit ~100kW kommt man da auch gut zurecht, wenn der Akku min 80kwh hat und man bei sagen wir mal 400km Strecke dann nicht all zu viel nachladen muss.

Für Oberklasse a la Porsche sieht das natürlich anders aus.

Laternenladen ist aber auch eher etwas für den echten nahbereich d.h. max 150km entfernung.



Welchen? ;-) Leider oft nicht einfach und eindeutig zu formulieren und auch viele verschiedene Punkte ; die jeder anders auslegt.

Genau auf den NahBereich wollte ich zb hinaus, mit keinen 150 kW+ , wobei ich allerdinges mich an den Strecken orientiere. Sprich alles über 50 kW hat , für mich, nur was auf Strecken über Reichweite (also irgendwann so ab 200 km+) was zu suchen. Bei Fernfahrten über 600 km kann es dann auch bis 150 kW gehen. Auf reinen Alltagsstrecken unter 50 kW.

Oder ganz anders formuliert im Alltag am Ziel , das nachladen was man vom Start verbraucht hat. (vielleicht noch 2x , wenn man nicht an jedem Ziel laden kann).

Ferner sehe ich auch Porsche und co nicht als Alltagsfahrzeug und damit ausserhalb meiner Betrachtung.

Und noch mal: Das Ziel sollte es sein , das man da laden kann ,wo man parkt und nicht nur beim Einkaufen oder so. Je mehr Ladepunkte es gibt desto weniger muss der einzelne können ...... Aktuell und als Übergang scheint man mehr Schnelllader zu brauchen aber ich denke dies wird sich irgendwann drehen und dann werden diese teilweise überflüßig bevor sie sch refinanziert haben; deshalb rechtzeitig zb Laternenparkplätze angehen und nicht zwanghaft immer schnellere und mehr Schnelllader fordern!
So Projekte wie von Porsche zb finde ich Geldverschwendung! 350 kW......in 30 min für ca 500 km nachladen, wie viele % der Fahrten benötigen das?

Wie schon mal gesagt mir zb würde schon ein SchukoLadeplätz entweder auf Arbeit oder zu Hause reichen um alle Alltagsfahren (hab auch 30 km Pendelstrecke pro Richtung auf Arbeit) nachzuladen; selbst die meisten Tagestrips gingen ohne ,das auch nur einen Lader extra anfahren müsste dann (vorrausgesetzt am Ziel kann Schuko nachladen). Bei "Urlaubstrips" der letzten Jahre hätte ich ein einzigesmal auf Strecke nachladen müssen und auch immer am Ziel genug Zeit mit Schuko wieder voll zu werden (angenommenes Auto Opel Ampera-e mit 120 kWh)
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon kub0815 » Do 19. Okt 2017, 19:25

Mal abgesehen von der technischen Möglichkeiten diese Ladeplätze zu schaffen wie sollen diese sich finanzieren?
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon umali » Fr 20. Okt 2017, 10:22

In dem Du den Strom und ev. noch eine Nutzungsgebühr bezahlst. Eigentlich wie bei den jetzigen Anbietern. Natürlich so, dass der ganze Wildwuchs auch mit übergeordneter Karte möglich ist.
Ich habe aber ehrlicherweise noch nicht durchgerechnet.

Dadurch dass das keine High-power-Anschlüsse sind, sollten (und muss) das Investment klein gehalten werden und natürlich Förderungen genutzt werden.
Als Laternenparker hast Du eigentlich keine andere Wahl als Fremdstrom zu kaufen. Der kostet dann vermutlich etwas mehr als 30ct/kWh. So bis 50ct/kWh (Stand 2017) könnte ich mir noch vorstellen - macht bei 10kWh (~ grob 65km) 5 Eur. Darüber wird es wohl uninteressant, weil man dann zu sehr in Kokurrenz zum Spritpreis kommt.

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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon Priusfahrer » Fr 20. Okt 2017, 12:11

Ich glaube kaum, dass man irgendwann praktisch an jedem Parkplatz auch eine Steckdosen (egal welche) vorfindet. Und das ist aus meiner Sicht auch nicht nötig.

In sagen wir 10 Jahren haben die Fahrzeuge im Durchschnitt Reichweiten von 300+km. Für den Ottonormallaternenparker reichen also eine-zwei Ladungen in der Woche. Da wird also einmal in der Woche das Auto am nehagelegenen Ladepark abgestellt statt vor der Haustüre. Die eventuell zweite nötige Ladung in der Woche erfolgt beim Einkaufen. Kinobesuch, Ausflug oder, oder, oder,....

Für die Laternenpaerker, die beim Arbeitgeber laden können, sind eh nicht auf die Heimladungen angewiesen.

Daher reicht es aus meiner Sicht, wenn es in den Wohngebieten mit Laternenparkern aller 100-200m oder auf 200 Wohnungen einen Ladepark mit 20-30 3,7-11KW Anschlüssen gibt. Bezahlt wird wie im Parkhaus nach h Ladeparknutzung. Schranke mit Ticketautomat, Bezahlautomat und fertig. Oder für Dauernutzer mit Monatspauschale, wer öfter laden muss oder mehrere Fahrzeuge hat.

Die Preise muss der Betreiber dann natürlich so kalkulieren, dass es kostendeckend wird, aber trotzdem noch ausreichend genutzt wird. Mehr als 2€/h wäre dann sicher zu teuer. Ab 22 Uhr dann vielleicht nur 1€/h, damit das über Nacht Laden attraktiv wird, auch wenn das Fahrzeug dann schon gegen 2 oder 3 Uhr voll wäre.
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon Tengri_Lethos » Fr 20. Okt 2017, 13:51

Priusfahrer hat geschrieben:
Die Preise muss der Betreiber dann natürlich so kalkulieren, dass es kostendeckend wird, aber trotzdem noch ausreichend genutzt wird. Mehr als 2€/h wäre dann sicher zu teuer. Ab 22 Uhr dann vielleicht nur 1€/h, damit das über Nacht Laden attraktiv wird, auch wenn das Fahrzeug dann schon gegen 2 oder 3 Uhr voll wäre.


Sehe ich anders. Nachts gehören die Strompreise generell angehoben, damit die Verbraucher selber mehr in der Verantwortung sind Strom optimaler zu nutzen! Früher mit Nachtstromtarifen gab es ja auch Speicherheizungen und co , warum jetzt nicht ungekehrt am Tag sowas? Aktuell zahlen wir eigendlich tagsüber deutlich zuviel, weil halt Tag und Nacht gemittelt werden; oder sehe ich das falsch? Sprich tagsüber ist der Strom eigendlich deutlich billiger aber nachts noch teurer sogar, von tagsüber sauberer ganz zuschweigen!
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon harlem24 » Fr 20. Okt 2017, 14:15

Zum Thema Finanzierung, in den innerstädtischen Wohngebieten dürfen meist eh nur Anwohner mit Schein parken, von daher kann man sich die Kohle einfach über die Scheine zurückholen. Thema auch erledigt.
Gruß

CHris

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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon Joe-Hotzi » Fr 20. Okt 2017, 15:27

Tengri_Lethos hat geschrieben:
Aktuell zahlen wir eigendlich tagsüber deutlich zuviel, weil halt Tag und Nacht gemittelt werden; oder sehe ich das falsch? Sprich tagsüber ist der Strom eigendlich deutlich billiger aber nachts noch teurer sogar, von tagsüber sauberer ganz zuschweigen!

Ja, das siehst Du falsch. Die Strompreise für kurzfristige Lieferungen (Spotmarkt) bilden sich wie immer ebenso aus Angebot und Nachfrage und diese ist nun einmal tagsüber mehrfach größer als in der Nacht ...
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon Tengri_Lethos » Fr 20. Okt 2017, 15:58

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Tengri_Lethos hat geschrieben:
Aktuell zahlen wir eigendlich tagsüber deutlich zuviel, weil halt Tag und Nacht gemittelt werden; oder sehe ich das falsch? Sprich tagsüber ist der Strom eigendlich deutlich billiger aber nachts noch teurer sogar, von tagsüber sauberer ganz zuschweigen!

Ja, das siehst Du falsch. Die Strompreise für kurzfristige Lieferungen (Spotmarkt) bilden sich wie immer ebenso aus Angebot und Nachfrage und diese ist nun einmal tagsüber mehrfach größer als in der Nacht ...


Ich rede von der rein deutschen StromProduktion! Sprich exportieren wir tagsüber nicht billig ins Ausland um nachts teuer einzukaufen? Anders formuliert klar tagsüber mehr Nachfrage aber halt auch deutlich mehr Angebot wie nachts!
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Re: Stromversorgung für Laternenparker

Beitragvon Fidel » Fr 20. Okt 2017, 17:45

Ich glaube Du verwechselst da was...


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