Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

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Re: Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

Beitragvon nr.21 » So 11. Feb 2018, 08:36

die besorgten Bürger sollten sich mal vor Augen führen, was passiert, wenn das Öl und Gas aus den muslimischen Ländern nicht mehr zu uns fließt..
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Re: Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

Beitragvon JuGoing » So 11. Feb 2018, 17:17

nr.21 hat geschrieben:
die besorgten Bürger sollten sich mal vor Augen führen, was passiert, wenn das Öl und Gas aus den muslimischen Ländern nicht mehr zu uns fließt..

Ganz unabhängig sind wir auch mit Elektroautos nicht
Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 09179.html
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Re: Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

Beitragvon bm3 » So 11. Feb 2018, 18:05

Pianist hat geschrieben:
... Auch CNG-Autos haben das Potenzial, immer besser zu werden, je mehr Gas ins Netz eingespeist wird, welches mit überschüssiger Windenergie erzeugt wird. Also wo man mangels Netzinfrastruktur den Strom noch nicht so gut weg bekommt, kann man stattdessen ins Gasnetz einspeisen. Auch wieder ein Baustein in der Energiewende (die von den "besorgten Bürgern" übrigens komplett abgelehnt wird, die stehen offenbar total auf Störfälle der Stufe 7).

Matthias


Überschüssige Windenergie haben wir noch nicht. Wir haben nur von den Netzbetreibern zu verantwortende Netzengpässe auch durch leider schon zuviele Kohlekraftwerke die am Netz bleiben.Die Vorangeinspeisung der EE wird da leider nicht umgesetzt obwohl so im Gesetz verankert.Bedanken kann sich der Bürger dafür beispielsweise bei bestimmten Ministern aus NRW. Mit Gas wird man noch generell für eine lange Zeit keinerlei Verwertungsprobleme haben, da bedarf es nicht unbedingt jetzt an mehr CNG-Fahrzeugen um noch mehr Gasverbrauch zu schaffen.
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Re: Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

Beitragvon just_cruise » So 11. Feb 2018, 19:18

JuGoing hat geschrieben:
Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 09179.html

Der Artikel suggeriert, dass ein wesentliches Element in Li-Ion Akkus, nämlich Kobalt, hauptsächlich aus dem Kongo kommt (das ist zwar derzeit der Fall, wird aber wohl kaum so bleiben, da es Kobalt auch in weniger korrupten Ländern gibt, siehe https://minerals.usgs.gov/minerals/pubs ... lmcs07.pdf letzte Seite) bzw. dass Li-Ion Akkus Kobalt enthalten müssten - was nicht stimmt, siehe z.B. http://batteryuniversity.com/learn/arti ... ithium_ion .
Zugegebenermaßen erreichen Akkus OHNE Kobalt beim heutigen Stand der Technik nicht die hohe Energiedichte, die sich EV-Hersteller wünschen bzw. benötigen (für Akku-Packs mit hoher Energiemenge bei relativ geringem Gewicht). Aber die Entwicklung automotive-tauglicher Akkus steht ja erst am Anfang, da wird sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte noch sehr viel tun.
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Re: Strommix beim Vergleich eAuto vs Verbrenner

Beitragvon zitic » So 11. Feb 2018, 20:03

Gerade beim Kobalt sieht man ja, dass sich da beim Verbrauch einiges tut. Jetzt kommen die NCM-811-Zellen, die nur noch die Hälfte pro Zelle benötigen. Mit steigender Energiedichte steigt dann sogar unabhängig von der Zelle der Einsatz pro kWh.

Es hat schon seine Vorteile, dass darüber diskutiert und die Problematik erkannt wird. Das löst enorme F&E-Investitionen aus. Neben der Reduktion von Kobalt, bekommt das Recycling einen ganz anderen Stellenwert und wird technisch entsprechend vorangetrieben. Da der Markt relativ klein war, hat man sich um die Förderung auch weniger Gedanken gemacht. Das war ein Nebenprodukt, dass in ausreichendem Maße mit anfiel. Jetzt hört man sogar davon, dass es sogar in D. evtl. lohnende Vorkommen geben könnte.

Entsprechend halte ich das für ein wichtiges Thema, aber ich würde mich da keine Panik schüren.
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