SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon Nik » Do 2. Apr 2015, 11:44

Turbothomas hat geschrieben:
Schau Dir mal das Medienwesen von 1928-1933 an und vergleich die Kommunikationspraktiken von heute damit :cry: :evil:


Trifft aber nicht nur auf die Berichterstattung zur Energiewende oder zur E-Mobilität zu.
Allgemein wird mir dem "mündigen Wähler" zu viel "eigene Meinung" zugemutet.
Es wird viel darüber geschrieben, was "das Richtige" ist und zu wenig vom Leser kritisch reflektiert.
Würde aber hier den Rahmen sprengen.
Gruß Nik
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon redvienna » Do 2. Apr 2015, 11:47

Zuletzt geändert von redvienna am Do 2. Apr 2015, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon Jan » Do 2. Apr 2015, 11:51

Da wird eben von den Lobbyisten ganze Arbeit geleistet. Beruflich bin ich oft in Wartezimmern. Dann kommt die Frage in die Runde, wer ein Elektroauto hat. Bis jetzt hatte ich noch nie Glück und von Tesla haben die wenigsten gehört. Aber es gibt ja auch Gegenbeispiele, wie z.b. Frank mit seinem Sender im Netz, Leben mit der Eneriewende.
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon tom » Do 2. Apr 2015, 13:17

Müsst ihr immer gleich mit Verschwörung und Lobbyisten usw. kommen :?: Kann es nicht sein, dass die Journis unter Zeit- und Leistungsdruck stehen und einfach häufig die Zeit fehlt gründlich zu recherchieren. Wenn dann die eigene Erfahrung mit dem Thema noch gänzlich fehlt, dann kommt eben Stuss dabei heraus. Das muss vom Schreiberling weder so gewollt sein, noch ihm/ihr überhaupt auffallen.

Wir sind hier alles Freaks und kennen uns dank dem Forum mit den tausend Facetten der E-Mobilität eben aus und entdecken daher die Unstimmigkeiten sofort. Sobald es jedoch um andere Themen geht, z.B. Veterinärmedizin, dann erregt ein ähnlich schlecht geschriebener Artikel bei den meisten von uns keinen Anstoss, da wir uns damit nicht auskennen und daher Fehler nicht entdecken. Und auch dort hat nicht gleich der Geheimbund der Tierquäler die Finger im Spiel ;)

Das heisst natürlich nicht, dass man sich nicht einen qualitativ höher stehenden und besser recherchierenden Journalismus wünschen sollte. Irgendwie passt solch miserabler Journalismus aber in die aktuelle "alles muss kostenlos sein Zeit". Wie viele von euch haben denn noch Zeitungen im Abonnement oder bezahlen Paywalls im Internet? Wenn ich dran denke, dass vielen hier 10 Euro zu teuer sind um den Akku zu füllen dann wundere ich mich nicht über fehlende Investitionen in die Infrastruktur und ebenso wenig über schlecht recherchierte Artikel.

Gruss Thomas
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon redvienna » Do 2. Apr 2015, 13:27

Naja.

Wenn man die Beträge anschaut wird die E-Mobilität ins Lächerliche gezogen. was nicht passend ist, da sich gerade in den letzten 2-3 Jahren sehr viel positiv getan hat.

Die Langstrecken sind auch mit einigen E-Autos möglich bzw. wird es bald mit noch mehr E-Autos möglich sein !

Wer wirklich viele Kilometer (mehr als 300 km) ohne Pause fahren möchte, muss halt (noch) beim Verbrenner bleiben.
Zuletzt geändert von redvienna am Do 2. Apr 2015, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon André » Do 2. Apr 2015, 13:31

Geht ja auch anders: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/emo ... 79768.html
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon redvienna » Do 2. Apr 2015, 13:33

Liegenbleiben ist mit einem Tesla wirklich kaum möglich.

30 Minuten Ladezeit sind leider vielen noch zu lang. Sobald diese auf 15 reduziert ist, wird kaum jemand mehr Argumente dagegen haben.
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon Alex1 » Do 2. Apr 2015, 13:37

@Tom: Du referenzierst also auf den alten Spruch (sinngemäß): "Gehe nicht von Bosheit aus, wenn Dummheit die Erklärung sein könnte"... :lol:

Aber bei SpOn erwarte ich schon weniger Dummheit als bei BLÖD oder Provinzblättchen. :roll:
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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon tom » Do 2. Apr 2015, 13:39

redvienna hat geschrieben:
...Die Langstrecken sind auch mit einigen E-Autos möglich bzw. wird es bald mit noch mehr E-Autos möglich sein !...

Hier unter uns stimmt diese Aussage schon. Wir wissen wo die Säulen stehen, wie man sich informiert, welche defekt oder nach Feierabend abgeschaltet sind und wir sind das Leiden gewohnt.
Für die breite Öffentlichkeit stimmt die Aussage aber nicht. Auch wenn man nur drei mal im Jahr über 300km fährt, so steht man als Nicht-Freak doch diese drei mal vor argen Problemen. Das ist einfach so. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn sich jemand über diese Tatsache lustig macht. Und es ist eben eine Tatsache und nicht ein Vorurteil der ignoranten Mehrheit.
Die Protagonisten der E-Mobilität müssen in die Gänge kommen und für Reichweite und Infrastruktur oder allenfalls substituierende Angebote sorgen, damit sich auch Menschen an E-Autos wagen können, ohne vorher dieses Forum zu wälzen.

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Re: SPIEGEL: Grober Unfug über Elektromobilität

Beitragvon Jan » Do 2. Apr 2015, 13:44

Wobei, ich frage mich auch, wie es gehen soll, wenn plötzlich ganz viele E Autos auf Deutschlands Straßen fahren. Man stelle sich vor, es ist Ostern, man kommt zum Chademo und 45 leere Autos stehen vor einem in der Schlange. Ok, 45 Chademos könnte dann helfen, nur wird das sicherlich nicht passieren. Zum Glück gibt es aber an den Säulen ja noch keinen Stress.
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