Schon mal einen Verbrenner gefahren?

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Re: Schon mal einen Verbrenner gefahren?

Beitragvon Guy » Fr 8. Mai 2015, 13:33

Es ging doch darum, dass der Verbrennungsmotor bei umgekehrten Verhältnissen ein schwer zu vermittelnder - komischer - Antrieb wäre. Heute ist es bei vielen Dingen jedoch nicht anders.

Beispiel: Ein Bekannter, Unternehmer mit etwa 6 Fahrzeugen im Fuhrpark, ist grundsätzlich dem Thema Elektromobilität sehr aufgeschlossen und freut sich immer, wenn er mal E-Auto fahren darf. Der ist es gewohnt, dass er mit seinen Fahrzeugen jede Tankstelle anfahren kann, ohne vorher einen Vertrag abzuschließen, ohne sich vorher zu informieren, ob die Tankstelle heute tatsächlich funktioniert oder sie auch den Sprit verkauft, den er für sein Auto braucht. Ohne sich überhaupt Gedanken machen zu müssen, denn wenn die Anzeige weniger als ein Viertel anzeigt, wird man schon an einer Tankstelle vorbeikommen, an der man selbstverständlich bar oder mit Karte zahlen kann.

Jetzt erklär dem mal, wie das heute funktioniert. Der eGolf ist doch schnellladefähig, also zuhause kurz anstöpseln und in 30 Minuten gehts weiter. Fast, wenn du noch mal 15k auf den Tisch legst. Dort gibt es doch eine Schnellladesäule, da kommen wir regelmäßig dran vorbei. Ist sogar kostenlos, kannst du aber nur nutzen, wenn du einen Asiaten fährst.

Was das reine Fahren angeht, habe ich noch keinen erlebt, der nicht begeistert war. Es ist eben das Drumherum. Das wird besser, keine Frage, viele Dinge heute, unterschiedliche Ladeanschlüsse, Handhabung und Zuverlässigkeit der Ladeinfrastruktur etc, sind jedoch mindestens genauso unverständlich wie wahrscheinlich Verbrenner in 100 Jahren.
Guy
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Re: Schon mal einen Verbrenner gefahren?

Beitragvon tubi » Fr 8. Mai 2015, 15:23

Das EV wurde und wird einfach durch diese Industrie-, Politik-, Lobbyisten- und Journalismus-Comedy ausgebremst.
Irgendwelche Komödianten erzählen seit 30 Jahren, daß das Wasserstoffauto die Zukunft ist...
Auf was wollen wir den warten, ehe wir begreifen, daß diese Explosionsmotoren, Quatsch von Vorgestern sind und der Wasserstoff-Quatsch nur Ablenkungsmanöver sind.
Wir können auf extrem viele Weisen Elektroenergie erzeugen, speichern und die Leitungen liegen überall, man muß doch nur Steckdosen hin bauen, und die sind billiger als diese riesigen Tankstellen mit Diesel, Super, SuperE10, die mit stinkenden lärmenden LKW überall beliefert werden ? Was für ein Blödsinn !!!

Dagegen sind Windkrafträder zu laut und zerstören, Wald, Umwelt und Natur ?! Das lese ich jeden Tag in Butzbach auf Transparenten, wenn ich mit dem Fahrrad auf einer viel befahren Straße vorbei komme und den Dieselruß einatmen muß. Das ist Lobbyisten-Comedy, das kann doch kein Ernst sein ?!

Es wird mit dem Ausbau der EV - Infrastruktur schneller gehen, als mit dem Ausbau der Apotheken zu Tankstellen für diese Stinke-Dinger.
2008 hat ein Unternehmer und nicht Autobauer angefangen moderne EV´s zu bauen, diese Entwicklung läßt sich nur noch durch Katastrophen oder Kriege aufhalten...die Komödianten haben keine Chance mehr :!:
tubi
 
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