Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

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Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon JuergenII » Fr 20. Jun 2014, 07:53

Die Firma Intertronic Gresser hat ein Patent auf ein Stromgewinnungs-Federungssystem eingereicht. Ist zwar bis jetzt nur im Versuchstadium, aber die "theoretischen" Werte klingen gut und man würde sich damit massiv Akkuleistung sparen:
Diese "Stromgewinnungs-Federung" löst oder verringert wesentliche Probleme der Voll-Elektroautos, insbesondere wird damit entsprechend zur vorhandenen Speichermenge des Akkus eine wesentliche Verlängerung der Fahrt- Reichweite um mehrere hundert Kilometer realisiert ohne zusätzliche Strom-Kosten (Betriebskosten-Senkung) und vollkommener "Null-CO2- Emission".

Die Reichweiten-Verlängerung beträgt mindestens 50% proportional zur Akku-Speicherkapazität und daraus resultierender Fahrtreichweite.


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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon micky4 » Fr 20. Jun 2014, 08:09

Super, je schlechter die Strasse, desto größer die Reichweite !
:-)
Spaß ohne, bin neugierig auf Serienprodukt .
Liebe Grüße, Michael ! (begeisteter Ampera-Fahrer)
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon bm3 » Fr 20. Jun 2014, 08:19

Mich würde mal interessieren von wieviel Prozent Reichweitenverbesserung da in der Praxis ausgegangen werden kann.
Da sind aber wieder die Leute auf den neuen Autobahnen im Osten gekniffen.
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon Nichtraucher » Fr 20. Jun 2014, 08:25

aus dem Artikel: "- Energieausbeute aus Federung: 15 kWh bei 100 km Fahrt (Durchschnitt)"

Mit 15 kWh komme ich doch heute schon 100 km weit.
Manchmal brauche ich sogar weniger. Das würde ja bedeuten ich bräuchte gar nicht mehr nachladen, sondern müsste hier da mich irgendwo einstöpseln um etwas Strom abzugeben.

Hat da jetzt endlich jemand das Perpetuum Mobile erfunden?

Noch ein Gedanke: Wenn das Auto eine bestimmte Federbewegung beim fahren macht und ich erzeuge durch die Bewegung Strom, dann bremse ich doch die Bewegung. D.h. die Federung wird schlechter. Ist doch das gleiche Prinzip wie bei der Rekuperation. Streng genommen kann man doch nur die Energie zurückgewinnen, die ansonsten durch Wärme verloren geht (im Stoßdämpfer und in der Feder aufgrund der Verformung).
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon E-Fan » Fr 20. Jun 2014, 09:48

bm3 hat geschrieben:
...Da sind aber wieder die Leute auf den neuen Autobahnen im Osten gekniffen.

Oh, ganz einfach: dann rumpeln eben alle E-Autofahrer mit nicht ausgewuchteten Rädern durch die Gegend, dass bringt selbst auf superplanen Flächen noch genug Gezeitenhub in die Federungen....
und der letzte Schrei sind dann bald die Ventilkappen aus abgereichertem Uran, um die Räderhüpferei zu verstärken.

Mal ernsthaft, die Rechnungen "15kWh Gewinn auf 100km" können irgendwie nicht aufgehen;
selbst wenn die Federleistung theoretisch zusammenkommt, dürfte praktisch nur ein Bruchteil abzugreifen sein, wenn die Federwirkung bestehen bleiben soll.
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon Elektrolurch » Fr 20. Jun 2014, 10:15

Also mir kommt das ja ein wenig vor wie die Idee, ein Windrad auf's Autodach zu schrauben, das aus dem Fahrtwind dann Energie gewinnt.

Irgendwo muss doch auch die Energie herkommen, die diese Stoßdämpfer abfischen? Letztlich doch aus dem Antriebsakku, denn Fortbewegung ist erforderlich, im unbewegten Stand passiert ja nix.

Oder?
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon mitleser » Fr 20. Jun 2014, 10:24

Doch: bei einem Erdbeben. dann kann man auch im Stand laden.
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon E-Fan » Fr 20. Jun 2014, 10:33

...oder man stellt einen Stoßstangenschaukler ein, der abends noch ein paar kW in das parkende Auto rüttelt....
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon Elektrolurch » Fr 20. Jun 2014, 10:34

Hüpfburg auf's Dach?
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon STEN » Fr 20. Jun 2014, 10:38

Das klappt ganz bestimmt, hat bei Baron Münchhausen auch geklappt sich am eigenen Schopf
aus dem Sumpf zu ziehen. :lol:

Mal ehrlich, wo soll den die Energie herkommen, wenn nicht aus dem Akku.
Und auf einer holprigen Strecke mit dem Wagen fahren bremst das Fahrzeug ungemein.
Aber vielleicht hilft es ja etwas die Verluste auf schlechten Strassen zu reduzieren.
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