Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört:

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Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört:

Beitragvon midimal » Do 11. Dez 2014, 10:33

Auszug:

"Aber warum genau steigen immer mehr Menschen auf ein Elektroauto um? Die Gründe seien laut Ghosn offensichtlich:

Elektroautos sind praktisch: Man kann sie zu Hause oder am Arbeitsplatz wiederaufladen und dabei unterschiedliche Energiequellen nutzen, darunter die immer umfangreicher verfügbare saubere Energie von Solar- oder Windkraftanlagen.
Elektroautos sind wirtschaftlich: Trotz fallender Benzinpreise schätzte Consumer Reports kürzlich die Betriebskosten eines Nissan LEAF in den USA auf 3,5 Cent (Dollar) pro Meile (1.609344 Kilometer), verglichen mit 11,9 Cent bei einem Ottokraftstoff-Kleinwagen oder 8,6 Cent bei einem Hybrid-Kleinwagen. In der Regel sparen Elektroautofahrer zudem bei der Versicherung, da die Versicherer Elektroautofahrer mit niedrigerem Risiko einstufen.
Immer mehr Menschen entdecken Elektroautos dank eines „Sackgassen-Effekts“: Die ersten LEAF-Besitzer in einem Stadtviertel teilen die Begeisterung für ihr Elektroauto mit ihren Nachbarn, Freunden und der Familie. Dank dieser Early Adopter steigen die Verkaufszahlen, da mehr Menschen die Vorteile selbst erleben.
Elektroautos machen Spaß und sind zuverlässig: Weltweit verfügen die Elektroautos von Nissan und Renault bei der Kundenzufriedenheit bei weitem über die höchsten Werte aller jemals von den beiden Unternehmen produzierten Fahrzeuge.
Mehr Infrastruktur = Mehr Elektroautos

Tankstellen sind in der industrialisierten Welt mittlerweile so alltäglich, dass Menschen oft vergessen, dass auch herkömmliche Automobile eine begrenzte Reichweite haben. Derzeit befinden wir uns in der Anfangsphase des Aufbaus einer vergleichbaren Infrastruktur rund um das Aufladen von Elektroautos, so Ghosn. Und immer wenn es eine konzentrierte Initiative zur Förderung der Elektroauto-Infrastruktur gebe, könne man die Elektroauto-Verkäufe steigen sehen."

Den vollen Text gibt es hier:
http://ecomento.tv/2014/12/11/renault-n ... e-zukunft/
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon TeeKay » Do 11. Dez 2014, 11:02

Interessant, dass Leaf und Zoe die mit Abstand höchsten Zufriedenheitswerte aller Zeiten in den Konzernen haben. Was denkt sich wohl ein CEO wie Winterkorn oder Piech, wenn er sowas liest?
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon André » Do 11. Dez 2014, 11:45

:applaus: ...wird einfach ignoriert! Grins... :wand:
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon mutle » Do 11. Dez 2014, 11:52

Hoffentlich werden dann auch mal mehr PKW-Modelle als nur Leaf und Zoe (und je ein Transporter/Van) rauskommen.
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon Rudi L. » Do 11. Dez 2014, 11:56

TeeKay hat geschrieben:
Interessant, dass Leaf und Zoe die mit Abstand höchsten Zufriedenheitswerte aller Zeiten in den Konzernen haben. Was denkt sich wohl ein CEO wie Winterkorn oder Piech, wenn er sowas liest?


@Teekay, sie werden in Asien im Rahmen der JV weiter an der Entwicklung des Elektroautos arbeiten.
Uns erzählen sie derweil das bekannte Märchen, nämlich daß ein E-Auto nur max. 150km weit fahren kann und aufladen 8-9 Stunden dauert.
Das glaubten auch meine Nachbarn, bis ich denen demonstriert habe wie schnell unser Zoe lädt. Und 168km Reichweite hatte ich damit auch gezeigt, ohne Probleme allerdings mit dem Hinweis, mit ein bißchen mehr Zurückhaltung geht noch deutlich mehr an Reichweite. Was aber aus meiner Sicht zuviel Zurückhaltung bedeutet, dies aber jeder selber entscheiden kann.

Wir beide wollen ja, nachdem wir unsere neuen Elektroautos abgeholt haben, dem Vorstand von Audi schreiben. Da legen wir am besten noch zwei Fotos von unseren Teslas bei. Vielleicht mit einer Reichweitenangabe. Es wird zwar aus meiner Sicht wenig bewirken, aber besser wie gar nichts machen. Ich bin auf die Antwort gespannt, sofern eine erfolgt.

Aufgewacht sind die wohl mittlerweile, ich mache das fest an deren E-Auto Engagement in Ländern in denen sie dazu gezwungen werden. Der Fehler der CEO`s ist, sie halten uns offenbar für dumm bzw. uninformiert. Und das im Internetzeitalter.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon JuergenII » Do 11. Dez 2014, 12:16

Rudi L: +1

Am besten ihr schreibt auch noch Winterkorn an, mit dem Hinweis ob VW wirklich nicht in der Lage ist bei einem ihrer Submarken nicht doch mal ein EV mit > 400 km Reichweite auf die Beine zu stellen.

Ist ja nicht nur das nicht verkaufte Fahrzeug, alleine der Rattenschwanz an Wartung fehlt ja auch. Schließlich fährt man so einen Wagen doch etwas länger.

Juergen
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon Kim » Do 11. Dez 2014, 14:40

Rudi L. hat geschrieben:
...Der Fehler der CEO`s ist, sie halten uns offenbar für dumm bzw. uninformiert. Und das im Internetzeitalter.

Wenn man mit "uns" uns Forenmitglieder meint, dann bin ich mir sicher, dass die CEOs NICHT denken wir seien dumm und uninformiert (denn so dumm sind auch die CEOs nicht).

Nein, sie halten "uns" als Masse für dumm, uninformiert und uninteressiert bzw. gut abgelenkt.
Und leider haben sie damit ja völlig Recht...
Die Masse in Gestalt von +100 Mio "Deutscheuropaeern" IST dumm und uninformiert, da helfen auch die 30.000 gut informierten Menschen nicht.

Seit ich den i3 probefahre, treffe ich massig Leute die das Auto interessant finden und mich darauf ansprechen, aber selbst der noch so sehr Interessierte, zeigte bisher so gut wie keinen Schimmer was das Drumherum um's Thema E-Mobilität betrifft.
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017
Outlander PHEV von 02.2015 bis 12.2017 / 56.000km bei 11gr CO2/km mit 0.5l/100km
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
Renault = Nur eine schlechte Erfahrung mehr im Leben
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon kai » Do 11. Dez 2014, 14:55

Das Gute daran ist ja, das es mal jemand sagt, der über 200.000 Elektroautos weltweit abgesetzt hat.
Und das mit den Nachbarn stimmt, der Schneeballeffekt ist nicht wegzudiskutieren.

Renault-Nissan hat das Zeug mit Updates der Batterietechnologie im Leaf II, e-NV200 II und ZOE II weltweit viel zu bewegen.
Nur müssen Sie aufpassen, DHL spielt jetzt auch mit und die Koreaner haben neben LG auch noch Autohersteller.

Aktuell können Sie es locker laufen lassen und die Preise mei mehr Stückzahlen nach und nach senken.
Hoffentlich bieten sie für Renault auch Akkukauf als Option an.

Ab 2016/17 mit der neuen LG Chem Generation könnten dann (bei großer Nachfrage) auch mal ein Twingo electrique, ein Kangoo II oder eine Sportkiste wie Megane GT Electrique rauskommen. Alle mit Chameleon II Lader und evtl SC Anschluß.
So 300 PS und 50 kwH im Megane wären schon was.

Gruß

Kai
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon Robert » Do 11. Dez 2014, 17:31

Für den Martin ist wichtig, dass die Werkstätten ausgelastet sind. Und das funktioniert auch wunderbar mit versifften Abgasrückführungsventilen, defekten Partikelfiltern, kaputten Turboladern und so weiter und sofort....

Her mit dem 300 km Elektroauto um € 19.000.- und der Markt kippt ! Absprache ? Angst ? Mangelnde Kapazitäten ?

Bin gespannt wer als erstes die Nerven schmeisst.
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: Renault-Nissan-Chef: Warum dem E-Auto die Zukunft gehört

Beitragvon Rudi L. » Do 11. Dez 2014, 17:42

@Juergen II, Du hast recht. Wir sollten das in Kopie auch an Winterkorn schicken, mit dem passenden Begleitschreiben. An der Formulierung für den Audi Vorstand arbeite ich schon :)

@Robert, wer als erstes die Nerven schmeisst? Spätestens wenn der erste Chinese so ein Elektroauto hier auf den Markt bringt. Denen traue ich das mittlerweile am ehesten zu. Zu dem von Dir genannten Kaufpreis und der Reichweite. Wenn die Qualität noch annehmbar ist dann könnte es eng werden, falls wir immer noch nichts anbieten können. Und wenn sie es nur als Kampfpreis gestalten um hier Fuß zu fassen. Das machten die Japaner auch so, bevor sie nachgerechnet haben :)

Ich will es aber eher positiv sehen und glaube, daß die deutschen Hersteller dann unter Zugzwang geraten, ihre Schubladen öffnen und die Produktion anschieben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die deutsche Autoindustrie den Weg von Grundig, Telefunken oder Kreidler und Zündapp geht. Letztere Firma wurde nach China verkauft.

Wenn doch, dann haben wir nicht nur in Deutschland ein ernstes Problem. Wo soll das viele Geld für diesen dann riesigen Rettungsschirm herkommen?

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

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