Rarität Gesichtet

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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon flieger_flo » So 19. Jun 2016, 21:59

EV_de hat geschrieben:
In die Möhre würde ich mich nicht mal reinsetzten ... wenn Du mal ein paar km im Model S gefahren bist,
ist das einzige was bei diesem Anblick aufkommt : Brechreiz :!: :!: :roll: :roll:


Ich kenne das Model S ganz gut, weil wir es in der Firma haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da im Vergleich "Kotzen" muss. Seid doch nicht immer so s/w.

In meinen Augen ist jedes E-Fahrzeug, in das einfach blind Leistung und Kapazität gepackt wird nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessant, aber nicht aus technischer.
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon MineCooky » Mo 20. Jun 2016, 08:52

Das Foto wurde aus unserem Model S raus gemacht :roll:
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon TeeKay » Di 21. Jun 2016, 08:18

flieger_flo hat geschrieben:
In meinen Augen ist jedes E-Fahrzeug, in das einfach blind Leistung und Kapazität gepackt wird nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessant, aber nicht aus technischer.

Aus technischer Sicht wirds also erst interessant, wenn man den kompletten Frunk mit einem schluckfreudigen Verbrenner vollpackt, der das Auto schwerer macht als ein technisch uninteressantes Model S bei schlechteren Fahrleistungen, mehr Lärm, mehr Abgasen und weniger Nutzraum.
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon flieger_flo » Mi 22. Jun 2016, 13:56

Lustig, wie einem gleich die Worte im Mund umgdreht werden, wenn man sich kritisch gegenüber Tesla äußert. :roll:
Auf Deine Suggestivfrage brauche ich ja nicht eingehen.

Interessant ist, wenn man ein Fahrzeug nutzt, das soviel Kapazität hat, wie man benötigt und zu seinen Lade- und Fahrmöglichkeiten passt.
Der Tesla ballert eben mit Kanonen auf ein Problem. Aber es ist typisch deutsch, dass man sich nicht das kauft (oder will), was man braucht, sondern was größer ist als das des Nachbarn.
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon TeeKay » Mi 22. Jun 2016, 14:23

Keine Sorge - wer 100.000 Euro und mehr ausgibt, überlegt sich schon, ob er das braucht oder nicht.
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon flieger_flo » Di 5. Jul 2016, 15:07

Mei, Du verstehst schon, was ich meine. Wieso steh ich in der Früh im Stau neben hunderten von SUV mit nur einer Person drin? Die brauchen das Ding nicht. Die wollen eben sowas haben, werfe ich niemand vor (naja, im Falle eine 2t-SUV schon). Muss jeder selber wissen, wohin mit seiner Kohle, ich bräuchte auch keinen i3, ein Fahrrad würde ausreichen.

Der Tesla ist eben das Pendant zu benzinfressenden, übermotorisierten, schweren Karren. Nur eben elektrisch. Dazu kommt die amerikanische Verarbeitung des Innenraums, was man natürlich verzeihen muss beim ersten Auto, das man baut. Gefallen muss es nicht. Dass er Spaß macht und das SC-Netz das große Ding ist, bestreite ich ja nicht.

Mich stört nur, dass - vor allem hier im Tesl.... ehm, E-Mobilitätsforum - es keine liberale und objektive Betrachtung mehr möglich ist, sobald man nur ein Wort gegen das heilige Lamm richtet. Gut, wir sind ja in Deutschland, da ist das Thema Auto emotional sowieso hoffnungslos überfrachtet (bin ich ja froh, sichert meinen Arbeitsplatz). Aber trotzdem: wieso ist ein Fahrzeug, in das man einfach viel Akku und starke Motoren quetscht per se schlechter, als ein Model S? Was kann der soviel besser? Nichts, nur den Mut des Herstellers, sich Dinge zu trauen, die die hiesigen Hersteller fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Also ganz ruhig bleiben, ich meine Kritik an dem Produkt nicht persönlich gegenüber den Käufern (den Satz benutze ich auch gern gegenüber Apple-/Android-Fans...). Deswegen habe ich auch gesagt "technisch", nicht generell.

Kohlefaserchassis? Braucht kein Mensch, ist aber technisch interessant. 43kW AC-Ladungslösung im Zoe? In meinen Augen nicht langfristig verkaufsfähig, aber technisch interessant. In der Reihe sehe ich dann auch den "Autopilot"* im Tesla, benutze ich auch sehr gerne, aber da ist es für mich leider schon aus.


*bei der aktuellen Debatte wegen des tödlichen Unfalls merkt man auch ganz gut, wieso die hiesigen Hersteller nicht die Eier in der Hose haben, sowas zu riskieren.

Achja: "wer soviel Geld ausgibt". Es geht um _wollen_, nicht um _brauchen_. Im Autoland Deutschland oft verwechselt ;)
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon SchluckWasser » Mi 6. Jul 2016, 09:18

Bei dem ersten Modell hätte ich nicht auf eine Seltenheit getippt, gutes Auge :geek:
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon Poolcrack » Mi 6. Jul 2016, 09:40

flieger_flo hat geschrieben:
Aber trotzdem: wieso ist ein Fahrzeug, in das man einfach viel Akku und starke Motoren quetscht per se schlechter, als ein Model S? Was kann der soviel besser? Nichts, nur den Mut des Herstellers, sich Dinge zu trauen, die die hiesigen Hersteller fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Mit dem Tesla Model S kaufst Du nicht nur ein Auto, sondern eine komplette Mobilitätslösung. Das merkst Du spätestens dann, wenn Du mit einem anderen Elektroauto vor einer nicht funktionierenden Ladesäule stehts oder vor einer ohne Ankündigung abgebauten, oder vor einer verschlossenen Schranke, oder in einem Hotel übernachtest, das einen Tesla Destination Charger bietet.

Eine komplette Mobilitätslösung besteht nicht nur aus einem E-Auto mit einem Navi und einer großen Batterie und/oder einer Schnelllademöglichkeit. Es gehört auch eine Infrastruktur dazu, auf die man sich verlassen kann. Und eine Infrastruktur, bei der die Schnellladesäulen (Mehrzahl!) nicht in den Innenstädten sondern entlang den Fernstraßen verbaut werden. Und auch nicht hinter geschlossenen Toren oder mit Nachtabschaltung. Und das bietet gestern und heute, ganz sachlich gesehen, eben nur das Model S und das Model X. (Mal sehen was morgen kommt.)
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon Kellergeist2 » Mi 6. Jul 2016, 10:47

Poolcrack hat geschrieben:
Mit dem Tesla Model S kaufst Du nicht nur ein Auto, sondern eine komplette Mobilitätslösung. Das merkst Du spätestens dann, wenn Du mit einem anderen Elektroauto vor einer nicht funktionierenden Ladesäule stehts oder vor einer ohne Ankündigung abgebauten, oder vor einer verschlossenen Schranke, oder in einem Hotel übernachtest, das einen Tesla Destination Charger bietet.
Das kann ich voll und ganz unterschreiben.
Auf das Supercharger-Netzwerk kann man sich verlassen. Kein vorherige Planung nötig, einfach einsteigen, gewünschtes Ziel im Navi eingeben und losfahren.
Unterwegs einfach die SuC ansteuern, um in kurzer Zeit nachzuladen.
Da es (mit gaaanz wenigen Ausnahmen) immer mindestens vier, meistens jedoch acht Ladeplätze pro Standort gibt, kann man auch mit 99%iger Wahrscheinlichkeit sofort laden.
Sollte man tatsächlich mal warten müssen, dann höchstens 10-20 Minuten, dann ist bestimmt ein Platz frei geworden.

Nach der Reichweite war dieses Ladenetzwerk mit eines der Hauptargumente, welche mich für Tesla entscheiden lassen haben.

Poolcrack hat geschrieben:
Eine komplette Mobilitätslösung besteht nicht nur aus einem E-Auto mit einem Navi und einer großen Batterie und/oder einer Schnelllademöglichkeit. Es gehört auch eine Infrastruktur dazu, auf die man sich verlassen kann. Und eine Infrastruktur, bei der die Schnellladesäulen (Mehrzahl!) nicht in den Innenstädten sondern entlang den Fernstraßen verbaut werden. Und auch nicht hinter geschlossenen Toren oder mit Nachtabschaltung. Und das bietet gestern und heute, ganz sachlich gesehen, eben nur das Model S und das Model X. (Mal sehen was morgen kommt.)
Große Autos haben so gut wie alle Hersteller im Angebot, da könnte man problemlos einen riesigen Akku reinpacken und ebenfalls 500+ km schaffen. Warum macht das bisher niemand außer Tesla?
Wo sind denn die Schnelllademöglichkeiten von VW, BMW & Co? Auf den Parkplätzen der Autohäuser! Super, da nützen sie mir auf der Langstrecke und/oder Nachts echt viel!
Schnelllademöglichkeiten auf der Langstrecke? Nee, das müssen andere machen. Wir haben schon immer nur Autos gebaut und die Kraftstoffversorgung anderen überlassen.
Gruß, Kellergeist2
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Re: Rarität Gesichtet

Beitragvon R240Pe » Mi 6. Jul 2016, 11:18

flieger_flo hat geschrieben:
Lustig, wie einem gleich die Worte im Mund umgdreht werden, wenn man sich kritisch gegenüber Tesla äußert. :roll:
Auf Deine Suggestivfrage brauche ich ja nicht eingehen.

Interessant ist, wenn man ein Fahrzeug nutzt, das soviel Kapazität hat, wie man benötigt und zu seinen Lade- und Fahrmöglichkeiten passt.
Der Tesla ballert eben mit Kanonen auf ein Problem. Aber es ist typisch deutsch, dass man sich nicht das kauft (oder will), was man braucht, sondern was größer ist als das des Nachbarn.

so ... so ...
darum brauchen manche auch einen 35.000 € (+???) i3 und andere einen 17.000 € ZOE - typisch Deutsch :roll:

Wenn es heute nur ein einziges Fahrzeug gibt, das mit > 400 km zuverlässig "soviel Kapazität hat, wie man benötigt" - ballert - und die (einzig) vollkommen unkompliziert brauchbare Lademöglichkeitenversorgung anbietet, stellt sich die Frage nach der Größe und "typisch Deutsch" überhaupt nicht mehr.

Es soll Leute geben, die darauf angewiesen sind, dass ihr nicht nur der Freizeitgestaltung dienendes und weiter als zum Nachbarort erforderliches "Auto fahren" auch tatsächlich funktioniert und die trotzdem ein EV fahren wollen ... typisch Deutsch ... (dass diese kein deusches Produkt kaufen können - leider)

Ergänzung:
flieger_flo hat geschrieben:
... (Auszug) ...
*bei der aktuellen Debatte wegen des tödlichen Unfalls merkt man auch ganz gut, wieso die hiesigen Hersteller nicht die Eier in der Hose haben, sowas zu riskieren.

Wer wollte, konnte auch bisher bereits mit deutschen ("hiesigen" und anderen) Fabrikaten und gesetzlich zugelassenem und TÜV-geprüftem eingeschaltetem Tempomat (schon im 10.000 €-Auto) mit den Füßen auf dem Armaturenbrett -ohne regelmäßige Kontrolle, ob der Fuss noch am Bremspedal ist - unter den LKW "donnern", dazu brauchte es keinen "riskierenden" TESLA.
- die (aktuelle Reichweite) der Unvernunft der Menschen reicht dazu vollkommen.
Das Bessere ist der Feind des Guten ... :idea: ZOE R240 ist da - jetzt wird gefahren ... bis der D-Q90 Anfang 09/2017 geliefert wird.
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?
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