Produktvorstellung, mobiles induktives Laden

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Re: Produktvorstellung, mobiles induktives Laden

Beitragvon Klingon77 » Sa 1. Apr 2017, 11:55

hi,

wir wohnen in geringem Abstand zu einer Hochspannungsleitung.

Nun habe ich mir überlegt die anfallende Dachsanierung (Nordseite in Richtung Hochspannungsleitung) mit der Folie zu belegen.

* Könnte ich damit mein Haus versorgen?
* Ist das System kompatibel mit unserer Solaranlage (Südseite) und Speicherbatterie (19 kWh netto)?
* Ist der so gewonnene Strom (kommt ja "durch die Luft") berechnungspflichtig. Es wäre ja auch kein Ökostrom sondern der ganz normale Strommix.

Fragen über Fragen die hoffentlich geklärt werden können.
Sollte sich nun ein neues Geschäftsfeld auftun würden die Bauplätze unter den Hochspannungsleitungen plötzlich sehr begehrt und jeder möcht eine solche in seinem Garten haben.
Das könnte ungeahnte Effekte auf die Trassenplanungen haben.
Als Ideengeber hoffe ich auf einen kleinen "Obulus" bei der Einführung und Umsetzung der neuen Idee.
Beispielsweise könnte unser Haus als Pilotprojekt dienen?
Kontaktaufnahme gerne per PN


verschmitzte Grüße :lol:

Ralf
www.ad-kunst.de Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln :-)
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Beitragvon Bernd_1967 » Sa 1. Apr 2017, 15:00

Übrigens gabs tatsächlich mal jemand, der die Strahlungsenergie eines Sendemastes "geerntet" hatte.
Kein Aprilscherz.
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Re: Produktvorstellung, mobiles induktives Laden

Beitragvon energieberater » Sa 1. Apr 2017, 15:46

Klingon77 hat geschrieben:
hi,

wir wohnen in geringem Abstand zu einer Hochspannungsleitung.

Nun habe ich mir überlegt die anfallende Dachsanierung (Nordseite in Richtung Hochspannungsleitung) mit der Folie zu belegen.

* Könnte ich damit mein Haus versorgen?
* Ist das System kompatibel mit unserer Solaranlage (Südseite) und Speicherbatterie (19 kWh netto)?
* Ist der so gewonnene Strom (kommt ja "durch die Luft") berechnungspflichtig. Es wäre ja auch kein Ökostrom sondern der ganz normale Strommix.

Fragen über Fragen die hoffentlich geklärt werden können.
Sollte sich nun ein neues Geschäftsfeld auftun würden die Bauplätze unter den Hochspannungsleitungen plötzlich sehr begehrt und jeder möcht eine solche in seinem Garten haben.
Das könnte ungeahnte Effekte auf die Trassenplanungen haben.
Als Ideengeber hoffe ich auf einen kleinen "Obulus" bei der Einführung und Umsetzung der neuen Idee.
Beispielsweise könnte unser Haus als Pilotprojekt dienen?
Kontaktaufnahme gerne per PN


verschmitzte Grüße :lol:

Ralf


Hallo Ralf, für den Einsatz an einer Immobilie benötigt man ja nicht unbedingt eine mobile Lösung.
Hier kann durchaus das Produkt "InduktiveHomeCharge - Do It Yourself" zum Einsatz kommen. ;)

Bei diesem Charger, wird mittels einer modifizierten Betonpumpe, das Modell M 63-5 von Putzmeister hat sich bewährt, in 3D-Technik eine plastische leitfähige Ferritmasse auf die Dachfläche vornehmlich Ziegel/Betondachsteine aufgebracht.
Auslegung und Planung erledigt die InduktiveHomeCharge App, mit Fotoaufmaß. Nach Eingabe von Dachneigung und gewünschter Ladeleistung übermittelt die App die notwendigen Parameter an die modifizierte Betonpumpe. Nun wird die leitfähige Ferritmasse entsprechend der Planung auf die Ziegel aufgebracht.
Die aufgebrachte leitfähige Ferritmasse, härtet durch UV-Strahlung aus, nach ca. einem Tag kann Strom geerntet werden.
Ökostrom kannst Du mit dem Produkt "InduktiveHomeChargeMoos" ernten, was jedoch nicht als Do It Yourself Produkt angeboten wird.
Wenn wir schon beim Ernten sind, nicht vergessen die EU Agrar-Subventionen vor Inbetriebnahme beantragen, hier kann der regionale Landwirt behilflich sein. ;)
Mitglied bei Electrify-BW

Wir sind dabei! e-Golf Treffen in Moers 6.10. bis 8.10.2017
Erfahrungsaustausch, Geschichten, Informationen oder einfach nur nette E-Mobilisten/innen treffen,
wir sehen uns zum 4. e-Mobiltreffen am 9.09.2018 in Waiblingen!
energieberater
 
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Re: Produktvorstellung, mobiles induktives Laden

Beitragvon Klingon77 » Sa 1. Apr 2017, 18:44

hi,

das liest sich ja wirklich alles sehr zukunftsgerichtet und durchaus positiv.

Nun werde ich mich dann an die erste Hürde begeben um diese zu überwinden; die der Verordnungen, Datenblätter, Antragsformulare und letztendlich wohl auch die Antragsbewilligungsdurchführungsanwälte bemühen.

Wenn der Prozess dann so in 3 bis 7 Jahren abgeschlossen ist werde ich berichten wie hoch die Baukosten sind und wann der "Break Even Point" erreicht ist.
Letztendlich sollte man ja, entgegen unserer Solaranlage auf der Südseite des Daches, auch in der Nacht einen gewissen Ertrag erzielen.
Sollte die Energiegewinnung auf den modifizierten Schindeln (welche bei uns aus Schieferplatten bestehen) nicht von Photonen beeinflußt werden kann der Energieertrag auf der Nordseite nachts genau so hoch sein wie tagsüber.
Das ist ein weiterer positiver Ansporn :-)

zuversichtliche Grüße,

Ralf
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