Produktionskosten Elektroauto

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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Isomeer » So 22. Okt 2017, 21:49

flechtlicht hat geschrieben:
Tut mir Leid, da ist die Ironie mit mir durchgegangen.

Wenn´s mehr nicht ist - alles klar. Und gut ;)
Smart 42 ED ab.......11.2017?
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon motion » So 22. Okt 2017, 23:13

Diese Diskussion hatten wir doch erst letzens. Manche vertraten da die Meinung, es wäre dem niedrigen Stückzahlen geschuldet. Aber da habe ich meine Zweifel.

Der ZOE basiert auf der Renault-Clio Plattform (der hat als Verbrenner den Motor hinten). Und dennoch ist er um ein vielfaches teurer als der Verbrenner, man darf ja nicht die Battermiete bzw. den Kauf vergessen. Ein anderes Beispiel ist der Smart ED, oder der e-up!

Und warum muss ein e-Golf (der ein besseres P/L-Verhältnis als der e-Up! hat) fast so viel kosten, wie ein technisch aufwendiger BMW i3? Auch VW kann einzelne Modelle quer subentionieren. Bei BMW finanzieren die Käufer von teuren SUVs, Luxuslimousinen und Sportwagen das 3 Milliarden € teure BMW i-Projekt.
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon flechtlicht » Mo 23. Okt 2017, 06:54

Die Vermutung künstlich hoher Preise ist nicht aus der Luft gegriffen.

https://www.horvath-partners.com/de/pre ... riekosten/
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Ranzoni » Mo 23. Okt 2017, 07:44

motion hat geschrieben:
Der ZOE basiert auf der Renault-Clio Plattform (der hat als Verbrenner den Motor hinten).


Verwechslung? Der Clio hat den Motor vorne, der Twingo hinten.

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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Mo 23. Okt 2017, 12:24

motion hat geschrieben:
Auch VW kann einzelne Modelle quer subentionieren.

Man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und Sand rein streuen. Aber warum sollte man das tun?
VW ist ein Konzern mit der Absicht, Gewinne zu erzielen. Die Aktionäre wollen Rendite, das sind keine Weltverbesserer.
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Simon1982 » Mo 23. Okt 2017, 14:15

Ich könnte mir vorstellen, dass in naher Zukunft gewisse Modelle subventioniert werden um die Strafzahlungen beim Flottenverbrauch zu verhindern.

Nach dem Motto: Lieber ein Elektroauto mit x € subventionieren als y € Strafzahlung leisten zu müssen, sofern x < y.
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Isomeer » Mo 23. Okt 2017, 14:39

Simon1982 hat geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, dass in naher Zukunft gewisse Modelle subventioniert werden um die Strafzahlungen beim Flottenverbrauch zu verhindern.

Nach dem Motto: Lieber ein Elektroauto mit x € subventionieren als y € Strafzahlung leisten zu müssen, sofern x < y.


Das gibt es doch heute schon:
Einen Smart ED inkl. Batterie für 149€/Monat zu "verleasen" kann kaum kostendeckend sein. Zumal die heutigen Modelle (derzeit alle ohne Schnelllader) in vier Jahren Ladenhüter sein dürften.
Irgendwann treffe ich sicher den AMG-GLS-Fahrer, der mit seiner Leasingrate meinen Smart quersubventioniert und bedanke mich bei ihm ;)
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Re: Produktionskosten Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Mo 23. Okt 2017, 23:39

Simon1982 hat geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, dass in naher Zukunft gewisse Modelle subventioniert werden um die Strafzahlungen beim Flottenverbrauch zu verhindern.
Nach dem Motto: Lieber ein Elektroauto mit x € subventionieren als y € Strafzahlung leisten zu müssen, sofern x < y.

Das ist ja keine freiwillige Subvention sondern einfach eine Verteuerung von versoffenen Verbrennern.
Macht das E-Auto zwar nicht billiger, aber im Vergleich zum teurer gewordenen Verbrenner wird es attraktiver.
Und es geht nicht um ein paar Euros....95€ pro Gramm, die über 95g hinaus gehen.
Also 19.000€ für einen 295g Schluckspecht.
Was für ein Zufall, dass e-Autos sich gerade dann durchsetzen werden, wenn diese Bedingungen gelten....beim Geld kriegt man sie letztlich dann ja doch alle.

Sehr interessanter Beitrag vom Horst Lüning dazu:

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