Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon bangser » Di 24. Okt 2017, 13:13

Da habt ihr völlig recht. Als die mir gesagt haben, dass sie mit ´ner kleinen Zoe mit nur 22kW Lader ohne TNM-Karte nach Kassel fahren wollen, habe ich denen gesagt, dass sie das bleiben lassen sollen. Da kann nix gescheites bei rauskommen. Ich habe da nur mitgemacht, weil ich dachte dass man zumindest ein paar positive Aspekte erwähnen sollten. Aber nein: Aus dem halben Stunden Dreh haben sie genau meine zwei negativsten Sätze verwendet.
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon mweisEl » Di 24. Okt 2017, 13:19

bangser hat geschrieben:
Aber nein: Aus dem halben Stunden Dreh haben sie genau meine zwei negativsten Sätze verwendet.

Dieser Satz sollte bei Journalistenanfragen im GE-Forum automatisch rot blinkend eingeblendet werden.
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon bangser » Di 24. Okt 2017, 13:25

Naja, ich hab´s auch schon anders erlebt. Der WDR Beitrag bei Report Mainz war richtig gut gemacht und recherchiert. Und die bei 17:30 Sat.1 haben mehr oder weniger gemacht, was ich denen gesagt habe. Bis aus den Dünnpfiff zum Schluss.
Bei HR hatte ich aber von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Ich hätte mich nicht bequatschen lassen soll.
Tja, again what learned.
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon Isomeer » Di 24. Okt 2017, 13:31

JuergenII hat geschrieben:
Fragen über Fragen, die eigentlich nur bedeuten, dass der Beitrag mal wieder negativ rüberkommen sollte.


Das finde ich nicht; ich finde ihn eher neutral und angemessen.
Klar, hier im Forum ist sich die Mehrheit einig, was man zur Optimierung alles hätte tun können und kennt alle Hürden.

Wenn man aber denkt, sich einfach mal ein BEV anstelle eines Verbrenners zu kaufen, stolpert man über alle diese Dinge.
Genau wie der Journalist. E-Mobilität geht nur mit viel Enthusiasmus/Leidensfähigkeit, zusätzlichem Reisezeitbedarf und Technik-Verständnis. Aber wer, außer aktuell einer klitzekleinen Minderheit, hat das alles schon?

Ich kenne selbst niemanden aus Familie oder Freundeskreis, der eine E-Tour oberhalb einer Akkuladung frustfrei schaffen würde. Die meisten würden aus Angst zu stranden erst gar nicht losfahren.

Wobei die größte Hürde aus meiner Sicht nicht das Auto, sondern die Ladeproblematik ist. Bezahlsysteme, zugeparkt, Stecker, 24/7, Preisniveau bzw. Transparenz etc.
E wird zwar langsam besser, aber es ist noch lange nicht alltagstauglich für die Mehrheit der Fahrer.
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon EVduck » Di 24. Okt 2017, 13:47

Komisch, meine Frau hat das 2014 - ohne sich mit der Materie zu beschäftigen - problemlos über die doppelte Strecke bewältigt. Sie hat sich 1 Stunde bevor sie los gefahren ist eine Strecke gesucht, sich die Adressen der Ladestationen notiert und ist losgefahren. Das einzige was ich beigetragen habe, ich habe (ich bin der EV-Nerd in der Familie) ihr die NM Karte in die Hand gedrückt, ihr die RWE-App installiert und gezeigt wo dass Ladekabel liegt.

Und Überraschung: Sie ist weder liegen geblieben noch musste sie abbrechen oder hat enorm viel Zeit verschwendet. Nur in Stuhr/Ochtrup Park hat sie länger gestanden. Das Einkaufszentrum war zu verlockend...
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon Isomeer » Di 24. Okt 2017, 13:50

EVduck hat geschrieben:
Komisch, meine Frau hat das 2014 - ohne sich mit der Materie zu beschäftigen - problemlos über die doppelte Strecke bewältigt.


Glückwunsch zu Deinem Exemplar ;)
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieser Wagemut noch nicht dem Durchschnitt entspricht ;)
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon harlem24 » Di 24. Okt 2017, 13:53

Hm, ich bin vor zwei Jahren auch ohne wirklich große Vorbereitung, nur mit der PS-App, nach Bonn und zurück gefahren.
Auch mit eine 22kWh Zoe, allerdings hatte die noch den Schnelllader.
Habe vor der Abfahrt ein wenig durchs Forum gestöbert und die Strecke mit dem GE-Planer grob durch gerechnet.
Ich wußte auch nur, wo die Säulen waren und dass ich nur die damaligen RWE-Säulen nutzen konnte, eben wegen PS-App.
Als dann die Säule am Kameha nicht funktioniert hat, wußte ich, dass auf der anderen Rheinseite noch eine von RWE ist und danach ging alles entspannt.
Aber kein Vergleich zu heute, wo man sogar alle GE-Säulen komfortabel in einer App hat.
Gruß

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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon harlem24 » Di 24. Okt 2017, 13:57

@Isomeer

normalerweise stolpert man aber nicht über solche Sachen nachdem man sich ein E-Auto gekauft hat, sondern vorher.
Jedem normal denkenden Menschen sollte klar sein, dass die E-Mobilität noch nicht soweit verbreitet ist, wie der konventionelle Antrieb.
Mit 5min googlen, 10min lesen im Forum, 10min Routenplanung und nochmal 10min Anmeldung bei PS kommt man schon verdammt weit.
Wenn man es ernst meint, meldet man sich noch bei NM an und kann dann eigentlich deutschlandweit relativ problemlos laden.
Gruß

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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon EVduck » Di 24. Okt 2017, 14:07

Isomeer hat geschrieben:
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieser Wagemut noch nicht dem Durchschnitt entspricht ;)

Wieso Wagemut?!? Den braucht man weder im Verbrenner noch im EV. Nur durch diese ganzen Unkenrufe und Schwarzmalereien denken manche Leute man bräuchte 'Wagemut'. 99% aller Fernfahrten mit dem EV funktionieren ohne Probleme, wir sind ja alle keine Journalisten, und das 1% wo mal etwas schief geht, wird sofort geschrien: 'Die Elektromobilität ist noch nicht Alltagstauglich, nur etwas für Asketen oder Masochisten!!!!111111elf'. Quatsch. Das einzige, was man für Fernfahrten braucht, ist Zeit, etwas mehr Zeit als bisher. Ist für mich akzeptabel, ich fahre zwar viel, aber Fernstrecken habe ich nur selten (3..6 Mal pro Jahr), da kann ich mit der zusätzlichen Zeit leben.
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Re: Praxistest BEV im hessischen Fernsehen, defacto

Beitragvon harlem24 » Di 24. Okt 2017, 14:21

Und wenn man bedenkt, dass man mittlerweile bei nem Tesla eine Stunde auf 800km langsamer als wie mit einem Verbrenner, dann fällt selbst das nicht mehr so ins Gewicht.
Viel langsamer wird es auch bei einem kleineren Wagen, wo auch mit einem Verbrenner tendenziell langsamer gefahren wird nicht sein.
Gruß

CHris

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