Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Mi 20. Sep 2017, 08:24

Karlsson hat geschrieben:
Dass gar nicht fahren die einzig mögliche maximale Schadstoffreduzierung wäre - darauf wolltest Du doch hinaus - ist in dem Zusammenhang doch Haarspalterei.


Ich meine vermeidbare Fahrten (500 Meter zum Bäcker etc.), wenn wir alle überhaupt keine Autos hätten, wäre es am umweltfreundlichsten... ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Mi 20. Sep 2017, 08:27

Karlsson hat geschrieben:
Neulich hab ich unterwegs am Triple geladen - alles schön und gut. Aber wäre der besetzt gewesen, hätte ich doof geguckt. Nebenan war ein Supercharger mit gleich...glaube 6 Plätzen. Das Risiko, dort keinen Strom zu kriegen, ist einfach wesentlich geringer als für andere.


Deswegen habe ich ja geschrieben, dass meiner Meinung nach die Anzahl/Dichte/Verfügbarkeit von Schnellladesäulen an Fernstrassen ein größeres Problem als die Reichweite ist!
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 20. Sep 2017, 09:31

Gestern mal ohne Heizung nur bis zum nächsten Ort mit 50-60km/h gefahren und 16kWh/100km hat der BC angezeigt!
Wenn ich mit dem e-Golf 80km/h fahre, komme ich da auf 10-12kWh/100km! OK, Golf-Passat macht auch noch was aus.
Aber, der GTE Golf hätte bestimmt auch viel mehr gebraucht.

Wie soll denn ein Hybrid einem E-Auto hinsichtlich Verbrauch das Wasser reichen können? - Gar nicht.
Hybride sind, wenn man sie elektrisch fährt, noch lange keine E-Autos. Leider ist der Verbrauch zu hoch.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Schüddi » Mi 20. Sep 2017, 09:35

Ich habe einen Schnitt von 12kWh im e-tron. Ich fahre mehr als 80% elektrisch. Kurzstreckenmessungen bringen nichts.
Ein E-Auto ist es dann, wenn es elektrisch fährt. Wie bezeichnest du einen Tesla?
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Mi 20. Sep 2017, 09:57

Schüddi hat geschrieben:
Ein E-Auto ist es dann, wenn es elektrisch fährt. Wie bezeichnest du einen Tesla?


Du gehörst anscheinend zu den Leuten, bei denen ein PHEV vom Fahrprofil her super funktioniert! Hätte ich so ein Fahrprofil, wäre ein PHEV eine ernsthafte Alternative für mich gewesen! :D

Bei mir würde es nur auf Kurstrecken in der Stadt gut funktionieren! In meinem ersten Tesla Jahr habe ich rund 25.700 km zurückgelegt, hierbei habe ich aber auch immer wieder 50 km lange Stadtfahrten (hin- und zurück) und wir sind mehrmals in Jahr in Berlin und in Dortmund, daher wäre bei mir der Prozentsatz des elektrischen Fahrens beim PHEV deutlich geringer als bei Dir!

In den Skiurlaub fahren wir schon seit 2008 nur noch mit dem Autozug, aus Bequemlichkeits- aber auch aus Umweltschutzgründen, die Bahn schlägt, vom anteiligen Energieverbrauch her, natürlich jede andere Reiseform!
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Solarmobil Verein » Mi 20. Sep 2017, 09:58

Bernd_1967 hat geschrieben:
Gestern mal ohne Heizung nur bis zum nächsten Ort mit 50-60km/h gefahren und 16kWh/100km hat der BC angezeigt!
:shock: :shock:
Bei 50-60km/h genehmigt sich der Ampera 10-11kWh/100km.
Bei halbwegs konstanten 50km/h komme ich mit der verfügbaren Akkuladung von 9,5-9.7kWh über 90km weit. Schon mehrfach erprobt.
Mein persönlicher Rekord waren 98km (andere haben auch schon über 110km rausgekitzelt, Opel gibt 80km an), also unter 10kWh/100km - über Landstraße. Start/Ziel immer auf identischer Höhe ...

Ging das bei dir bergauf oder war die Straße naß?
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 20. Sep 2017, 12:01

Solarmobil Verein hat geschrieben:
Bernd_1967 hat geschrieben:
Gestern mal ohne Heizung nur bis zum nächsten Ort mit 50-60km/h gefahren und 16kWh/100km hat der BC angezeigt!
:shock: :shock:
Bei 50-60km/h genehmigt sich der Ampera 10-11kWh/100km.
Bei halbwegs konstanten 50km/h komme ich mit der verfügbaren Akkuladung von 9,5-9.7kWh über 90km weit. Schon mehrfach erprobt.
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Ging das bei dir bergauf oder war die Straße naß?


War trocken und ich bin zum Startpunkt zurück gekehrt.
Naja, den Ampera sehe ich eigentlich eher als E-Auto mit Range-Extender, weniger als PHEV.
Aber gut, Ausnahmen gibt es immer.

Was ich sagen wollte: Ein "normaler" PHEV, wie ein Golf GTE hat einen wesentlich höheren elektrischen Verbrauch übers Jahr gemittelt als ein reines E-Auto.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 20. Sep 2017, 12:06

Schüddi hat geschrieben:
Ich habe einen Schnitt von 12kWh im e-tron. Ich fahre mehr als 80% elektrisch. Kurzstreckenmessungen bringen nichts.
Ein E-Auto ist es dann, wenn es elektrisch fährt. Wie bezeichnest du einen Tesla?


Im Schnitt?
Wie misst Du das denn?
Hast Du da eine Anzeige, wie zum Beispiel: 2l/100km und 12kWh/100km?

Übrigens könnte ich ja mit dem GTE gar nicht dauerhaft elektrisch 120km/h fahren, während der e-Golf das locker macht.
Also, ich würde, wenn ich die Woche über mit einem GTE auskäme und am Wochenende ein Auto für Langstrecke brauchen würde, trotzdem den e-Golf kaufen,
weil ich dann günstiger fahren würde und am Wochenende muss man halt auf der Fahrt nachladen. Meist lässt sich das bei Privatfahrten machen.
Daher denke ich , dass PHEVs der E-Mobilität ganz und gar nicht schaden.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Mi 20. Sep 2017, 12:45

Bernd_1967 hat geschrieben:
Daher denke ich , dass PHEVs der E-Mobilität ganz und gar nicht schaden.


Schaden werden sie in keinem Fall! Sie fördern das Umdenken und lösen die Reichweitenprobleme bzw. die Angst vor der geringen Reichweite! Wie gesagt, gibt es mit Sicherheit auch Fahrer mit Fahrprofilen, die niedrige Alltagsverbräuche an Kraftstoff und Strom auf der Strasse mit PHEV realisieren können!
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Navi-CC » Mi 20. Sep 2017, 13:17

Bernd_1967 hat geschrieben:
Was ich sagen wollte: Ein "normaler" PHEV, wie ein Golf GTE hat einen wesentlich höheren elektrischen Verbrauch übers Jahr gemittelt als ein reines E-Auto.

Wieso das denn? Der Golf GTE wiegt das Gleiche wie ein eGolf. Bereifung und Luftwiderstand sind gleich. Lediglich der e-Motor beim GTE geht noch durch das DSG. Verluste vermutlich unter 5%.
Der el. Verbrauch ist halt viel mehr vom Wetter und anderen äußeren Bedingungen abhängig. Das gilt aber für den PHEV und den BEV gleichermaßen...
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