Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon kub0815 » Di 19. Sep 2017, 08:23

Hi,

die Formel ist dazu gedacht einen fiktiven CO2 Wert zu ermitteln mit einem definierten Zyklus.

1. Volladen
2. Fahren bis Akku leer
3. 25KM weiterfahren
3. Spritverbrauch ermitteln.

Wer einen anderen Zyklus hat muss halt selber rechnen wie es für einen ausschaut. Dazu muss man wissen das alles was mit NEFZ zu tun hat geschönt ist. Bei E-Autos, Plugins, Gas Verbrenner egal....deswegen kann ich da keine Gefahr für die Elektromobilität erkennen.

Toumals problem ist einzig und allein die bei ihm fehlenden Ladesäulen. Was wirklich ein problem ist. Diese auf eine Benutzergruppe incl. Neiddiskussion zu begrenzen finde ich nicht ok.

Viele Grüsse
Jürgen
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Beitragvon Karlsson » Di 19. Sep 2017, 12:24

kub0815 hat geschrieben:
Dazu muss man wissen das alles was mit NEFZ zu tun hat geschönt ist. Bei E-Autos, Plugins, Gas Verbrenner egal....deswegen kann ich da keine Gefahr für die Elektromobilität erkennen.

Der Unterschied ist, dass von 1200km NEFZ Reichweite auch reell immer noch genug über bleiben und sich daher keiner für den Wert interessiert. Beim E-Auto dagegen schon, weil Reichweite ein Thema ist, DAS Thema.

NEFZ ist aber eh Geschichte, künftig WLTP und das ist schon etwas realistischer.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Di 19. Sep 2017, 13:21

Karlsson hat geschrieben:
Beim E-Auto dagegen schon, weil Reichweite ein Thema ist, DAS Thema.


Hauptsächlich das Thema der Verbrennerfahrern bzw. der BEV-Anfänger, wer länger BEV fährt, für den ist es wohl kein Thema mehr!

Zugegeben, in Österreich zum letzten Jahreswechsel mit Temperaturen von bis zu -22° C und einem zu erwarteten Restkapazität des Akkus bei Ankunft von nur noch 4%, habe ich mir dann auch meine Gedanken gemacht... ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon eDEVIL » Di 19. Sep 2017, 14:39

Kalocube hat geschrieben:
Zugegeben, in Österreich zum letzten Jahreswechsel mit Temperaturen von bis zu -22° C und einem zu erwarteten Restkapazität des Akkus bei Ankunft von nur noch 4%, habe ich mir dann auch meine Gedanken gemacht... ;)

Ist 4% wenig? :lol: 8-)

So langsam kommen ja die eAutos wo die Reichweite nicht mehr ganz so enge ist, aber von "kein thema" kann kaum die Rede sein.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Di 19. Sep 2017, 14:58

eDEVIL hat geschrieben:
So langsam kommen ja die eAutos wo die Reichweite nicht mehr ganz so enge ist, aber von "kein thema" kann kaum die Rede sein.


Beim BEV muss man sich eben vor einer längeren Fahrt Gedanken machen, manchmal hätte dies aber auch bei einem Verbrenner nicht schaden können: Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, mit meinem letzten Verbrenner nur 100 km westlich von Hamburg im ländlichen Niedersachen an einem Samstag Nachmittag zu einer Feier eingeladen zu gewesen zu sein, natürlich hatte ich vorher nicht extra getankt, da es ja überall Tankstellen gibt!

Auf der Rückfahrt am Samstag Abend nach 23 Uhr stellte ich dann aber fest, dass auf dem Land etliche Tankstellen um diese Tageszeit längst geschlossen haben und dass es dort weit und breit keine Automatentankstelle gab, erst nach längerer Fahrt auf Reserve fand ich eine Tankstelle in einer Kreisstadt, die noch geöffnet hatte... ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Karlsson » Di 19. Sep 2017, 15:58

Kalocube hat geschrieben:
Hauptsächlich das Thema der Verbrennerfahrern bzw. der BEV-Anfänger, wer länger BEV fährt, für den ist es wohl kein Thema mehr!

Juni 2015 und ich nutze den Akku auch aus. Ist das jetzt Anfänger?
Sorry, Reichweite ist DAS Thema. Zusammen mit Preis und Infrastruktur.

Wir kaufen als nächstes einen Verbrenner Erstwagen mangels elektrischer oder teilelektrischer Alternativen.
Ich sehe, dass sich viel tut, es ist heute aber noch nicht kaufbar. Vor allem keine Modelle, die sich schon ein paar Jahre bewährt haben als Gebrauchtwagen.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Di 19. Sep 2017, 16:07

Karlsson hat geschrieben:
Sorry, Reichweite ist DAS Thema.


Dann frage ich einmal anders wie oft ist die (zu geringe) Reichweite bei Dir ein Thema:

1 x am Tag
1 x in der Woche
1 x Monat
1 x im Jahr???

Ich frage dies ganz bewusst, da ich schon Leute kennengelernt haben, die hauptsächlich deshalb keinen BEV gekauft haben, weil sie 1 x im Jahr eine längere Urlaubsfahrt unternehmen wollen!
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Schüddi » Di 19. Sep 2017, 16:12

Und wenn ich einmal oder zweimal im Jahr 2 Wochen in den Urlaub fahre mache ich auch nichts anderes als mich Hybrid fortzubewegen. Mein PHEV wird in erster Linie als BEV genutzt und wenn ich es benötige als Hybrid.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kalocube » Di 19. Sep 2017, 16:32

Schüddi hat geschrieben:
Mein PHEV wird in erster Linie als BEV genutzt und wenn ich es benötige als Hybrid.


Da tickt eben jeder Mensch anders! Mein Ziel war/ist eben die maximale Schadstoffreduzierung, das fängt bei Vermeidung von (unnötigen) Fahrten an und endet eben bei einer gewissen Leidensfähigkeit im Urlaub (etwas) längere Reisezeiten in Kauf zu nehmen, anstatt einen Hybrid zu kaufen... ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Karlsson » Di 19. Sep 2017, 16:41

Kalocube hat geschrieben:
Wie oft ist die (zu geringe) Reichweite bei Dir DAS Thema:
1 x am Tag
1 x in der Woche
1 x Monat
1 x im Jahr???

Hab für ein Jahr mal exemplarisch 45 Tage Mietwagen errechnet. Durch einige Besuche der weiter entfernten Verwandschaft und Kurze oder längere Trips kommt schnell einiges zusammen.
Durch den Tesla in deiner Signatur komme ich mir aber gerade etwas verarscht vor. Wenn der in meinem Budget wäre, könnte ich mich auch doof stellen und keine Probleme bei der Reichweite sehen.
Dann wäre ein Phev auch kein Thema. Der Wagen ist sogar groß genug um mir den Kombi zu ersetzen.
Einzig bei der Ahk hat er leichte Abstriche.
Meine Realität sind aber 22kWh.

Kalocube hat geschrieben:
Mein Ziel war/ist eben die maximale Schadstoffreduzierung, das fängt bei Vermeidung von (unnötigen) Fahrten an und endet eben bei einer gewissen Leidensfähigkeit im Urlaub (etwas) längere Reisezeiten in Kauf zu nehmen, a

Na, das ist aber jammern auf hohem Niveau.
Mach dir bewusst, dass nicht jeder die Möglichkeiten hat, die dein Auto bietet.
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