Mögliche defekte Verbrenner vs. E-Mobil

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Mögliche defekte Verbrenner vs. E-Mobil

Beitragvon Snuups » Di 3. Mär 2015, 17:25

Im Verbrenner ist kaum teures Material, In den Akkus sehr wohl, Der Vergleich hinkt also jetzt schon. EVs werden also nur durch schiere Masse billiger.
Liebe Grüsse
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Beitragvon kai » Di 3. Mär 2015, 17:40

Wartung nicht vergessen:

Diese hochkomplexe Mechanik muss doch gewartet werden. Und geht dauernd kaputt. Zahnriemen tauschen, Auspuff kaputt, Getriebe, Ölwechsel usw.

Ein kompletter E-Antriebsstrang im Tausch ist heute schon wesentlich günstiger als ein Verbrennermotor mit Getriebe und Abgasreinigungssystem.

Und wer gibt schon auf so etwas Mechnisches unbegrenzte Kilometer Garantie bei 8 Jahren Nutzung ?

Keiner, außer Tesla :) Da kann z.B. BMW mit der Garantie auf den Antriebsstrang eine M5 nicht mithalten.

Gruß

Kai
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Snuups » Di 3. Mär 2015, 18:22

Nicht zu vergessen, einige Öle und Fette sind recht giftig. Das könnte man mit etwas Goodwill bei EVs komplett ändern.
Liebe Grüsse
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Cavaron » Di 3. Mär 2015, 19:30

Snuups hat geschrieben:
Im Verbrenner ist kaum teures Material, In den Akkus sehr wohl, Der Vergleich hinkt also jetzt schon. EVs werden also nur durch schiere Masse billiger.

Uhm... nein... wobei man unterscheiden muss zwischen teuer weil selten und teuer weil es noch keinen Skaleneffekt gibt. Der Edelmetallpreis von Palladium, Platin und Rhodium schwankt z.B. sehr stark mit der Nachfrage der Automobilindustrie. Während in Krisenzeiten der Goldpreis steigt, fallen die anderen Edelmetalle im Preis genau deswegen.
In einem Akku (je nach Chemie) dürfte das seltenste Material noch Nickel als Beimischung sein. Nickel ist z.B. ein Bestandteil der 1 und 2 Euro Münzen. Lithium selbst ist nicht selten, die Lagerstätten müssen nur erst mal zur Förderung erschlossen werden.
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Karlsson » Di 3. Mär 2015, 23:33

kai hat geschrieben:
Diese hochkomplexe Mechanik muss doch gewartet werden.

Alle 2 Jahre altes Öl raus und neues rein. Ist jetzt nicht soooo aufwendig. Dafür, dass es so komplex ist, läuft das aber verblüffend gut.

kai hat geschrieben:
Und geht dauernd kaputt.

Nein. Aber frag mal Marco nach den Werkstattaufenthalten seines Ex-Zoe.

kai hat geschrieben:
Zahnriemen tauschen

Bei Ford nach 10 Jahren und 200tkm. Da könnte beim Leaf auch der Akku fällig sein.

kai hat geschrieben:
Zahnriemen tauschen

Auspuff kaputt, [/quote]
Hab unten 2 Autos stehen, 10 und 11 Jahre. Beide haben den ersten Auspuff.

kai hat geschrieben:
Getriebe,

Haben E-Autos auch. Sind aber auch in der Regel unproblematisch.

kai hat geschrieben:
Ein kompletter E-Antriebsstrang im Tausch ist heute schon wesentlich günstiger als ein Verbrennermotor mit Getriebe und Abgasreinigungssystem.

Warum sollte der E-Antriebsstrang getaucht werden müssen? Aber der Akku.

Bei aller Begeisterung - bitte objektiv bleiben.
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon e-lectrified » Di 3. Mär 2015, 23:46

Karlsson hat geschrieben:
Alle 2 Jahre altes Öl raus und neues rein. Ist jetzt nicht soooo aufwendig. Dafür, dass es so komplex ist, läuft das aber verblüffend gut.


Hä? Was hast du für einen Verbrenner? Ich sage nur, Keilriemen, Zahnriemen, Zündkerzen, Ölfilter, Zylinderkopfdichtung, Kühlflüssigkeit, usw. usf. . Alles schon Dinge, die ich live, bzw. über Schilderungen Dritter erfahren habe. Was soll die Schönrederei von Verbrennungsmotoren?

Nein. Aber frag mal Marco nach den Werkstattaufenthalten seines Ex-Zoe.


Dann frag mal Leaf-Fahrer, wie oft diese in der Werkstatt sind. Montagsfahrzeuge gibt es zudem natürlich auch bei Elektroautos - davor ist keiner gefeit.

Bei Ford nach 10 Jahren und 200tkm. Da könnte beim Leaf auch der Akku fällig sein.


So lange fährt der Ford gar nicht. Bis dahin ist er meist schon tot.

Hab unten 2 Autos stehen, 10 und 11 Jahre. Beide haben den ersten Auspuff.


Schön für dich. Es gibt auch ganz andere Ausartungen. Und meist treffen die zu, wenn die Fahrzeuge nicht in der Garage stehen, sondern draußen.

Aber der Akku.


Das Totschlagargument: Akku. Wenn wir wirklich 200.000 km für ein Fahrzeug ansetzen, dann müssen wir festhalten, dass egal ob Verbrenner oder Elektroauto, sehr wahrscheinlich etwas passieren kann. Wobei ich als Normalo nie mit dem Verbrennungsmotor oder dem Akku des EV rechnen, sondern vielmehr andere Dinge (Stoßdämpfer, Lenkung, sonstige Karosserieteile, etc.) fürchten würde. Irgendwie muss man ja sicherstellen, dass die Leute brav nach spätestens 10 Jahren wieder ein neues Auto kaufen.

Bei aller Begeisterung - bitte objektiv bleiben.


Dito!
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Karlsson » Mi 4. Mär 2015, 00:26

e-lectrified hat geschrieben:
Keilriemen,

100.000km mit Spannrolle.

e-lectrified hat geschrieben:
Zahnriemen,

200.000km / 10 Jahre

e-lectrified hat geschrieben:
Zündkerzen,

Nur beim Benziner je nach Intervall. Zb 60.000tkm.

e-lectrified hat geschrieben:
Ölfilter

Mit dem Ölwechsel, je nach Modell alle 12 Monate ..... 50.000km.
Beim Leasing-Mini meines Kollegen zb in den 3 Jahren Laufzeit nur 1x.

Und damit hast Du auch schon fast alles aufgezählt. Der Spritfilter fehlt noch. Alle paar Jahre mal.

e-lectrified hat geschrieben:
Kühlflüssigkeit,

Ohne Wechselintervall. Können E-Autos übrigens auch haben.

e-lectrified hat geschrieben:
Zylinderkopfdichtung,

Ist kein Verschleißteil, es gibt kein Wechselintervall. Hat mit der normalen Wartung auch nichts zu tun.

e-lectrified hat geschrieben:
Alles schon Dinge, die ich live, bzw. über Schilderungen Dritter erfahren habe.

Brauchst mir nichts erzählen, bin bei Autos ein bisschen fit. Hab bei meinen ersten 4 auch alles selbst gemacht Beim Golf 3 kannte ich bald jede Schraube mit Vornamen...viel gelernt an der blöden Kiste :?
Aber die Probleme kamen auch weit über 200tkm. Ich hab ihn mit 284tkm verkauft.

e-lectrified hat geschrieben:
Schön für dich. Es gibt auch ganz andere Ausartungen. Und meist treffen die zu, wenn die Fahrzeuge nicht in der Garage stehen, sondern draußen.

Unsere Fahrzeuge hatten beide noch nie eine Garage und sind beide von Opel - die rosten ja angeblich schon im Katalog schon durch.... mag früher vielleicht mal so gewesen sein.
Hätten da in der Familie auch noch einen Volvo...müsste bald 10 werden...mit erstem Aupuff. Auch die vor einiger Zeit verkaufte C-Klasse hatte nach 9 Jahren und 150tkm den ersten und noch nicht mal Rostansätze daran. Ebenso der Octavia, den wir nach 7 Jahren und 207tkm mit erstem Aupuff verkauft haben.

e-lectrified hat geschrieben:
Was soll die Schönrederei von Verbrennungsmotoren?

Einfach nur Richtigstellung. Es stimmt einfach nicht, dass die Verbrenner alle ständig kaputt gehen und es stimmt auch nicht, dass Elektroautos grundsätzlich nie etwas hätten.

e-lectrified hat geschrieben:
So lange fährt der Ford gar nicht. Bis dahin ist er meist schon tot.

Da gibt es ja hinreichend Gegenbeweise.

e-lectrified hat geschrieben:
Das Totschlagargument: Akku. Wenn wir wirklich 200.000 km für ein Fahrzeug ansetzen, dann müssen wir festhalten, dass egal ob Verbrenner oder Elektroauto, sehr wahrscheinlich etwas passieren kann.

Ich setze für ein Auto deutlich mehr als 200.000km an und gebe Dir recht, dass beide Antriebsarten während ihres Lebens wohl Reparaturen haben werden.

e-lectrified hat geschrieben:
Wobei ich als Normalo nie mit dem Verbrennungsmotor oder dem Akku des EV rechnen, sondern vielmehr andere Dinge (Stoßdämpfer, Lenkung, sonstige Karosserieteile, etc.) fürchten würde. Irgendwie muss man ja sicherstellen, dass die Leute brav nach spätestens 10 Jahren wieder ein neues Auto kaufen.

Stoßdämpfer, Lenkung und Karosserie sind kein Problem. Beide könnten aber Reparaturen an der Achsaufhängung, Kreuzgelenken, Radmanschetten haben. Auch Radlager. Oder so Sachen wie korrodierte Lichthöhenverstellung. Auch der 12V Akku kann mal fällig sein.
Beim alten Diesel sind die Injektoren anfällig und diverse Sensoren. Das E-Auto wird da im Alter sicherlich solider sein und beim Punkt Motor rechne ich mit überhaupt keinen Problemen. Da kann der Verbrenner einfach nicht mithalten und schon gar nicht die neueren.
Aber beim Akku gehe ich auch von einem Wechsel im Fahrzeugleben aus. Die ersten Langzeiterfahrungen kommen ja so langsam. Wobei das noch sehr unterschiedlich ist - siehe Negativbeispiel Fluence.
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Greenhorn » Mi 4. Mär 2015, 07:53

Ihr immer mit euren Reibereien.
Es kann, muss aber nicht gut gehen. Die Chancen beim EV sind aber einiges höher, dass es gut geht

Mein Elch geht jetzt ins 13. Jahr. Null Probleme. Erster Auspuff, erste Batterie, jedes Jahr Öl mit Filter und gut ist (125Tkm). In meinen Focus habe ich, obwohl erst 5 Jahre alt und keine 80Tkm in 6 Monaten 2.000€ Reparaturen gehabt. Deswegen ist er auch nicht mehr da und ich habe meinen Leaf :-)
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 70.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Karlsson » Mi 4. Mär 2015, 13:31

Greenhorn hat geschrieben:
Es kann, muss aber nicht gut gehen. Die Chancen beim EV sind aber einiges höher, dass es gut geht

Ich würde vermuten, dass die Anzahl möglicher Fehler beim EV geringer ist. Antriebsseitig ist das fast nur der Akku. Der geht dafür sehr ins Geld.

Greenhorn hat geschrieben:
Mein Elch geht jetzt ins 13. Jahr. Null Probleme. Erster Auspuff, erste Batterie, jedes Jahr Öl mit Filter und gut ist (125Tkm).

Ähnlich beim Wagen meiner Frau. Der wird jetzt 10 und bisher mussten am Motor ein Öldruckschalter ersetzt werden. Konnte ich selbst in 10 Minuten einbauen und kostete unter 20€.

Ansonsten nur Dinge, die das E-Auto genauso gehabt hätte...ein Stabihebel, Klimaanlage als Unfallfolge undicht und zwei Spiegel wurden abgefahren.
Wartung und Ölwechsel bekommt der eher alle 2-3 Jahre, weil der sehr wenig läuft.
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Re: Bild mit Vergleich der Anzahl Teile Elektro/Verbrenner

Beitragvon Algo » Mi 4. Mär 2015, 15:37

Karlsson hat geschrieben:
Greenhorn hat geschrieben:
Es kann, muss aber nicht gut gehen. Die Chancen beim EV sind aber einiges höher, dass es gut geht

Ich würde vermuten, dass die Anzahl möglicher Fehler beim EV geringer ist. Antriebsseitig ist das fast nur der Akku. Der geht dafür sehr ins Geld.

Greenhorn hat geschrieben:
Mein Elch geht jetzt ins 13. Jahr. Null Probleme. Erster Auspuff, erste Batterie, jedes Jahr Öl mit Filter und gut ist (125Tkm).

Ähnlich beim Wagen meiner Frau. Der wird jetzt 10 und bisher mussten am Motor ein Öldruckschalter ersetzt werden. Konnte ich selbst in 10 Minuten einbauen und kostete unter 20€.

Ansonsten nur Dinge, die das E-Auto genauso gehabt hätte...ein Stabihebel, Klimaanlage als Unfallfolge undicht und zwei Spiegel wurden abgefahren.
Wartung und Ölwechsel bekommt der eher alle 2-3 Jahre, weil der sehr wenig läuft.


Soll ich mal aufzählen was alles bei meinem Passat 2.0 TDI in den letzten 10 Jahren defekt und getauscht wurde?

- Schwungrad (bzw dessen lager? .. ich weiß nicht mehr genau) im Getriebe getauscht wegen Rückrufaktion
- Nockenwelle abgeschert -> Neue Nockenwelle + Dadurch verursachter Riss im Zylinderkopf der auch komplett getauscht werden musste
- Steuerkette defekt -> Wurde durch Steuerzahnräder ersetzt
- Abgasrückführventil defekt und musste getauscht werden
- Benzinpumpe defekt und musste getauscht werden
- Kupplung musste getauscht werden
- Loch in Ansaugrohr (wahrscheinlich Marder)
- Keilriementausch nach 120.000 Kilometer

Ich glaub von den Reparaturkosten hätte ich mir nen Kleinwagen leisten können.
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