Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Taxi-Stromer » So 10. Sep 2017, 07:55

TY12 hat geschrieben:
Kofferaum wie Golf, vier Sitzplätze bei 4 m Länge, 850 kg Masse + Insassen, cw = 0,25! Das als Blaupause wäre ein Knüller BEV!!!!

Liest sich fast wie die technischen Daten des Sion....!
:mrgreen:
;)
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon spark-ed » So 10. Sep 2017, 08:54

spiegl hat geschrieben:
Laut
https://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/ausblick/rollwiderstand-beim-auto gilt:
Der Anteil des Rollwiderstands am Gesamt-Fahrwiderstand liegt zwischen 30 Prozent in der Stadt und etwa 20 Prozent auf der Autobahn. Die Überwindung der Fahrwiderstände kostet Energie, die im Tank als Kraftstoff gespeichert ist. Entsprechend kann man den Anteil des Rollwiderstands auch als Spritverbrauch berechnen. Ein Beipiel: Bei einem Fahrzeug, das im gemischten ECE-Fahrzyklus 6,71/100 km verbraucht, bewegt sich der Verbrauchsanteil der Reifen im Schnitt zwischen 1,4 Liter (Autobahn) und 2,6 Liter auf 100 km (Stadt). ......
Mit anderen Worten ist die Walkarbeit nicht proprotional der Geschwindigkeit!
Inwieweit das gewicht in den Rollwiderstand eingeht bin ich mir nicht sicher: natürlich ist laut Formel der Rollwiderstand proportional zum Gewicht. Allerdings sind die Reifen/Felgen natürlich auf das höhere Gewicht ausgelegt, so dass sich der Rollwiderstandsindex von Autos mit 1200kg (Benziner) und 1600kg (e-Auto) unterscheiden.
Bei einem Wirkungsgrad bis 90% der Rekuperation bleibt die Frage, wie hoch der Anteil der Bremsenergie am Gesamtenergieverbrauch (also vor allem Luftwiderstand/Rollwiderstand und Wirkungsgrad des Antriebs) ist, wozu ich auf die schnelle nichts gefunden habe.

Ich vermute, da eher einen Fehler in der Herleitung. Im ersten Satz ist von Leistungsbedarf die Rede, später resultiert daraus aber Verbrauch.
Der Kraftstoffverbrauch bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist nicht linear mit dem Leistungsbedarf.
Hier führt der bessere Wirkungsgrad bei einem optimaleren Betriebspunkt (höherer Last Autobahn) zu einem proportional geringerem Mehrverbrauch.

Der Rollwiderstand erzeugt eine mehr oder weniger konstante Gegenkraft, die Abhängig von der Geschwindigkeit zu einem Leistungsbedarf führt.
AbRiNgOi hat es doch gut hergeleitet.
Der Rollwiderstandsbeiwert (0,006 bis 0,010 N/N - System Straßenbelag/ Reifen) führt dabei zu einem festen Energiebedarf pro Tonne Fahrzeuggewicht von 3-5kWh/100km
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