Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Alex1 » Mo 14. Nov 2016, 22:37

Helfried hat geschrieben:
Der "N"-Schalter beim BMW ist mechanisch nicht für übermäßig häufige Benutzung gedacht, mir scheint.
Du musst es wissen :lol: Bei der Zoe scheint er mir belastbar ;) Hab da auch für die nächsten 53.000 km keine Bedenken :D
Aber das Segeln muss ja nicht genau bei der Null-Stellung passieren.
Dann ist es kein Segeln. Segeln heißt Leerlauf.
Ob man nun "versehentlich" ein bisschen Strom gibt oder ein bisschen rekuperiert oder tatsächlich zu 100% segelt, ist doch fast egal.
Richtig. Fast. Fast alles ist fast egal. 20 kg Mehrgewicht sind genauso fast egal. Oder ob ich Tempo 70 oder 75 fahre. Alles fast egal. :|
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon MineCooky » Di 15. Nov 2016, 11:00

Was ist denn dann noch der Vorteil am eAuto wenn ich wieder dauernd am Schalthebel rum finger!? Dann kannst dir auch nen Verpenner kaufen und die Kupplung treten...

Ich macht das einfach Fahren wieder kompliziert :roll:
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Helfried » Di 15. Nov 2016, 11:20

Alex1 hat geschrieben:
Du musst es wissen :lol:

Naja, der N-Schalter beim BMW ist schon seeehr Extrem-Plastik. Bei meinem 1er-Golf (damals :) ) war der Hebel aus dickem Eisen und für die Ewigkeit gemacht.
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Poolcrack » Di 15. Nov 2016, 11:29

Also kalt und im Winter ohne Heizung nicht zum Anfassen geeignet. :lol:
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Alex1 » Di 15. Nov 2016, 17:53

MineCooky hat geschrieben:
Was ist denn dann noch der Vorteil am eAuto wenn ich wieder dauernd am Schalthebel rum finger!? Dann kannst dir auch nen Verpenner kaufen und die Kupplung treten...

Ich macht das einfach Fahren wieder kompliziert :roll:
Du musst es ja nicht machen, wenn es Dich überfordert :duckundwech: :lol:

Und ich finde es allemal einfacher, ein paar mal einen Hebel nach vorne oder hinten zu schieben (die Zoe mit der ach so billigen Verarbeitung hat einen hinreichend stabilen Schalthebel...) als laufend eine Kupplung zu treten (inklusive Schalten und/oder mit dem Gas zu spielen).

Wem das "Schalten" zu viel ist, der muss halt auf die Autonomen warten :D

Zum nicht-schalten-Müssen kannst Du ja auch einen Verpester haben. Brauchst nur Automatik oder DKS.
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Helfried » Di 16. Mai 2017, 07:47

So ganz schlau bin ich bezüglich der Gewichtsproblematik noch nicht geworden.

Sowohl der BMW i3 wie auch der Hyundai Ioniq misst bei Berg- und Talfahrten insgesamt (Summe hinauf + hinunter) keinen wesentlich höheren Verbrauch als in der Ebene, zumindest wenn man üblicherweise auf schmalen Bergstrecken langsamer fährt. Also müsste theoretisch das Gewicht doch relativ egal sein. Ein leichter Wagen fährt sich zwar agiler, scheint aber am Berg keine extremen Vorteile zu haben.
Klar, der Akku wird bei einem schweren Auto massiv mehr belastet, hinauf sowieso, aber auch hinunter beim vermehrten Rekuperieren.

Aber in Summe doch kein großes, gewichtiges Problem? Trotzdem hat man früher so extrem leichte Fahrzeuge gebaut, mit nur drei Rädern und so.

Warum war früher das Gewicht stets so ein großes Thema? Vermutlich, weil die Rekuperation nicht gescheit funktioniert hat, insbesondere bei kleinen Bastelfahrzeugen, oder?
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Micky65 » Di 16. Mai 2017, 07:54

Der Rollwiderstand ist bei schweren Autos höher. Die dort verlorene Energie bekommt man nicht mehr wieder zurück.
Teslas zB. verbrauchen bei nicht zu hohen Geschwindigkeiten deutlich mehr als ein i3.
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Ladesäulen sind genug da, aber es gibt zu viele Verbrenner, die diese zuparken...
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon ederl65 » Di 16. Mai 2017, 08:35

Und was du beim Beschleunigen (Bergauf fahren) verlierst bekommst du nicht 100%ig beim Rekuperieren (Bergab fahren) zurück. Das wird mit mehr Gewicht (in absoluten kW) immer schlimmer. Und ganz ohne mech. Bremsen kannst ja auch nicht fahren.
Zuletzt geändert von ederl65 am Di 16. Mai 2017, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
Zuviel ist nicht genug. ;)
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Odanez » Di 16. Mai 2017, 08:49

ihr unterschätzt den Wirkungsgrad des E-Motors beim Beschleunigen sowie bei der Rekuperation. Man spricht von ca. 90% beim Beschleunigen und ca. 80% bei der Rekuperation, von daher ist der Energieverlust doch nicht sehr hoch. Wieviel sich das in der Praxis auswirkt müsste man mal genauestens untersuchen.

Fakt bleibt aber, dass bei einem Verbrenner mehr Gewicht viel mehr schädlich für den Verbrauch ist als beim Elektroauto. Aber auch beim E-Auto spielt erhöhtes Gewicht eine Rolle, je mehr der E-Motor benutzt wird (beschleunigen oder bremsen) - wer ständig nur segelt wird bei einem erhöhten Gewicht sogut wie keinen Unterschied merken. Das ist aber beim Verbrenner dann auch so :p
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Re: Mehr Gewicht = Höherer Verbrauch; oder doch nicht?

Beitragvon Poolcrack » Di 16. Mai 2017, 09:10

Die Energie, die man bergauf gespart hat, muss man nicht bergab mit einem schlechteren Wirkungsgrad wieder versuchen reinzubekommen. Und 80% Wirkungsgrad bei der Rekuperation ist ein Idealwert. Wenn bergab eine enge Kehre kommt, wird man auch mal bremsen müssen.

Im Extremfall können aber +-200 kg darüber entscheiden, ob man noch mit 0,5% SoC über die "Bergspitze" kommt oder mit 0% daran scheitert. Wenn die nächste Ladestation erst im nächsten Tal ist, sitze ich lieber im leichteren Auto oder in dem mit der wesentlich höheren Restkapazität. ;-)
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