Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon Berndte » Di 28. Okt 2014, 19:48

ich bin einfach zu doof, ich bau ne 43kW Ladesäule ohne Fördergeldanträge und Studien...
... auch was solls, schei** drauf, Hauptsache der Strom fließt!

Ladeleistung ist durch nichts zu ersetzen, als durch mehr Ladeleistung!
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon EVduck » Di 28. Okt 2014, 20:15

Berndte: du bist nicht zu doof, sondern einer der Helden!
Gäbe es eine günstige 43kW Box mit TNM Abrechnung, gäbe es eine 43kW Box direkt an der A2 auf einem Autohof. Leider gibbet dat nich...
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon morimaxx » Di 28. Okt 2014, 20:52

Ich kann mich über diese Art von Forschung nur wundern. Da hier Steuergelder versenkt werden hab ich ne kurze mail verfasst, mal sehen obs interessant genug ist:

Vielen Dank für Ihre Zuschrift, die direkt an die Redaktion von "Mario Barth deckt auf!" weitergeleitet wurde. Da wir jede E-mail lesen, bitten wir um Verständnis, dass Sie nicht sofort eine persönliche Antwort bekommen können. Wir versuchen so schnell wie möglich, uns Ihrem Thema anzunehmen.

Wenn es für die Sendung in Frage kommt, werden wir uns natürlich bei Ihnen melden!

Herzliche Grüße
Das Team von "Mario Barth deckt auf!"
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon lingley » Di 28. Okt 2014, 21:32

stefan.mang(at)uni-passau.de

Guten Abend ...
Eine Anmerkung als NICHT Besitzer eines i3, sondern als Besitzer einer Renault ZOE :
Für die 11Mio. Förderung könnte man z.B. dringend benötigte 400 Multistandard 50kW CCS, 50kW CHAdeMO, 43kW AC aufstellen oder alternativ 3500 e-Fahrzeugkäufer mit je €3000,00 fördern !!!
Deutschland verschläft i.M. mit offenen Augen den Umbruch in der Automobilindustrie und forscht derweil mit dem 1001 Projekt ohne praktischen Nutzen munter weiter !
Mir wird nun langsam bange um den Auto (E-)Mobil Standort Deutschland.

...ein Bundesbürger der seit 16 Monaten ohne Verbrenner unterwegs ist ...


habe mir hierbei Erlaubt die Rechnung von EVDuck zu klauen ...
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon meta96 » Mi 29. Okt 2014, 01:57

... ich glaube ihr seht Forschungsförderung vollkommen falsch. In Wahrheit ist es eine versteckte Form der Arbeitslosenunterstützung bzw. Finanzierung von geschützten Werkstätten. Kostet zwar, aber was soll's. Wenn man die inzwischen oft total veralteten und überholten "wissenschaftlichen" Projektanträge liest, können wir froh sein, dass wenigstens Studien oder Projekte gefördert werden, die keinen allzu großen Schaden anrichten ... weil sonst bauen die uns auch noch ein Netz aus Schukko-Ladestationen ...

... was bleibt ist, auch bei diesem Projekt wiederum eine "wissenschaftlich" lächerliche Frage/These, ein "wissenschaftlich" lächerliches Projekt (da man das Thema mit ein paar Experten in einem Tagesseminar beantworten kann) und ein Erkenntnisgewinn mit einer ähnlichen Tiefe wie z.B. die Frage "Wie Affen Ihre Bananen schälen, von oben oder von unten?". Und als Sahnehäubchen werden wir die Ergebnisse 2017/2019 präsentiert bekommen (dann, wenn unserer Autoindustrie die neuen kleinen Teslas, die Leafs 2.0 global um die Ohren fahren ...)
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon fbitc » Mi 29. Okt 2014, 07:36

AbRiNgOi hat geschrieben:
gleich nach i3 verschieben, hier sind nur i3 Fahrer erwünscht...

(siehe: http://www.premium.uni-passau.de/machen-sie-mit/)
)


Bmw sponsort hier mit. Sieht man ja an den Logos unten auf der Startseite zum Projekt.
Grüße Frank
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon arthur.s » Mi 29. Okt 2014, 09:33

Wenn die schon nur BMW´ler (kann ja für BMW gut sein) mitmachen lassen dann sollen sie es gefälligst komplett selbst bezahlen und nicht knapp 5 Mio Steuergelder verbraten.
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon EVduck » Mi 29. Okt 2014, 11:29

lingley hat geschrieben:
habe mir hierbei Erlaubt die Rechnung von EVDuck zu klauen ...

lingley, immer gerne. Mir ist gestern echt mal der Kragen geplatzt. Ich konnte einen Autohofbetreiber überzeugen, dass eine 43kW Ladestation eine gute Idee wäre - er möchte aber nicht den Strom bezahlen (kann ich verstehen, er weiß nicht was auf ihn zukommt. Die Kosten für die Ladesäule kann er übersehen), aber es gibt leider keine TNM mit 43kW (und ich wüßte keinen anderen Betreiber, der sowas machen könnte), deswegen liegt das ganze auf Eis... Und dann liest man so einen Mist!
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon Eifel-Thomas » Mi 29. Okt 2014, 12:38

Hallo zusammen, ich habe an die Projektleitung gemailt und nach dem Zeitrahmen gefragt.
Hier die Antwort der Projektleiterin in Kurzform:
"Das Projekt läuft seit Januar diesen Jahres und noch bis Ende 2016.
Die Veröffentlichung der Gesamtergebnisse folgt nach Ende des Projekts." :shock:

Projektdauer also satte 3 Jahre, in denen in Sachen Ausbau der E-Mobilität nichts passiert! Merkt ihr was? :mrgreen:

Wie wäre es mit diesem Projekt:
- Zeitrahmen: 5-6 Jahre / Ziel: bis 2020 1 Million E-Autos auf deutschen Straßen
- E-Autos mit realistischen Reichweiten von mindestens 250km bauen
- Fördergelder beim E-Autokauf, um die Differenz zum Preis eines Verbrenners auszugleichen
- Ladestruktur ausbauen und modernisieren (zum Beispiel durch Induktionstechnik)
- Wegen der Vorbildfunktion: Fuhrparks in allen politischen Einrichtungen auf E-Autos umstellen
- Wegen der Umstiegsmotivition: Spritpreiserhöhung auf 3€
- KFZ-Steuer für Verbrenner verdoppeln
- und, und, und ....
Ach ja, träum........ Es bleibt dabei: Ich erfreue mich an meinen Flusen und kann diesen verlogenen Zirkus nur belächeln. :P
Weiterhin viel Spaß mit euren EVs wünscht euch der Eifel-Thomas
Nie mehr Verbrenner, das steht fest!
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Re: Marktforschung zur E-Mobilität unter realen Bedingungen

Beitragvon Hasi16 » Mi 29. Okt 2014, 16:17

Jetzt bin ich auf mich selbst sauer, dass ich mich überhaupt dort gemeldet habe.

Es werden nur die "Hauptnutzer" befragt. Aha! Da bin ich natürlich uninteressant, weil ich Hauptnutzer meines 5ers bin, da mit dem i3 wöchentlich 1000 km einfach nicht machbar sind. Wirklich lächerlich so etwas "zukunftsorientierte Studie" zu nennen.
Naja, der 5er wird irgendwann auch durch ein Elektroauto ersetzt. Und wenn es da noch kein 400 km-Auto von BMW gibt, dann wird es halt ein Tesla.

Viele Grüße
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