Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

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Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon emobicon » Mi 25. Apr 2018, 01:24

Die deutschen Autobauer sind zum Wandel nicht fähig. Doch die Welt um uns kehrt dem herkömmlichen Pkw den Rücken. Wo wollen BMW, Daimler, VW künftig noch Autos verkaufen?

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-04/ ... share=news
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon Ecano » Mi 25. Apr 2018, 10:10

Ich kann dem Inhalt nicht unbedingt zustimmen. Aber warten wir mal 2-3 Jahre ab und schauen, wie die Elektromobilität dann aussieht.

Was mich aber immer wieder erstaunt, ist die Meinung der Kommentatoren.

Dabei frage ich mich:
-Ist Deutschland wirklich so rückständig und dem Neuen verschlossen, wie die Kommentatoren vermuten lassen?
-Oder sammelt sich dort nur geballte Dummheit und in der Realität ist der typisch Deutsche doch nicht so borniert?
-Oder sammeln und kommentieren dort nur die Klientel der jeweiligen Zeitschrift?
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, Fertigung 18.9.2018, voraussichtlicher Liefertermin 10/2018
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon larres » Mi 25. Apr 2018, 11:24

Ich finde das passt schon ganz gut.
Den Herstellern hier fehlt der Mut...
Siehe BMW, stark gestartet und verdammt stark nachgelassen... Selbst eine Zoe bietet mittlerweile mehr Reichweite, als der teure i3...
Allerdings ist das Interesse von "Normalbürgern" an E-Autos verdammt hoch. Werde mehrmals im Monat auf den i3 angesprochen. Die erste Frage ist aber immer: "Wie weit kommt man denn mit so einem Auto?"...
Man findet es irgendwie schon interessant, aber der Diesel den man fährt, ist ja doch irgendwie geiler; nur 1x auf 1000km tanken statt 10x...
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon corwin42 » Mi 25. Apr 2018, 11:33

Ecano hat geschrieben:
Dabei frage ich mich:
-Ist Deutschland wirklich so rückständig und dem Neuen verschlossen, wie die Kommentatoren vermuten lassen?
-Oder sammelt sich dort nur geballte Dummheit und in der Realität ist der typisch Deutsche doch nicht so borniert?
-Oder sammeln und kommentieren dort nur die Klientel der jeweiligen Zeitschrift?


Vermutlich alles drei zusammen.

Es kommen ja auch immer die gleichen "Argumente" gegen E-Autos, die alle schon längst widerlegt sind. Aber irgendwo mal was aufgeschnappt und schon meinen manche, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen.

Da sind echt teilweise haarsträubende Vorstellungen von E-Autos dabei (Akku muss alle 2 Jahre gewechselt werden etc.). Auf solchen Portalen mitzudiskutieren ist völlig sinnlos. Lieber an der Raststätte wirklich Interessierten die Fragen beantworten. Das bringt mehr.
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon OlafSt » Mi 25. Apr 2018, 15:15

Bosch demonstriert es wieder einmal, wie wenig flexibel die Autoindustrie und deren Zulieferer sind.

Bosch hat ein System entwickelt, das den NOx-Ausstoß von Dieseln auf knappe 10mg/km reduziert - im Moment erlaubt sind 120. Das erfordert eine neue Einspritztechnik, ein neues Luftmanagement und einen ordentlichen Happen KI im ganzen System. Also nix, was in 3-5 Jahren Einzug halten wird.

IMHO auf ein totes Pferd gesetzt, was den privaten Straßenverkehr angeht.
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon AndreR » Mi 25. Apr 2018, 15:28

Noch dazu bleibt fraglich, welche Mehrkosten, welches Mehrgewicht und welchen Mehrverbrauch dieses System verursacht. Ich „fürchte“, dass der Markt längst umgeschwenkt ist, bis das Ganze serienreif wird.
Hyundai i30 109 PS 1.4 Benziner (*09, 10–12); Smart Fortwo 71 PS 1 Benziner (11–12); Renault Mégane III Dynamique 106 PS 1.5 Diesel (*07, 12–16); Mégane 4 BOSE Edition EDC 110 PS 1.5 Diesel (*16, 16–17); Mégane 4 GT 165 PS 1.6 Diesel (*17, 17–)
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon zitic » Mi 25. Apr 2018, 17:33

Da wird der Filter einfach direkt an den Motor geflanscht, damit er schneller warm wird. Das ist es wohl im wesentlichen. Macht das ganze aber auch nicht billiger, aber angeblich kommt man mit minimalen Mengen Harnstoff aus. Jaja...
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon Mei » Mi 25. Apr 2018, 17:41

larres hat geschrieben:
....Allerdings ist das Interesse von "Normalbürgern" an E-Autos verdammt hoch. Werde mehrmals im Monat auf den i3 angesprochen.....


Da verwechselst du aber Interesse mit tatsächlichem Kauf.
GTE 09/17 [PHEV]
iOn 09/16 [BEV]
3L 03/03 [TDI]
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon larres » Do 26. Apr 2018, 09:47

Mei hat geschrieben:
Da verwechselst du aber Interesse mit tatsächlichem Kauf.

Meinen Beitrag komplett bis zum Ende gelesen oder nur überflogen?
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Re: Lieb, teuer und gestrig. Die deutsche Automobilindustrie

Beitragvon Blue shadow » Do 26. Apr 2018, 11:32

Die fragestellung an der ladesäule hat sich in den letzten 5 Jahren nicht verändert....aber die fragen kommen jetzt häufiger

Mir nützt mut nichts, wenn die akkutechnik noch nicht so weit ist....deshalb zögern fast alle bis 2020 das big play in die länge.

Was wir brauchen sind preisliche „dacia‘s “ mit 50 km e reichweite plus rex für die masse ....das wird gerade durch ebikes kompensiert
ExKonsul leaf blau winterpack ca 41000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 60 kwh in 24 monaten....akkurex in Plannung...waiting for ewölfchen
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