Leserbrief an den ÖAMTC

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Leserbrief an den ÖAMTC

Beitragvon DeJay58 » Mo 15. Dez 2014, 11:11

Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Leserbrief an den ÖAMTC

Beitragvon Keepout » Mo 15. Dez 2014, 11:42

Ja, ich habe mal einen Kommentar hinterlassen. Der ÖAMTC, allen voran Herr Kerbl, lässt wenig Gutes an der Elektromobilität:
hier ein Beispiel: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/747835/Kosten_Elektroauto-ist-noch-keine-rentable-Alternative
Ja wie jetzt: Ist der Wertverlust höher oder kann er nicht abgeschätzt werden? Aja, hier erkennt er ihn ja: http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/dossiers/green_economy/1473949/Fur-EAutos-fehlt-der-Gebrauchtwagenmarkt

Bin leider nicht mehr Mitglied, sonst könnte ich kündigen ...
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Re: Leserbrief an den ÖAMTC

Beitragvon Kelomat » Mo 15. Dez 2014, 21:58

Warum ist man Mitglied beim ÖAMTC? Weil sie dir bei einer Autopanne helfen....

Aber ich hab beim E-Auto viiiieeeel seltener Autopannen da die Technik nicht so Störanfällig ist. Gut ein Platter Reifen kann jeden treffen aber das einzige was mir noch auf die Schnelle einfällt wo der ÖAMTC helfen könnte ist ein leerer Akku.

Beim Verbrenner gibt es zig andere Möglichkeiten warum die Karre nicht will...
leerer Starterakku, springt einfach nicht an, gerissener Keilriemen, den falschen Zapfhahn erwischt und Benzin statt Diesel getankt, usw...

Deswegen glaube ich dem ÖAMTC geht es gleich wie den Werkstätten. Sie fürchten sich vor den E-Autos denn die machen das Geschäft kaputt...
Deshalb kann ein E-Auto nicht gut sein
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Leserbrief an den ÖAMTC

Beitragvon LX84 » Mo 15. Dez 2014, 22:09

Fidn ich auch schade, dass der ÖAMTC teilweise falsche Infos in ihrem Magazin schreibt.

Aber zur Verteidigung - meine bisherigen Kontaktierungen des ÖAMTCs mit meinen bisherigen Verbrenner waren: Reifenpanne, Unfall, Pickerl, Kaufüberprüfung, Einholung Zweitmeinung bei anstehender Reperatur, Starthilfe bei leerer Batterie. Also lauter Dinge, die mit dem Elektroauto genauso passieren können - und mit dem Schutzbrief die Gewissheit, dass man im Urlaub nicht ganz verzweifelt dasteht. :roll:
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Re: Leserbrief an den ÖAMTC

Beitragvon JuergenII » Di 16. Dez 2014, 09:33

So ganz unvoreingenommen scheint der gute Herr Kerbl nun wirklich nicht zu sein.

Allerdings, und das fällt bei fast allen Personen auf, die entweder der Motorpresse oder den Autokonzernen nahestehen, es sind immer die gleichen - eigentlich unhaltbaren - Argumente die gebetsmühlenartig vorgetragen werden.

An erster Stelle die miese Reichweite. Gut die kann durch größere Akkus eigentlich problemlos ausgeglichen werden - wollen aber die meisten Hersteller (noch) nicht.

Dann folgt meist der anfällige Akku, mit dem Hinweis auf einen Totalschaden, sofern der seinen Geist auf gibt. Ist aber irgendwie nicht haltbar. Nissan z.B. wechselt ihn bei seinem Leaf für rund 5 bis 6.000 Euro aus. Nur dann ist der Wagen entweder schon weit über 100.000 km gefahren (außerhalb der Garantie) oder die Garantiezeit von 5 Jahren ist vorüber.

Nur kein Mensch kann heute sagen, was ein Akku in 5 Jahren kostet. Dann stecken in ihm aber wieder neue Zellen und er fährt genauso wie am ersten Zulassungstag. Und da es einem E-Motor gänzlich egal ist woher er seinen Strom bezieht, werden wir wohl dann Akkus bekommen, die die Reichweite deutlich erhöhen werden. So gesehen erhält man relativ preiswert ein neuwertiges Fahrzeug - zumindest was die Leistungsfähigkeit anbelangt.

Sollte man bis jetzt den Interessenten nicht abgeschreckt haben, kommt der Hammer mit dem angeblichen Wertverlust. Dabei übersieht die schreibende Zunkft aber meist eins, dass E-Fahrzeuge gegenüber einem Verbrenner deutliche Vorteile haben. Mal ganz davon abgesehen, dass sie viel wartungsärmer sind, können auch zukünftige Abgasnormen ihnen kaum etwas anhaben.

Der technische Fortschritt beim EV wird zu 90% in der Batterietechnologie liegen. Hier droht eigentlich nur eine Gefahr und die heißt chemische Batterie. Sollte sich die Redox-Flow-Batterie als zukünftiges Speichermedium herausstellen, sähe es in der Tat etwas alt um die jetzigen Akku-Fahrzeuge aus. Allerdings dürfte bis zur Serienreife die Akkutechnik weiter fortgeschritten sein und deutlich höhere Energiedichten und Ladezyklen erreichen.

Und wenn die Hersteller nur einen Funken Grips in ihren Köpfen haben, werden sie für ihre jetzigen Fahrzeuge leistungsstärkere Akkus anbieten. Damit wäre der Wertverlust hinfällig und sie könnten für Neukäufer argumentieren, seht her, auch alte Fahrzeuge werden dank Akkutausch wieder hochaktuell. Das dürfte ein nicht unerhebliches Kaufinteresse wecken, gerade für Vielfahrer, die dann nicht alle zwei oder drei Jahre ein neues Fahrzeug brauchten, nur weil das alte technisch verschlissen ist.

Und zum Thema Mitgliedschaft in einem Automobilclub nur soviel:

Dass ist eigentlich raus geschmissenes Geld. Pannenhilfe müssen sie für alle anbieten, und meist hilft der entsprechende Service des Herstellers. Schutzbriefe werden heutzutage einem nach geschmissen, ähnliches gilt für Auslandskrankenversicherungen. Und sollte man wirklich mal ein Wertgutachten benötigen oder es kommt einem eine Rechnung überteuert vor gibt es entsprechende Gutachter bzw. das Internet.

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