Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

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Re: Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

Beitragvon bm3 » Do 18. Jan 2018, 18:31

Die Reste finden ja heute schon alle ihren Verwerter, obs nun Bitumen ist oder Schweröl mit dem die Schiffe die Sauerei veranstalten. Ist nur eine Frage des Preises.
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Re: Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

Beitragvon Blue shadow » Do 18. Jan 2018, 18:37

Gerade bei nano 3sat....tankerunglück china....china wiegelt ab....experten sagen exxon valdes lässt grüssen
ExKonsul leaf blau winterpack ca 44000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 60 kwh in der Unendlichkeit....akkurex in Plannung muxsan.com...waiting for ewölfchen
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Re: Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

Beitragvon Hupsi37 » Fr 19. Jan 2018, 00:18

motion hat geschrieben:
Außerdem haben mit CNG betriebene Verbrennungsmotoren einen Sonderstatus.

Denn hier ist keine Raffinerie notwendig. :shock: Ja, sieh mal einer an. Das Erdgas wird lediglich entschwefelt und getrocknet.

Aber dann kommt das "Argument", dass die "Verdichtung" in den Pipelines Energie kosten würde. Richtig, aber die benötigt der Öltanker auch, welcher über die Meere fährt. :roll: Und die Umweltrisiken sind dabei viel höher, oder hat jemand schon mal was von einer Gaspest gehört?

Anders als Autogas (LPG). Jenes fällt bei der Produktion von Kraftstoffen bei der Raffination an.

Ich habe mich eingelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass unter der Berücksichtung des deutschen Stromix und der Produktion der Akkumulatoren das CNG betriebe Auto auf Lebenszeit weniger Umweltschäden verursacht als ein Elektroauto!

Aber, das Elektroauto hat andere Vorzüge. Ich mag den Elektroantrieb aus technischer Sicht lieber, darum wird das nächste Auto auch einen E-Antrieb haben.

Nur sollte man sachlich bleiben und nicht alles durch die E-Brille sehen. Ich werde auch nicht anderes darüber denken, wenn ich ein E-Auto fahre.

Es gibt Realisten, Optimisten, Träumer und Ignoranten. Ich bin Realist. :D

Die Schweizer (also das Bundesamt für Energie in der Schweiz) sagen, dass CNG in der Herstellung kaum CO2 im Vergleich zur Herstellung von Diesel einspart: http://www.verbrauchskatalog.ch Einfach eine Wagen den es mit CNG und Benzin / Diesel gibt auswählen und auf der Energieetikette vergleichen. Finde ich übrigens super, dass die Schweizer direkt den CO2-Abdruck der Treibstoffherstellung mit angeben und nicht nur den CO2-Ausstoss beim Fahren. Da kann man auch schön E-Golf gegen TDI-Golf usw. vergleichen. Halt mit Schweizer Strommix, aber man sieht wenigstens wo die Reise hingehen kann.

ARAL gibt an, dass alleine eine Tankstelle rund 200.000 kWh Strom verbraucht: https://www.aral.de/de/retail/presse/pressemeldungen/pm2010_01_19_aral-weltweit-erste-led-tankstelle.html. Bei 15.000 Tankstellen in Deutschland sind das 3 TWh Strom. Damit alleine können 1 Million E-Autos angetrieben werden.

EDIT: Ich halte die Zahl von ARAL für zu hoch. Aber selbst wenn es die Hälfte ist, reicht das immer noch für 500.000 E-Autos.
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Re: Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

Beitragvon ederl65 » Fr 19. Jan 2018, 00:39

So eine Tankstelle muß ja auch: kochen, backen, kühlen, heizen, waschen, trocknen, komprimieren, leuchten, saugen, usw.
Zuviel ist nicht genug. ;)
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Re: Lasst bitte diesen Raffinierie-Schwachsinn

Beitragvon secuder » Fr 19. Jan 2018, 15:40

Ich frage mich ja, wie das wird, wenn es mal richtig viele Elektroautos gibt, die dann auch für Reisen genutzt werden. Wird es dann an den Ladestellen eine Infrastruktur mit Cafés, Einkaufsmöglichkeit und einer Autowaschanlage geben?

Jedenfalls interessante Zahlen. ARAL geht ja davon aus, dass von den geschätzten 200.000kWh ordentliche 40.000kWh eingespart werden können, wenn die Tankstelle auf LED Beleuchtung umstellt (hier). Finde ich beachtlich.

Andererseits scheint es auch Tankstellen zu geben, die mit weniger auskommen: Die hier braucht wohl "nur" 80.000kWh - ist aber auch von Shell und hat vielleicht schon LEDs ;)
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