Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon lingley » Sa 3. Jan 2015, 12:22

Zoe fährt an der PWM sauber hoch und runter, bei meiner Steuerung nun seit 18 Monaten.
1Ph Mindeststrom 8A bei 50% Effizienz, deshalb besser 10A einstellen, siehe Notladekabel !
3Ph Mindeststrom 12A, besser für den Ladewirkungsgrad sind 13A aufwärts, das bringen aber dann nur große PV.
Näheres hier:
renault-zoe-laden/ladeversuche-zoe-mit-kleiner-leistung-t1388-10.html#p22750
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon Berndte » Sa 3. Jan 2015, 12:34

Was ich mich dabei immer Frage... wie kommt ihr auf die Effizienz von 50%?
Bei 8A Ladestrom sind das an 230V -> 1840W.
50% davon sind 900W Ladeleistung.. heisst das echt, das ihr dann 24 Stunden für eine Vollladung benötigt?
Irgendwo müssen ja die verlustierten 900W dann hinghehen... ist da so viel Abwärme im Ladegerät vom Fahrzeug?
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon Spüli » Sa 3. Jan 2015, 12:39

Moin!
Hier in BS gibt es für 1-2Min die 3~6A und dann geht es hoch auf 3~32A. Ein Blick auf die Ladelogs zeigt viele frustriete Zoe-Fahrer. Andere Fahrzeuge haben mit der Regelung keine Probleme, sofern sie funktioniert.
Daher also eine PV-Regelung einfach tauglich für den Zoe machen und alle sind zufrieden.
Gruß Ingo
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon molab » Sa 3. Jan 2015, 13:06

Berndte hat geschrieben:
du kannst mit dem Zoe an Drehstrom bis auf 2,2kW runter gehen!
Das sind nur knapp 800W pro Phase. Leider ist dann ein Sonnentag nicht so lange, denn Vollladung dauert über 14h.

Denke man sollte da aber schon auch über Sinn und Unsinn nachdenken. Da gingen also rund 30kWh (Wirkleistung) drauf, um die Batterie zu laden. Eine Zoe würde ich persönlich nur an einer so großen Anlage laden, dass ich sie nie unter 13A/Phase regeln muss. Sonst wären mir die Verluste zu groß. Muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Ich lade mit Eigenstrom und habe nach folgenden Kriterien entschieden:
  • Regelbarkeit des Ladestroms (danach hatte der TE jetzt gefragt und die meisten Autos können das)
  • Ladeeffizienz bei kleinen Ladeströmen (da gibt es große Unterschiede. Ist aber gerade wichtig, wenn man an schlechten Tagen Strom auch in die Batterie bekommen und nicht nur in Ladegeräusch umformen möchte. Ein Auto, das da schlecht ist, braucht man eigentlich nicht in solche Bereiche runterregeln.)
  • Ladeunterbrechung über Wallbox, um das Laden bei nicht ausreichendem PV-Strom oder anderen Prios zu pausieren (abschalten kann ich alle Autos, aber es laufen nach Freigabe nicht alle wieder an).
Beim Smart kann man sagen, dass er alle 3 Punkte ordentlich erfüllt - egal ob mit Langsam- oder Schnelllader. VW scheint mir die ersten beiden Punkte gut zu erfüllen, läuft aber bei Punkt 3 nicht wieder an. BMW i3 (teste ich gerade) hat eine etwas schlechtere Effizienz bei Punkt 2, schafft aber 1 und 3 zumindest an meiner Anlage ordentlich. Hatte einmal einen Fehler bei 3, konnte meine Haussteuerung aber durch erneutes Pausieren/Freigeben beheben, ohne dass ich eingreifen musste. Die Haussteuerung merkt ja, ob das Auto wieder Strom zieht.
Wenn es nur drum geht, irgendwie zu regeln bzw. zu laden, kann man eigentlich jedes E-Auto nehmen. Irgendwie können das alle. Gut können es aber bei weitem nicht alle.
Zuletzt geändert von molab am Sa 3. Jan 2015, 13:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon lingley » Sa 3. Jan 2015, 13:08

Spüli hat geschrieben:
... für 1-2Min die 3~6A ...

Während dieser Zeit "schläft" ZOE entweder in der Prüfphase ein, oder bei 1ph unterbricht eine anfangs begonnene Ladung nach 10-15min. mit einer Fehler SMS.
renault-zoe-laden/zoe-zickt-bei-230v-herum-loesung-t6092.html#p107801
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon mark32 » Sa 3. Jan 2015, 14:16

Das Model S von Tesla ist mal wieder der Allesfresser unter den E-Mobilen. Den kann man bis 5A einphasig runterregeln ohne Fehlermeldung (=1kW). Praktisch bei meinem 1kW-Blockheizkraftwerk oder bei geringem PV-Ertrag. Dreiphasig geht es übrigens auch bis 5A runter, entspricht knapp über 3kW. Der Wirkungsgrad verschlechtert sich schon etwas, aber kein Vergleich zum ZOE bei niedrigen Strömen.
Tesla Model X Signature ab 2015 *****Tesla Model S 85P rot seit Nov. 2013****** Ampera E-Pionier weiß seit Juni 2012******Drehstromkiste 32A Plus 63A Typ2*****8,1 kWp Photovoltaik*******16 kWh PV-Speicher von E3DC seit Dez. 2013*****nano-BHKW 1kW
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon lingley » Sa 3. Jan 2015, 14:55

Spüli hat geschrieben:
... Die TU bastelt hier ja am Ladepunkt Taubenstraße etwas herum. Ich kenne den letzten Stand nicht, aber der Zoe konnte dem Signal von 6A aufwärts nicht folgen....

Das liegt eindeutig an der 3Ph Startstrom PWM-Einstellung 6A des Lastmanagements.
Wenn du Interesse hast, ab wann der "alte" ZOE ohne Flexiupdate die Ladung startet, dann schicke mir eine PN, ich messe dann nochmals nach.
Musst nur noch warten bis ZOE im Hangar steht - dann ist's nur ein Mausklick für mich :mrgreen:
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon Spüli » Sa 3. Jan 2015, 15:04

Moin!
Dibu hatte einen Ortstermin mit dem Zoe gemacht. Auch der Energieingenieur war ein paar Mal an der Lade anzutreffen. Beide sind aber nicht auf den Ladepunkt angewiesen und weichen jetzt aus. Bei meinem Smart macht das Hochregeln auch keine Probleme. Der Tesla macht es auch mit. Alle anderen laden eh nur auf einer Phase, bemerken warscheinlich gar nicht das es die erste Minute etwas langsamer geht.

Es ist also bei PWM-Steuerung nur beim Zoe ein Problem wenn er abbricht. Ein späteres Zuschalten der Phasen ist ja nicht möglich. Somit geht es beim Zoe eigentlich erst ab 3~10A los, darunter macht eine PV-Regelung keinen Sinn. oder man muß sich vom Schnellladen verabschieden und bleibt bei einer Phase.
Gruß Ingo
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon lingley » Sa 3. Jan 2015, 15:13

Korrekt !
Der letzte Test 2013 sagte ab 11,4A = PWM 19% beginnt die Ladung 3Ph.
Deshalb wird bei uns mit der auf 70% hart eingestellten 10kWp PV nur 1ph mit PV-Überschuss geladen bei einem Mindestladestrom von 8A mit dem evtl. Nachteil auch mal kurzfristig Netzbezug zuzulassen.
Berndte hat geschrieben:
Was ich mich dabei immer Frage... wie kommt ihr auf die Effizienz von 50%?

Für den 22kWh Akku benötigt man 44kWh laut Zähler bei 8A 1ph und sehr vieeel Zeit.
http://renault-zoe.forumpro.fr/t1653-vo ... site#24534
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Re: Ladestromstärken der E-Autos an PV gespeisten Wallboxen

Beitragvon Twizyflu » Sa 3. Jan 2015, 20:16

Ok also aufgrund eurer Ausführungen (danke lingley altes Haus für den Link mit der Tabelle (PWM, A, gemessen usw.) echt Gold wert :mrgreen: ) wird es so sein, dass die Box also

1ph. 16A hergibt im PV Modus sozusagen.
Da können alle ihre 3,7 kW ziehen, auch wenn der ZOE da halt der ineffizenteste Genosse ist.

So aber jetzt ist die Box dennoch 3ph verkabelt und soll bis 32A hergeben können. Quasi auf Knopfdruck.

Ist das also prinzipiell möglich über den selben Anschluss (Typ 2)?.

Modus 1: 16A 1ph. 3,7 kW
Modus 2: 32A 3ph. 22 kW

Aber alles über den 1 Anschluss. Das muss doch über Software möglich sein?

So kann man gemütlich den PV Überschuss nutzen und wenn mans schnell braucht, nimmt er halt auch den PV Überschuss und logischerweise den Rest nur aus dem Netz.
Shop https://www.nic-e.shop | YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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