Kaufpreise

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Re: Kaufpreise

Beitragvon E-Pinger » Di 30. Mai 2017, 21:06

Karlsson hat geschrieben:
E-Pinger hat geschrieben:
Deine 6.000€ für eine Batterie sind deutlich zu wenig. Selbst 8 -10.000€ sind niedrig angesetzt.
den neuen 41kWh kaufst Du für 8.000€.

Für den neuen 41er Akku zahlst du 3100€ + 8000€, sind wir schon bei 11 100€
Vermutlich wird ein Teil der Batteriekosten sogar noch im Fahrzeugpreis mit enthalten sein.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon Karlsson » Di 30. Mai 2017, 21:13

Naja, das wird jetzt Spekulation. Ich denke sie nehmen einfach was sie können.
Der 22kWh Akku wurde jedenfalls für 6400€ angeboten. Den Leaf Akku kannste für ca 5000€ erneuern im Tausch gegen den alten.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon 150kW » Mi 31. Mai 2017, 05:46

meikel66 hat geschrieben:
Eigentlich würde ein Zellstandard auch reichen. Hätten wir die gleichen Zelltypen, dann könnte man defekte Akkus auch wieder in Stand setzen (lassen). Solange der Zellstandard fehlt ist ein Akkuersatz schwierig bis unmöglich.
Der VDA hat Zellen schon standardisiert. Der e-Golf verwendet z.B. PHEV2 Zellen, der i3 BEV2 Zellen. Daher war es für VW wohl recht einfach beim Golf von Panasonic auf Samsung umzusteigen.
Ganz so viel nutzt das aber auch nicht, da die Zellen wohl häufig verschweißt sind. So einfach ein und ausbauen lassen sie sich dann nicht.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon muinasepp » Mi 31. Mai 2017, 08:03

@meikel66

Utopia: Ich habe nur geschrieben, wo ich es her habe. Ich stehe nicht für Aussagen oder gar für Ansichten Anderer.

Batteriepreise: Es ging hier wie der Thementitel sagt um Kaufpreise von Autos und Batterien, nicht um die Ersatzteilpreise. Man kann also nicht hohe Kaufpreise von Autos mit hohen Ersatzteilpreisen von Batterien begründen. Da ist ein Denkfehler. Dass ein Auto (egal ob Verbrenner oder BEV) aus Ersatzteilen ein Vielfaches des identischen Neuwagens kostet, ist doch seit langem bekannt.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon meikel66 » Mi 31. Mai 2017, 17:15

muinasepp hat geschrieben:
Utopia: Ich habe nur geschrieben, wo ich es her habe. Ich stehe nicht für Aussagen oder gar für Ansichten Anderer.

Okay, dann will ich Dir mal einen Tipp fürs Leben geben: Unser Netz ist voll mit Fake-News. Daher sollte man immer prüfen, wer welche Infos ins Netz stellt und welche Intentionen (Absichten) dahinter stehen könnten. So kann man zwischen seriösen und weniger seriösen Quellen unterscheiden. Unseriöse Quellen sollte man erst gar nicht übernehmen. Und falls doch, dann sollte man es deutlich formulieren, wie z. B.: "Utopia behauptet, dass die Förderung für e-Autos ab 2018 um 1000 Euro reduziert wird."
Aber ganz so einfach solltest Du es Dir nicht machen. Wenn Du Fake-News als Dein Wissen (ohne Hinweis auf die unseriöse Quelle) weitergibst, dann kannst Du dafür auch belangt werden (im schlimmsten Fall per Abmahnung via Rechtsanwalt).

muinasepp hat geschrieben:
Es ging hier wie der Thementitel sagt um Kaufpreise von Autos und Batterien, nicht um die Ersatzteilpreise.

Dann erkläre mir doch bitte einmal, wo der Unterschied sein soll!?!
Vielleicht nochmal zum Mitschreiben: Es gibt Zellhersteller (wie Panasonic beim ersten E-Golf, Samsung bei BMW, Yuasa bei den Drillingen usw.). Die Zellpreise liegen zurzeit bei 120 bis 140 US-Dollars je kWh. Die Autobauer kaufen die Zellen, verkabeln und verkleben diese, schließen sie an eine Platine an (BMS), packen das ganze in ein Gehäuse und fertig ist der fahrzeugspezifische Akku. Für diesen Akku fordert der Autobauer einen Preis, den er selbst festlegt. Und dieser Akkupreis ist auch der Ersatzteilpreis.

Willst Du jetzt die Kosten wissen, die der Autobauer für die Herstellung seines fahrzeugspezifischen Akkus hat, dann sieht die Rechnung z. B. wie folgt aus (Angaben geschätzt):

Beispiel: Citroen C Zero (14,4 kWh)
Zellkosten rund 1800 Euro
Transportkosten: rund 50 Euro
Verkabelung: rund 200 Euro
Platine (BMS): rund 100 Euro
Gehäuse: rund 50 Euro
Gesamt: 2200 Euro (netto)
2600 Euro (brutto)
Verkaufspreis: 18.000 Euro (brutto)

In die Herstellungskosten müssten aber noch die Kosten für die Entwicklung des BMS mit einbezogen werden. Hinzu kommen die Anschaffungskosten für die Fertigungshalle usw. Aber was soll uns das sagen??? Entscheidend ist doch, für welchen Preis der Hersteller sein Endprodukt veräußert!!!
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Re: Kaufpreise

Beitragvon meikel66 » Mi 31. Mai 2017, 17:21

150kW hat geschrieben:
Ganz so viel nutzt das aber auch nicht, da die Zellen wohl häufig verschweißt sind. So einfach ein und ausbauen lassen sie sich dann nicht.

Bei meinem defekten Akku waren alle 32 Module verklebt. Ein Austausch einzelner Module wäre nur mit Säge möglich gewesen. Aber da ich die Module ohnehin nicht auf dem Markt hätte kaufen können (mangels Angebot), spielte das auch keine Rolle. Und da der Preis des Ersatzakkus bei 80% des Fahrzeug-Neupreises liegen sollte, spielte der Akkutausch auch keine Rolle mehr.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon muinasepp » Mi 31. Mai 2017, 19:46

Ich brauche von dir ganz sicher keine Tipps für Leben. Manche Leute kommen sich offensichtlich vor, als hätten Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Ich bin raus ;)
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Re: Kaufpreise

Beitragvon Karlsson » Mi 31. Mai 2017, 22:00

meikel66 hat geschrieben:
Bei meinem defekten Akku waren alle 32 Module verklebt. Ein Austausch einzelner Module wäre nur mit Säge möglich gewesen. Aber da ich die Module ohnehin nicht auf dem Markt hätte kaufen können (mangels Angebot), spielte das auch keine Rolle. Und da der Preis des Ersatzakkus bei 80% des Fahrzeug-Neupreises liegen sollte, spielte der Akkutausch auch keine Rolle mehr.

Und dann sag auch noch mal dazu, um welchen Exoten es sich da handelte, auf dass sich jeder ein eigenes Bild machen möge.
Allgemeingültig ist so eine Aussage jedenfalls nicht. Das Verhalten der Hersteller geht hier stark auseinander.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon meikel66 » Mi 31. Mai 2017, 22:18

muinasepp hat geschrieben:
Ich bin raus ;)

Flucht ist doch keine Lösung ... Sei das nächste Mal einfach ein bisschen kritischer mit derartigen Meldungen. Und noch ein wenig nach den News googeln, dann klappt es!
Du kannst natürlich auch die beleidigte Leberwurst spielen und weiter so naiv durch Leben ziehen. Deine Entscheidung!

Karlsson hat geschrieben:
Und dann sag auch noch mal dazu, um welchen Exoten es sich da handelte, auf dass sich jeder ein eigenes Bild machen möge. Allgemeingültig ist so eine Aussage jedenfalls nicht. Das Verhalten der Hersteller geht hier stark auseinander.

Ich habe doch auch keine Allgemeingültigkeit unterstellt. Das ist natürlich nur ein exemplarisches Beispiel des Weltmarktführers für Elektromotorräder Zero Motorcycles. Deshalb ist es ja auch so wichtig, sich vor dem Kauf über die Garantiebedingungen, die theoretische Lebendauer und die Ersatzteilpreise der Akkus / Module zu erkundigen. Citroen käme für mich bei der Preispolitik nicht in Frage. Kleiner Akku, geringe Reichweite, nur 1000 Ladezyklen Lebensdauer und extrem überhöhte Akkupreise. Bei rund 100.000 bis 120.000 km dürfte der Akkutausch anstehen. BMW will für den ersten Akku des i3 stolze 12.900 Euro (nach Info von unserer Niederlassung). VW ruft für den ersten E-Golf (nach Infos anderer Foren) rund 16.000 Euro auf, Nissan wechselt beim ersten Leaf schon für 5900 Euronen, Renault wohl für 8.000. Derartige Preise wären wiederum akzeptabel. Der Tesla Akku (85kWh) soll zwar 44.500 US$ kosten. Das macht rund 40500 Euro. Bei einer Zyklenfestigkeit von 1200 käme man mit dem Tesla aber rund 400.000 bis 500.000 km weit. Ein Akkutausch spielt hier wohl kaum eine Rolle.
Wir leben halt in einer Marktwirtschaft. Da kann jeder den Akkupreis nach Belieben festlegen - zum Teil aus ökonomischen Gründen, zum Teil aber auch aus strategischen Aspekten.
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Re: Kaufpreise

Beitragvon Karlsson » Mi 31. Mai 2017, 23:44

meikel66 hat geschrieben:
Der Tesla Akku (85kWh) soll zwar 44.500 US$ kosten. Das macht rund 40500 Euro. Bei einer Zyklenfestigkeit von 1200 käme man mit dem Tesla aber rund 400.000 bis 500.000 km weit. Ein Akkutausch spielt hier wohl kaum eine Rolle.

Da glaube ich wegen kalendarischer Alterung auch noch nicht 100% dran. Aber zum Rest gebe ich Dir absolut Recht.

meikel66 hat geschrieben:
Nissan wechselt beim ersten Leaf schon für 5900 Euronen,

AFAIK noch 1.000€ weniger wenn Du den alten Akku zurück gibst.
Das ist ein extremer Vorteil für den Leaf. Dazu die weltweit große Verbreitung. Der ist daher halt ein bisschen weniger Exot.
In den kommenden Jahren werden da aber hoffentlich noch andere Maßstäbe gesetzt werden.
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