Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallation?

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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon Turbothomas » Di 23. Dez 2014, 16:56

Hallo die letzten Zwei,

eben aus dem Grund der Thread. Denke aber nicht, dass er es in die Medien schaffen wird ...

Da die Leutchen die 30k€+ Autos leasen, denke ich auch nicht, dass die das Geld für den Elektriker locker machen...
Zuletzt geändert von Turbothomas am Do 25. Dez 2014, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
Ciao
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon eW4tler » Mi 24. Dez 2014, 23:57

Ich bin kein Fan von Schuko! Mit sehr wenig finanziellen Aufwand kann man an jede Schuko Installation eine CEE-blau installieren. Die ist ist besser dafür geeignet! Wenn man schon ein E-Auto hat, dann kann man doch bitte auch einen Minimalbetrag in die Ladeinfrastruktur investieren.

Abgesehen davon bringt uns die Schukoladung im Thema Elektromobilität nicht weiter. Ständig werden von den Medien die langen Ladezeiten an Schuko als negativer Punkt angeführt. Dann gibt es auch noch viele dieser Schuko-Threads wo es um Brand und verschmorte Kontakte geht.
Ein E-Auto braucht Leistung, genauso wie ein Geschirrspüler, Waschmaschine oder Backofen. Schon seit Jahrzehnten wird für die Letztgenannten eine eigene Leitung mit eigener Absicherung gelegt. Das ist selbst bei jedem Dorfelektriker in Fleisch und Blut übergegangen. Warum kommen nun einige auf die Idee, das E-Auto an einer Schuko, die irgendwo dazu gepfrimelt ist, laden zu müssen? (es ist kein Handyladegerät :!: ).

Wenn man ein Elektroauto anschafft, dann kommt zu den oben genannten drei, ein vierter Großverbraucher, jedoch mit Dauerlast dazu. Daher sollte es völlig klar sein, dass man dazu auch bei seinem Elektriker Rücksprache hält!

Mehr zum Thema Nicht-Schuko:
infrastruktur/laden-ueber-schuko-fi-typ-b-erforderlich-t8113-10.html#p146433

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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon Robi » Do 25. Dez 2014, 01:33

Außerdem sollte man mal in die Zukunft schauen. Das Thema mit unseren schmal Spur Akku hat sich eh bald erledigt. Mit 40 kWh/h Akkus will keiner mehr mit Schuko Laden.
Keiner würde auf die Idee kommen, ein Model S 85 an eine Schuko Dose zu hängen und 30 Stunden zu warten bis der Akku voll ist. :(
Ich denke die CEE blau ist eine gute und günstige Übergangslösung. Mit 20 A Absicherung und separater 2,5 mm² Leitung.
Aber wenn man dann schon mal eine Leitung zieht, sollte man ruhig ein paar Euro mehr ausgeben und Drehstrom zum Ladeplatz bringen. Denn es ist nur mehr Material zu bezahlen. Der Elektriker dürfte kaum mehr verlangen. Alles andere ist Murks.
Schuko hat für mich nur einen Sinn beim Twizy (max. 2300 Watt Leistungsaufnahme).

Ich möchte es im übrigen nicht mehr missen, mal eben 15 min. zuhause an der 43 KW Ladestation zu hängen und 70 Km mehr im Akku zu haben. :D

Gruß Dirk
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon e-lectrified » Do 25. Dez 2014, 01:54

Robi hat geschrieben:
Keiner würde auf die Idee kommen, ein Model S 85 an eine Schuko Dose zu hängen und 30 Stunden zu warten bis der Akku voll ist. :(


Vielleicht nicht, bis der Akku voll ist, aber in der Not frisst der Teufel fliegen, wie uns Björn Nyland immer wieder zeigt:

Björn Nyland hat geschrieben:
"What? It's a Schuko? It's a freaking Schuko..."


https://www.youtube.com/watch?v=3Lkjvnkqc80#t=26m22s

aber, wenn alle Stricke reißen:

Björn Nyland hat geschrieben:
"Right now I'm charging on 13 amps. It's kinda slow, but everything helps."


https://www.youtube.com/watch?v=kRoV0pXJ6AI#t=13m19s
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon e-lectrified » Do 25. Dez 2014, 01:58

eW4tler hat geschrieben:
Ich bin kein Fan von Schuko!


Grundsätzlich schön und gut, aber dummerweise lässt CEE teilweise ganz einfache Sachen dann wieder vermissen, wie z.B. einfache Abschließbarkeit des Anschlusses. Klar, gibt es auch dafür Lösungen, die kosten aber das x-fache einer abschließbaren Schuko-Dose.
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon JuergenII » Do 25. Dez 2014, 09:11

e-lectrified hat geschrieben:
aber dummerweise lässt CEE teilweise ganz einfache Sachen dann wieder vermissen, wie z.B. einfache Abschließbarkeit des Anschlusses.

So teuer ist das auch nicht. Nimm die Mennekes UP-Steckdose 5pol.32A 400V 4190 für rund 90 Euro:

Bild

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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon PowerTower » Do 25. Dez 2014, 10:19

Robi hat geschrieben:
Ich denke die CEE blau ist eine gute und günstige Übergangslösung. Mit 20 A Absicherung und separater 2,5 mm² Leitung.
Aber wenn man dann schon mal eine Leitung zieht, sollte man ruhig ein paar Euro mehr ausgeben und Drehstrom zum Ladeplatz bringen. Denn es ist nur mehr Material zu bezahlen. Der Elektriker dürfte kaum mehr verlangen. Alles andere ist Murks.
Schuko hat für mich nur einen Sinn beim Twizy (max. 2300 Watt Leistungsaufnahme).

Ich möchte es im übrigen nicht mehr missen, mal eben 15 min. zuhause an der 43 KW Ladestation zu hängen und 70 Km mehr im Akku zu haben. :D

CEE blau darf nur mit 16 A abgesichert werden. Gibt zwar noch die große 32 A Version, die ist aber hierzulande nahezu unbedeutend. Warum ist alles andere außer Drehstrom Murks zu Hause? Es wird ja wohl jeder selbst individuell einschätzen können, ob er in einer Stunde 200 km nachladen muss, oder ob dafür die Nacht ausreicht.

Da du einen 43 kW Ladepunkt hast, scheinst du da häufig in Bedrängnis zu kommen. Ich lade dagegen mit 2,3 kW an CEE blau und der Ladevorgang ist trotzdem zwischen Mitternacht und 2:00 Uhr abgeschlossen. Da ist noch viel Reserve um einen größeren Akku zu laden. Trotzdem fahre ich mit dieser Konfiguration 20.000 km im Jahr, schränkt mich also keineswegs ein. Der einzige Pfusch ist derzeit, dass die CEE Steckdose am Balkon angeschlossen ist und somit die Wohnungselektrik belastet. Der Elektriker war aber schon da und bald bekomm ich eine CEE blau vom Keller zum Parkplatz. Da können dann 3,7 kW geladen werden. Preislich haut bei der Drehstrominstallation vor allem der FI Typ B bzw. Typ EV ein Loch in die Kasse. Und es ist nur eine Mietwohnung, warum soll ich da tausende Euro investieren, wenn ich in zwei Jahren vielleicht nicht mehr dort wohne. Der Nachmieter freut sich über die dann bereits gelegte Steckdose, die ihn keinen Cent gekostet hat.

Es bringt nichts von den eigenen Zeitdruckproblemen auf andere zu schließen. Unterwegs sind wir sicher alle froh wenn es schnell geht, aber zu Hause hat doch jeder sein eigenes Nutzerprofil. Da gibt es kein richtig und kein Murks, sondern nur ein "für mich passend".
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon Berndte » Do 25. Dez 2014, 10:30

e-lectrified hat geschrieben:
Robi hat geschrieben:
Keiner würde auf die Idee kommen, ein Model S 85 an eine Schuko Dose zu hängen und 30 Stunden zu warten bis der Akku voll ist. :(


Vielleicht nicht, bis der Akku voll ist, aber in der Not frisst der Teufel fliegen, wie uns Björn Nyland immer wieder zeigt:

Björn Nyland hat geschrieben:
"What? It's a Schuko? It's a freaking Schuko..."


https://www.youtube.com/watch?v=3Lkjvnkqc80#t=26m22s
...


Es geht übrigens um diese Ladesäule:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... mm-12/955/
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon e-lectrified » Do 25. Dez 2014, 14:18

Jo, aus unerklärlichen Gründen ist Björn aber nicht an die Typ2-Dose rangekommen ;-) ...
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Re: Ist 230V-Steckdosenladung gefährlich für Hausinstallatio

Beitragvon e-lectrified » Do 25. Dez 2014, 14:24

JuergenII hat geschrieben:
e-lectrified hat geschrieben:
aber dummerweise lässt CEE teilweise ganz einfache Sachen dann wieder vermissen, wie z.B. einfache Abschließbarkeit des Anschlusses.

So teuer ist das auch nicht. Nimm die Mennekes UP-Steckdose 5pol.32A 400V 4190 für rund 90 Euro:

Bild

Juergen


Na ja und jetzt schau mal, was eine abschließbare Schuko-Dose kostet... http://www.elektroradar.de/Schalterprog ... 0490_0.htm , also knapp 7 mal weniger!

Bei CEE blau hast du noch Glück und findest bisweilen auch mal so was hier: http://www.ebay.de/itm/Abschliesbare-Ca ... 259bffdd4c (was mir übrigens auch für CEE rot ausreichen würde, weil, wer so ein Schloss aufbrechen will, der schafft das mit richtigem oder Vorhängeschloss gleichermaßen), aber für CEE rot gibt es nur teure Lösungen.
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