HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Nordlicht » Fr 1. Dez 2017, 09:39

Ich meinte es so:
Wenn Du einen normalen Zähler hast, dann kommen ja zusätzlich zu den Verdratungskosten auch noch die Zählerkosten. Bei 0,06€ Unterschied zwischen HT/NT wären es zusätzliche 3000kWh, die man mitberechnen müsste...
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon SL4E » Fr 1. Dez 2017, 11:01

Bei uns genauso. Wechselkosten auf HT/NT Zähler wären 226€ gewesen inkl Tarifschaltuhr.

Ersparnis beim Grundversorger: NT 5ct/kWh niedriger gegenüber Grundversorger Ökotarif, in der HT 2ct über dem normalen Ökotarif (nur Graustrom!) Gesamtkosten pro Jahr 1352,81€
Kosten beim HT/NT ÖkoTarif: Gesamtkosten pro Jahr 1454,78€ (Ersparnis im NT nur 0,7ct/Kwh)


Günstigster Ökostromanbieter (ganztagstarif): 1193€
Günstigster nachhaltiger Ökostromanbieter (ganztagstarif): 1279€

Ich hätte also mit einem HT/NT sogar noch drauf gezahlt :lol:

Die einzige alternative wäre eine "Heizstromtarif" mit eigenem Zähler für die WB gewesen, jedoch wäre dann die PV Eigenstrom Ladung unmöglich geworden. Ersparnis +/-0
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Tika » Fr 1. Dez 2017, 13:21

Ok. Mein Fazit: Bei den derzeitigen Tarifen ist das Thema Zweitarifzähler leider total uninteressant.
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Nordlicht » Fr 1. Dez 2017, 14:44

...stimmt, zumindest ist mir keine Konstellation bekannt, wo sich HT/NT wirklich rechnen würde...
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Arpad68 » Fr 1. Dez 2017, 19:13

Ok, dann begrabe ich das Thema HT/NT auch. Danke für die Denkhilfen !
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon SL4E » Fr 1. Dez 2017, 19:25

Ja diese HT/NT Tarifstrukturen sind von den EVU gar nicht gewollt. Sie bieten sie an, weil sie müssen (§ 40 EnWG), sie werden aber so unattraktiv wie möglich gemacht, weil heutzutage auch die Gewinnspannen viel zu klein sind.
Ich denke sobald SmartMeter in DE im großen Stil verbaut wurden, schaut das ganze anders aus, denn dann werden viele Anbieter aus dem Boden sprießen die variable Tarife anbieten werden. In AT kann man das ja bereits beobachten.
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Solarmobil Verein » Fr 1. Dez 2017, 20:23

Wieviel der Einbau des Umschalters gekostet hat, weiß ich gar nicht mehr.
Aber das habe ich machen lassen, als da ohnehin herumgeschraubt wurde. Ich meine, das war, als ich die neue Verkabelung in die Garage habe legen (bzw. anschließen, gelegt habe ich selbst) lassen und der bislang zweite vorhandene Ferraris-Zähler ausgebaut wurde.

Wie sieht es kostenmäßig aus (alles brutto)?
Ich habe FO-Natur.
Eintarifmessung:
Arbeitspreis (ct/kWh): 26,91
Grundpreis (€/Monat): 7,00

Doppeltarifmessung:
Hochtarifzeit (HT) (ct/kWh): 29,17
Niedertarifzeit (NT) (ct/kWh): 23,17
Grundpreis (€/Monat): 7,92

Meinen aktueller Verbrauch in diesem Jahr (genau 11 Monate):
HT: 894kWh
NT: 1845kWh

Eintarifmessung: 11*7 + (894+1845)*0,2691 = € 814,0649
Doppeltarifmessung: 11*7,92 + 894*0,2917 + 1845*0,2317 = € 775,3863

(Zum Gesamtverbrauch kommen noch die von der PV-Anlage selbst verbrauchten 3500kWh hinzu.)

=> rund 40 Euro günstiger

Das Verhältnis wird sich noch mehr Richtung NT verschieben (wenn die Tarifstruktur so bleibt, latürnich), weil ich mit dem Ausbau der PV-Anlage einen weiteren Speicher einbaue und daher noch weniger HT-Strom benötige (im Sommer idealerweise gar keinen, in den "Halbmonaten" - Feb, Mär, Apr, Sep, Okt - kann ich zumindest die HT-Zeit noch besser überbrücken).
Zudem ist es so, daß hier am Ort die kostenfreien Lademöglichkeiten praktisch weg sind, sodaß unsere E-Fahrzeuge erheblich häufiger als bisher zu Hause mit NT-Strom geladen werden. Bis etwa Ende September wurden die Fahrzeuge zu Hause fast nie geladen.

Wenn in naher Zukunft dann mal die alte Ölheizung durch ein Nano-BHKW ersetzt wird (so jedenfalls die Planung, Brennstoffzelle ist angedacht) und der dritte Speicher reinkommt, dann dürfte die Doppeltarifmessung bei uns auch keinen Sinn mehr machen.

Aber solange ich mit dem Doppeltarif günstiger oder auf +/-0 gegenüber der Eintarifmessung rauskomme, tja, warum nicht?
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon SL4E » Fr 1. Dez 2017, 20:52

Nun rechne das ganze mal mit einem Öko Tarif vom freien Markt z.b. Jura-Strom o.ä.. Du wirst dich ärgern ;)
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Bogenfisch » Fr 1. Dez 2017, 21:41

Insere i3 fährt ca 26 tkm im Jahr.
Wir laden nur Nachts, und seit den Ümbau stellen Waschmaschine, Spüle, etc auch per Timer ein.
Bei unsere lokal Energieversorger sieht es dann so aus:
Zählergrundgebühr Differenz: ca 15 Euro im Jahr
HT/NT unterschied gegenüber den normal Tarif: +2ct HT, -4 ct NT
Erwartete Verbrauch 2017: 3041kwh HT, 4836 kwh NT
Ersparnis ca 120 Euro.
Haben oder nicht.

Ob es so bleibt werden wir sehen, da meiner zwei Hauptbenutzer von Strom sind mittes des jahres ausgezogen. nun läuft der Gamer PC 24 Stunden irgendwo anders.
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Re: HT/NT-Tarif oder Eintarif ?

Beitragvon Solarmobil Verein » Sa 2. Dez 2017, 09:13

SL4E hat geschrieben:
Nun rechne das ganze mal mit einem Öko Tarif vom freien Markt z.b. Jura-Strom o.ä.. Du wirst dich ärgern ;)
Jura-Strom kostet mich exakt soviel wie FO-Natur im Einheitstarif. Gerade ausgerechnet.
Insofern muß ich mich nicht ärgern ;)

Naturstrom wäre genau soviel wie aktuell, aber zuerst muß die PV komplett "abgenommen" sein. Du weißt schon, was ich meine ...
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