Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon p.hase » Mi 17. Dez 2014, 11:07

eine fahrschule ist gewerbe und bekommt derzeit für 1,25% einen kfw-kredit für die anschaffung eines e-autos + schnellladesäule, falls es eine sein muss.
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon Rudi L. » Mi 17. Dez 2014, 11:26

JuergenII hat geschrieben:
@TeeKay: Und selbst wenn Fahrschulen EV's hätten, würde glaube ich kaum jemand damit seine Fahrprüfung ablegen, wäre er danach doch verdammt nur noch Automatikfahrzeuge zu fahren.

Und zu Hermann Albers:

Mag ja alles stimmen. Nur das E-Fahrzeug hat noch gravierende Nachteile:

Seine Reichweite. Heißt, dass zwar 80% aller Autofahrer im Alltag mit dem E-Mobil zurecht kommen, aber schon am Wochenende stößt es an seine Grenze. Von der Urlaubsfahrt ganz zu schweigen.

Die Fahrzeug Art. Es gibt weder SUV, noch Minivans, Kombis oder Mittelklasse Wagen. Und wenn angeboten unbezahlbar (Tesla) oder dank minimaler Reichweite und Lader nicht nutzbar (Renault Kangoo, Nissan SV 200).

Das Ladedesaster, mit immerhin 3 verschiedenen Ladesteckern und einem chaotischen Zugangssystem.
Und selbst wenn das nicht abschreckt, alle 100 km mal zwischen 40 Minuten und Stunden zu warten, bis es weitergeht - ein No Go.

Kaum Fahrzeuge mit Anhängerkupplung oder Dachsystemen

Und natürlich auch der Preis. Denn ganz ehrlich, für die meisten wäre das z.Zt. ein Zweitwagen, und dafür sind die Preise astronomisch.

Der normale Autokäufer will ein Fahrzeug, dass alle seine Mobilitätsansprüche abdeckt. Das ist aber momentan bei weitem nicht der Fall. Da nützen auch keine schützenden Statistiken über die durchschnittliche Nutzungsdauer pro Tag.

Selbst eine hohe Förderung wird keinen großen Boom auslösen. Das wird erst Ende des Jahrzehnts besser werden, sofern die Regierenden nicht auf die Idee kommen man müsse das idiotische Brennstoffzellenauto massiv subventionieren.


Juergen


+1

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Wir für uns haben einen Weg wie wir die Elektroautos einsetzen können gefunden. Es ist jedoch ein gravierender Fehler unsere Maßstäbe bei der Mehrheit anzulegen.
Rudi L.
 

Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon eDEVIL » Mi 17. Dez 2014, 11:35

Wenn ich aktuell Fahranfänger wäre, würde ich auf einem Schaltwagen Fahrshcule amchen, weil man nie weiß, womit man mal kurzfristig fahren muß. Entweder man weicht die ebstimmungen diesbzgl. auf und erlaub auch eAuto-Fahreren Schaltwagen-Fahrten oder man läßt es mit Zwängen.

Optional kann man das ja gern anbieten und nicht weniger junge Frauen werden da auch begeistert sein, sich mich dem "Rührstab" nicht abmühen zu müssen.

Ich hatte in meinem Leben erst einen Automatik-Verbrenner und empfinde diese unetrhalb des Premium_Segment auch als schwerfällig, wenn man mal DSG ausklammert.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon Harkon » Mi 17. Dez 2014, 16:06

midimal hat geschrieben:
" Das Ziel der Bundesregierung von 1 Mio. Elektrofahrzeugen bis 2020 in Deutschland ist quasi noch nicht einmal am Horizont erkennbar."


er kann sich wohl keine nichtlineare Kurven vorstellen, eigentlich lassen die Zulassungszahlen den Trend "1Millionen in 2020" durchaus erkennen, sofern sie denn produziert werden können.
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon Karlsson » Mi 17. Dez 2014, 16:18

Führerschein in einem Automatik Fahrzeug machen und dann nur einen Bruchteil der Fahrzeuge fahren dürfen, wäre für mich rausgeworfenes Geld.

Der Führerschein ist klar ein Teil der Ausbildung. Beruflich muss ich ständig mal irgendwelche Autos fahren und das waren noch nie Automatik Fahrzeuge.

Vielleicht als Einstieg in den ersten Stunden. Manchen fällts ja nicht so leicht, da müssen die sich um ein paar Sachen weniger kümmern.
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 17. Dez 2014, 16:39

Meine kleinste war total sauer auf mich, die beiden großen haben mit mir den Führerschein gemacht und sie dachte das geht nun da wir ein Elektrofahrzeug haben nicht mehr... Aber das konnte ich aufklären:
Eine Freundin meiner Schwester ist Fahrschulbesitzerin, und hat nebenbei auch die ZOE Probe gefahren, um den Einsatz eines E-Fahrzeuges in der Fahrschule zu prüfen. Die ZOE ist aber wegen der spiegelnden Windschutzscheibe aus der Auswahl gefallen, egal, anderes Thema. Es geht ums Führerschein machen auf dem E-Fahrzeug: Geht ohne Probleme, das Fahren mit Schaltgetriebe wird in den notwendigsten Stunden erlernt und auch geprüft (8 Stunden). Aber das 1000km Fahren für das in Österreich mögliche Lernen bei Papa kann ohne Probleme am Elektrofahrzeug gemacht werden (oder auch 3000km für L17), auch wird sie in Zukunft gerade mit dem Elektrofahrzeug die Unerfahrensten Fahrschüler beginnen lassen, damit diese nicht vom Verkehr abgelenkt sind. Ist doch mal ein Anfang, oder?
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon Karlsson » Mi 17. Dez 2014, 17:33

Klar, wenn der Führerschein ein vollwertiger ist, dann spricht ja nichts dagegen.
Den Umgang mit Kupplung und Getriebe lernen viele eh erst nach der Prüfung richtig und manche nie ( meine Eltern haben da nen Opa im Viertel...der schaltet frühstens wenn der Drehzahlmesser den roten Bereich auch wirklich sicher erreicht hat).
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Re: Hermann Albers: Katastrophe für den EU Automobilbau

Beitragvon e-lectrified » Mi 17. Dez 2014, 17:38

E-Fan hat geschrieben:
sondern dann schon tatsächlich das sichere Bewegen im Straßenverkehr lernen könnten.


... das sichere und auch sparsame Bewegen im Straßenverkehr (Stichwort: "Vorausschauendes Fahren"). Es gibt nichts, womit man so viele Unfälle und so viel Energieverschwendung effizienter vermeiden kann!!!
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