Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister ??

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Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister ??

Beitragvon 1012833 » Mi 21. Dez 2016, 16:30

Hallo,

gibt es eigentlich für den Notfall einen Akku, der mich wie ein Reservekanister zur nächsten Tankstelle bringt ?

Es geht um normale Elektroautos ( es soll ein Ioniq werden )

MfG

Tom
1012833
 
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon cpeter » Mi 21. Dez 2016, 17:07

1012833 hat geschrieben:
gibt es eigentlich für den Notfall einen Akku, der mich wie ein Reservekanister zur nächsten Tankstelle bringt?

Hallo Tom, nein, einen Notfall-Akku gibt es nicht, aber alle Elektroautos warnen ausreichend aufdringlich mit mehreren Warnstufen, wenn die Akku-Kapazität zu Ende geht. Und ganz zum Schluss wird noch die "Schildkröte" aktiv: Schildkröten-Warnsymbol im Dashboard und reduzierte Leistung.

Zusammengefasst: man muss schon absichtlich den Akku leer fahren, um mit leerem Akku hängen zu bleiben.

P.S.: In USA hat der Motorklub AAA (ähnlich wie ADAC oder ÖAMTC) Trucks angeschafft mit einem Stromgenerator, damit liegengebliebene Elektrofahrzeuge notgeladen werden können. Die Erfahrungswerte zeigten aber, dass diese Trucks (mit extrem seltenen Ausnahmen) nicht zum Einsatz kommen. Elektroautofahrer haben das Nachladen im Griff.
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon E-lmo » Mi 21. Dez 2016, 22:10

Ich habe da gerade so eine USB-Powerbank in groß im Kopf... Aber die müsste man ja mit der Ladebuchse verbinden. Aber alle e-Autos, die ich kenne, weigern sich dann zu fahren. Man müsste also während der Ladung warten. Es sei denn der Fahrzeughersteller sieht solch eine Möglichkeit vor. So in etwa wie die Studie von Kreisel, bei der man Akkus im Kofferraum nachstecken kann.
Für mich ist das aber auch kein "Reservekanister" sondern eher eine Kapazitätserweiterung, die man auch wieder leerfahren kann. Schließlich muss man den schon vor Fahrtantritt voll mitnehmen.
Im Notfall kann man sich ja von einem Verbrenner abschleppen lassen und mal die Rekuperation einschalten. Damit sollte sich der Akku auch relativ schnell füllen lassen....
Mit einer vernünftigen Planung sollte daher so ein "Reservekanister" gar nicht nötig sein.
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon PowerTower » Mi 21. Dez 2016, 23:27

Hier hat mal jemand den Akku des e-up! durch einen Kofferraumakku erweitert:
vw-e-up/zusatzakku-8-kwh-netto-t16757.html

Eine Plug&Play Lösung sieht natürlich etwas anders aus.
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon panoptikum » Do 22. Dez 2016, 14:48

Für diese Fälle gibt es bei Renault einen Abschleppservice bis zur nächsten Ladesäule (Renault-Assistance), der in der Batteriemiete enthalten ist.
Einige KFZ-Versicherungen bieten solchen Abschleppdienst als Zusatzleistung für E-Fahrzeuge an.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon Schüddi » Do 22. Dez 2016, 18:32

Einen Reserveakku den man immer mit sich rum schleppt? Das ist so sinnlos... :lol:
Dann doch lieber die letzten km sparsamer fahren oder ein Auto mit größerem Akku, Range extender oder Plug in kaufen. Wer generell öfter mal liegen bleibt sollte sich Gedanken über die Gründe machen anstatt sich nen Reserve Akku ins Auto zu legen. Auch dieser wird irgendwann leer sein.
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon Horse » Do 22. Dez 2016, 20:30

cpeter hat geschrieben:
Hallo Tom, nein, einen Notfall-Akku gibt es nicht, aber alle Elektroautos warnen ausreichend aufdringlich mit mehreren Warnstufen, wenn die Akku-Kapazität zu Ende geht. Und ganz zum Schluss wird noch die "Schildkröte" aktiv: Schildkröten-Warnsymbol im Dashboard und reduzierte Leistung.

Zusammengefasst: man muss schon absichtlich den Akku leer fahren, um mit leerem Akku hängen zu bleiben.

P.S.: In USA hat der Motorklub AAA (ähnlich wie ADAC oder ÖAMTC) Trucks angeschafft mit einem Stromgenerator, damit liegengebliebene Elektrofahrzeuge notgeladen werden können. Die Erfahrungswerte zeigten aber, dass diese Trucks (mit extrem seltenen Ausnahmen) nicht zum Einsatz kommen. Elektroautofahrer haben das Nachladen im Griff.

Aber was ist, wenn die nächsten Ladesäulen aus irgend einem Grund nicht funktionieren? Als ich im Bekanntenkreis im Zoe mitfuhr, gingen die ersten 3 Ladestationen (in drei völlig verschiedenen Ortschaften) nicht, erst die vierte. Zum Glück lagen die Orte nicht weit voneinander entfernt, und es war noch genügend Reichweite übrig um bis zur 4. Lademöglichkeit zu kommen. Es war übrigens nicht so, daß die Stationen nicht funktionierten, nur luden sie (trotz Ladekarten und korrekter Anzeige) aus unerfindlichem Grund nicht.)

Beim Zoe gibt es einen Service, der einen dann kostenlos zur nächsten Lademöglichkeit abschleppt - was tatsächlich auch schon zweimal, natürlich unfreiwilligerweise, in Anspruch genommen werden mußte.

Gibt's was Vergleichbares auch bei anderen? Und ist das beim Zoe vielleicht auch begrenzt (z. B. nur für die ersten Jahre)?
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon Schüddi » Do 22. Dez 2016, 23:46

Ich bin in 16 Jahren noch nie liegen geblieben. Klar ist das ein Problem mit der niedrigen Reichweite und den belegten Säulen aber auch das sollte mit ein wenig Organisation zu bewältigen sein. Wenn man überlegt was heutzutage noch ein Akku wiegt, kostet und welche Ausmaße er hat um 50km Reichweite zu liefern - da kann man genausogut einen Anhänger mit einem Stromaggregat hinter sich her ziehen - man könnte es ja mal brauchen. Unpraktisch beim Parken aber man behält seinen Kofferraum.
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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon StromBer » Fr 23. Dez 2016, 00:46

Der Fahrakku selber könnte diese Reserve ja bereitstellen. Wenn wir bei der Akkukapazität "0%" angekommen sind und das Auto keinen Millimeter mehr fährt ist der Akku ja noch "lange" nicht leer. Das BMS schaltet nur aus Sicherheits- und Haltbarkeitsgründen (je nach Risikobereitschaft/Erfahrung des Autoherstellers und/oder Akkuherstellers) ab. Da liegen wir dann bei ca. 3,20V oder mehr pro Zelle. Die geläufigen LiIon Zellen gehen bei 2,75V Einige bei 2,50V in die Tiefenentladung.
Man könnte ja in Ausnahmefällen (mit dem Wissen die Akkulebensdauer (Zyklenfestigkeit) zu verringern) über den "Roten Taster" eine "Freigabe vom BMS" bis auf 3,00V Zellenspannung anfordern um dann noch vielleicht 10 oder 15km im Schildkröten-Gang weiter fahren zu können.
Gruß Uwe

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Re: Gibt es eigentlich Notakkus, sozusagen : Reservekanister

Beitragvon Mei » Fr 23. Dez 2016, 05:04

StromBer hat geschrieben:
...
Man könnte ja in Ausnahmefällen (mit dem Wissen die Akkulebensdauer (Zyklenfestigkeit) zu verringern) über den "Roten Taster" eine "Freigabe vom BMS" bis auf 3,00V Zellenspannung anfordern um dann noch vielleicht 10 oder 15km im Schildkröten-Gang weiter fahren zu können.


irgendwo muss nunmal Schluss sein.
Das würde sicher oft Missbraucht und der Akku schnell am Arsch.
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