Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon TeeKay » Mo 21. Nov 2016, 08:12

Warum gibts die immer gleiche Diskussion jeden Monat neu aufgewärmt?
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon AndiH » Mo 21. Nov 2016, 10:30

TeeKay hat geschrieben:
Warum gibts die immer gleiche Diskussion jeden Monat neu aufgewärmt?


Vielleicht weil es keine umfassende Vorurteile <--> Fakten Gegenüberstellung als Übersicht gibt?

Wäre mal interessant die folgenden Themen fundiert und verständlich abzuarbeiten:

- Viele E-Autos sind ein Problem für das Stromnetz

- Durch den Akku ist ein E-Auto Umweltschädlicher als ein Verbrenner (Herstellung/Lebensdauer/Recycling)

- Wir brauchen neue AKW/Kohlekraftwerke wenn mehr E-Autos gefahren werden

Weitere Vorschläge?
Seit 02/2016 über 1.200 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon EVduck » Mo 21. Nov 2016, 10:43

TeeKay, mich langweilt das auch zunehmend. Ist aber immer wieder lustig zu sehen, wie angeblich ausgewiesene Fachleute zurückrudern müssen, wenn man ihnen die Fakten um die Ohren haut. Neulich erst wieder mit einem Professor für Verbrennungskraftmaschinen erlebt.
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 21. Nov 2016, 11:04

@EVduck:
So ist es:
"eMobilität: Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe"
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon redvienna » Mo 21. Nov 2016, 11:37

Zitat:

Im Falle der von der Bundesregierung für 2020 angestrebten Zahl von einer Million Elektroautos, was einem Anteil von etwa 2 % aller Fahrzeuge entspricht, sind rund 3 TWh an elektrischer Energie aufzubringen, was einem halben Prozent des derzeitigen deutschen Strombedarfs entspricht. Der gesamte, deutschlandweite elektrobetriebene öffentliche Nah- und Fernverkehr benötigt rund 15 TWh Strom pro Jahr, entsprechend knapp 3 % des Bruttostromverbrauchs.[205]
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon TimoS. » Mo 21. Nov 2016, 11:39

Nett gemachtes Video zum Strombedarf der Kraftstoffherstellung.
https://youtu.be/BQpX-9OyEr4
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon novalek » Mo 21. Nov 2016, 14:07

Schneemann hat geschrieben:
i einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh ... Bange.

Wäre zu schön, bei dem extrem niedrigen kWh / km - Ansatz. Man guck in die Wildbahn ! Höhere Kapazität und Ladeleistung werden spontan von sicherlich 30 % genutzt, um mit Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen die "Sau" raus zu lassen. Desweiteren sind die Fahrzeuge beladen. Und schon bei 123 kmh braucht eingängiger BEV mit 2-3 Personen 23 kWh, mit Heizung im Winter.
Unter vorgenannten Umständen dann noch Busse und LKW in die Rechnung eingehen zu lassen ?
Desweiteren zählt nicht die Stundenlast, sondern die Verteilung der Spitzenlast im Netzwerk - nicht umsonst müssen Discounter bei Tagesstrom für die Kühlschränke extrem viel Aufschlag zahlen, schon jetzt.
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon EVduck » Mo 21. Nov 2016, 14:49

spark-ed hat geschrieben:
Die aus verschiedenen Quellen genannten 0,8 bis 1,5kWh Eigenverbrauch pro Liter Kraftstoff bei der Herstellung sind sehr wahrscheinlich weitgehend thermische und nicht elektrische Energie.

Da liegst du leider falsch, damit ist schon der Stromverbrauch gemeint. Nicht umsonst sind Raffinerien als energieintensive Industrie von der EEG-Umlage befreit.
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon Schneemann » Mo 21. Nov 2016, 15:08

novalek hat geschrieben:
Wäre zu schön, bei dem extrem niedrigen kWh / km - Ansatz. Man guck in die Wildbahn ! Höhere Kapazität und Ladeleistung werden spontan von sicherlich 30 % genutzt, um mit Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen die "Sau" raus zu lassen. Desweiteren sind die Fahrzeuge beladen. Und schon bei 123 kmh braucht eingängiger BEV mit 2-3 Personen 23 kWh, mit Heizung im Winter.
Unter vorgenannten Umständen dann noch Busse und LKW in die Rechnung eingehen zu lassen ?
Desweiteren zählt nicht die Stundenlast, sondern die Verteilung der Spitzenlast im Netzwerk - nicht umsonst müssen Discounter bei Tagesstrom für die Kühlschränke extrem viel Aufschlag zahlen, schon jetzt.


Zu Zeiten, da wir vollständig auf BEV umgestellt haben, gibt es die heutige Wildbahn nicht mehr. Das wird biologisch so vorgegeben sein. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Großverbraucher wie LKW u.U. Eher die Brennstoffzellen nutzen werden. Gerade für Luft- und Schifffahrt macht das sicherlich Sinn. Aber wir können auch gerne mit 25 kWh rechnen.
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Re: Future: 22 Mio e-Mobile in D; Auswirkungen Stromnetz

Beitragvon bm3 » Mo 21. Nov 2016, 15:25

graefe hat geschrieben:
spark-ed hat geschrieben:
Die gute Nachricht: Bei weitgehender Verlegung der Aufladephasen in die Schwachlastzeit bräuchte dafür hinsichtlich Netz/ Leistungsvorhaltung absolut gar nichts ausgebaut werden.

Elektroautos könnten ein integrativer Bestandteil eines SmartGrids im Rahmen der Energiewende werden. Es gibt ja jetzt schon Elektroauto-Tarife, die Strom nur bei Überschuss liefern.


Und noch ein Schritt weiter ist durchaus machbar und und in naher Zukunft auch umsetzbar, die Stützung des Netzes in Hochlastzeiten durch die Speicher in den E-Autos, beziehungsweise die Pufferung der EE-Erzeugung > V2G. Man sollte das nur so langsam mal jetzt schon angehen, aber da passiert zu wenig. Von der Autoindustrie braucht man da allerdings keine Impulse zu erwarten und von der Regierung kommt leider auch nichts.Stattdessen drückt man uns lieber sogenannte "intelligente Zähler" aufs Auge, die momentan nichts können und nur ordentlich Mehrkosten für uns bringen, aber das ist ja wahrscheinlich der Sinn dahinter. :mrgreen:
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