Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Themse » Mo 10. Jul 2017, 22:01

Ich frage mich was dieses ganze Rumdiskutieren bringt ?
Es ist doch einfach so, dass es von unseren Autoherstellern zu wenige Elektroauto-Modelle gibt.
Der Hebel muß also dort angesetzt werden, wo er auch was bewirkt,
nämlich bei den Auto-Herstellern.
Aber dort wird ja gemauert und beschissen was das Zeug hält,
damit sie mit ihren Verpestern noch ein paar Jährchen schöne Renditen erwirtschaften können.
Aber nicht nur Frau Merkel macht sich sorgen über dieses Rückwärtsgewandte Verhalten,
dass den Firmen in letzter Konsequenz mehr schadet als nützt.
Und wenn unsere Verpester-Hersteller nicht wollen, dann muss man ihnen eben helfen !
Und da sind wir dann wir bei der Elektroauto-Quote und dem AUS für Verbrenner,
je schneller desto besser !
So gehts !
Und nicht mit den ganzen Krücken, bei denen doch immer hinten ein Auspuff montiert ist,
aus dem all dieser Kram emmittiert wird der das Problem ist !
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Beitragvon Karlsson » Mo 10. Jul 2017, 22:46

Themse hat geschrieben:
Und nicht mit den ganzen Krücken, bei denen doch immer hinten ein Auspuff montiert ist,
aus dem all dieser Kram emmittiert wird der das Problem ist !

Mit hinreichend sauberer Verbrennung sehe ich da eigentlich kein Problem und das wäre auch durchaus technisch vorstellbar, sogar CO2 neutral mit synthetischen Kraftstoffen.
Dass das wahrscheinlich nicht sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, aber man sollte nicht bestimmte Techniken vorschreiben, sondern Ziele und nicht Wege vorschreiben.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 11. Jul 2017, 01:58

Karlsson hat geschrieben:
Verstehe ich nicht, Du kannst heute sofort diverse Erdgaskombis kaufen, sogar gebraucht. Elektro => nö.
Nur sind die CNG Fahrzeuge halt teurer als Diesel oder Benzin.

Tja, da blätter einfach mal auf Seite 1 dieses Stranges zurück und lies nach, was "motion" mit seinem Link (bzw. die dt. Autoindustrie) als "Endgegner des Elektroautos" präsentiert:

- 500km mit CNG + 450km mit Benzin
Das Auto soll also (angeblich) hauptsächlich mit Erdgas bzw. Methan fahren, denn niemand braucht tatsächlich 950km Reichweite.

- "E-Gas ... in dem Umfang, in dem der Kunde Erdgas tankt"
Damit verspricht man eine höhere CO2-Effizienz, "mehr als bei einem Elektroauto, zumindest wenn das aus dem aktuellen deutschen Strommix betankt wird"

Abgesehen davon, dass das also eher mit einem Hybrid zu vergleichen ist, trickst man auch noch bei der CO2-Aussage. Welchen "aktuellen Strommix" hätten Sie denn gern - den von heute (wo es weder die versprochenen CNG-Autos, noch die Tankstellen, noch das E-Gas gibt), oder den von Übermorgen, wenn der "aktuelle deutsche Strommix" schon wieder deutlich mehr EE-Strom enthält?

Karlsson hat geschrieben:
Mit hinreichend sauberer Verbrennung sehe ich da eigentlich kein Problem und das wäre auch durchaus technisch vorstellbar, sogar CO2 neutral mit synthetischen Kraftstoffen. ... man sollte nicht bestimmte Techniken vorschreiben, sondern Ziele und nicht Wege vorschreiben.

"Windgas", "E-Gas" oder auch synthetisches Methan wird derzeit in etwa dem gleichen Umfang produziert wie Biowasserstoff bzw. synthetisches H2 aus erneuerbaren Energien - nämlich im kommerziellen Umfang überhaupt nicht. Was da läuft, sind Feldversuche und (steuerlich subventionierte) Forschungsprojekte! Ohne jede wirtschaftliche Erfolgsaussichten, solange fossile Energien preiswert sind. Schon fossiles CNG ist heute immer noch steuerlich begünstigt ("Der Bundestag hat gerade erst die Steuervergünstigung für Erdgas bis 2026 verlängert.") und da soll eine aufwendigere, teure "E-Gas"-Produktion aus eneuerbarem Strom die Lösung sein?!? Ohne künstlich geschaffenen Preisvorteil bleibt schon bei Erdgas nicht einmal das Argument der Wirtschaftlichkeit!
Die Techniken wurden nie vorgeschrieben, die vorgeschriebenen Ziele von den Herstellern bewusst umgangen ...

Den eneuerbaren Strom kann ich auch direkt und saube "vertanken" im E-Auto ...

So eine Nebelkerze gab es doch schon: SunFuel - Shit, das war Diesel ... :roll:
Aus der gleichen Ecke kommt jetzt SunFire - Kraftstoff aus EE+CO2+Wasser ... :roll:
Natürlich muss erst einmal eine Pilotanlage im industriellen Stil mit Fördermitteln gebaut werden ... :evil:

Klar kannst Du heute "sofort diverse Erdgaskombis kaufen, sogar gebraucht". Nur sind das halt fossile Dreckschleudern, allenfalls im seltenen Erdgasbetrieb etwas besser als mit Sprit. Weder bei den Schadstoffen, noch beim Lärm sind sie "geheime Endgegner des Elektroautos".
Bitte jetzt nicht mit dem eigenen Fahrprofil argumentieren und dass die CNG-Tanke verfügtbar ist und man fast nur mit CNG fährt und preislich damit Vorteile hat!
Ich tanke daheim und insgesamt zu >95% (eigenen) EE-Strom ...
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Di 11. Jul 2017, 08:33, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 11. Jul 2017, 02:01

Alex1 hat geschrieben:
Wieviel Leute haben nochmal eine AHK? Und wieviele davon brauchen eine? Einstellige Prozentzahlen. Und die Zoe kann es ja auch. Kein Grund für Krokodilstränen.

Na ja, im Bereich der Klientel, für die das E-Auto heute schon eine sehr gute Lösung als Erstwagen ist, spielt die AHK schon eine wichtige Rolle. Dass es sie kaum gibt, hat genauso wenig technische Gründe wie der fehlende Familienkombi.

Themse hat geschrieben:
Der Hebel muß also dort angesetzt werden, wo er auch was bewirkt, nämlich bei den Auto-Herstellern.
Aber dort wird ja gemauert und beschissen was das Zeug hält, damit sie mit ihren Verpestern noch ein paar Jährchen schöne Renditen erwirtschaften können.

Tja, da kann man als Bürger nur bei den Autohändlern fleissig nachfragen und bei einer Wahl die richtigen Kreuzchen machen ...
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Karlsson » Di 11. Jul 2017, 12:30

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Windgas", "E-Gas" oder auch synthetisches Methan wird derzeit in etwa dem gleichen Umfang produziert wie Biowasserstoff bzw. synthetisches H2 aus erneuerbaren Energien - nämlich im kommerziellen Umfang überhaupt nicht. Was da läuft, sind Feldversuche und (steuerlich subventionierte) Forschungsprojekte!

Bis dahin ist es richtig.
Die Bewertung ist aber Deine persönliche Meinung und sollte nicht Gesetze diktieren.
Nicht falsch verstehen, ich schätze das genauso ein. Aber das Gesetz hat neutral formuliert zu werden.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Di 11. Jul 2017, 20:17

Karlsson hat geschrieben:
Ach lass doch Rumgepupe mal sein. Als ob die AHK alles wäre.
Was hast Du auch immer für eine feine Ausdrucksweise... :lol: Warum reitest Du dann immer auf der AHK rum, als wäre sie Dein Lebenselixir?
Der große Kofferraum und die Langstreckeneignung gehören auch noch dazu und auch da ist der Zoe nicht doll.
Es soll noch andere eAutos geben... :lol:
Als Q90 immerhin bei den Langstrecken nicht mehr ganz so schlecht, aber von gut noch weit entfernt. Und die AHK brauche ich natürlich am großen Langstreckenauto und nicht am Zweitwagen.
Du stilisierst jetzt Im Ernst Deine 1-Promille-Ansprüche als allgemeinen Mindeststandard?
Alex1 hat geschrieben:
Für mindestens 80% aller Anwendungszwecke gibt es schon eAutos.
Wenn ich so nen Schwachsinn lese.... es gibt E-Autos für Leute, die zuhause laden können, die außerdem noch weitere Fahrzeuge vor der Tür stehen haben und die auch deutlich mehr Geld ausgeben können.
Für die Haushalte mit nur einem Auto oder ohne Lademöglichkeit zuhause gibt es kaum überzeugende Lösungen.
Entsprechend schmähen >99% der Käufer die Elektroautos und den meisten kann ich es nicht verübeln.
Apropos Schwachsinn: "kaum überzeugend" nach DEINER Sichtweise heißt nicht "nicht geeignet". Verstehendes Lesen ist angesagt :twisted:

Haushalte mit nur einem Auto können sehr wohl elektrisch fahren. Die angeblichen täglichen 300-km-Reisen machen doch eh nur Vertreter. Und fehlende Lademöglichkeiten sind kaum mehr ein Problem. Und wer ein Problem sieht, kann natürlich entweder rumnölen oder was dagegen tun. Ich verrate Dir ein Geheimnis: Es gibt das Drehstromnetz und die Crowdfunding-Boxen, viel Saft für wenig Penunze :mrgreen: :D
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Di 11. Jul 2017, 20:25

Karlsson hat geschrieben:
Mit hinreichend sauberer Verbrennung sehe ich da eigentlich kein Problem und das wäre auch durchaus technisch vorstellbar, sogar CO2 neutral mit synthetischen Kraftstoffen.
Dass das wahrscheinlich nicht sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, aber man sollte nicht bestimmte Techniken vorschreiben, sondern Ziele und nicht Wege vorschreiben.
Mit dem kleinen Einmaleins sieht man sofort, dass synthetische Kraftstoffe sich nie rechnen können. Mit Hochglanzprospekten und häufigem Wiederholen der Worte "Bio" oder "Regenerativ" kann man aber viele Millionen Steuergelder abgreifen.

Würde man WIRKLICH Ziele vorschreiben, die auch was bewirken, hätte man mit dem Flottenverbrauch und über den Spritpreis die besten und saubersten Hebel. Das sabotieren aber unsere "sauberen" Verpesterhersteller.

Es verwundert ja auch niemanden, dass nach VW, Audi, Daimler, BMW etc. auch noch Porsche beim Bescheißen erwischt wurde. Ist aber doch alles eine gaaanz ehrenwerte Gesellschaft, gelle? :roll:
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Di 11. Jul 2017, 20:33

Karlsson hat geschrieben:
Aber das Gesetz hat neutral formuliert zu werden.
Strohmann!

Gerade der Flottenverbrauch, der völlig neutral formuliert ist, wird kriminell unterlaufen.
Auch die sonstigen Emissionen, völlig neutral formuliert, werden kriminell unterlaufen.

NICHT neutral sind die wettbewerbs- und umweltschädlichen Subventionen für Diesel.
NICHT neutral sind die wettbewerbs- und umweltschädlichen Subventionen für Autogas.

Bei denen wird nämlich eine bestimmte Technologie hofiert. Keine Spur von Neutralität.
Herzliche Grüße
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 12. Jul 2017, 11:01

Karlsson hat geschrieben:
Joe-Hotzi hat geschrieben:
Windgas", "E-Gas" oder auch synthetisches Methan wird derzeit in etwa dem gleichen Umfang produziert wie Biowasserstoff bzw. synthetisches H2 aus erneuerbaren Energien - nämlich im kommerziellen Umfang überhaupt nicht. Was da läuft, sind Feldversuche und (steuerlich subventionierte) Forschungsprojekte!

Bis dahin ist es richtig.
Na, das ist doch schon mal schön, wenn wir uns damit einig sind. Denn das heißt, dass der angebliche "Endgegener" des E-Autos zumindest heute nicht das Verbrennerauto mit "E-Gas" ist.

Karlsson hat geschrieben:
Die Bewertung ist aber Deine persönliche Meinung und sollte nicht Gesetze diktieren.

Wo habe ich etwas "gewertet"?
- fossiles CNG ist heute immer noch steuerlich begünstigt (Der Bundestag hat gerade erst die Steuervergünstigung für Erdgas bis 2026 verlängert.)
- eine aufwendige, teure "E-Gas"-Produktion aus eneuerbarem Strom kann nie preiswerter sein, als den EE-Strom direkt zu verbrauchen
- Erdgas im Auto ist heute für die Nutzer wirtschaftlich, da es geringer besteuert wird

Das ist ja wohl keine Bewertung, sondern es sind leicht überprüfbare Tatsachen.
Die Techniken wurden bisher nie vorgeschrieben, die vorgeschriebenen, gesetzlichen Ziele von den Herstellern aber bewusst umgangen ...

Alex1 hat geschrieben:
Mit dem kleinen Einmaleins sieht man sofort, dass synthetische Kraftstoffe sich nie rechnen können. Mit Hochglanzprospekten und häufigem Wiederholen der Worte "Bio" oder "Regenerativ" kann man aber viele Millionen Steuergelder abgreifen.

Tja, das ist eine Tatsache, die man halt erst einmal begreifen muss ...

Karlsson hat geschrieben:
Nicht falsch verstehen, ich schätze das genauso ein. Aber das Gesetz hat neutral formuliert zu werden.

Vor allem sind verabschiedete Gesetze auch anzuwenden und Verstöße zu ahnden und zu sanktionieren - genau daran mangelt es in Deutschland! Dann wäre nämlich (ohne dass das E-Auto per Gesetz bevorzugt worden wäre), nur auf Grund der schon vor Jahren beschlossenen Zielvorgaben (ganz ohne die Techniken zur Erreichung vorzuschreiben) wohl nahezu tot!

Eine Motorsoftware, die die Abgasreinigung <17°C ausser Betrieb setzt und deren Hersteller sich dabei auf den "Motorschutz" beruft (Art.5 der EU-Verordnung) bleibt trotzdem illegal und die entsprechenden Fahrzeuge gehören nachgerüstet /verbessert oder stillgelegt! Denn die "üblichen Betriebsbedingungen, bei normalem Betrieb", die sich der Hersteller sehr großzügig selbst interpretiert, wurden von der EU klar definiert (EU-Durchführungsvorschrift "Betriebsbedingungen der Abgasreinigungen") und reichen über alle in der EU regelmäßig auftretenden Umweltbedingungen, bis hinunter zu -15°C !
In diesem Bereich hat das Auto die Zielvorgaben zu erfülllen ... -> Siehe ab 8:00min ... der Knaller bei 10:00min ... :roll:
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Karlsson » Do 13. Jul 2017, 21:23

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Denn das heißt, dass der angebliche "Endgegener" des E-Autos zumindest heute nicht das Verbrennerauto mit "E-Gas" ist.

Heute auf keinen Fall. Und der Begriff "Endgegner" ist auch quatsch, da die Technik sich immer weiter entwickelt. Gerade auch CNG kann als fossiler, endlicher Treibstoff kein "Endgegner" (=dauerhafte Lösung) sein.

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Wo habe ich etwas "gewertet"?

Das war allgemein gesprochen und nicht speziell auf Dich bezogen.
Einige fordern ja E-Auto Quoten. Ich würde hier lieber Quoten für Nullemissionsfahrzeuge sehen.

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Die Techniken wurden bisher nie vorgeschrieben, die vorgeschriebenen, gesetzlichen Ziele von den Herstellern aber bewusst umgangen ...

Den Skandal sehe ich eher in der Gesetzgebung, die hier solche Lücken lässt.

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Eine Motorsoftware, die die Abgasreinigung <17°C ausser Betrieb setzt und deren Hersteller sich dabei auf den "Motorschutz" beruft (Art.5 der EU-Verordnung) bleibt trotzdem illegal und die entsprechenden Fahrzeuge gehören nachgerüstet /verbessert oder stillgelegt!

Würde ich jetzt nicht so sehen. Das Versäumnis war damals das der Prüfer für die Typzulassung und es wäre jetzt eine unzumutbare Härte, sich das nach Jahren plötzlich mal anders zu überlegen.
Das muss natürlich nicht heißen, dass diese Fahrzeuge überall fahren dürfen.
Und man solche Fahrzeuge nicht mehr neu in Verkehr bringen. Aber auch das kann man sich nicht über Nacht überlegen, sondern muss den Herstellern auch Zeit zum Reagieren geben.
Mit den kommenden EU6c, d-temp und d ist das aber eigentlich auch schon gegeben.
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