Finanzielle Förderung von Elektroautos

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Re: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon fbitc » Do 31. Okt 2013, 11:45

Efan hat geschrieben:

Naja, die werden Elektroautos wohl von der Maut befreien, fahren durch die Reichweitenproblematik ja eh kaum ausländische E-Autos in Deutschland.


da setzt Du aber ein "Mitdenken" der entsprechenden Entscheidungsträger voraus... :lol:
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Re: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon Spürmeise » Do 31. Okt 2013, 12:11

Nein das wird nochmal anders. Der Gedankengang wird so sein:

  • Elektroautos sind bekanntlich Stadtfahrzeuge, haben auf der Autobahn nichts verloren und bekommen keine Maut-Vignette.
  • Fahrzeuge, die keine Maut-Vignette haben, wird die Kfz-Steuer um 50 € erhöht, weil sonst die vielen Zweitwagen, für die wegen der praktisch nicht vorhandenen Autobahnnutzung keine Maut-Vignette angeschafft wird, keinen Beitrag zur Erhaltung des Straßennetzes entrichten würden.
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Re: AW: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon Karlsson » So 10. Nov 2013, 12:24

Ich bin gegen eine Förderung solange wir noch jedes Jahr neue Schulden machen. Wo kein Geld ist, gibt es auch nichts zu verteilen.
Höchstens in Form von höheren Abgaben auf nicht emissionsfreie Fahrzeuge, die Elektrofahrzeuge dann nicht betreffen.

Und mal nebenbei - einige meckern über die bösen Ausländer, die ihnen auf der Tasche liegen und streichen dann zig Tausende Förderung ein, um sich selbst ein tolles Auto zu kaufen?
Das passt nicht zueinander.
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Re: AW: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon JN1K » So 10. Nov 2013, 12:54

Karlsson hat geschrieben:
Ich bin gegen eine Förderung solange wir noch jedes Jahr neue Schulden machen. Wo kein Geld ist, gibt es auch nichts zu verteilen.
Höchstens in Form von höheren Abgaben auf nicht emissionsfreie Fahrzeuge, die Elektrofahrzeuge dann nicht betreffen.

Und mal nebenbei - einige meckern über die bösen Ausländer, die ihnen auf der Tasche liegen und streichen dann zig Tausende Förderung ein, um sich selbst ein tolles Auto zu kaufen?
Das passt nicht zueinander.


Das ist - sorry, das ich mit der Tür ins Haus falle - blödsinn!

Beispiel: Das durchschnittliche E-Mobil kostet 20.000 €, Mwst. Anteil rund 4.000 €. Bedeutet, bei einer Förderung von 4.000 € würde der Staat würde nicht einen Cent bezahlen oder gar minus machen. Er würde auf die Mwst verzichten, das ist alles!
Deckeln auf 50.000 Autos und der Markt wäre angeschoben.


cu JN1K

ps. auf der Tasche liegen nicht nur Ausländer, sondern auch "original" Deutsche ... und das Geld, mit dem ich mir mein Auto
kaufte, das ist vorher aber so richtig gut versteuert worden.
Zuletzt geändert von JN1K am So 10. Nov 2013, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon Twizyflu » So 10. Nov 2013, 13:12

Genau.
Das Einkommen ist versteuert.
Beim Auto spart man sich dann die MwSt zB.

Andere in Schutz nehmen aber die eigenen BRAV arbeitenden sollen nix haben?

Sry wenn es nach mir ginge rein persönlich, und das ist kein fremdenhass oder sowas dann finde ich trotzdem dass alle einheimischen ein höheres privileg genießen sollten. Das heißt ja nicht, dass fremde nicht auch die Möglichkeit zur Integration bekommen und dann gleichgestellt sind.
Aber teilweise ist es einfach schon zu extrem.

Bei uns schlagen Politiker sogar vor dass Asylanten statt Taschengeld, das sie jetzt bekommen (klar sind ja Menschen und sollen auch ein leben leben können), gleich Anspruch auf die Mindestsicherung bekommen Das heißt ohne zutun dann soviel bekommen wie manch arbeitender. Nein dafür hab ich kein Verständnis und viele andere auch nicht. Je mehr solcher Blödsinn vorgeschlagen wird desto Schlechter für alle, die zu uns mommen. Der Hass wird genau dadurch gestärkt.
Das ist auch nicht richtig. Und da wundert man sich wieso Großbritannien aus der Emrk raus will.

Ich helfe gerne anderen besonders bei Kindern bin ich selbst sehr traurig wenn es ihnen nicht gut geht.
Aber es kann nicht sein, dass bei uns Landsleute bereits an der Armutsgrenze leben und andere dann trotzdem mehr erhalten? Nein. Erstmal unser eigenes Land so leid es mir tut.

Aber gut darum gehts hier nicht. Natürlich kann und soll man auch Förderungen gut und gerecht verteilen.

Ich habe mir deshalb das E-Auto aus eigener Taschr geleistet.
Cash. Keine Förderung. Keine Gewerblichen Boni.
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Re: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon E-Fan » So 10. Nov 2013, 13:44

Spürmeise hat geschrieben:
Nein das wird nochmal anders. Der Gedankengang wird so sein:

  • Elektroautos sind bekanntlich Stadtfahrzeuge, haben auf der Autobahn nichts verloren und bekommen keine Maut-Vignette.
  • Fahrzeuge, die keine Maut-Vignette haben, wird die Kfz-Steuer um 50 € erhöht, weil sonst die vielen Zweitwagen, für die wegen der praktisch nicht vorhandenen Autobahnnutzung keine Maut-Vignette angeschafft wird, keinen Beitrag zur Erhaltung des Straßennetzes entrichten würden.


Nein, das wird nochmal anders:
wer als E-Autobesitzer auch mal die Stadtautobahn oder einen kurzen Zubringer zur nächsten Großstadt mit 80km/h nutzen will, darf sich eine solche Vignette mit RABATT kaufen, zahlt also de facto zukünftig Kfz-Steuern durch die Hintertür, obwohl er anfangs 10 Jahre Steuerbefreiung hatte.
Und schätzungsweise werden es 50+ EUR (statt 100,-), damit wesentlich mehr. als jemals die Jahressteuer betragen hätte....

Wobei immer noch zu selbstverständlich hingenommen wird, dass die vermeintliche "Autobahnmaut für Ausländer" mittlerweile als Pkw-Maut für alle diskutiert wird, die man dann vielleicht netterweise (dauerhaft...?) mit der Steuer "verrechnet", also je nach Anmeldedatum und Steuertermin bis zu 11 Monate 29 Tage später gutgeschreibt.
Interessanterweise hält nur die SPD angeblich noch dagegen, obwohl es Merkels einzige je konkrete Wahlkampfaussage gewesen war, keine Maut zu bringen. Die große Zauderin und Verschanzerin lässt mal wieder grüßen, aber eine krankhaft große Wählergruppe (fast die absolute Mehrheit) findet Kohls Mädchen ja ganz geil.

topic:
Förderung wird es nur dann geben, wenn VW einen Absatzmarkt sieht. Na dann up zum Golfen....
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Re: AW: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon Spürmeise » So 10. Nov 2013, 14:47

Karlsson hat geschrieben:
Ich bin gegen eine Förderung solange wir noch jedes Jahr neue Schulden machen. Wo kein Geld ist, gibt es auch nichts zu verteilen.


Genau, und ich darf mit den um 2.000 € höheren Mehrwehrsteuersatz für den Smatz ED (25.000,- inkl. Batterie, macht 4.000,- € MwSt) gegenüber einem normalen Smart (13.000,-, macht 2.075 € MwSt) weiterhin Deinen Verbrennerstinker subventionieren.

Gib mir die Kohle zurück!
Spürmeise
 

Re: AW: Finanzielle Förderung von Elektroautos

Beitragvon Karlsson » So 10. Nov 2013, 15:27

Spürmeise hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Ich bin gegen eine Förderung solange wir noch jedes Jahr neue Schulden machen. Wo kein Geld ist, gibt es auch nichts zu verteilen.


Genau, und ich darf mit den um 2.000 € höheren Mehrwehrsteuersatz für den Smatz ED (25.000,- inkl. Batterie, macht 4.000,- € MwSt) gegenüber einem normalen Smart (13.000,-, macht 2.075 € MwSt) weiterhin Deinen Verbrennerstinker subventionieren.

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Was kann ich denn dafür, dass Du Dir so ein teures Auto kaufst?
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