Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

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Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Kashmir » Mi 8. Okt 2014, 11:48

Im Magazin "NEUE MOBILITÄT, Das Magazin vom Bundesverband eMobilität, Herbstausgabe 2014" wurde ein Elektroauto-Quartett mit vielen Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen abgedruckt.
Was mich ärgert, ist die Verbrauchsbewertung mit den gleichen Labor-Tests wie Benziner und Diesel-Fahrzeuge.
Ich verstehe nicht, warum die BEM-Mitglieder wie Tesla, Renault oder Mitsubishi hier nicht darauf drängen, eigene/speziellere Tests für Elektrofahrzeuge und ihre Nutzung abzubilden.
M.E. wird dadurch den Skeptikern und Pessimisten der Elektromobilität noch Futter gegeben, auch wenn erst mal der gezeigte Wert durchaus pro Elektro ist.
Aber wahrscheinlich ist halt Verbandsarbeit nur eine Arbeit unter vielen.
Schade.
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Kim » Mi 8. Okt 2014, 12:57

Verdammt, mich schockt es noch jedesmal, wenn ich Eure Strompreise in der BRD sehe.
Jenseitig!!
Wie lässt sich den solch ein Phantasiepreis rechtfertigen?!?
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Turbothomas » Mi 8. Okt 2014, 13:41

Mit Atomstrom und der fossilen Lobby ... Duck und wech :P
Ciao
Thomas
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon bm3 » Mi 8. Okt 2014, 17:02

Kim hat geschrieben:
Verdammt, mich schockt es noch jedesmal, wenn ich Eure Strompreise in der BRD sehe.
Jenseitig!!
Wie lässt sich den solch ein Phantasiepreis rechtfertigen?!?


Das frage ich mich auch,
ist zwar hier etwas OT aber es muss mal raus,
in den letzten 10 Jahren ging es jedes Jahr für die privaten Haushalte und kleinen Unternehmen preislich fast 10% nach oben, weil unsere Stromkonzerne hier ihre Gewinne maximieren wollten. Die Politiker haben sie dabei nicht aufgehalten, so manch einer ist sogar gekauft von der Lobby mit Aufsichtsratsposten, Beraterposten etc. .
Für die Industrie gings dagegen die letzten Jahre nur preislich nach unten !
Als Verbraucher hat man keine Alternative irgendwo günstiger einzukaufen, jedes Jahr gehts bei allen Anbietern stetig nach oben. Wie nennt sich sowas ? Preisabsprachen, Kartell ? Es ist jedenfalls kein echter Wettbewerb da !
Zuletzt liefen diese Medien- und Politik-Kampagnen alle Teuerung den EE in die Schuhe zu schieben und die meisten Deutschen habens geglaubt. Daraufhin hat man dann die Photovoltaikunternehmen fast tot gemacht, bei anderen EE-Produzenten auch herumgekürzt...Die EEG-Umlage müsste eigentlich bei unter 3 Cent pro kwh liegen, da unsere Politiker aber mitspielten und die Industrie davon so gut wie befreiten liegt sie heute bei über 6 Cent fast ausschließlich getragen von privaten Haushalten und kleinen Unternehmen .
Aber die wurde trotzdem zuviel erhöht, auf dem EEG-Konto herrscht zur Zeit starker Überschuss. Sie müsste eigentlich jetzt wieder gesenkt werden. Meiner Meinung hat man die damals auch so stark erhöht um gegen EE in der Bevölkerung mobil zu machen.Wir haben es nun dank unserer Regierung so grob auf dem Konto innerhalb eines Jahres von Stand -2 Milliarden auf + 1 Milliarde geschafft. :mrgreen:
Wir Deutschen sind einfach zu doof, die Politiker und Konzerne mit den Medien sülzen uns etwas vor und die meisten glauben es dann auch noch. Wenn nichts mehr hilft wird von der Industrie mit Abwanderung ins Ausland und Arbeitsplatzverlust gedroht, das zieht dann immer noch :mrgreen: .
Das Alles hat aber sicher politisches System und ist bestimmt keine Anhäufung von politischen Dummheiten oder Zufällen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Kashmir » Mi 8. Okt 2014, 18:11

Boah, ich habe gerade mal nach den Strompreisen im Kanton Zürich für 2015 geschaut: 12ct/kWh!
Ich kenn hier den Strommix nicht.
Ich bspw. habe knapp 27 ct/kWh - aber wenn man es richtig macht wie viele hier im Forum, hat man seine eigene Stromproduktion.

Müsst mal bei tagesschau.de noch den Bericht und Kommentar zur EU-Genehmigung des neuen AKW in UK lesen. Billiger wird's nicht. Andererseits war ja bekanntlich früher auch viel subventioniert, und in den nächsten Jahren werden wir noch kräftig an die / der Vergangenheit nachzahlen. Da haben sich nicht nur die (früheren) Aktionäre an den Energieversorgern dumm und dappig verdient - was wir jetzt noch nachzahlen.
Von daher ist ( bis auf die Mwst ) evtl. jetzt ein realer(rer) Strompreis sichtbar.

Aber ein heikles Thema, bei dem obiges nur eine kleine Facette aus dem ganzen Blumenstrauß darstellt - daher kein Anspruch auf vollständige Argumentation!!!!
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon umberto » Mi 8. Okt 2014, 18:18

Die Belgier laden ihre Zoes mit Nachtstrom für 7ct/kWh (habe ich mal dort im Forum gelesen). Ohne Worte.

Aber wie Klaus richtig gesagt hat, wir lassen uns von gut geölten Seilschaften für blöd verkaufen.

Aber es ist auch eine typisch deutsche Eigenschaft, sich zu beschweren und weiter zu zahlen. Da kommen wir auch nicht raus..

Gruss
Umbi
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Fluencemobil » Sa 11. Okt 2014, 20:34

Zwar immer noch OT

Ich vermute das unsere alten Kohlekraftwerke nachts sehr billigen Strom in unsere Nachbarländer liefern. Und wenn man damit nachts Wasser auf den Berg hochpumpt, kann man tagsüber wieder guenstigen " sauberen" Strom erzeugen.

http://www.agora-energiewende.de/filead ... ox_web.pdf

Gruß Gerd
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon TeeKay » Mo 13. Okt 2014, 15:38

Nicht zu vergessen, dass auf die EEG-Umlage auch noch Mehrwertsteuer erhoben wird. Das sind inzwischen auch 1,2 Cent. Es gibt Umlagen für jeden Scheiss, den natürlich der Endverbraucher trägt und nicht die Verursacher. Warum zum Beispiel muss der Verbraucher dafür bezahlen, dass der Netzbetreiber einen Offshore-Windpark verspätet ans Netz anschließt? Wo bleibt der Anreiz für den Netzbetreiber, einen pünktlichen Anschluss sicherzustellen, wenn der Verbraucher alle sich daraus ergebenden Kosten trägt?

Warum werden Großverbraucher von den Netzentgelten befreit? Ausgerechnet die, die die dicksten Netzanschlüsse benötigen, zahlen nichts dafür. Ausgerechnet die, für die durch ganz Deutschland Stromtrassen gezogen werden müssen, bekommen sie vom Verbraucher bezahlt.

Diese marktwirtschaftsfeindlichen Umlagen und die Steuer auf die Umlagen machen schon 1,6 Cent pro kWh aus. Dazu dann natürlich noch der Mehraufwand für die EEG-Befreiung von Großverbrauchern, den wir mal grob mit weiteren 3-4 Cent ansetzen können.

Nicht zu vergessen die absichtlich stets vertrödelten Fördersatzanpassungen, die zu exorbitanter Überförderung führten.

Und weils so schön ist, werden die erneuerbaren Energien in dem Moment beerdigt, in dem sie für den Endverbraucher wettbewerbsfähig werden.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Fahrzeugtests wie in alten Zeiten ...

Beitragvon Kim » Mi 15. Okt 2014, 10:22

Und wie bekommen wir nun sagen wir mal 20-30 Mio Haushalte dazu, ab Januar ihre Stromrechnungen nicht mehr zu bezahlen?
Wäre zumindest ein wesentlich bequemerer Streik als auf die Strassen zu gehen,
und noch dazu Viiiiiieel wirksamer.....
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