EV in der Familie

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Re: EV in der Familie

Beitragvon Taxi-Stromer » Sa 17. Mär 2018, 14:28

Warte nur ein paar Jahre, bis sich die E-Mobilität durchzusetzen beginnt!
Dann kannst Du, wenn Du dich auf das Niveau deiner heutigen Kritiker begeben willst, diese ob ihrer Rückständigkeit und mangelnden Voraussicht auslachen!
8-)

Ach ja, zum EV in der "Familie":

Als ich vor drei Jahren begann mich näher mit E-Mobilität zu beschäftigen, und kurz darauf den Leaf kaufte, galt ich in meinem Freundeskreis ebenfalls als der "E-Spinner".
Keiner konnte sich ernsthaft vorstellen, ein E-Auto zu fahren.
Voriges Jahr, anlässlich meines 60. Geburtstages, lud ich meine Freunde zu einer kleinen Party ein und bot in deren Verlauf auch die Möglichkeit, eine kurze Probefahrt mit dem Leaf zu unternehmen.
Von geschätzten 25 Eingeladenen nahmen gerade mal 3 die Möglichkeit wahr.... :roll:
Inzwischen haben sich die Ansichten einiger Freunde doch zaghaft positiv in Richtung E-Mobilität geändert.
Einer, der sein ganzes Leben nur VW (aktuell einen Golf Plus Diesel bei einer täglichen Fahrleistung von nur wenigen Kilometern, der wird nicht mal warm! :roll: ) gefahren ist, wäre zumindest einem Golf GTE nicht abgeneigt.
Und ein Anderer, noch voriges Jahr vehementer E-Gegner (der sich zwar vor einigen Wochen erst einen Qashqai Diesel als Jahreswagen gekauft hat) kann sich vorstellen, daß sein nächste Fahrzeug einen E-Antrieb hat.
Ja, ja, steter Tropfen höhlt den Stein!
:lol:
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna 24 kWh (EZ 03/2015), bisher 79.000 gefahrene Kilometer, und
seit 14.08.2018 Leaf Acenta 30 kWh (EZ 07/2016), bisher 2.100 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion.... 8-)
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Re: EV in der Familie

Beitragvon nokasch » Sa 17. Mär 2018, 15:54

Taxi-Stromer hat geschrieben:
Ja, ja, steter Tropfen höhlt den Stein!
:lol:

So ist es! In diesen Tagen hörte ich von meiner Frau (extreme E-Auto-Gegnerin "Nur über meine Leiche") zum ersten Mal, daß man doch über einen Hybrid von Toyota nachdenken könnte. Mir blieb der Mund offen.

Ich selbst halte zwar nichts von Hybrid, ist für mich doppelt gemoppelt, aber jetzt könnte ich mir vorstellen, daß in vielleicht einem Jahr auch einmal ein ruhiges Gespräch über Hyundai Kona möglich sein wird. Es bleibt Hoffnung, hurra!
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Re: EV in der Familie

Beitragvon fifi78 » Sa 17. Mär 2018, 18:07

@ Taxi-Stromer

Danke. Ich sehe das auch mittlerweile recht locker. Aber es war ein längerer Lernprozess für mich. Ich muß auch nicht mehr jeden bekehren. Das bringt es sowieso nicht. Ich bin noch etwas jünger als du und habe noch kleine Kinder. Schon deswegen wurden wir schief angeschaut. Und der Phev war zur Beruhigung meiner besseren Hälfte bzw, weil es zum damaligen Zeitpunkt nichts besseres gab. Für den absoluten Kurzstreckenverkehr genial. Aber mittlerweile hat auch sie gemerkt, das wir problemlos auf ein BEV umsteigen können. Und seit letzten Sommer weiß sie das auch die Langstrecke damit funktioniert bzw. der Urlaub mit 4 Personen. Ängste bauen sich halt nur langsam ab.

@ Nokasch
Das hatte ich auch. Es war auch schwer die Urlaubsfahrt mit dem Drilling "durchzusetzen" aber meine Frau war danach begeistert wie ruhig und entspannend die komplette Fahrt war. Keine nörgelnde Kinder usw. Es ging halt nur Schritt für schritt.
Gruß fifi78

seit 02/2015 Mitsubishi I-Miev
seit 05/2016 Mitsubishi Outlander PHEV (Familienkutsche) :D bis 03/2018
seit 03/2018 Kia Soul EV als Familienkutschen Ersatz
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » So 8. Apr 2018, 03:07

nokasch hat geschrieben:
Ich selbst halte zwar nichts von Hybrid, ist für mich doppelt gemoppelt, aber jetzt könnte ich mir vorstellen, daß in vielleicht einem Jahr auch einmal ein ruhiges Gespräch über Hyundai Kona möglich sein wird. Es bleibt Hoffnung, hurra!


Erinnert mich an einen Witz ...
F: "Frau? Kona? ... Frau? ... Kona?"
A: "Man(n) muss loslassen können!"
;)
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Pfalz-Markus » So 8. Apr 2018, 08:03

In meiner recht großen Familie sieht es etwa so aus :

Ältere Generation: meine Mutter und ihre Cousine ( fährt mit über 80 noch selbst ihren Corsa ) waren interessiert und begeistert auf dem Rücksitz . „ ui, das ist toll, kannst du nochmal beschleunigen...“ . Sie sehen das als Zukunft.

Mittlere Generation : einige Arbeiten in der Automobilbranche ( Zulieferer für Diesel teile ) . Für die bin ich der Feind. Aber es bröckelt ...eine aus der Generation hat sich einen Toyota Hybrid gekauft und berichtet stolz über jeden elektrischen Kilometer den sie schafft. Dann gibt es Gleichgültigen und die „ das klappt ja nicht“ Meinungen. „Ja, aber...“ beginnne die meisten Sätze ......ich merke dennoch das sich was verändert . Immer öfter werden die e Themen wahrgenommen ( „ bei uns gibt es jetzt auch eine Ladesäule im Dorf, der Nachbar /Kollege ist jetzt auch wie du mit Strom unterwegs...“) aber sicher die Generation mit der geringsten veranderungsbereitschaft.

Junge Generation : Die Dienstwagen Fahrer sind von meinem tesla begeistert und wollen am liebsten bei jedem Treffen eine Probefahrt machen . Und erzählen was sie jetzt tun wollen damit endlich die Firma ihren Fuhrpark umstellt .die Audi Truppe wird sich dann was kaufen wenn es den A6 auch als Elektroauto gibt - vorher auf keinen Fall.
Dann gibt es noch die car Sharer, die interessieren sich überhaupt nicht für das Thema, zumindest reden die nie über das e Thema mit mir.

Wir sind in der groß Familie die Exoten und nehmen es mit Humor (jeder von euch kennt sicher die Sprüche wenn man mal 5 Minuten zu spät anreist) .ich bin mir aber sehr sicher( bzw. Hoffe ) , dass ich bald nicht mehr der einzige e Mobilist bin.

Meine Töchter (17/20) und meine Frau werden ab nächster Woche sicher begeistert sein - unser i3 kommt und damit wird das stromfahren für sie zur täglich erlebbaren sache. Intern wird schon mal diskutiert über die Schwierigkeiten ( o-Ton meiner Frau : mit dem i3 lade ich nur zu Hause , den Mist mit den ladesaulen und Ladekarten tue ich mir nicht an), aber nach außen verteidigen meine Frau und die Töchter die Elektromobilität mit allen von mir regelmäßig vorgetragenen pro Argumenten,und da freue ich mich immer wenn ich es mitkriege .....
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Re: EV in der Familie

Beitragvon trekki1990 » So 8. Apr 2018, 08:26

Pfalz-Markus hat geschrieben:
....aber nach außen verteidigen meine Frau und die Töchter die Elektromobilität mit allen von mir regelmäßig vorgetragenen pro Argumenten,und da freue ich mich immer wenn ich es mitkriege .....


Das wichtigste ist wenn es in der "eigenen" Familie keinen Gegenwind gibt und der Partner einen unterstützt. Bin auch sehr froh dass meine Frau da sehr zuversichtlich ist dass das mit der E-mobilität klappt. Hauptsache Sie kommt mind. 2-3 mal im Jahr an die Ostsee mit dem Auto.

Sie ist auch immer ganz begeistert wenn die Leute sie im IONIQ ansehen. Das schmeichelt ihr ja dann schon ein wenig

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Re: EV in der Familie

Beitragvon Pfalz-Markus » So 8. Apr 2018, 08:36

trekki1990 hat geschrieben:
Pfalz-Markus hat geschrieben:
....aber nach außen verteidigen meine Frau und die Töchter die Elektromobilität mit allen von mir regelmäßig vorgetragenen pro Argumenten,und da freue ich mich immer wenn ich es mitkriege .....


Das wichtigste ist wenn es in der "eigenen" Familie keinen Gegenwind gibt und der Partner einen unterstützt. Bin auch sehr froh dass meine Frau da sehr zuversichtlich ist dass das mit der E-mobilität klappt.


Die Basis stimmt bei mir absolut : als meine Frau vor einem Jahr mich aufgefordert hat :“jetzt kauf endlich den Tesla, was machst du denn noch rum ?“ war alles klar. Ohne ihr klares ok dazu hätten wir auch nie so viel Geld für ein Auto ausgegeben.

Sie kommt nur leider sehr selten dazu beim fahren beobachtet zu werden - ich sitze halt einfach viel zu gerne vorne links :mrgreen:
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Re: EV in der Familie

Beitragvon trekki1990 » So 8. Apr 2018, 08:38

Pfalz-Markus hat geschrieben:

Die Basis stimmt bei mir absolut : als meine Frau vor einem Jahr mich aufgefordert hat :“jetzt kauf endlich den Tesla, was machst du denn noch rum ?“ war alles klar. Ohne ihr klares ok dazu hätten wir auch nie so viel Geld für ein Auto ausgegeben.

Sie kommt nur leider sehr selten dazu beim fahren beobachtet zu werden - ich sitze halt einfach viel zu gerne vorne links :mrgreen:


Sie fährt den ja hauptsächlich... Ich fahr den Twizy ;)

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Re: EV in der Familie

Beitragvon rocco » So 8. Apr 2018, 21:23

Hallo, jetzt muss ich auch mal:
Also wir fahren seit einem Jahr einen Japan Leaf, gebraucht gekauft mit 30tkm.
Wie wir zur E Mobilität gekommen sind: Nach der Karenz haben wir wieder ein zweites Auto gebraucht. In der Firma hatten wir einen I3 als Poolfahrzeug, eine Tante (gilt unter der Verwandtschaft als ökospinnerin) mit Mann und Kind hatten schon einen Zoe.
Weder i3 noch Zoe wären für uns in Frage gekommen, aus Neugierde habe ich Mal recherchiert und bin auf den Leaf gekommen.
Ein Händler in der Nähe hat uns dann gleich Mal einen 30er Vorführwagen für ein Wochenende gegeben und wir waren begeistert.
27k€ waren aber weit über unserem Budget, über 12 habe ich noch nie ein Auto gekauft.
Also war das Thema begraben. Als es dann wirklich so weit war das ein Auto gekauft werden müsste wussten wir immer noch nicht welches.
Meine Frau wollte etwas geraumiges, das aber aussen nicht zu groß ist. :D
Ich wollte keinen Diesel mehr (aus heutiger Sicht lag ich absolut richtig) und auch kein 160ps Monster für unsere Kurzstrecken.
Wir haben es dann riskiert und einen Leaf um 14k€ gekapert.
Das Auto ist top, einzig der zum Euro Leaf noch kleinere Kofferraum hätte uns fast vom Kauf abgehalten.

Jetzt zur Familie: Erstmal hat es etwas gedauert bis alle realisierten was wir gekauft haben. Wie sieht der den aus? Und der fährt NUR elektrisch?
Mein Vater (55) sieht das Auto einfach nicht. Er fährt nur was mit vier Ringen drauf. Mein erstes Auto war auch ein 80er, als ich auf Toyota Umstieg war das schon zu viel für ihn. :mrgreen:
Meiner Mutter (55) ist es ziemlich egal was für Auto.
Oma (89) hatte nie einen Führerschein, hört Fernsehen und Radio und ist erstaunlich gut informiert. Die Technik selbst blickt sie nicht, aber sie sieht das wir glücklich damit sind und das es sparsam ist.
Die Zoe Familie freut sich natürlich und sind auch die einzigen mit denen man normal darüber reden kann, ich glaube sie hätten jetzt auch lieber einen Leaf. Stichwort: Zuverlässigkeit, Langstreckentauglichkeit, Komfort.
Schwester (29) wohnt am Rande von Wien und fährt gemäß Familientradition einen audi. EV interessiert sie null, sie muss ja 3 x im Jahr aus der Stadt raus 250km nach Hause fahren und das geht ja bekanntlich nicht. :cry: Jammert aber ständig das Autofahren so teuer ist...
Hätte aber ringsum Schnellader, Gratislader wovon wir im Outback nur träumen können.
Bruder: Fährt mit dem Auto der Eltern.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 9. Apr 2018, 00:44

fifi78 hat geschrieben:
Von der Familie meiner Frau mal ganz zu schweigen. Da darf ich unter umständen noch nicht mal laden. Ist Tagesform abhängig.


Das ist krass! Das ist ja schon offen feindselig. :(
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