EV in der Familie

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Re: EV in der Familie

Beitragvon Floschi » Mo 12. Mär 2018, 11:55

Eltern gibt's nur noch einen, Bj 1931 m.
Der nimmt meine beiden BEV (Twizy und iMiev) zur Kenntnis aber fragt nicht viel. Im Twizy ist er sogar schon mitgefahren.
Der 10jährige liebt den Twizy. Findet Maserati und Bugatti aber auch cooool. So Motorengebrüll und co.
Tesla ist auch ein Hit bei ihm - ist mal im X mitgenommen worden. Leuchtende Augen.

Den 1jährigen interessiert es noch nicht. Immerhin erkennt er Papas Autos. Weil Autos, das ist schon so sein Steckenpferd.

Die Frau: fährt gerne 2.0 TDI A188 oder wie der heißt von VW.
Umstieg auf Vollelektro nicht denkbar. "Wenn ich nach Hause komme, dann will ich nicht warten müssen, um mit dem Kind z.B. ins Krankenhaus fahren zu können!". Tjo, da sagste halt nicht mehr viel.

Aaaber die Geschichte Euro 5 und Fahrverbote in Düsseldorf, Leverkusen, Köln beträfe sie dann schon sehr.
Ergo: PHEV - aber der soll halt nicht teurer als der Piesel sein. Also in der Finanzierung.
Der Piesel wird nämlich noch bei VW abgestottert. Mal sehen, vielleicht ist ja bis Ende 2018 die Geschichte Rückabwicklung möglicher und wahrscheinlicher als heute.

Damit kämen dann noch andere Marken mit Plugin in Betracht als die GTE-Serie (Golf/Passat).
Aber wenn der noch finanzierte Golf gegen ein GTE aufgerechnet wird und das kostentechnisch besser als was anderes ist, dann wird es wohl en GTE. Irgendwann.

Bruder: Hat in den USA den Mustang GT gegen einen Audi A3 e-tron getauscht.
Twizy: Bild

iMiev: Bild
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Volty » Mo 12. Mär 2018, 12:04

Zur Zeit fahren wir einen 20 Jahre alten benziner Golf IV und einen 2016er benziner Yeti Joy. Der Yeti ersetzte unseren Sharan. Hier war meiner Frau (47) wichtig höher zu sitzen und genug Platz für den Einkauf für die Familie zu haben. Leider gab es zur Zeit der Kaufentscheidung Ende 2015 kein E-Auto für Ihre Anforderungen.
Jetzt sieht es anders aus. Meine Frau kann sich mitlerweile für ein E-Auto begeistern. Durch Probefahrten mit der Zoe und dem Ioniq konnte ich (45) sie von der Performance überzeugen. Durch den Kona nun auch von einem konkreten Fahrzeug mit der gewünschten Sitzposition. Den Yeti werden wir noch bis Anfang 2020 fahren und dann auf den Kona umsteigen.
Der Golf hat noch bis nächstes Jahr TÜV und wird uns dann wahrscheinlich verlassen müssen. Als Nachfolger steht bei uns ZOE, Sion, e.Go oder ähnliches auf der Liste.
Meine Kinder (18 und 14) sind durch die Probefahrten begeistert. Meine Tochter könnte bei uns die erste Generation sein, die überhaupt keinen Verbrenner mehr fahren wird. Ich bin am Überlegen, ob Sie überhaupt noch für Schaltgetriebe ihren Führerschein machen wird. Mal sehen, wie es in 2,5 Jahren aussieht. Dann muss die Entscheidung ja fallen.
In meinem Freundeskreis bin ich der einzige, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Es ist in den Köpfen meiner Freunde überhaupt noch nicht angekommen, dass es hier ein Thema gibt.
Mein Vater (74) hat ganz besondere Ansprüche an ein Auto. Hohe Sitzposition, ebener großer Kofferraum, Automatik und Platz für 5 Erwachsene sind bei ihm Pflicht. Reicheweite und Ladeinfrastruktur spielen bei Ihm nur eine untergeordnete Rolle seit ich ihm nachgewiesen habe, dass er sich 1986 mit seinem Golf II und KAT auf ein ähnliches Abenteuer eingelassen hatte, wie heute mit dem E-Auto. Damals war sein Problem eine Tankstelle mit bleifreiem Benzin zu finden. Kommentar des Verkäufers damals: "Den KAT brauchen Sie nicht. Das setzt sich nie durch." Damals musster er seine Routen ohne Smartphone, Internet und Navi planen, damit er nicht ohne bleifreies Benzin liegen blieb.
Meine Tante (76) ist sehr aufgeschlossen gegenüber E-Autos. Mal sehen, ob ich sie beim nächsten Wechsel des Fahrzeuges überzeugen kann.
Gruß
Volty

P.S.: Ich bin es nicht gewesen!
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Re: EV in der Familie

Beitragvon umrath » Mo 12. Mär 2018, 12:22

Junior (9) ist voll infiziert und findet Elektroautos toll. Das zukünftige Auto (Kona) haben wir zusammen schon angeschaut. Junior findet zwar flache Autos toller, hat sich aber von der Technik überzeugen lassen und freut sich jetzt drauf, ist aber auch mit dem IONIQ happy.
Wir fahren regelmäßig lange Strecken (550 km zu meinen Eltern) und er ist absolut zufrieden.

Meine Eltern (beide Mitte 60) sind skeptisch. Ich denke meine Mutter hat kein Interesse mehr da irgendwie umzusteigen. Mein Vater ist inzwischen durchaus interessiert und wenn "400 km am Stück" möglich sind und das Laden nicht zu lange dauert, könnte er sich vorstellen, auf Elektro umzusteigen. Aktuell fährt er einen 3er Mazda (Benzin).

Mein Bruder (Ende 30) ist vom Thema Elektromobilität maximal unbeeindruckt. Seine Frau (Mitte 30) ebenso, obwohl sie täglich 2x50 km pendelt und damit eigentlich das perfekte Einsatzszenario für ein Elektroauto hätte. Beide fahren grundsätzlich fast nur kurze Strecken.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon IO43 » Mo 12. Mär 2018, 12:30

Bei mir denkt sich keiner was, "der war immer schon etwas anders!" :lol:
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Ernesto » Mo 12. Mär 2018, 13:22

Mein Vater sagt, ich bin das Versuchskaninchen! Aber vor anderen ist er schon Stolz drauf denke ich! Er ist inzwischen Rentner fährt die Woche 100-200km und kauft sich einen Diesel Caddy! Ja was soll man da noch sagen... Das ist wegen der LKW Zulassung sagter und er hätte immer Diesel gehabt. (Ja ich hatte auch immer VW über 20 Jahre, lol nun nicht mehr)
Meine Mutter absolut kein Interesse. Obwohl ein Haus vorhanden sagt sie, na wo soll ich denn das Auto aufladen? Wenn ich dann sage na in der Garage. Ach, lass mal, dass geht doch alle nicht und dauert viel zu lange und ist alles zu teuer! Kein Interesse und auch nie gefragt wie das alles geht! Also gehen lassen.
Mein Bruder hat nen Arbeitsweg von gut 10km und kauft einen Touran Diesel! Er kuckt den Ioniq immer komisch an aber fragt nicht. Außer beim Mitfahren Ohh der geht aber gut!
Verwandschaft: BMW 330GT Diesel und der eine jetzt bestellt nen neuen BMW X3 Diesel :-( Ich mache mein Ding und diskutiere nimmer groß! Schön finden es einige aber selber kaufen nein! Die alten Argumente: Wo soll ich laden, wie lange dauert das, wenn ich dann liegen bleibe bla bla bla
Gruß Tino
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 12. Mär 2018, 13:55

Ernesto hat geschrieben:
... der eine jetzt bestellt nen neuen BMW X3 Diesel ...

Jetzt noch, trotz aller Diskussionen bzgl. Diesel? Finde ich krass. Man(n) kann sich zwar denken, dass der neue Wagen schon mit Euro6+ nicht betroffen sein wird ... mir wäre das trotzdem zu wenig Zukunftssicher.
Rein finanziell betrachtet ist der Wertverlust eines EV doch sicherlich niedriger, als von einem Diesel. (?)
Aber gut, ist wahrscheinlich wieder das Argument des "repräsentativen Wagens"?

Ernesto hat geschrieben:
Schön finden es einige aber selber kaufen nein! Die alten Argumente: Wo soll ich laden, wie lange dauert das, wenn ich dann liegen bleibe bla bla bla


Ich höre auch immer das "Urlaub am schwarzen Meer" und "ich muss 1400km am Stück fahren können" Argument. Mit zwei Kindern und Frau im Auto. Glaube. Ich. Nicht. ;)
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Trumpetzky » Mo 12. Mär 2018, 14:41

Zum Thema Wertverlust:

Wir haben im Oktober 2017 einen gebrauchten 2013er Zoe Zen (Mietakku) gekauft, der vermutlich um die 23.000€ gekostet hat.
Der Verkaufspreis lag mit Kilometerleistung 43 tkm bei 10.500€, wobei ein paar kosmetische Sachen nachgebessert wurden, und der Innenraum nichtmehr neuwertig aussah (Aufbereitung um 250 dazugehandelt - sieht TipTop aus).

Wenn wir grob annehmen, dass ein Auto im ersten Jahr zwischen 20 und 25% an Wert verliert, und in jedem weiteren Jahr 10% (weil sichs linear leichter rechnet), ist der Wertverlust etwa auf dem Niveau eines Verbrenners, denke ich.

Ein Nissan Leaf (Kaufakku) mit kleinem Akku kostete Neu wahrscheinlich um die 30.000€; die findet man jetzt auch schon so um die 15-20.000€ (abhängig vom Kilometerstand).

Ich glaub dass das Thema Wertverlust beim Stromer genauso gegeben ist wie beim Verbrenner.

Was das Thema Reichweite angeht, kann ich aus meiner beruflichen Praxis erzählen:

Ich bin im öffentlichen Dienst für eine Förderabteilung tätig und habe eine größere Anzahl von Gemeinden zu betreuen.
An manchen Tagen fahre ich bis zu 300km, und ich bin bisher NIE zum Stehen gekommen.

Einerseits ist die 11/22kW Ladeinfrastruktur in meinem Tätigkeitsbereich gut ausgebaut, andererseits gibt's da und dort auch Schnelllader. Was es immer gibt, ist ein freundlicher Gemeindearbeiter, der einen mit der Go-E Box schnell eine Stunde an den 16A Kraftstrom lässt, oder eine Gastwirtschaft, wo man sich während dem Mittagessen gegen einen kleinen Obulus anstecken darf.

Ich glaube, dass das Reichweitenthema ein medial infiziertes Thema ist, denn niemand sitzt 100e km am Stück im Auto, ohne auf Toilette zu müssen, Durst- oder Hunger zu haben usw....

Und die wenigsten von uns fahren mit ihren E-Autos die https://www.worldsolarchallenge.org/dashboard/galleries
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Re: EV in der Familie

Beitragvon CrazyBetty » Mo 12. Mär 2018, 15:18

Bei uns in der (Groß-)Familie (Ich (39), Eltern (62+63), Bruder (26) und Bruder (44) mit Frau (41) und deren Kinder (17, 15, 11)) gibt es inzwischen 3 Elektroautos (ein Nissan E-NV200 und zweimal Renault ZOE). Der momentan einzige Verbrenner ist ein Wohnmobil mit dem in den Urlaub nach Spanien und Kroation gefahren wird. Eine ZOE hat eine Anhängerkupplung, d.h. selbst Fahrten mit dem Hänger sind elektrisch kein Problem. Im Sommer kommt dann noch ein Nissan Evalia 7-Sitzer im Austausch für den 'alten' E-NV200 dazu, dann mit der großen Batterie 8-) . Vorübergehend soll dann ein 22 Jahre alter Volvo-Kombi Benziner den 'kleinen' Nissan ersetzen bis der Neue da ist. Das Laden ist bei uns überhaupt kein Problem, weil wir eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher haben. Andere Leute finden es oft erstaunlich, dass wir so viele Elektroautos bei uns in der Familie haben, aber da bei uns der Großteil einfach nur Kurzstrecken fährt (10-15km zur Arbeit) lohnt sich ein Diesel einfach nicht. Und preislich ist da alles in allem auch kein großer Unterschied zu merken. Es sind auch nach wie vor alle recht beigeistert von den Stromern und auch meine Eltern fahren gerne damit rum. Bekannte sind auch immer fasziniert und wollen unbedingt mal mitfahren. Wenn man zu Freunden fährt, die etwas weiter weg wohnen, wird auch immer sofort bereitwillig die Garage geöffnet, damit man nachladen kann. Beim selber Kaufen sind sie dann aber doch eher zurückhaltend ;) . Zumindest schimpft aber keiner über die Elektroauto(fahrer) ...
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Re: EV in der Familie

Beitragvon IO43 » Mo 12. Mär 2018, 15:56

Dann seid Ihr ja in Sachen E-Mobilität eine richtige Vorzeigefamilie :thumb:
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 12. Mär 2018, 18:02

CrazyBetty hat geschrieben:
Bei uns in der (Groß-)Familie ... gibt es inzwischen 3 Elektroautos ...


@CrazyBetty: Wer sucht bei euch die EV aus, bzw. wer "treibt" das Thema an? Hat sich das durch die PV-Anlage dahin entwickelt?
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