EV in der Familie

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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 12. Mär 2018, 09:04

nokasch hat geschrieben:
... außerdem fahren die immer ohne Licht, um Strom zu sparen etc. ...


Der ist neu, den habe ich noch nicht gehört! :D

nokasch hat geschrieben:
Momentan habe ich die Diskussion aufgegeben, warte mal lieber ab, ob sich in der öffentlichen Darstellung etwas ändert ...


Ja, geht mir auch so. Es ist einfach - denke ich - gerade zuviel Frust in der Luft bzgl. dem Dieselskandal und den Fahrverboten. Irgendwie bekommt man dann alles ab. :roll:
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 12. Mär 2018, 09:11

Helfried hat geschrieben:
Generell finde ich es schon arg skurril, wenn in der Familie 70-jährige ausgewachsene, gestandene Männer ihre 75-jährige Ehefrau fragen, ob sie elektrisch fahren dürften.


Naja, ich bin auch verheiratet und spreche mit meiner Frau solche Entscheidungen ab. Investitionen in solch einer Höhe, ein Auto kostet genug um die Auswirkungen auf dem Konto zu spüren, werde immer gemeinsam getroffen.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon nokasch » Mo 12. Mär 2018, 09:13

Helfried hat geschrieben:
Generell finde ich es schon arg skurril, wenn in der Familie 70-jährige ausgewachsene, gestandene Männer ihre 75-jährige Ehefrau fragen, ob sie elektrisch fahren dürften. Wie kann denn die Ehefrau das wissen, zumal bekanntlich häufig einige Mädels ein paar Wochen nach der Elektroautopraxis ihre Meinung durchaus zum Positiven ändern?

Und ich finde es skurril, daß es immer noch Männer gibt, bei denen die Gleichberechtigung von Mann und Frau (auch darüber, wie das Geld ausgegeben wird) noch nicht angekommen ist. :o
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Helfried » Mo 12. Mär 2018, 09:17

nokasch hat geschrieben:
Und ich finde es skurril, daß es immer noch Männer gibt, bei denen die Gleichberechtigung von Mann und Frau (auch darüber, wie das Geld ausgegeben wird) noch nicht angekommen ist. :o


Du fragst bestimmt auch deine 70-jährige Urgroßtante, ob du dir schon das Iphone 9 kaufen darfst, obwohl es das Iphone 7 auch noch täte. ;)
Mal ehrlich, bei technischen Dingen liegen meine Oldies in der Familie nicht immer ganz richtig.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Trumpetzky » Mo 12. Mär 2018, 09:18

Wir diskutieren das in der Familie auch viel auf und ab. Wie gesagt: durch Vorhandensein eines EV´s ist das Thema mehr im Fokus als bei Leuten, die damit so Garnichts am Hut haben.

Wir haben unsere Erfahrungen und wissen schon, worüber wir reden, was EV`s derzeit kosten/können, und was wir künftig von alternativen Antriebsformen erwarten.

Dementsprechend verfolgt man auch aufmerksamer diesbezügliche Medien.

Erschreckend ist dann, wenn man mit völlig unbefleckten Leuten versucht, in das Thema einzusteigen, und man dann massenmedienindizierte Stereotypen vor die Füße geknallt kriegt; das ist das eigentlich Anstrengende, Leuten ein Thema näherbringen zu müssen, wo man selbst Erfahrung hat, gewisse Für´s und Wider´s (bin keinesfalls dogmatischer E-Auto-Missionar) "erfahren" hat und bzgl. künftiger Entwicklungen informiert(er) ist.

Es ist klar, dass wir jetzt am Anfang stehen, und die E-Mobilität nicht/noch nicht die Lösung aller Schadstoff- und Verkehrsprobleme sein kann, aber es war auch nach der Erfindung des Rades noch ein langer Weg bis zum ersten fahrbaren Untersatz ;)

Ich versuche halt zu vermitteln, dass die Entwicklungen gut und wichtig sind, und die E-Mobilität heute schon vieles kann, aber dass die Politik mit der Zunge schneller ist, als die Industrie/Wirtschaft/Forschung mit der Entwicklung von Techniken und Konzepten, die EV´s massentauglicher machen können.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon nokasch » Mo 12. Mär 2018, 09:51

Helfried hat geschrieben:
nokasch hat geschrieben:
Und ich finde es skurril, daß es immer noch Männer gibt, bei denen die Gleichberechtigung von Mann und Frau (auch darüber, wie das Geld ausgegeben wird) noch nicht angekommen ist. :o


Du fragst bestimmt auch deine 70-jährige Urgroßtante, ob du dir schon das Iphone 9 kaufen darfst, obwohl es das Iphone 7 auch noch täte. ;)
Mal ehrlich, bei technischen Dingen liegen meine Oldies in der Familie nicht immer ganz richtig.

Du meinst also im Ernst, daß ich meine Ehefrau nicht zu fragen brauche, wenn ich ein Auto kaufe? Wo lebst Du denn? In Saudi-Arabien? :roll:
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Helfried » Mo 12. Mär 2018, 09:55

Ich gehe nun mal von der Beobachtung her davon aus, dass sich Frauen für E-Autos kaum interessieren. Frauen fragen ja auch selten Männer, ob sie sich lieber ein Pferd oder ein Motorrad kaufen sollen. Sorry, nicht in allen Hobbys sind beide Geschlechter gleich vertreten. Genderwahn hin oder her, das ist reine Statistik. Männer fahren mehr Motorrad als Frauen.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mo 12. Mär 2018, 10:10

Unser Fuhrpark umfasst Diesel-T4, Benziner-Lupo, Nissan Leaf und Vectrix. Der Roller darf wg. Motorradführerschein nur von einer 'Tochter und mir gefahren werden, ist bei entsprechendem Wetter unser klarer Favorit für die Stadt und kürzere Strecken. Die anderen Fahrzeuge werden noch von 3 weiteren Personen genutzt. Mit Abstand erste Wahl ist der Leaf, den darf fahren, wer die weitesten Wege hat. Der Lupo wird dann genommen, wenn es nicht mit Fahrrad oder zu Fuß (oder Leaf) geht. Der Diesel-Bulli (16 Jahre alt, 400.000 KM) wird nur noch für Fahrten mit mehr als 5 Personen, Anhänger oder "mal wieder ne Waschmaschine transportieren" genommen.
72.500 KM Vectrix VX-1 09/2011-09/2018, 75.000 KM Nissan Leaf seit 04/2015, 10.000 KM Passat GTE seit 07/2018 und 3.000 KM Zero DSR seit 08/2018
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mo 12. Mär 2018, 10:20

Helfried hat geschrieben:
Ich gehe nun mal von der Beobachtung her davon aus, dass sich Frauen für E-Autos kaum interessieren

Meine Frauen (Ehefrau und Töchter) haben sich eigentlich nie für die Technik interessiert, sie haben Bedarf für Transport und Fortbewegung definiert, und es muss funktionieren. So sind wird über Käfer und Fiesta zu Volvo-Kombis und Bulli und schlussendlich zum Leaf gekommen.
(Ihre Bandit hat meine jüngere Tochter recht schnell wg. mangelnder Alltagstauglichkeit = ungeeignet für Kurzstreckenverkehr wieder verkauft, da ist der Vectrix besser.)
Zuletzt geändert von Wolfgang VX-1 am Mo 12. Mär 2018, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EV in der Familie

Beitragvon Grana Padano » Mo 12. Mär 2018, 10:36

Wolfgang VX-1 hat geschrieben:
... Vectrix. Der Roller ...


Ein Elektro-Roller. Cool. Ich habe die Tage mal eine YT-Video gesehen, in dem die Verbreitung von E-Rollern und E-Bikes in den chinesischen Städten gezeigt wurde. War sehr interessant, wie sich dort diese Gefährte vollkommen durchgesetzt haben. Angestoßen wurde diese Entwicklung durch den Verbot von Verbrenner-Roller, aber mittlerweile hat sich das auf andere - nicht von dem Verbot betroffene - Ballungsgebiete ausgeweitet.
Ich denke solche Verbote können einer solche Sache die Initialzündung bieten, die nötig ist um eine breite Akzeptanz zu erreichen. Sozusagen ein "zum Glück zwingen". ;)
Ja, ich weiss, kein Allheilmittel. Und eine Entscheidung aus Vernunft und nicht durch ein Verbot wäre besser. Der Bogen müsste nicht weit gespannt werden, um zu dem zu kommen was Helfried beschrieben hat:

Helfried hat geschrieben:
... zumal bekanntlich häufig einige Mädels ein paar Wochen nach der Elektroautopraxis ihre Meinung durchaus zum Positiven ändern?


Schlimm ist es dann nur, wenn sich die Meinung nicht ändert.
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