Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon barneby » Fr 9. Okt 2015, 17:56

Glanter hat geschrieben:
Würde liebend gerne mit meinen Impreza GT BJ 2000 mal wieder Pässe befahren..

Nein Danke !
Mit so stinkenden Teilen die Bergsträßchen rauf und runter ?
Nie wieder !!!
Neeee, also bockmässig hätte ich da ne Zero, Brammo oder den T Roadster eher auf dem Schirm.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Fr 9. Okt 2015, 18:02

Ja, nach 7,5 Jahren Motorrad Abstinenz kriege ich auch langsam Schmacht.
Bloß von Zero ist mir selbst die Version mit größtem Akku von der Reichweite längst nicht ausreichend und auch viel zu teuer.
Mit Verbrenner gibts dagegen auch für 2000-3000€ Böcke, die mir vollkommen genügen.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Toumal » Sa 10. Okt 2015, 10:35

mlie hat geschrieben:
Genau, besser eine gaselektrische zukunftsfähige Lok nutzen. :-P


Wasserstoff. Die Zukunft gehört der Wasserstofflokomotive. Wegen der höheren Energiedichte. ;)
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon soho » Sa 10. Okt 2015, 12:11

Michael_Ohl hat geschrieben:
Jedes mal wenn gezwungen bin den Verbrenner zu nutzen frage ich mich warum unsere Kanzlerin sich lieber von BMW bestechen lässt um Abgasgrenzwerte zu verhindern als ihr Volk zu vertreten. Verbrenner gehören verboten - möglichst schnell. Verbrenner fahren heißt aktiv Menschen zu töten ob in Bangladesch durch Überschwemmungen oder hier bei uns durch Luftverschmutzung.
Unsere Top Manager betrügen aktiv bei Abgaswerten oder lügen wie gestern Abend erst wieder im Rundfunk gehört, das Elektromobilität nicht alltagstauglich sei weil für Reichweiten über 400km ja 2,5to Fahrzeuge gebraucht würden diese unzumutbare Fahreigenschaften und Verbräuche hätten.
So ähnlich haben auch die Topmanager von Nokia mal gegen Smartphones argumentiert. Glücklicherweise Muss man solches Geschwafel dank Selbstentsorgung nicht sehr lange ertragen.

mfG
Michael

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Volksvertreter verkaufen das Volk - meist für blöd


Was für ein Stammtisch-Geschwätz. Wer nur Diesel und Benzin kennt...
Bei fast 50% Kohlestrom-Anteil in Deutschland fährt man im deutschen Strommix garantiert NICHT umweltverträglicher, als mit CNG.

Man kann so was einfach nicht stehen lassen, wenn Leute Unsinn schreiben. Als würde Kohle sauber verbrennen. Schon die Schäden bei Förderung und Transport, unermesslich. :roll:
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Berndte » Sa 10. Okt 2015, 13:13

hmmm... ich fahre nicht mit Kohlestrom, sondern zu über 90% PV Strom und der Rest von Naturstrom.
Kenne auch keinen, der einen Kohlestromvertrag hat, ist der wesentlich günstiger?
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Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon PowerTower » Sa 10. Okt 2015, 13:27

soho, dann spricht jetzt dein Stammtisch gegen den anderen Stammtisch. :P Man muss die Verstromung von Kohle nicht übermäßig schön reden, aber ein paar Dinge kann ich so nicht stehen lassen.

Nehmen wir als Beispiel die Lausitz. Dort betreibt Vattenfall drei große Braunkohlekraftwerke - Schwarze Pumpe, Boxdorf und etwas weiter nördlich das Monster von Jänschwalde.

1) Die dafür notwendige Braunkohle wird direkt neben den Kraftwerken gefördert. Dass das der Natur schadet und auch die ein oder andere Ortschaft deswegen nicht mehr existiert, ist bedauerlich. Durch den regionalen Zusammenhang zwischen Tagebau und Kraftwerk sind die Transportwege äußerst gering.
2) Energieträger aus dem eigenen Land bedeuten weniger Abhängigkeit vom politischen Willen des Auslands.
3) Es schafft regionale Arbeitsplätze, zum einen durch die Kohleförderung und den Kraftwerksbetrieb selbst und zum anderen bei der späteren Rekultivierung, was eine beeindruckende Seenlandschaft und wachsenden Tourismus in einer sonst so öden Gegend bedeutet. Ich sag nur Lausitzer Seenland, Abraumförderbrücke F60, Industriemuseum Knappenrode und viele weitere.
4) Kohlekraftwerke sind bei Weitem nicht mehr so dreckig wie das noch vor 40 Jahren der Fall war. Damals gab es schwarzen Qualm und verrußte Kleidung auf der Wäscheleine, das einzige was man heute noch sieht ist hauptsächlich Wasserdampf und dazu gibt es natürlich eine recht große Menge CO2, das ist sicher nicht schön zu reden. Die massiven Waldvorkommen in Brandenburg wollen aber auch leben und wir haben alle mal gelernt, dass unsere Pflanzen nur mit CO2 funktionieren. Da bei der Verbrennung von CNG ebenfalls CO2 entsteht, ist das auch nicht besser.
5) Es ist sogar möglich, ein Naherholungsgebiet direkt neben einem Kohlekraftwerk zu errichten. Als Beispiel möchte ich hier den Landschaftspark Bärwalder See erwähnen. Wie du siehst arbeitet das Kraftwerk Boxberg im Hintergrund, aber: die Luft ist rein - und viel sauberer als man das von einer belebtem Innenstadt je behaupten könnte. Eben zum wohl fühlen. Als Fahrradfahrer hinter einem Verbrennerauto fühle ich mich nicht wohl, sondern belästigt.
6) Verbrennerfahrzeuge werden mehrmals am Tag kalt gestartet mit all den dadurch entstehenden Nachteilen. Das Kraftwerk läuft rund um die Uhr und mit entsprechend wenigen Stickoxiden.
7) Das Kohlekraftwerk ist gleichzeitig Fernwäremlieferant. Verbrennerautos können Häuser dagegen nicht mit heizen. Das erhöht den Wirkungsgrad des Kohlekraftwerks zusätzlich.
8) Eine Million Elektrofahrzeuge erhöhen den Strombedarf in Deutschland nur um wenige Prozent. Man wird dem Kraftwerk also nicht mal den Unterschied ansehen, zumal man ja die Möglichkeit hat, den Bedarf an Kohlestrom durch weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu reduzieren.
9) Wenn du Kohlekraftwerke so abstoßend findest, dann schalte doch einfach alle Sicherungen bei dir zu Hause aus.

Wir haben im Dresdner Stadtzentrum ein Gaskraftwerk für Strom und Wärme. Das ist ebenfalls eine Energieform, mit der ich micht zumindest anno 2015 durchaus arrangieren kann. Aber: das Gas kommt eben nicht aus Deutschland. Und auch das Öl für den Antrieb der Autos kommt eben nicht aus Deutschland. Die Kohle dagegen zu einem großen Teil schon, mit den oben genannten Vor- und Nachteilen.

Gasautos selbst haben auch Nachteile, erst in einer kürzlich veröffentlichten Auto Bild war ein Bericht von einer verärgerten Familie drin, die nicht mehr mit CNG fahren darf, weil die Erdgastanks von VW durchgegammelt sind. Sie fahren jetzt mit wohlriechenden Benzinkanistern durch die Gegend. Und das ist wohl kein Einzelfall.

Man kann kurz denken und einfach solche Sätze vor sich hin brabbeln oder man schaut sich die Kohleregion einfach mal live und in Farbe an. Dann sieht man, was sich dort alles entwickelt hat. Und wie wirtschaftlich wichtig das Thema für Deutschland noch ist. Die Kohle hat die Lausitz zu einem vergleichsweise wohlhabenden Fleckchen Deutschland gemacht. In vielen Ortschaften stehen moderne Einfamilienhäuser mit PV auf dem Dach.
Zuletzt geändert von PowerTower am Sa 10. Okt 2015, 14:46, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon old.mipu » Sa 10. Okt 2015, 13:32

@PowerTower: du kannst doch unseren Gas-Fetischisten nicht mit so vielen Details und Fakten verwirren :lol:
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon soho » Sa 10. Okt 2015, 16:04

@Berndte

Wenn du zum Großteil dein E-Auto über PV lädst, bist du in der Tat fein raus. Aber für eine komplette Bilanz muss man auch die Herstellung und das aufwendige Recycling der Akkus micht berückschtigen.

@PowerTower

Sorry, du schreibst dir das alles schön. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, all das zu widerlegen. Ich habe das schon ausführlich in den anderen Threads gemacht. Wie kann man so verblendet sein?
Alleine das Arbeitsplatzargument ist hirnrissig.
Kohle ist was CO2, Umweltzerstörung, Effizenz, Schadstoffemssionen das dreckigste und schlechteste was es überhaupt gibt. Da können wir auf die paar Arbeitsplätze keinen Rücksicht nehmen!

Was verbrennt wohl sauberer, Gas im Verbrenner, oder Kohle im Kraftwerk? :P Und was ist energetisch besser? Bestimmt nicht die Kohle.
Und auch der Transport der Kohle mit dem Schiff aus Übersee (das meiste an Kohle kommt aus dem Ausland) zeigt, dass dies energetischer Schwachsinn ist. Und auch sehr umweltschädigend.
Der Kohleabbau im Ausland hat längst ncht die Auflagen wie in Deutschland. Wenn du nicht informiert bist, kannst du uach nicht über das Thema mitreden.
In Virginia werden Bergkuppen weggesprent (Mountaintop Removal). Oder es wird konventionell abgegraben. Dörfer müssen weichen, das Wasser wird verseucht. Selbst wenn man das Landschaftsbild wieder herstellen möchte, es wird nie mehr wie es mal war!
Weißt du was alleine 1 Kipper verbraucht, der die Kohle in der Mine abtransportiert? 1 Tonne Diesel pro Tag, trotz Hybrid-Technik. Und das 365 Tage im Jahr. Es fahren natürlich mehrere davon herum.
Beim Kohleabbau ensteht sehr viel Staub, der in die Atmosphäre kommt und sich verteilt. Auch können Methanlecks entstehen.

Zu den Tanks, die werden ab jetzt aus CFK hergestellt. Verbundwerkstoff. Da rostet nichts mehr. Andere Hersteller haben nicht das Problem.

@old-mipu

Du hast keinen Plan von der Materie. Stattdessen wirst du unsachlich.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Sa 10. Okt 2015, 16:18

Bitte nicht mehr den Troll füttern - es hat keinen Sinn mit dem Kerl.

Könnte man hier vielleicht mal großzügig löschen?
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Berndte » Sa 10. Okt 2015, 16:27

Du hast Recht, das bringt nichts.
Er schreibt was davon, dass wir alle mit Kohlestrom fahren, ich widerlege das und plötzlich kommt er mit Akkurecycling.
Hat jetzt nichts mit seiner ersten Behauptung zu tun, aber auch das Recycling wurde ihm schon mehrfach erklärt.
Leider kann der User Soho nur schreiben und ist des Lesens nur eingeschränkt fähig... oder es hapert am Verstehen?

Ach egal...
Sorry nochmal, dass ich einen seiner Beiträge doch gelesen und sogar drauf eingegangen bin.
Kommt nicht wieder vor, versprochen!

Alle anderen klicken bitte hier und bestästigen den Troll-Filter mit JA.
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