Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Karlsson » Mi 7. Jun 2017, 23:21

motion hat geschrieben:
Wenn ich den Jackpot knacke, kaufe ich mir dieses Fahrzeug. Damit scheuche ich die Teslas von der Spur und darf mit E-Kennzeichen auch noch an einer E-Ladesäule parken. Genüsslich werde ich dabei ein Eis verzehren. :D

Für mich nicht nachvollziehbar. 100% E-Mobilität scheitert für mich noch an Kosten. Mit geknacktem Jackpot würde ich umgehend einen Tesla S100D ordern und würde höchstens noch über einen X100D wegen der Anhängerkupplung nachdenken, mich dann aber für den S100D (ohne P) entscheiden, weil ich die Türen vom X und überhaupt SUV doof finde.

Wenn man schon so ein großes Budget hat - wozu dann noch den blöden Krachmacher im Heck?
Einen kleinen RE ala i3 als Rückversicherung würde ich ja noch verstehen. Aber dieses komische Porsche Ding?
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Beitragvon motion » Mi 7. Jun 2017, 23:28

Weil es Spass macht. Der Tesla ist dagegen eine biedere Kiste mit 0 Emotionen. Ich muss dazu sagen, Wohngebiete würde ich nur elektrisch durchfahren. Auf der Rennstrecke soll aber der V8 Hochdrehzahlmotor zum Leben erweckt werden. Dieses Auto ist ein Gedicht, eine technische Meisterleistung.

Aber genug geträumt, > 1,2 Millionen € sind außer Reichweite. :|
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon OidaHund » Do 8. Jun 2017, 07:03

@phonehoppy

Nur weil andere kindisch und niveaulos sind muss man das ja nicht imitieren oder steigern.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede. Und dann lachen wir beide.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon OidaHund » Do 8. Jun 2017, 07:05

@motion

Ob ein V wie auch immer Motor Spaß macht und Emotionen weckt ist sehr individuell. Mich reizt er gar nicht. Weil ich schon etwas älter bin und mein Gehör nicht mehr dem eines Jungspunds entspricht empfand ich die Stille in einem Elektro-Auto als sehr angenehm.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon OidaHund » Do 8. Jun 2017, 07:08

Vanellus hat geschrieben:
Ich finde den Text von phonehoppy prima, weil es immer sinnvoll ist, mal den Blickwinkel zu wechseln.
Der Elektromotor ist objektiv in allen Punkten dem Verbrenner überlegen, aber kaum jemand nimmt das war:
er ist kleiner und leichter, einfacher aufgebaut und verschleiß- und wartungsärmer, vibrationsfrei, braucht kein Schaltgetriebe und keine Kupplung, weil er selbst anlaufen kann. Nicht wie ein Verbrenner, der zunächst mal einen Elektromotor (sic!) braucht, um überhaupt anlaufen zu können. Er läuft leiser und emissionsfrei. Er läuft mit hier im Lande erzeugter Energie und man muss nicht Erdöl aus Saudi-Arabien kaufen, die mit dem eingenommenen Geld den IS unterstützen oder bei Herrn Trump Waffen kaufen (ja, auch diese politische Dimension sollte man sich vor Augen halten).
Der Haken ist nur der Akku: teuer und schwer. Hält mich jedoch nicht ab vom E-Auto.

All diese Nachteile des Verbrenners (ja, ich fahre seit über 40 Jahren Verbrenner) sind der Öffentlichkeit offenbar entfallen oder man hat sich so sehr daran gewöhnt, dass man sie nicht mehr wahrnimmt.
Da ist es doch gut, dass phonehoppy mal den Spiegel vorhält.


Stimmt ja aber dennoch muss es noch andere Haken geben, die die Verbreitung bisher gehemmt haben.

Ich denke hier muss er niemandem einen Spiegel vorhalten. Die, die er erreichen wollte werden das gar nicht lesen. Und wie ich schon schrieb wir sollten uns nicht auf dieses Niveau herablassen. Wer es dennoch tut muss auch mit der Kritik leben.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Alfi » Do 8. Jun 2017, 09:05

Tja, einen Witz zu erklären ist wie einen Frosch sezieren:
Am Ende versteht man viel mehr über den Frosch - leider ist er dann aber auch tot.

Kann nicht verstehen, warum nur E-Mobile verarscht werden sollen dürfen.
Der Verbrenner bietet doch auch reichlich Angriffsfläche. ;)
Um sich aber mal kurz in diese Lage zu versetzen, dass für einen der Verbrenner ganz neu ist, bedarf es natürlich einer gewissen Phantasie.
Daran scheint es hier teilweise zu mangeln - und am Humor.
Nix für ungut - nur meine Meinung.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon panoptikum » Do 8. Jun 2017, 11:03

Ich hatte vor Kurzem einen TV-Bericht zum Porsche 918 Spyder gesehen. Zitat des Sprechers (aus dem Gedächtnis):
Verbrauch laut NEFZ 3,1 Liter /100km. Bei Vollgasfahrten kann aber leicht das 10fache veranschlagt werden
:lol:
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon EV-Jens » Do 8. Jun 2017, 11:17

Themse hat geschrieben:
Es wäre einmal zu untersuchen ob Benzin/Dieseldämpfe bei Leuten,
die öfters mit diesen giftigen Flüssigkeiten umgehen müssen (Verbrennerfahrer),
die Gehirnregion schädigt, die für Humor zuständig ist !!!
:-)


Kit Pedler/Gerry Davis: Gehirnpest (Heyne 1976)
http://www.x-zine.de/xzine_rezi.id_4882.htm
"Unkraut ist die Opposition der NaturBildgegen die Regierung der Gärtner." (O. Kokoschka)

[Ex: Scootelec, EVT168, Saxi, Renault Express, Th!nk. Zoe R90 seit 24.02.17]
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Karlsson » Do 8. Jun 2017, 16:48

motion hat geschrieben:
Weil es Spass macht. Der Tesla ist dagegen eine biedere Kiste mit 0 Emotionen.

Wie bitte was?!?!?
Ich glaube wir reden von verschiedenen Autos. Bist Du schon mal Tesla gefahren? Vielleicht meinst Du nen Renault Kangoo oder so was in der Art.

motion hat geschrieben:
Ich muss dazu sagen, Wohngebiete würde ich nur elektrisch durchfahren. Auf der Rennstrecke soll aber der V8 Hochdrehzahlmotor zum Leben erweckt werden. Dieses Auto ist ein Gedicht, eine technische Meisterleistung.

Das Auto ist technischer Dummfug. Weiß nicht, was da noch der elektrische Alibi-Ballast soll. Wie der i8. Was Leute an dem cool finden erschließt sich mir nicht ansatzweise.
Wenn Du auf V8 stehst, kauf Dir doch einfach so ne Luden-Prollkarre. Ohne Sporttüte können die auch gesittet durch die Spielstraße fahren.
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