Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Di 20. Mär 2018, 13:14

Helfried hat geschrieben:
HYDRO hat geschrieben:
Gegenwärtig nutze ich das Fzg. nicht da es keine Standheizung hat und von November bis März in der Halle steht.


Wow, du lässt den Akku echt fast ein halbes Jahr ungenutzt rumliegen? Das wird seinen frühen Tod bedeuten.

Die Zellen wollen benutzt werden. Idealerweise freilich nicht im rauhen Alltag, aber wenigstens ein bisschen.


Immerhin hat er 5 Jahre gehalten und tot ist er bei 90% gemessener Kapazität wohl auch nicht. Mir wurde von Renault gesagt daß das lange Stehen den Akku nicht beeinträchtigt und sich die Ladung auch nicht wesentlich abbaut.
Es hat wohl nach längerem Stehen 2 - 3 Ladezyklen gebraucht bis er wieder voll da war aber vergangenen Sommer hat er eben diesen auffälligen Verlust gezeitigt.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Di 20. Mär 2018, 13:22

bm3 hat geschrieben:
HYDRO, bei dir verstehe ich jetzt so Einiges aus dein Postings nicht.

Du berichtest hier über Erfahrungen, das Fahrzeug steht aber den ganzen Winter über herum ?

Du bist jetzt Kfz-Meister, Physiker oder Energieanlagentechniker oder gar Alles zusammen ?


Was hat die Tatsache daß ich das Fahrzeug während der kalten Zeit wegen fehlender Standheizung nicht fahren kann mit meinem Erfahrungsbericht zu tun?
Und inwieweit trägt Deine zweite Frage zum Thema bei?
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon Helfried » Di 20. Mär 2018, 14:52

HYDRO hat geschrieben:
Und inwieweit trägt Deine zweite Frage zum Thema bei?


Wegen der Glaubwürdigkeit
Helfried
 
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Di 20. Mär 2018, 17:46

Helfried hat geschrieben:
HYDRO hat geschrieben:
Und inwieweit trägt Deine zweite Frage zum Thema bei?


Wegen der Glaubwürdigkeit


Ich bin Kfz-Meister, habe deswegen auch unter vielem Anderen, was am Kfz so an Technologien unterwegs ist, auch gelernt, Lade- und Entladezyklen zu berechnen, habe über 30 Jahre selbständige Erfahrung im Bereich erneuerbare Energieanlagen, bewege in meinem Unternehmen mehrere Flurförderzeuge und Steiger etc. mit Batteriesystemen, daher habe ich eine gute Vorstellung beim Laden und entladen von Traktionsbatterien, muß mich auch gelegentlich beruflich mit battery banks und den dazugehörigen Ladesystemen befassen. Das macht mich nicht zum studierten Physiker, hat mir aber so viele Grundlagen in der Physik vermittelt, daß ich durchaus in der Lage bin zumindest Fragezeichen bei der Betrachtung über Ladekapazität und Entnahmekapazität zu setzen.

Selbst wenn all das nicht stimmte, so bleibt der Fakt übrig daß die Batterie meines Z.E. mir nicht mehr annähernd die Laufleistung bringt wie vorher.

Hierbei ist unerheblich ob das Fahrzeug in einem Zeitraum - je nach Witterung - von November oder Dezember bis Februar, März oder April in der Halle bleibt, weil man es ohne Hilfsheizung nicht fahren kann. Der kleine Miefquirl dient nur zum Aufheizen wenn das Fahrzeug am Netz hängt. Bei Temperaturen unter 10°C bringt er im Fahrbetrieb kaum mehr Wärme, zieht aber gewaltig an der Batterie. War er am Netz und ich habe Temperaturen um den Gefrierpunkt, ist das Fahrzeug ausgekühlt bis ich recht aus der Stadt bin.
Renault hat mir beschieden, daß längere Standzeiten die Batterie nicht beeinträchtigen.

Ich habe nun also ein relativ neues Fahrzeug, das ich nicht mehr auf den Strecken einsetzen kann, die ich damit fahren will, Renault läßt mich an der 75% Grenze verhungern, und nicht einmal selbst helfen kann ich mir indem ich einfach eine eigene Batterie beschaffe, denn die gibt es wohl nicht zu kaufen.

Lasse ich die jetzige Batterie ausbauen, bekomme ich überhaupt keine mehr und kann das Fahrzeug verschrotten.

Nun frage ich mich ob es nur mir mit dieser Batterie so geht oder ob über kurz oder lang mehr oder minder alle in die Jahre gekommenen Fahrzeuge die gleichen Probleme machen.

Aus diesem Grund habe ich mich hier eingetragen um Erfahrungsberichte zu sammeln.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon Helfried » Di 20. Mär 2018, 17:54

HYDRO hat geschrieben:
Renault hat mir beschieden, daß längere Standzeiten die Batterie nicht beeinträchtigen.


Sorry, aber das können die gar nicht wissen. Renault-Techniker oder Tippgesellinnen von Gebrauchsanweisungen haben häufig weniger technische Erfahrung als du und ich, rein zeitlich zumindest.

Die meisten Statements von Autoherstellern sind auch insofern stark gefärbt, als dass sie die Konsumenten nicht verunsichern möchten. Darum haben die meisten Autos ja auch so extrem wenig Anzeigemöglichkeiten von kritischen Werten wie Zelltemperaturen oder gar Zellbalance.

Dein Auto ist jetzt 6 Jahre alt, das sind schon 75% der geplanten Lebensdauer üblicher Elektroautos. Wäre es in Erstbesitz und hätte die optimale Pflege bekommen, würde es die 8 Jahre schaffen.
Zuletzt geändert von Helfried am Di 20. Mär 2018, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon Michael_Ohl » Di 20. Mär 2018, 18:15

Mein Kangoo ist Baujahr 2012 scheinbar ist wenig fahren kein großes Problem mein Kumpel fährt auch kaum damit im Winter und seine Batterie ist deutlich besser als meine, was bei gleichem Baujahr aber nur 14000km gegen meine 75000km ja auch nicht sehr verwunderlich ist.

mfG
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon Fluencemobil » Di 20. Mär 2018, 19:17

HYDRO hat geschrieben:
Also - Wer hat Erfahrungen oder Anregungen?

Vielleicht gibt es ja Lösungen?


Einziger Tipp von mir. Auto an jemanden verkaufen der eine Rechtschutzversicherung hat. Renault und die Renault Bank sagen immer, wenn sie mit unserer Antwort nicht einverstanden sind, gehen sie doch zum Anwalt.

Ich hatte renault schon letztes Jahr und auch wieder jetzt im Februar gefragt:
„Warum kann man die nutzbare Ladekapazität von mehr als 16,5kwh nicht nutzen?“
Nur leider bekommt man gar keine Antwort. Kann aber daran liegen, das ich sie schon zuviel genervt habe.
Versuche doch mal eine Antwort auf die Frage zu bekommen.

Wenn der Richter dann einen NEFZ Test (Auto sollte dann ja 75% von den 100% der im Prospekt angegebenen km schaffen) beauftragt, wirds richtig teuer. Entweder für Renault oder für die Versicherung.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Mi 21. Mär 2018, 08:47

Dein Auto ist jetzt 6 Jahre alt, das sind schon 75% der geplanten Lebensdauer üblicher Elektroautos. Wäre es in Erstbesitz und hätte die optimale Pflege bekommen, würde es die 8 Jahre schaffen.[/quote]

Helfried, Ich versteh's nicht ganz. Mein Z.E. ist Erstbesitz. In meinem Eingangsartikel schreibe ich die ganze Story. Ich habe das Fahrzeug im Mai 2012 neu ausgeliefert bekommen.

Deswegen habe ich ja auch die ganze Entwicklung verfolgt und kann die Unterschiede zum Auslieferungszustand benennen.
Der Wagen ist ja auch nach Austausch des Antriebsmotors eine lahme Gurke geworden. Obwohl Renault zweimal danach dran rumgeschraubt hat, ist es nicht besser geworden.
Das ist zwar an sich schon ärgerlich aber das stecke ich weg. Schlecht nur ist die verminderte Reichweite, denn davon hängt die generelle Nutzbarkeit des Fahrzeugs ab.

Was meinst Du mit "hätte es die optimale Pflege bekommen"? Ich habe das Fahrzeug sehr gepflegt, es steht da wie aus dem Ei gepellt und hat alle Wartungen bekommen die vorgeschrieben sind.

8 Jahre als Lebensdauer für ein Fahrzeug ist bei einer Investition von EUR 25,000.- schon grundsätzlich inakzeptabel. Wenn das die tatsächliche Rechnung ist, kann ich das Thema knicken. Ich erwarte eine Fahrzeuglebensdauer von mindestens 15 Jahren, allfällige Reparaturen akzeptiert.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Mi 21. Mär 2018, 09:02

Ich hatte renault schon letztes Jahr und auch wieder jetzt im Februar gefragt:
„Warum kann man die nutzbare Ladekapazität von mehr als 16,5kwh nicht nutzen?“
Nur leider bekommt man gar keine Antwort. Kann aber daran liegen, das ich sie schon zuviel genervt habe.
Versuche doch mal eine Antwort auf die Frage zu bekommen.

Wenn der Richter dann einen NEFZ Test (Auto sollte dann ja 75% von den 100% der im Prospekt angegebenen km schaffen) beauftragt, wirds richtig teuer. Entweder für Renault oder für die Versicherung.[/quote]

Danke Fluencemobil. Die habe ich selbst. Frage nur ob sie solche Fälle abdeckt. muß ich mal schauen. Zunächst suche ich nach Fällen, die auf meinen zutreffen. Es geht ja nicht darum zu stänkern, sondern eine brauchbare Lösung zu finden.

Was sind denn Deine Erfahrungen mit dem Fluence?

Ich frage mich ob das Batteriemietmodell nicht generell fragwürdig ist, wenn der Nutzer früher oder später solche Probleme bekommt.
Der Nutzer wird auf Gedeih und Verderb an den Vertrag gekettet und hat, wenn alles nicht hilft, nicht einmal die Chance, die Batterie auf eigene Kosten auszutauschen, da er - ist die originale einmal ausgebaut - keine vom Hersteller bekommt.

Im Anschreiben behauptet RCI, es sei bekannt, daß im Anschluß eines Batterieausbaus keine Batterie mehr für das Fzg. vom Hersteller bezogen werden kann.

Das ist eine gewagte Behauptung aus deren Wortlaut schon die Unrichtigkeit zu entnehmen ist. Der Batteriemietvertrag gibt das nicht her und auch sonst hat mir bei Anschaffung des Fzg. niemand etwas darüber gesagt.
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Re: Sehr Schade Renault! Erfahrung mit Batterieladekapazität

Beitragvon HYDRO » Mi 21. Mär 2018, 09:03

Michael_Ohl hat geschrieben:
Mein Kangoo ist Baujahr 2012 scheinbar ist wenig fahren kein großes Problem mein Kumpel fährt auch kaum damit im Winter und seine Batterie ist deutlich besser als meine, was bei gleichem Baujahr aber nur 14000km gegen meine 75000km ja auch nicht sehr verwunderlich ist.

mfG
Michael


Danke Michael. Meine Kangoo ist ebenfalls Baujahr 2012 und hat 35000 km weg.
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