Energiedichte eines Tanks

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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon MineCooky » Sa 30. Jul 2016, 18:05

Das Video ist ein super vergleich :) Danke dafür

crazykid hat geschrieben:
Im Bekanntenkreis bringe ich immer gern den Vergleich an, was ein Verbrenner mit der verfügbaren Energiedichte pro Liter Benzin macht (9 kWh/l ergeben etwa 15km Fahrweg bei einem Verbrauch von 7l/100km) und wie weit ich mit der gleichen Menge im Elektroauto komme (8 kWh reichen für 40km oder mehr!). Soviel auch zum Thema Energieeffizienz, da sieht der Stinker dann gleich ziemlich alt aus.


Das hier auch
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon drilling » So 31. Jul 2016, 03:07

iOnier hat geschrieben:
@drilling: alle 50 km an die Tanke willst Du aber auch mit einem Verbrenner nicht, ein Tank mit nur 3-5 l Volumen wäre also nicht soo toll ;-)

Alle 50 km vielleicht nicht, aber alle 300 km (30 Liter Tank bei 10l/100km) wäre kein Problem und das würde einer 67 KWh Batterie entsprechen, aber nur sobald das Schnelladenetz genau so engmaschig ist wie das Tankstellennetz.

iOnier hat geschrieben:
Aber: klar, beim E-Auto ist wegen der deutlich längeren Ladezeiten auf Langstrecke eine möglichst hohe Reichweite pro Ladung erstrebenswert.


Das sehe ich nicht so, nach spätestens 300 km am Stück (oft auch schon nach 250 km) mache ich auch mit dem Benziner immer schon eine halbe Stunde Pause.

300 km Reichweite bei 120 km/h (ca. 60 KWh sollten dafür bei einem Windkanal optimierten mittelgroßem EAuto wie z.B. den Ioniq ausreichend sein) sehe ich als ideal an, denn zusätzliche Batteriekapazität wäre nur unnötiger Ballast der dauernd herumgeschleppt werden muß.

Ein Ioniq mit 60KWh zu einem akzeptablen Preis (unter 30.000€) würde ich sofort kaufen um den Benziner zu ersetzen (AHK muß er auch noch haben ;) ).
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon Gluehbert » So 31. Jul 2016, 10:13

Wo kommt diese deutlich höhere Energiedichte her und warum gibts die nicht bei Akkus, bzw was hat Benzin, was Akkus nicht haben?


Benzin ist vor allem nur einer der beiden Reaktionspartner:
1 Molekül Heptan (C7H16) als Beispiel wiegt 112 u. Um es komplett zu Wasser und Kohlendioxid zu verbrennen braucht man 11 Moleküle Sauerstoff (O2). Die wiegen zusammen 11*32 u = 362 u. Der Sauerstoff ist damit mehr als dreimal so schwer, wie das Benzin und braucht überhaupt nicht mitgeführt zu werden, sondern wird einfach der Luft entnommen.

Wir dagegen fahren beide Reaktionspartner spazieren...
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon Vanellus » So 31. Jul 2016, 11:02

Der häufig von Verbrennerfahrern bemühte Vergleich: 5 min Tanken gegen, sagen wir mal, 3 Stunden oder auch eine halbe Stunde Laden ist schief und sollte von uns so nicht akzeptiert werden.
Beim Tanken steh ich vielleicht 5 min am Auto, halte den Rüssel in den Tankstutzen und achtet nebenbei darauf, möglichst wenig Benzin/Benzoldämpfe einzuatmen. Ich muss also aus Sicherheitsgründen beim Auto bleiben. An einem Ort mit geringer Aufenthaltsqualität.

Laden tue ich möglichst parallel zum Arbeiten, Sport treiben, einkaufen usw. oder einfach Zuhause, also möglichst nicht extra. Dabei spielt die Zeit kaum eine Rolle, weil ich ja nicht am Auto bleiben muss. Davon gehen Verbrennerfahrer aber immer aus, weil ihnen Laden völlig fremd ist.
Nur bei Langstrecken spielt die Ladezeit eine Rolle, weil ich darauf warten muss. Im Alltag spielt das bei mir jedoch selten eine Rolle.
Gruß
Reinhard
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon iOnier » So 31. Jul 2016, 20:48

drilling hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben:
@drilling: alle 50 km an die Tanke willst Du aber auch mit einem Verbrenner nicht, ein Tank mit nur 3-5 l Volumen wäre also nicht soo toll ;-)
Alle 50 km vielleicht nicht, aber alle 300 km (30 Liter Tank bei 10l/100km) wäre kein Problem und das würde einer 67 KWh Batterie entsprechen, aber nur sobald das Schnelladenetz genau so engmaschig ist wie das Tankstellennetz.
Schon klar, hatte bewusst etwas übertrieben um das Prinzip zu verdeutlichen. Und wie Du selbst schreibst, scheinen ja auch Dir noch 100 oder 200 km Reichweite bei Autobahngeschwindigkeit(!) noch zu wenig zu sein.
iOnier hat geschrieben:
Aber: klar, beim E-Auto ist wegen der deutlich längeren Ladezeiten auf Langstrecke eine möglichst hohe Reichweite pro Ladung erstrebenswert.
Das sehe ich nicht so, nach spätestens 300 km am Stück (oft auch schon nach 250 km) mache ich auch mit dem Benziner immer schon eine halbe Stunde Pause.
Ja, Du! (und ich auch!) ... die Menschen und ihre Bedürfnisse sind aber verschieden ... wie gut, dass es verschiedene Autos gibt! :-) Und die bezahlbaren Familienautos mit um 300 km Reichweite sind ja absehbar. Wenn der Diesel meiner Frau das zeitliche segnet, wird er voraussichtlich ebenfalls durch ein E-Auto ersetzt werden können. Bis dahin fahren wir halt "teilelektrisch" (mein Pendlerauto ist ein Drilling, für den Zweck genügt die kleine Reichweite; macht immerhin schon mal etwa gut die Hälfte unserer gemeinsamen Jahresfahrleistung).
300 km Reichweite bei 120 km/h (ca. 60 KWh sollten dafür bei einem Windkanal optimierten mittelgroßem EAuto wie z.B. den Ioniq ausreichend sein) sehe ich als ideal an, denn zusätzliche Batteriekapazität wäre nur unnötiger Ballast der dauernd herumgeschleppt werden muß. Ein Ioniq mit 60KWh zu einem akzeptablen Preis (unter 30.000€) würde ich sofort kaufen um den Benziner zu ersetzen (AHK muß er auch noch haben ;) ).
Genau so sehe ich das auch. Ohne Smilie für die AHK; die brauchen wir wirklich.
Gruß
Werner
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon Jarod » Mo 1. Aug 2016, 00:46

Vanellus hat geschrieben:

Laden tue ich möglichst parallel zum Arbeiten, Sport treiben, einkaufen usw. oder einfach Zuhause, also möglichst nicht extra. Dabei spielt die Zeit kaum eine Rolle, weil ich ja nicht am Auto bleiben muss. Davon gehen Verbrennerfahrer aber immer aus, weil ihnen Laden völlig fremd ist.
Nur bei Langstrecken spielt die Ladezeit eine Rolle, weil ich darauf warten muss. Im Alltag spielt das bei mir jedoch selten eine


Wenn du dazu die Möglichkeit hast, dann ist das natürlich super. Momentan kann ich dies aber für mich leider alles verneinen. Und dann ist das Aufladen auf einmal ein Riesennachteil. Dann stehst du nämlich ein paar Mal die Woche für mindestens 30 Minuten im Nirgendwo und drehst Däumchen. Das ist für mich und viele andere nicht akzeptabel.
Ich hoffe entweder Anfang 2017 einen Stellplatz mit Stromanschluss nah daheim zu haben, oder Mitte 2017 am Arbeitsplatz laden zu können.
Sobald eines davon möglich ist, bin ich dabei.
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Re: Energiedichte eines Tanks

Beitragvon Alex1 » Di 2. Aug 2016, 11:33

Jarod hat geschrieben:
Dann stehst du nämlich ein paar Mal die Woche für mindestens 30 Minuten im Nirgendwo und drehst Däumchen.
Du könntest auch
- Joggen,
- Pokémons fangen,
- Ein gutes Buch lesen,
- Dein Postfach abarbeiten.
- Dein stündliches Update in Fatzebuck erstellen,
- .... :D
Herzliche Grüße
Alex
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